Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

18. MÄRZ 2021 – Donnerstag

18.03.2021 | Tageskommentar
James Levine ist tot. Star-Dirigent James Levine ist gestorben

ZUM TOD VON JAMES LEVINE

(Nachruf von Heinrich Schramm-Schiessl)

Er war das „Internationale Gesicht der Metropolitan Opera“, denn nahezu alle weltweit ausgestrahlten TV-Übertragungen der berühmten Samstag-Nachmittag-Matineen des Hauses wurden von ihm dirigiert.

Geboren 1943 in Cincinnati bestimmte die Musik bereits in frühester Kindheit– seinen ersten Klavierunterricht erhielt im Alter von vier Jahren – sein Leben. Nachdem er bereits in frühen Jugendjahren erfolgreich bei Konzerten auftrat und sich eine Pianistenkarriere abzeichnete, interessierte er sich bald für den Dirigentenberuf und studierte u.a. bei Jean Morel. Im Rahmen eines Wettbewerbs wurde er von keinem Geringeren als George Szell entdeckt, der ihn zum Cleveland-Orchestra holte.

1970 debutierte er als Operndirigent mit „Aida“ an der Welsh-National Opera in Cardiff und mit „Tosca“ an der San Fracisco-Opera. Nach dem Tod Szell’s wechselte er an die Metropolitan Opera New York und debutierte dort 1971 ebenfalls mit „Tosca“. 1972/73 war er dort zunächst Gastdirigent und später Chefdirigent. Nach dem Rücktritt von Raffael Kubelik wurde er 1974 Musikdirektor. Er dirigierte alle bedeutenden Werke der Operliteratur, setzte sich auch für zeitgenössische Werke ein und leitete zahlreiche Uraufführungen amerikanischer Komponisten.

Bald begann auch seine internationale Karriere, im Laufe der er als Dirigent nahezu aller wichtigen Klangkörper auftrat. Von 1982-1998 war mit Unterbrechungen bei den Bayreuther Festspielen tätig und dirigierte dort „Parsifal“ und den „Ring“.

Seine Tätigkeit in Österreich begamn 1975 bei den Salzburger Festspielen mit einem Konzert des London Symphonie-Orchestras. Bereits 1976 gestaltete er gemeinsam mit dem unvergessenen Jean-Pierre Ponnelle eine Produktion von „La clemenza di Tito“ in der Felsenreitschule und machte dieses als schwierig geltende Werk erstmals bei den Festspielen zu einem Publikumserfolg. Zu einem absoluten Festspielhit wurde die Produktion der „Zauberflöte“ – abermals unter der Regie von Ponnelle – die unter seiner Leitung bis 1986 am Spielplan blieb. Weitere Opernproduktion in Salzburg waren  „Idomeneo“ (mit Luciano Pavarotti), „Les Contes d’Hoffman“ (mit Placido Domingo) und „Moses unf Aron“, alle ebenfalls in der Regie von Ponnelle. 1986 übernahme er von Herbert von Karajan die Leitung von „Le nozze die Figaro“ in jener Ponnelle-Regie, die wir seit kurzem auch in Wien wieder im Repertoire haben. Dazu kamen noch regelmäßig Konzerte mit den Wiener Philharmonikern und trat er außerdem als Liedbegleiter von Christa Ludwig, Jessey Norman und Kathleen Battle auf. Bis 1993 war er regelmäßig an der Salzach tätig. 2002 kehrte er nochmals für zwei Konzerte des MET-Orchesters zurück.

Seine Tätigkeit in Wien beschränkte sich leider nur auf Konzerte mit den Wiener Philharmonikern von 1982 bis 2002. An der Wr. Staatsoper dirigierte er nur 1982  dreimal „Otello“ (mit Mirella Freni und Placido Domingo), wobei man mit dieser Aufführung nicht wirklich glücklich wurde.

Ich selbst erlebte mit ihm neben diversen Konzerten in Wien und Salzburg sämtliche Opernproduktionen in Salzburg, die allesamt wunderschöne Aufführungen waren. Insbesonders seine Mozart-Interpretationen gehörten mit zu den besten, die man in Salzburg erlebt hat.

Levine hat eine ungemein große Anzahl von Ton- und Bildträgern aufgenommen, wobei seine Met-Produktionen nahezu komplett dokumentiert sein dürften. In den letzten Jahren seiner Tätigkeit war er an den Rollstuhl gefesselt und 2018 beendete die MET im Zuge der in den USA besonders exzessiven #Me-too-Bewegung, offenbar unter dem Druck ihrer Sponsoren, die Zusammenarbeit.
Am 9. März ist James Levine in Palm Sptings gestorben.

H.S.S.

Der Online-Merker-Nachruf von HSS ist der einzige, der nicht lang und breit die Gründe für den Met-Abgang auswalzt. Das Management der Met hat sich gegenüber dem langjährigen Star als schäbig erwiesen, was den Stil seines „Abtritts“, nicht was die Konsequenz betrifft. Dass in den USA die Sponsoren das Sagen haben, ist klar. Dennoch hätte man wohl eine elegantere „Verpackung“ finden können. Dass Levine bereits am 9. März gestorben ist, der Tod aber erst am 17. März bekanntgegeben wurde, lässt den Schluss zu, dass man die Beisetzungsfeierlichkeiten abwarten wollte. An Levines Stelle hätte ich Peter Gelb testamentarisch verboten, an den Feierlichkeiten teilzunehmen und dort den Trauernden zu mimen. Ob Gelb offiziell getrauert hat, weiß ich nicht!

Langjähriger Dirigent der Metropolitan Opera, James Levine, ist tot
Er war jahrzehntelang der musikalische Leiter der Met in New York, dirigierte auch in München. Am Ende seiner Karriere standen Missbrauchsvorwürfe. Nun ist James Levine gestorben, er wurde 77 Jahre alt.
Der Spiegel

Stardirigent James Levine gestorben
Eine der prägenden Figuren der klassischen Musik. Karriereende nach Missbrauchsvorwürfen.
https://kurier.at/kultur/dirigent-james-levine-gestorben/401221491

US-Pultstar ist tot. Dirigent James Levine gestorben
Der amerikanische Maestro James Levine ist mit 77 Jahren in Palm Springs gestorben. 2017 hatte die Metropolitan Opera ihn wegen MeToo-Vorwürfen suspendiert.
Tagesspiegel.de

James Levine ist tot
Der langjährige künstlerische Leiter der Metropolitan Opera in New York und zwischenzeitliche Chefdirigent der Münchner Philharmoniker starb im Alter von 77 Jahren.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/james-levine-gestorben-dirigent-1.5238515

Künstler und Täter. Nachdenken über den Fall Levine
BR-Klassik.de

Mystiker und Machtmensch
Zum Tod von James Levine
Frankfurter Allgemeine

Wiener Staatsoper: Corona-Fall erzwingt Unterbrechung der Proben und neuen Termin für die Aufzeichnung

Um die Sicherheit aller Beteiligten garantieren zu können, setzt die Wiener Staatsoper nach einem positiven COVID-19 Fall im Ensemble die Proben zu Richard Wagners Parsifal bis Anfang kommender Woche aus.

Die für 1. April geplante Aufzeichnung der Neuproduktion unter der Regie von Kirill Serebrennikov und dem Dirigat von Philippe Jordan, mit Jonas Kaufmann in der Titelpartie, Elina Garanca als Kundry, Ludovic Tézier als Amfortas, Georg Zeppenfeld als Gurnemanz und Wolfgang Koch als Klingsor wird deswegen verschoben…

Bayreuth
Corona-Schnelltests bei den Bayreuther Festspielen: „Das könnte eine Option sein“

Minister Bernd Sibler geht davon aus, dass die Bayreuther Festspiele in diesem Jahr ab dem 25. Juli stattfinden können. In der Mittwochsausgabe des Nordbayerischen Kuriers betonte er in diesem Zusammengang die Rolle von Corona-Schnelltests. Wenn es um Öffnungen gehe, so Sibler, „können Schnelltests ein gutes Mittel sein.“

Hinzu kommt, dass die Erfahrungen mit Hygienekonzepten bei Kulturveranstaltungen inzwischen vielfältiger seien. Außerdem hoffe Sibler, „dass wir dann beim Impfen ein gutes Stück weiter sein werden.“ Aktuell geht der Kunstminister von mindestens 200 Besucherinnen und Besuchern bei der Eröffnung der Festspiele am 25. Juli aus. In dem Bayreuther Festspielhaus haben normalerweise knapp 2.000 Zuschauer Platz.

BR-Klassik.de

Das ist doch ein schlechter Scherz, was ist das für eine Festspieleröffnung? Nur Frau Merkel und ihre Freundinnen? Bei den Aufführungen selbst könnten im besten Fall 1000 Besucher anwesend sein – und auch das nur bei wohlwollendster Auslegung der Corona-Regeln. Bayreuth ist das nicht!

Madrid
Kultur Live trotz Corona: Oper Madrid mit Aufführungen vor Publikum
Die Kulturszene in Madrid hat alles aufgefahren, was die Hygienetechnik zu bieten hat. Tenor Andreas Schlager sang im Teatro Real erstmals wieder vor anwesenden Zuhörern.

...Am Eingang wird das Publikum über desinfizierende Fußmatten geleitet. Von jedem Zuschauer wird die Körpertemperatur gemessen. Schlägt die Temperaturkontrolle an, steht eine eigene Krankenschwester bereit. Die Mundschutzmasken dürfen in keinem Moment abgesetzt werden. In jeder Ecke gibt es Desinfektionsgel. Zudem wird das Publikum selbst in den Pausen in verschiedene Sektoren aufgeteilt, damit einander maximal 30 Personen über den Weg laufen. Von jedem Besucher werden die Kontaktdaten verlangt, um bei Positivfällen schnell ein Contact Tracing durchführen zu können. Bisher gab es aber nur einen einzigen Fall. Im Jänner meldete sich eine Frau, die am Tag nach der Aufführung positiv getestet worden war. Sofort wurden die 25 nächsten Sitznachbarn aus ihrem Sektor verständigt und vom Teatro Real getestet. Das Ergebnis war negativ…
Wiener Zeitung

OPER ZÜRICH: ANNETTE WEBER WIRD NEUE OPERNDIREKTORIN

Für mich ist Andreas Homoki die Oper Zürich. Dass es einen Operndirektor gibt, erfuhr ich erst, als Michael Fichtenholz seinen Rausschmiss aus „Belästigungsgründen“ zuvorkam und selbst die Reissleine zog und sich mit Saisonende verabschiedet.


Annette Weber. Foto: Oper Zürich

Ab der Saison 2021/22 wird Annette Weber die neue Operndirektorin des Opernhauses Zürich. Die derzeitige Castingdirektorin der Staatsoper Hamburg wechselt im Sommer 2021 an die Limmat.

«Schon lange ist es mein Wunsch, an diesem großartigen Haus zu arbeiten. Es ist ein großes Privileg zu dem exzellenten Team des Zürcher Opernhaus dazu zustoßen. Mit meinen Ideen möchte ich gemeinsam mit Andreas Homoki und Gianandrea Noseda, einen Teil zum internationalen Operngeschehen beitragen».

Annette Weber studierte in Mainz Theater- und Musikwissenschaft, sammelte parallel Erfahrung als Regieassistentin und war bis 2004 am Badischen Staatstheater Karlsruhe als Spielleiterin verpflichtet.

GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 18. – 24. MÄRZ 2021

 

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

18.3. ANDREA CHENIER (aus London, Aufnahme v. 24.5.2019) BBC 3-15 Uhr
20.3. LA FILLE DU RÉGIMENT (aus Marburg, Aufnahme v. 13.3.) Deutschlandradio- 19 Uhr
DAS VERRATENE MEER (aus Wien, Aufnahme v. 14.12.2020) Radio 4Hilversum- 19 Uhr
CENDRILLON (aus New York, Aufnahme v. 28.4.2018) RNE Classica Madrid-19 Uhr
LA TRAVIATA (aus Wien, Aufnahme v. 7.3.) ORF Ö1-19.30 Uhr
CARMEN (aus New York, Aufnahme v. 28.10.2014) BBC 3-19.30 Uhr
RINALDO (aus Florenz, Aufnahme v. 7.9.2020) RAI 3-20 Uhr
FIDELIO (aus London, Aufnahme v. 3.3.2020) HR 2-20.04 Uhr
21.3. DER ROSENKAVALIER (Live aus München) Bayern 4-15.30 Uhr
LA CAMPANA SOMMERSA (aus Montpellier, Aufnahme v. 4.12.2003) SWR 2-20.03 Uhr
IL TROVATORE (aus New York, Aufnahme v. 27.1.1961) WDR 3-20.04 Uhr

OPER ZÜRICH: STREAMING-REIHE «SOUVENIRS». LEGENDÄRER «DON GIOVANNI». AB FREITAG 19. MÄRZ

Ein Teil des legendären Zürcher Mozart-Da-Ponte-Zyklus ist «Don Giovanni». Dem Mozart-Spezialisten Nikolaus Harnoncourt stand bei der Aufführung aus dem Jahr 2001 ein erstklassiges und perfekt aufeinander abgestimmtes Ensemble zur Verfügung. In der Rolle der zwar stark auftretenden, aber innerlich höchst fragilen Donna Elvira gab Cecilia Bartoli damals ein fulminantes, emotionsgeladenes Rollendebüt. Die Titelpartie singt der Amerikaner Rodney Gilfry, einer der grossen Don Giovanni-Darsteller seiner Generation, der den liebeshungrigen Verführer nicht nur stimmlich, sondern auch darstellerisch ideal verkörpert. Regisseur dieser Produktion war Jürgen Flimm.

Die Aufzeichnung ist von Freitag, 19. März, 18 Uhr bis Sonntag, 21. März, 24 Uhr als Video on Demand auf der Website des Opernhauses kostenfrei abrufbar.

Das Video on Demand und weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.opernhaus.ch/digital/corona-spielplan/don-giovanni/

Oper Graz Hautnah: jetzt gibt es den Film!
Musik „hautnah“ erleben, das geht jetzt via Video!

 

Verpackt in einen etwa 20-minütigen Film, werden im Rahmen eines musikalischen Rundgangs für alle Interessierten ab 5 Jahren durchs Opernhaus Ecken und Winkel gezeigt, die auch in Nicht-Corona-Zeiten nicht so einfach zugänglich sind. Lisa Fellner von OperAktiv! trifft bei ihrem Spaziergang auf drei Musikerinnen und Musiker der Grazer Philharmoniker. Es gibt Mitmachaktionen und kindgerecht aufbereitete Hintergrundinformationen zum Opernhaus: Wie viele Eisbären wiegt eigentlich der Eiserne Vorhang? Wo hielten sich anno dazumal Adelige auf? Wofür braucht es eigentlich einen Dirigenten und können Geigerinnen tanzen und spielen gleichzeitig? Ergänzend dazu gibt es auf Anfrage Begleitmaterial für Pädagoginnen und Pädagogen, als Anregungen zum Einsatz des Videos im Klassenzimmer sowie Rätsel- und Spielideen zum Thema „Opernhaus und Orchester“.

Den Film gibt es hier!

Gernot Kranner organisiert „Schanigärtenauftritte“ am 27. März

Hoffentlich spuckt ihm die Politik nicht in die Suppe. Am 27. März sollen die Schanigärten geöffnet werden – aber sicher ist das noch nicht:

Wir sind Künstler*innen aller Genres und treffen uns mit allen Menschen, denen Kunst und Kultur am Herzen liegen am 27. März um 10 Uhr, verweilen beim einen oder anderen der auf unserem Weg liegenden Schanigärten und bieten dort kurze künstlerische Kostproben dar. Um ca. 13 Uhr treffen wir uns zur gemeinsamen künstlerischen Abschlusskundgebung. Die genaueren Orte werden noch bekanntgegeben

Hinter unserem Auftreten stehen zwei Anliegen, die wir unter Einhaltung aller Corona-Schutzmaßnahmen unserem geschätzten Publikum und der Öffentlichkeit näherbringen wollen:

KUNST UND KULTUR DÜRFEN NICHT STERBEN!

KUNST UND KULTUR MÜSSEN WIEDER STATTFINDEN KÖNNEN!

 Eingeladen zur Teilnahme sind Sänger*innen, Schauspieler*innen, Tänzer*innen, Autor*innen, Artist*innen, Musiker*innen, Bildende Künstler*innen, Kunstpfeifer*innen, Kammbläser*innen und viele andere mehr

Sollten Sie nicht in Wien stationiert sein, organisieren Sie derartige Aktionen in Ihrer Heimatgemeinde. Die Wirte werden eine Freude haben – meint Gernot Kranner

Mail: gernot.kranner@aon.at                      Tel.: 0676 32 69 289     

Günther Groissböck probt im Wiener Musikverein (mit Karl-Michel Ebner und den Philharmonia-Schrammeln)

Auszug aus Instagram: Widerspruchsgeist, und -mut, ein starkes Rückgrat, Hirn, Humor und auch eine gewisse „Rotzpippn“-Haftigkeit: wichtig/notwendig, um „Corona“ zu überleben!!! (Brigita Schwarz)

ZU INSTAGRAM mit weiteren Fotos

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Firmen wittern das grosse Geschäft mit Massentests: Viele Beschäftigte in der Schweiz dürften schon bald wöchentlich auf Corona getestet werden. Auf Gesundheitskonzerne wartet ein potenzieller Milliardenmarkt – finanziert vom Staat. Zum Bericht
  • Es hakt vor dem Start der Zürcher Impfaktion: Im April soll es losgehen mit der grössten Impfkampagne, die der Kanton je gesehen hat. Für einen Erfolg darf nichts mehr schieflaufen. Doch es braucht ein entschiedeneres Vorgehen als bisher. Zum Kommentar
  •  
  • Die USA impfen schnell, aber uneinheitlich: In den Gliedstaaten gibt es ganz unterschiedliche Leitlinien. Medien und Gesundheitsbehörden wittern eine Gruppe von potenziellen Verweigerern: republikanische weisse Männer. Zum Bericht

US-Präsident Biden hält Russlands Staatschef Putin für einen „Mörder“
Nach Geheimdienstbericht zu Einmischung in US-Wahl.
Wiener Zeitung

Wirbel um Biden-Sager „Mörder“:
Russland ruft US-Botschafter nach Moskau
https://www.krone.at/2368412

Jetzt hat die Welt geglaubt, die USA haben einen berechenbaren Präsidenten gewählt, und nun nennt dieser angeblich Besonnene den Präsidenten des größten Lands der Erde einen Mörder. Mir bleibt die Luft weg!

Kritik an Impfstoffverteilung : In Brüssel wird über Kurz’ Brief gespottet

…In Brüssel rief der Brief Kopfschütteln hervor. Vor allem weil Kurz und seine Mitstreiter – die Ministerpräsidenten der Tschechischen Republik, Kroatiens, Sloweniens, Bulgariens und Estlands – den Eindruck erwecken, der Verteilungsmechanismus sei geheim und erst „in den vergangenen Tagen entdeckt“ worden. Das Gegenteil ist der Fall. Im Zusammenhang mit der Kritik an der EU-Impfstoffbestellung aus Deutschland war davon mehrfach die Rede gewesen – auch davon, dass beispielsweise Bulgarien im vergangenen Jahr auf die Übernahme des jetzt erfolgreichsten Impfstoffs von Biontech-Pfizer verzichtet hat. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) deutete auch mehrfach an, dass die späte Bestellung der teuren, aber besonders erfolgreichen Vakzine von Biontech und Moderna auch darauf zurückging, dass sich etliche Länder gegen eine Order dieser Impfstoffe auf EU-Ebene ausgesprochen hatten…
Frankfurter Allgemeine

Weitere EMA-Empfehlung zu Astra-Zeneca-Vakzin erwartet
Das Nationale Impfgremium (NIG), das in Österreich gemäß der bisherigen EMA-Einschätzung vorerst zu keinem Impfstopp geraten hat, wollte die Entscheidung für eine weitere Bewertung abwarten. „Ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis besteht unverändert“, hatte das NIG zuletzt zu noch ungeklärten Thrombose-Fällen nach Impfungen betont.
Oberösterreichische Nachrichten

Der Kanzler hat angekündigt, sich mit AstraZeneca impfen zu lassen. Wie das? Ich dachte, man kann sich den Impfstoff nicht aussuchen. Er kann es doch?

Ich nütze die Gunst der Stunde und beanspruche gleiches Recht. Ich wurde verständigt, dass mir übermorgen ein anderer Impfstoff eingeimpft wird (ohne dass ich darum ersucht habe). Mittlerweile weiß ich von Mitarbeitern wie zum Beispiel Peter Skorepa, dass sie sich nicht mit AstraZeneca impfen lassen wollen. Liebe Impfbehörde, wenn sich der Kanzler den Impfstoff aussuchen kann, dann wohl auch ich. Ich beanspruche also AstraZeneca und der für mich vorgesehene Impfstoff möge an den doch noch etwas älteren Mitarbeiter verimpft werden. Ich opfere mich also für meine Kollegen auf – und mir ist es ohnehin wurscht. Ich vertraue auf mein Immunsystem (ich war mein Leben lang noch keinen einzigen Tag wegen Grippe fern der Arbeitsstätte), da lach ich doch Corona glatt aus (ohne es zu leugnen, aber in die Hose mache ich nicht).

Tennis-Sport
Thiem scheitert in Dubai an Qualifikanten
Das Gastspiel von Dominic Thiem beim ATP-500-Turnier in Dubai ist bereits nach einem Auftritt wieder vorbei. Der als Nummer eins gesetzte Niederösterreicher musste sich am Dienstag in der zweiten Runde dem südafrikanischen Qualifikanten Lloyd Harris sang- und klanglos mit 3:6 4:6 geschlagen geben. Thiem kam gegen die Nummer 81 der Welt nie auf Touren und musste verdient vorzeitig die Heimreise antreten.
https://sport.orf.at/stories/3074601

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

 

Diese Seite drucken