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18. JÄNNER 2022 – Dienstag

18.01.2022 | Tageskommentar

HEUTE im Theater an der Wien: Premiere „Tosca“

Heute erfolgt die mit Spannung erwartete Premiere der Kusej-Inszenierung von Puccinis „Tosca“ im Theater an der Wien. Es ist dies die vorletzte Premiere in diesem Theater vor dem auf zwei Jahre ausgelegten Umbau. Als Ersatzspielort muss während der Umbauarbeiten bekanntlich das Museumsquartier herhalten. Spektakulär war der Dirigentwechsel fünf Tage vor der Premiere. Marc Albrecht hat kurzfristig das Dirigat für seinen erkrankten Kollegen Ingo Metzmacher übernommen.

Musikalische Leitung: Marc Albrecht
Musikalische Leitung: Michael Zlabinger
Inszenierung: Martin Kušej
Bühne: Annette Murschetz
Kostüme: Su Sigmund

Floria Tosca: Kristine Opolais
Mario Cavaradossi: Jonathan Tetelman
Scarpia, Polizeichef: Gábor Bretz
Cesare Angelotti: Ivan Zinoviev
Spoletta, Polizeiagent: Andrew Morstein
Sciarrone / il sagrestano / un carceriere: Rafał Pawnuk
Gräfin Attavanti: Sophie Aujesk

Orchester : ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Chor : Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)

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Kristine Opolais, Jonathan Tetelman. Foto: Theater an der Wien

Hörprobe Cavaradossi:

https://dumpor.com/c/3431944194340913572 Hörprobe Cavaradossi/Tetelman

Auch der ORF zeichnet die Premiere auf und strahlt am 28.1. aus!
Wien/ Theater an der Wien

Opernsängerin Opolais: „Moderne Frauen, die uns heute noch etwas sagen“.
Bezahlartikel
Theater an der Wien. Kristine Opolais singt die Titelpartie in „Tosca“
Kurier.at
Tosca: Keine Burg für den Liebesengel?
Die lettische Sopranistin Kristīne Opolais konnte schon oft als Tosca begeistern, zuletzt konzertant in Graz. Mit Martin Kušej definiert sie jetzt die grandiose Diva aus dem postnapoleonischen Rom im Theater an der Wien neu.
Bühne-Magazin
Ob wir bei Kusejs Tosca eine Kirche und eine Burg sehen werden? Wir warten ab! Aber wenn Sie es gar nicht mehr erwarten können, dann schauen Sie sich den gestrigen Kulturmontag des ORF ab Minute 46 an (Link dazu unten). Dann wissen Sie, was Sie erwartet!

Aus dem Theater an der Wien:

Wiener Staatsoper: Pressestimmen zu „Werther“

Étienne Dupuis, Juan Diego Flórez. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Wien/ Staatsoper
Oper der Sehnsucht und Leidenschaft
Die Wiener Staatsoper zeigt Jules Massenets Werk in guter Besetzung.
WienerZeitung.at

Staatsoper: Belcanto eines Verzweifelten
Jules Massenets „Werther“ an der Wiener Staatsoper mit vokaler Exzellenz
DerStandard.at

Weitere Höhepunkte im Jänner in der Wiener Staatsoper/ Aussendung der Staatsoper

Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Publikum,

Am 21. Jänner findet die Wiederaufnahme von Pique Dame und am 26. Jänner von Peter Grimes mit Jonas Kaufmann statt. Detaillierte Informationen zu allen Produktionen und zwei Veranstaltungstipps finden Sie in der Aussendung. (Anm.d.Red.: In unseren heutigen „Infos des Tages“)

Jonas Kaufmann. Foto: Sony

Peter Grimes – Benjamin Britten
 
Der Außenseiter und das Meer – sie bilden die thematischen Eckpunkte der, in einem südenglischen Fischerdorfmilieu angesiedelten, tragischen Oper Peter Grimes, mit der der überzeugte Pazifist und Humanist Benjamin Britten eine Lanze für all jene bricht, die unter die Räder einer engstirnigen Gesellschaft kommen:
 

KARTEN MACBETH

Pique Dame. Foto: Michael Pöhn

Pique Dame – Peter I. Tschaikowski – ab 21.1.
Karten »Pique Dame«

Anna Netrebko in der Tiroler Wohlfühlzone

☺️ Let’s go to the forest!!! Besides 14! different kind of massages here- everyday we going for walk in the forest! It’s absolutely NO wind here, that’s why after 15 minutes of walking it’s to hot 🥵

 

Mit drei Fotos

Auszug aus „Crescendo“: Dieser Newsletter ist sicherlich kein Jubelblatt für Anna Netrebko, erst vor einigen Wochen haben wir berichtet, dass Dirigent Franz Welser-Möst die Diva dafür kritisierte, zu wenig zu proben. Nun erklärte sie auf Instagram, dass sie sich erst einmal aus der Opernwelt zurückziehen wird: „Genug Quarantäne, Tests, Impfungen, Reisen, Einschränkungen – Musikmachen unter diesen Umständen macht einfach keinen Spaß. Ich werde an einen Platz gehen, an dem ich mich hoffentlich besser und glücklicher fühle“, schreibt sie. „Ich habe entschieden, mich um meine Gesundheit und mein Wohlbefinden zu kümmern.“
Klar: Netrebko hat immer gebrannt, hat ihre Karriere mit dem Bauch und weniger mit dem Kopf gesteuert und inszeniert sich gern als Lebemensch. Gleichzeitig muss man aber auch sagen: Kaum eine Sängerin hat eine so stabile Karriere hingelegt wie sie (wenn man allein an die Tenöre denkt, die sie „überlebt“ hat). Anna Netrebko ist inzwischen 50 Jahre alt – abgesehen von der Launenhaftigkeit, sie hat alles Recht, sich mal eine Auszeit zu nehmen und postet derweil Videos aus einer ‑110-Grad-Kältekammer (siehe Foto und natürlich unsere neue Playlist unten). Nach Aussage Ihres Managements wird sie rechtzeitig zu ihren geplanten Auftritten wieder auf der Bühne stehen.

Crescendo – die Klassikwoche: Netrebko in der Kältekammer und das neue Corona-Fieber

Willkommen in der neuen KlassikWoche, heute mit einer Diven-Auszeit, mit neuen Corona-Absurditäten und einer merkwürdigen Debatte um Wagner-Straßen in Berlin.
Crescendo.de
Frankfurt
„Warten auf heute“ in der Oper Frankfurt: Hie wird kein zweites Mal gelebt
FrankfurterRundschau.de
 
Premiere „Juditha triumphans“ von Antonio Vivaldi am 16.1.2022 in der Staatsoper/STUTTGART

Juditha (Rachael Wilson) und der Staatsopernchor. Foto: Martin Sigmund

Silvia Costa (Regie und Bühne; Kostüme: Laura Dondoli)  deutet die Geschichte des Oratoriums „Juditha triumphans“ von Antonio Vivaldi gleichsam neu und überträgt sie sehr behutsam in unsere Zeit. Und der erste Teil spielt tagsüber, der zweite in der Nacht. Der Feldherr Holofernes belagert im Auftrag des assyrischen Königs Nebukadnezar die jüdische Stadt Bethulien. Und die Bevölkerung steht dadurch vor der Wahl zwischen Kapitulation und Tod. Um Gnade für ihr Volk zu erlangen, begibt sich die Witwe Judith in Holofernes‘ Lager. Geblendet von ihrer Schönheit verliebt sich der Feldherr in sie und betrinkt sich aus diesem Grund bei einem Bankett zu Judiths Ehren besinnungslos. Judith ergreift nun die Gelegenheit und enthauptet ihn mit seinem eigenen Schwert. Der Kopf wird dann mit Hilfe der Magd Abra zurück nach Bethulien gebracht. Die Entdeckung des Leichnams durch Holofernes‘ Diener Vagaus schlägt die Assyrer in die Flucht. Bethulien ist endgültig befreit…

Zum Berichtvon Alexander Walther

Deutsche Erstaufführung an der Semperoper Dresden: „Die kahle Sängerin“
Fest des Absurden: „Die kahle Sängerin“ von Luciano Chailly
mdr.de

Keine Handlung, aber köstlich! Luciano Chaillys „Die kahle Sängerin“ an Semper Zwei
NeueMusikzeitung/nmz.de

Tim Theo Tinn: Pseudologia phantastica in theatrum musicum
D.h. Lügen/Falschheiten im Musiktheater ! Kreative Kunst verlumpt!

Die berühmteste Lügen-Geschichte: Münchhausens Ritt auf der Kanonenkugel,  Gottfried Franz (1846-1905)
online-merker-com

Initiative gestartet – Proll und Co. machen Stimmung gegen Impfpflicht
Österreichische Prominente machen mit einer gemeinsamen Initiative Stimmung gegen die Impfpflicht. Darunter finden sich großteils Personen, die mit einschlägigen Positionierungen bereits aufgefallen sind, wie Schauspielerin Nina Proll, Opernsängerin Elisabeth Kulman oder der ehemalige Nordische Kombinierer Felix Gottwald, aber auch neue Namen in dem Kontext wie Kabarettist Gery Seidl und Komponist Christian Kolonovits.
Da sind noch viel mehr dabei – und keinesfalls „rechts geframte“ Namen
https://www.krone.at/2605095

Einen Shitstorm erntet Madeleine Petrovic, seinerzeit Grüne Frontfrau in Österreich (Bundessprecherin) , wegen ihrer kritischen Haltung zur Impfpflicht. Ihr Auftritt „Im Zentrum“ am vergangenen Sonntag wird von Medien, aber auch von sogenannten „Parteifreunden“ als unterirdisch bezeichnet. Die Grünen, allen voran Sigi „Stinkefinger“ Maurer, streiten Petrovic glatt ab. So geht es in der Politik zu!

Auch die Sprache in den Medien  verhärtet sich in unfassbarer Weise. So ließ der Fellner-Sender einen Verfassungsrechtler (Dr. Bernhard Müller) im heutigen Frühstücks-TV von „Aufgegriffenen“ fabulieren. Gemeint sind Menschen, die bei einer Polizeikontrolle – aus welchem Grund nun immer – die Impfbestätigung gerade nicht dabei haben bzw. solche, die nicht geimpft sind – was zur Stunde noch nicht strafbar ist. Ein Polizeibeamter verstieg sich heute zur Äußerung von „Ins Netz Gegangenen“.  Diesmal meint der wackere Mann keine Fische, sondern Menschen. So werden wir sicher keinen Schulterschluß erzielen! Eine „Abrüstung der Worte“ darf nicht einseitig eingefordert werden.

Als „Dreifach Geimpfter“, also augenscheinlich „Braver“, darf ich auf den Unterschied zwischen Impfung und Impfpflicht hinweisen. Ich habe mich impfen lassen, bin aber klar gegen eine Verpflichtung zur Impfung. Ist das so schwer zu verstehen? Ich lasse mich zu überhaupt nichts zwingen, das haben schon meine Eltern zur Kenntnis nehmen müssen!

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Boris Johnson kämpft um sein Amt: In der Party-Affäre geht der britische Premierminister in die Gegenoffensive. Er plant ein grosses Köpferollen an der Downing Street und will kritische Hinterbänkler mit einem Massnahmenpaket zu Reizthemen bei der Stange halten. Dazu nimmt er Bootsmigranten und die BBC ins Visier.
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  • Eine Zwangsräumung in Jerusalem eskaliert: Im besetzten Ostteil der Stadt hat die Verwaltung das Anwesen einer palästinensischen Familie konfisziert. Diese wehrt sich mit dramatischen Mitteln. Der Konflikt um das Haus geht weit über das Viertel hinaus.
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  • Bei mutmasslichen Drohnenattacken in Abu Dhabi sterben mindestens drei Personen: Die Huthi-Rebellen aus dem Jemen haben sich zu den Angriffen in der emiratischen Hauptstadt bekannt. Sie werden von Iran unterstützt und kämpfen gegen ein von Saudiarabien angeführtes Militärbündnis, dem auch die Vereinigten Arabischen Emirate angehören.
    Zum Bericht
  • Ein französischer Präsidentschaftskandidat muss wegen Hassrede 10 000 Euro zahlen: Ein Pariser Gericht verurteilte den Rechtsextremen Eric Zemmour zu der Geldstrafe. 2020 hatte er im Fernsehen über junge unbegleitete Migranten gesagt: «Sie haben keinen Grund, hier zu sein, sie sind Diebe, Mörder und Vergewaltiger, das ist alles, was sie tun, sie sollten zurückgeschickt werden.» Zemmour erwägt, Berufung einzulegen.
    Zu den neusten Entwicklungen
    Robert Lewandowski ist erneut Weltfussballer des Jahres:
    Der aus Polen stammende Stürmer des FC Bayern München setzte sich bei der FIFA-Abstimmung gegen den sechsmaligen Gewinner Lionel Messi und Mohamed Salah durch. Der Deutsche Thomas Tuchel vom FC Chelsea wurde als Welttrainer geehrt, die Spanierin Alexia Putellas vom FC Barcelona als beste Spielerin. Welttorhüter des Jahres ist Édouard Mendy von Chelsea.
    Zu den wichtigsten Sportmeldungen

„Für Milliardäre gleicht die Pandemie einem Goldrausch“
Regierungen haben Milliarden in die Wirtschaft gepumpt, doch ein Großteil ist bei Menschen hängengeblieben, die von steigenden Aktienkursen besonders profitieren. Während ihr Vermögen so schnell wächst wie nie zuvor und Einige Ausflüge ins All unternehmen, hat die weltweite Armut drastisch zugenommen.“
Corona-Pandemie verschärft soziale Ungleichheiten
gmx.net-magazin

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

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