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18. MAI 2022 – Mittwoch

18.05.2022 | Tageskommentar

99. Festspiele in der Arena di Verona planen mit großen Namen und voller Auslastung

Große Namen stehen auf der Besetzungsliste des 99. Open-Air-Festivals in der Arena di Verona. Und zum ersten Mal seit über zwei Jahren darf wieder jeder Platz besetzt werden.

Auszug aus der Leipziger Volkszeitung: Zwei unsichere und pandemiegeplagte Ausgaben liegen hinter dem Opernfestival der Arena von Verona. Am 17. Juni startet die neueSaison im berühmten Open-Air-Theater und erstmals seit 2019 plant dieStiftung wieder mit der vollen Platzkapazität. „Wir haben alle Schwierigkeiten mit großem Verantwortungsbewusstsein gemeistert. Allezusammen, vereint in unserer Leidenschaft für die Arena und für all das,was sie darstellt“, sagt Cecilia Gasdia, Intendantin und künstlerische Leiterin. Es ist die 99. Ausgabe, die den Weg zur großen Jubiläumsspielzeit 2023 ebnen soll und sie steht im Zeichen des 2019 gestorbenen Regisseurs Franco Zeffirelli. (Zitat Ende)

Es sind alle dabei, die Journalist und Aufdeckungsmissionar Axel Brüggemann gerne auf einen anderen Planeten verbannt wissen möchte. Brüggemann wird – so scheint es  – unmodern und langweilig, man hört nicht auf Ihn.

Die Verona-Pläne finden Sie in unseren „Infos des Tages!

Wien/ Staatsoper: LE NOZZE DI FAGARO: Wohl endgültiger Abschied von der Ponelle-Inszenierung

Walter Nowotny erinnert sich mit Wehmut: Am 10. Mai 1977 hatte die Inszenierung von Jean-Pierre Ponnelle Premiere an der Wiener Staatsoper. Herbert von Karajan dirigierte, und eine Besetzung, die bis in die kleinste Partie luxuriös besetzt war (Tom Krause, Anna Tomowa-Sintow, Ileana Cotrubas, José van Dam, Frederica von Stade, Jane Berbié, Heinz Zednik, Kurt Equiluz, Jules Bastin, Zoltán Kelemen, Janet Perry) bescherte dem Wiener Publikum eine glanzvolle Premiere. Die Inszenierung war eine Übernahme von den Salzburger Festspielen. In der dortigen Premiere 1972 sang übrigens die vor drei Tagen verstorbene Teresa Berganza den Cherubino. Heute stand diese Inszenierung wohl endgültig zum letzten Mal auf dem Spielplan der Wiener Staatsoper.

In den insgesamt 260 Vorstellungen dieser Produktion konnte ich in den letzten 45 Jahren viele großartige Sänger sehen... (Anm.d. Red.: Schlecht waren die Sänger auch an diesem „letzten Abend“ nicht)

Am Schluss gab es großen Jubel für die Sänger aber vor allem für Adam Fischer. Wer weiß, was sich Barrie Kosky im nächsten Jahr für die Neuinszenierung von Mozarts „Le nozze di Figaro“ einfallen lassen wird. Nach seinem „Don Giovanni“ sehe ich dieser Premiere mit sehr gemischten Gefühlen entgegen. Als sich heute Abend der Vorhang zum letzten Mal nach diesem tollen Tag gesenkt hat, überkam mich schon so etwas wie Wehmut. Eine Mozart-Ära an der Wiener Staatsoper ist heute zu Ende gegangen.

Zum Bericht von Walter Nowotny

Wien/ Kammeroper: ENOCH ARDEN

Fotos © Herwig Prammer

WIEN / Kammeroper des Theaters an der Wien: 
ENOCH ARDEN von Ottmar Gerster
Premiere: 17. Mai 2022  

Von Adolf Hitlers Gnaden ein „Gottbegnadeter“ und dann den Rest seines Lebens in vielen Funktionen für die DDR tätig – kein Wunder, dass der Komponist Ottmar Gerster (1897 – 1969) in der westlichen Nachwelt nicht eben oft auftaucht. Roland Geyer, der sich bei dieser Premiere der Kammeroper noch einmal und letztmals von seinem Publikum verabschiedete, muss allerdings eine große Vorliebe für diesen Komponisten hegen, sonst hätte er wohl nicht riskiert, ihn zum Ende seiner Intendanten-Ära noch auf den Spielplan zu setzen.

Mehr noch – er selbst hat Gersters Erfolgsoper von 1936, „Enoch Arden“, dramaturgisch bearbeitet und zwar so, dass diese Geschichte (beruhend auf der berühmten, gleichnamigen Ballade von Alfred Tennyson) nun nicht in sechs „realen“ Bildern abläuft, sondern zu einer Art Traumspiel, zur Phantasie eines Verlorenen auf einer einsamen Insel geworden ist, dem die Figuren seiner Vergangenheit erscheinen und der sich in Ängsten und Visionen ergeht…

Enoch Arden im Boot. Foto: Herwig Prammer

…Matthias Wegele hat das Werk, das einst „groß“ gedacht war und in den dreißiger Jahren im ganzen deutschen Sprachraum gespielt wurde, für ein Kammerorchester arrangiert, und natürlich ist Walter Kobéra mit seiner breiten Erfahrung von Musik jeglicher Art der ideale Mann, das mit dem Wiener KammerOrchester wirkungsvoll zu realiseren.

Und da wahre Musikfreunde ja immer grenzenlos neugierig auf Neues sind, selbst wenn dieses mehr als achtzig Jahre alt ist, gab es verdienten heftigen Beifall für eine interessante Begegnung.

Zum Bericht von Renate Wagner

Budapest: GÖTTERDÄMMERUNG – Der Ring ist nun komplett. Premiere

„Götterdämmerung“. Foto: Peter Rakossy/Ungarische Staatsoper

...Das Ganze wirkt wie ein Garten Eden auf Island (Bühnenbild: Gergely Z. Zöldy). Siegfried trägt eine lange wilde Mähne, Stiefel und einen pinkfarbenen Kampfanzug, während Brünnhilde in einem eleganten weißen Ensemble mit Capri Hose und weißem Haar erscheint. Aber nicht nur Wotan kann den umtriebigen Inzestknaben nicht aufhalten, nein, auch Brünnhilde muss ihn zu den am Rhein lebenden Gibichungen ziehen lassen. Popart bestimmt die Kleidung der Geschwister Gunther und Gutrune, beide haben knallig gelbe Frisuren und tragen einen Kunststoff Brustschild als äußeres Zeichen des Gibichungen Clans. Lediglich Hagen, der Halbbruder Gunthers, trägt als Heerführer elegantes Grau mit einer weinroten Schärpe. Waltraute tritt in einem futuristisch wirkendem eleganten Kostüm mit Armstulpen und Schulterpölstern auf…

Gunther, Siegfried und Brünnhilde. Foto: Peter Rakossy/Ungarische Staatsoper

Allen voran muss die sängerische wie darstellerische Leistung von Szilvia Rálik als Brünnhilde herausgestrichen werden. In habe in meinem Leben vielleicht 70 verschiedene Brünnhilden erlebt, aber keine kam dieser Ausnahmekünstlerin nahe. Jede Phrase ein Genuss. Mit ihrer voluminösen Mitte konnte sie alle Höhen schier problemlos meistern. Sie hat unzweifelhaft das Potential einer Birgit Nilsson. Sie durchläuft auch alle Situationen einer betrogenen Ehefrau und überzeugt in ihren extremen Gefühlsausbrüchen, die sie in das Mordkomplett von Hagen und Gunther einwilligen lässt. Wer eine sensationelle Brünnhilde erleben möchte, ab nach Budapest: Im November wird der gesamte Ring in Budapest aufgeführt, wobei Szilvia Rálik die Brünnhilde in der Walküre und in der Götterdämmerung singen wird! István Kovácsházi war ihr zur Seite ein würdiger Siegfried mit noblem Heldentenor. Innerhalb von nur knapp zwei Monaten hat er an der ungarischen Staatsoper den Kaiser, Parsifal und nun Siegfried in der Götterdämmerung gesungen…

…Unbedingt hinfahren und ansehen, wenn man eine außergewöhnliche Sängerin, die der Ruf der Wiener Staatsoper vielleicht auch einmal erreichen wird, erleben möchte!

Zum Bericht von Dr. Harald Lacina

Birgit Nilsson Preis 2022 geht an Yo-Yo Ma
Der mit 1 Million Dollar höchstdotierte Preis der Klassik geht erstmals an einen Instrumentalisten.
WienerZeitung.at

München
Festival „Ja, Mai“ an der Bayerischen Staatsoper: Gespräch mit Georg Friedrich Haas
MünchnerMerkur.de

Frankfurt: Im Wald verborgener Träume: A Midsummer Night’s Dream im Bockenheimer Depot
bachtrack.com

Lübeck: Liebe als Zwang, als Pflicht und als Lust: Italo Montemezzis „Liebe der drei Könige“
NeueMusikzeitung/nmz.de

Wiesbaden: »Pique Dame«, »Don Carlo« und »Tristan und Isolde« mit Starbesetzung im Rahmen der Internationalen Maifestspiele 2022

 Die Opern »Pique Dame«, »Don Carlo« und »Tristan und Isolde« feierten in dieser Spielzeit ihre Premieren am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Nun kommen alle drei im Rahmen der Internationalen Maifestspiele 2022 in Galavorstellungen innerhalb von nur einer Woche in Starbesetzung zur Aufführung.

Die Besetzungen sind tatsächlich bemerkenswert. Näheres in den „Infos des Tages

OPER GRAZ: „Undine“ taucht ab

Hans Werner Henzes Ballett „Undine“ in der eindrucksstarken und schillernden Choreographie von Beate Vollack verabschiedet sich langsam.
 
Copyright: Oper Graz
 
Die Ballettdirektorin fokussierte ihre Interpretation der märchenhaften Liebesgeschichte auf die Nymphe, ihren Vater Tirrenio, Palemon und seine Braut Beatrice. Undine zieht Palemon in ihren Bann, eine Faszination, die sie durch Verdoppelung oder auch Spaltung ihrer Persönlichkeit erreicht. Sie präsentiert Palemon immer genau die Facette, nach der ihm gerade der Sinn steht und die er gerade ersehnt. Palemon erliegt in Undine also einer Illusion, und als er in die Realität zurückfindet, stirbt nicht nur Undine, sondern auch seine Sehnsucht und Phantasie. Zurück bleibt laut Legende nur Meeresschaum.

Noch gibt es Karten für die zwei letzten Vorstellungen am 18. und 20. Mai – schnell sein lohnt sich!

Mittwoch, 18. & Freitag, 20. Mai 2022, jeweils um 19.30 Uhr
Ballett von Hans Werner Henze in der Choreographie von Beate Vollack

Informationen & Tickets

Interview: PAAVO JÄRVI im Gespräch mit unserem Redakteur Dirk Schauß

Foto: Dirk Schauß

ZUM INTERVIEW

New York
Donizetti in New York : Das Mädchen aus dem stählernen Nordosten
Der Regisseur Simon Stone verlegt an der Metropolitan Opera New York Donizettis „Lucia di Lammermoor“ in die Industrieruinen des amerikanischen Rostgürtels und erzählt viel über die USA der Gegenwart.
FrankfurterAllgemeine

TTT Vinylschätze 32 – ARRAU spielt BEETHOVEN  „Mondschein-Sonate“  (1950)

Der Musikschriftsteller Ludwig Rellstab fühlte sich beim Hören des ersten Satzes an eine nächtliche Bootsfahrt auf dem Vierwaldstättersee erinnert. Er gab der Sonate den Titel. Beethoven  nannte sein Werk „Sonata quasi una fantasia“.

Claudio Arrau * 1903 Chile, † 1991 Österreich (Plattencover)

https://www.youtube.com/watch?v=UETAuFhXAv8   16.43  Min.

ARRAU – Es ist Wahnsinn  –  DER SPIEGEL 15/1965  Mit fünf Jahren debütierte er im Konzertsaal, mit sieben ging er in die Hochschule, mit fünfzehn glaubte er, »alles gelernt zu haben, was zu erlernen ist«. Deshalb nahm der chilenische Wunderknabe Claudio Arrau im Jahre 1918 zum letztenmal eine Klavierstunde

https://www.spiegel.de/kultur/es-ist-wahnsinn-a-367d60ad-0002-0001-0000-000046272186                           

Beethovens Leben

 

Ludwig van Beethoven  * 1770 Bonn, † 1827 Wien ,  vermutlich Label BRF, nach Graphik von Anne-Marie Steen Petersen 1987    https://www.planet-schule.de/wissenspool/beethoven/inhalt/hintergrund/beethovens-leben.html

Wie geht es weiter mit Beethoven? Bis heute erscheinen regelmässig neue Gesamtaufnahmen der zweiunddreissig Beethoven-Sonaten, die Hans von Bülow das «Neue Testament der Klavierspieler» nannte. Die jüngsten Zyklen wetteifern mit lauter Legenden der Plattengeschichte.

https://www.nzz.ch/feuilleton/wie-weiter-mit-beethoven-vorwaerts-in-eine-zweite-moderne-oder-zurueck-in-die-romantik-ld.1588462

München/ Opera Incognita/ Allerheiligen Hofkirche: CAVALLERIA RUSTICANA

TTT: „David kann auch Goliath“ – Schmales Budget, großartiges Ergebnis!
Opera Incognita:  „Cavalleria Rusticana“ von Pietro Mascagni, Allerheiligen-Hofkirche, Münchner Residenz, 14. Mai 2022

Diese gespiegelte Vielfarbigkeit kann akustisch optisch nur noch am 21. Mai in der Hofkirche in selten emotionaler Tiefe einer Musiktheater – Aufführung erlebt werden.

Zum Bericht von Tim Theo Tinn

WIEN / Vienna’s English Theatre: SYNCOPATION von Allan Knee
Premiere: 17. Mai 2022.
besucht wurde die Voraufführung am 16. Mai 2022 

Foto: Reinhard Reidinger/ Vienna’s English Theatre

Stücke, die starkes lokales Kolorit haben, ernten in ihrer Umwelt oft großen Erfolg, weil das Publikum weiß, wovon die Rede ist. Versetzt in andere Theaterwelten, kann man in Wien – trotz englischer Sprache – nicht voraussetzen, dass die Besucher von Vienna’s English Theatre besondere Kenntnis über das New York vor mehr als hundert Jahren haben. Genau da spielt „Syncopation“ von Allan Knee, und man mag sich von hymnischen Kritiken und Preisen jenseits des Atlantiks verlockt gefühlt haben, das auch in Wien vorzustellen.

Ganz so nahtlos hat es aber nicht geklappt. Für New Yorker, deren Großeltern vielleicht selbst jüdische oder italienische Einwanderer waren, die als Fleischhauer oder als Näherin in Fabriken gearbeitet haben und von der damaligen Tanzwut besessen waren, mag das ein Stück gelebter Nostalgie sein, wo auch noch der Kampf ums Frauenwahlrecht mitspielt und ein italienischer Papa und eine jüdische Mame, wenn auch nur von ihnen erzählt wird, das Kolorit der Herkunft einbringen.  Uns fehlt dieser Hintergrund…

Zum Bericht von Renate Wagner

Song Contest: Hinweise auf Manipulationen bei zweitem Halbfinale
In sechs Ländern Unregelmäßigkeiten bei Jury-Abstimmung festgestellt
Kurier.at

ESC ist nicht erst jetzt politisch geworden
Auch ein Scheitern im Wettbewerb wurde gern politisch begründet.
https://www.neue.at/kultur/2022/05/16/song-contest-ist-nicht-erst-2022-politisch-geworden.neue

Österreich hat zweimal der Bewerb gewonnen – da war alles in Ordnung und es wurde nicht manipuliert. Manipuliert wurde, wenn wir krachend eingegangen sind . Thomas Forstner, Wilfried, Timna Brauer oder Gary Lux sind nicht an dem Lied oder gar an sich selbst gescheitert, allein Ex-Bundepräsident Kurt Waldheim war laut den Medien schuld.

Österreichs Fußball-Nationalmannschaft hat mit der Niederlage gegen Schottland eine nationale Zerreissprobe verhindert. Hätte das Team gewonnen, hätten wir Qualifikation gegen die Ukraine spielen müssen. Die Frage wäre gewesen, ob wir heldenhaft zugunsten der Teilnahme der Ukraine gleich auf eine Austragung verzichtet hätten – oder uns auf Geheiß der Politik die Gegentreffer selbst schießen hätten müssen.

Nun hat Schottland den „Schwarzen Peter und duelliert sich mit der Ukraine. Ich bin gespannt, wie die Schotten das bewerkstelligen. Lassen auch sie der Ukraine den Vortritt und setzt sich der Trend vom Song-Contest fort, dann kann ich vorsorglich der Ukraine bereits jetzt zum Gewinn der Fußball-WM, die im Winter in Katar stattfinden wird, gratulieren! 

Frieden versus Selbstverteidigung: Was ist der Unterschied zwischen UN und Nato?
TTT: Ich habe gerade mal wieder meine Kenntnisse überprüft. Vielleicht ist das ja allgemein von Interesse, da uns UN, Nato usw. ja derzeit ständig in den Medien „um die Ohren fliegen“ UN und Nato sind zwei der bekanntesten internationalen Organisationen, doch beide haben unterschiedliche Ziele und Zwecke. Worin sie sich unterschieden, erklärt t-online im Politik-Kompass. Die UN (United Nations Organization) – auch UNO oder Vereinte Nationen genannt – sind ein Zusammenschluss von 193 Staaten mit dem Ziel, weltweit Frieden und den Erhalt von Menschenrechten sicherzustellen. Die Nato (North Atlantic Treaty Organization) hingegen ist ein westliches Militärbündnis zum Verteidigungsschutz der 30 Mitgliedsstaaten, darunter auch Deutschland.
t-online.de

Von einer Sportsensation ist auch zu berichten:

Eishockey-WM: ÖEHV-Team gelingt historischer Coup
Österreichs Nationalmannschaft hat bei der Eishockey-WM in Tampere nach dem sensationellen Punkt gegen die USA einen historischen Erfolg nachgelegt. Das Team von Roger Bader setzte sich am Dienstag gegen den sechsfachen Weltmeister Tschechien mit 2:1 im Penaltyschießen durch und feierte damit im 20. Versuch den ersten Sieg seit der Unabhängigkeit des Nachbarn 1993. Peter Schneider (nicht der Dirigent, sondern ein Namensvetter von ihm) verwertete den entscheidenden Penalty, nachdem sich Österreich wenige Sekunden vor dem Schluss zum Ausgleich gekämpft hatte.
https://sport.orf.at/stories/3095561

Nun kann Österreichs Team noch weit kommen.

Nach Sieg gegen Tschechien heute ab 15.15 Uhr gegen Norwegen.  Nach dem unerwarteten Punktegewinn gegen die USA hat Österreichs Eishockey-Team heute bei der WM in Finnland mit dem Sieg im Penalty-Schießen die zweite Sensation geschafft. Nun ist sogar der Aufstieg ins Viertelfinale möglich. Am Mittwoch dem 18. Mai wartet Norwegen auf die heimischen Cracks. ORF 1 überträgt das Spiel ab 15.15 Uhr live aus Tampere.

Nun, im Vergleich zu Serien-Weltmeister Tschechien – nicht im Vergleich zu unseren österreichischen vermummten Eisflitzern – sind die Norweger „Bloßfüßige“, was beim Eishockey besonders hinderlich ist. Trotzdem rechne ich nicht mit einem ÖSI- Sieg, denn immer wenn es um etwas geht, lassen wir dem Gegner vornehm den Vortritt.

Einen Sündenbock finden wir ganz locker!

Und es kam wie vorausgesagt: Eishockey-WM 2022: Bitter! Österreich verliert Krimi gegen Norwegen 3:5
Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

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