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18. JÄNNER 2021 – Montag

18.01.2021 | Tageskommentar

Der Weisheit letzter Schluss: Abstand auf 2 Meter erweitert

Der nächste Rücktritt: Nach den Ministerinnen Lunacek und Aschbacher bekam nun der Babyelefant einen Tritt in den Hintern!

Er ist ganz einfach eine Nummer zu klein! Der deutsche Babyelefant misst 1,50 m, allerdings ist Deutschland auch zehnmal größer als Österreich und hat anscheinend auch die größeren Babyelefanten.

„SCHIFOAN“

Der strenge Lockdown dauert also bis 8. Februar an. Das ist nicht verwunderlich und sogar einsichtig angesichts der Unsicherheit ob der neuen Virusvarianten. Die Abstandsregel wird verschärft, auf zwei Meter. Und ab 25. Jänner gilt in den Geschäften und öffentlichen Verkehrsmittel FFP2-Pflicht. Auch das ist einsichtig. Ab dem 8. Februar dürfen nicht nur der Handel und „körpernahe Dienstleister“ (Friseure) wieder öffnen. Auch die Museen. Da haben die Berater auf Bundeskanzler Kurz offensichtlich positiv und korrigierend eingewirkt: Am  Sonntag hat sich zum ersten Mal der Chef persönlich in einer Pressekonferenz über die Kultur zu Wort gelassen. Wenigstens in einem Halbsatz. Wir sind für kleine Aufmerksamkeiten dankbar.

Das Pressegespräch heute Vormittag war im Prinzip eine einzige Hiobsbotschaft. Bis Mitte Februar soll wöchentlich evaluiert werden, ob eine Öffnung im März möglich ist. Es sitzen also diesmal Wirte, Hoteliers und Kulturveranstalter im selben Boot, und das sitzt im Moment auf Grund. Ein Steigen des Wasserstands ist in Bälde gewiss nicht zu erwarten.
DrehpunktKultur

Kultur-Lockdown erneut verlängert – keine Vorstellungen bis Ende Februar
Museen sollen am 8. Februar aufsperren. Bundestheater erinnern an Planungsvorlauf, Bundesmuseen erleichtert.
https://kurier.at/kultur/kultur-lockdown-erneut-verlaengert-keine-vorstellungen-bis-ende-februar/401158788

Regierung verlängert Lockdown bis 7. Februar, Kanzler: „Haben noch zwei bis drei harte Monate vor uns“
Der Standard

DAS LIED VON DER SYSTEMRELEVANZ

ZUM VIDEO

TTT ist mit dem Video nicht einverstanden: Kultur ist die Gesamtheit aller zivilisatorischer Errungenschaften, auch jenseits von Kunst und Kreativität. Es wirkt schnöselig und überheblich, wenn man noch nicht mal Begriffe richtig einsetzt und sich dann über die Aldi-Verkäuferin setzen will. Demut statt rotzfrecher Überheblichkeit zeichnet wirkliche Künstler aus. Ich denke da nur an  Günther Groissböck, mit welcher Vorsicht er sich selbst als Künstler bezeichnet.

Der überheblilchen singende Bube, meint wohl seine Tätigkeiten in Kunst – und Kreativwelten. Mit diesen gesungenen überheblichen Plattitüden hat er kein Talent und keine kreative Kunst bewiesen. Der ist  sicher nicht systemrelevant, sondern nur sauer, dass er sich derzeit nicht öffentlich präsentieren darf. „Lern erst mal die Bedeutungen in deinem Wortschatz!“ Da scheint wohl mehr Exibitionismus – als Kulturverständnis. Wir sind alle Kultur und Subkultur  – das ist das Wesentlichste in unserer Gesellschaft, unabhängig von Kunst und Kreativität. Leider benimmt sich auch dieser Bube nicht kultiviert.

Fotoserie: Philippe Jordan probt mit den Wiener Philharmonikern im Musikvereinssaal

ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos

WIEN/ Musikverein: Philippe Jordans Debut bei den Wiener Philharmonikern am

Von Thomas Prochazka

Gut Ding braucht manchmal Weile. 2004 leitete Philippe Jordan erstmals die Wiener Philharmoniker — in Così fan tutte bei den Salzburger Festspielen. An diesem Wochenende debutierte der Musikdirektor der Wiener Staatsoper im philharmonischen Abonnement. Am Programm standen Arnold Schönbergs Verklärte Nacht, op. 4, und Richard Strauss’ Eine Alpensinfonie, op. 64. COVID-19-bedingt ohne Saalpublikum.
Ein gelungenes Debut…

http://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=AD87B1C3-FA11-F0A8-58558A3687DF1CF6

Es war das Programm des Abonnement-Konzertes, nur eben im leeren Saal ohne Publikum. Aber für Michael Bladerer, dem Geschäftsführer des Orchesters, zählt es als Abonnement-Konzert.

Zusätzlich wurde das Konzert im Rundfunk übertragen sowie auf Fidelio und Idagio gestreamt. Eine Ausstrahlung der Aufzeichnung auf ORF III ist für April 2021 geplant.

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Moskau spielt CARMEN – mit Oksana Volkova in der Titelrolle

Nur Mitteleuropas Theater sind geschlossen.

ZU INSTAGRAM mit Video

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Tokyo spielt TOSCA

Mit Chiara Isotton, Francesco Meli und Dario Solari

ZU INSTAGRAM

Giorgio Merighi:  Video zum ersten Todestag (in italienischer Sprache)

Il 12 gennaio del 2020 ci lasciava il tenore Giorgio Merighi.
Nel primo anniversario della sua scomparsa, si e‘ voluto fare un Omaggio alla memoria con lo scopo di farlo conoscere non solo dal punto di vista professionale ma soprattutto dal punto di vista umano.
Alle testimonianze del tenore Stefano Consolini, della signora Elisabetta Perucci (figlia del Direttore Artistico Carlo Perucci), del baritono Luca Grassi, del soprano Natalia Dercho e per finire del signor Lorenzo Cecchele (figlio del tenore Gianfranco Cecchele), si alternano filmati d’epoca registrati dal vivo, dove il tenore Giorgio Merighi si esibisce con il soprano Nancy Tatum, il soprano Marina, Krilovici, il baritono Alexandre Agache, il soprano Irene Kayanni ed il soprano Ghena Dimitrova. Presentazione di Gabriele Amici.

 

ZU FACEBOOK mit Video (1 Stunde und 20 Minuten)

Auch in Polen (Wroclaw) findet Oper statt

Wrocław Opera, Poland, Feel the theater in The Tales of Hoffmann. 16.01.21

Charles Castronovo, Ekaterina Siurina. Foto: J.K Żurek/Opera Wrocławska

Zum Bericht von Iwona Karpinska

Wien – Bezahlartikel
Regisseur Konwitschny: „Die Zukunft kann das am Theater nicht sein Bezahlartikel
Theater an der Wien. Der Starregisseur im Gespräch über Huren, Heilige, Oper in Pantoffeln und Lebenssinn in Zeiten der Corona-Pandemie.
Kurier

Salzburger Landestheater etabliert Streaming-Angebot und verlegt Premieren ins Netz

aufgrund der angekündigten Maßnahmen der Regierung verlegt das Salzburger Landestheater seinen Aufführungsbetrieb ins Netz und startet mit einem digitalen Streaming-Angebot.

Die Uraufführung von „#Ersthelfer #FirstAid“ wird am 30. Jänner 2021 als Streaming-Premiere zu erleben sein. Das dokumentarische Theaterprojekt von Nuran David Calis legt seinen Fokus auf die Solidarität und bemerkenswerte Hilfsbereitschaft von Salzburger Bürger*innen während der Flüchtlingskrise 2015 und wirft Fragen auf, die angesichts der gegenwärtigen Flüchtlingssituationen nach wie vor von hoher Aktualität sind.

Seine digitale Premiere wird am 6. Februar 2021 auch „Heldenplatz“ von Thomas Bernhard in der Inszenierung von Alexandra Liedtke feiern.

Auf der digitalen Plattform werden auch Aufzeichnungen aktueller Inszenierungen wie etwa von Friedrich Schillers „Die Räuber“ oder die „Faust“-Inszenierung aus der Spielzeit 2009/2010 zu sehen sein.

Seit November 2020 finden am Salzburger Landestheater wegen des Lockdowns keine Aufführungen mehr statt. Im Rahmen des weiterhin laufenden Probenbetriebs konnten bzw. können sechs Produktionen zur Premierenreife gebracht werden.

www.salzburger-landestheater.at

Obituary
Elijah Moshinsky Dies at 75
Celebrated Australian opera director Elijah Moshinsky has died at the age of 75
https://operawire.com/obituary-elijah-moshinsky-dies-at-75/

Wien
Maler Hans Staudacher im Alter von 98 Jahren gestorben
Galerist Hilger bestätigt den Todesfall: „Er ist friedlich eingeschlafen“. Staudacher ist einer der wichtigsten österreichischen Vertreter des Dadaismus.
Die Presse

Aufregung in OÖ: In Pflegeheim wurden Politiker gleich mitgeimpft
ie knapp und begehrt Corona-Impfstoff und Impftermine sind, ist mit dem höchst überforderten Anmeldesystem von Oberösterreich bitter erlebbar. Umso mehr kann man sich über einen Impftag im Alten- und Pflegeheim Eberschwang nur wundern, bei dem 30 externe Leute gleich mitgeimpft wurden – darunter drei Politiker, nämlich der Bürgermeister und zwei Vizebürgermeister.
https://www.krone.at/2319846

Als Pragmatiker und zudem sparsamer Mensch  begrüße ich, dass Impfdosen nicht weggeworfen werden, weil die Heimleiter offenbar zu dumm sind, die richtige Anzahl zu benennen und zu bestellen. Hier müsste man den Hebel ansetzen, nicht die Politiker anrotzen!

Das Impfen und die Emotionen der Alten Bezahlartikel
Jetzt lernt man auch, dass „alt“ in Zeiten der Pandemie etwas sehr Relatives ist. Gedanken eines „Impfwilligen“.
https://www.diepresse.com/5923448/das-impfen-und-die-emotionen-der-alten

Vom „Schau-Impfen“ mit dem Kanzler, dem Gesundheitsminister, dem Ärztekammerpräsidenten sowie weiterer Adabeis am 27.12. sind wir nun einige Wochen entfernt, die Impfpropaganda läuft auf Hochtouren, ein 80jähriges Journalisten-Ehepaar will sich auch so rasch als möglich impfen lassen – aber es bekommt keinen Termin. So geht es auch mir. Ich möchte Solidarität beweisen und vor allem niemand anstecken, also würde ich mich impfen lassen. Ich bin 74, hatte bereits einen leichten Schlaganfall, habe hohen Blutdruck und bin übergewichtig und ständig in kardiologischer Behandlung, wäre also ein Impfkandidat „der zweiten Reihe“. Wie gesagt, ich habe  in die Impfung eher wenig Vertrauen, aber auch keine Angst davor. Vordringlich sind für mich die versprochenen „normalen Verhältnisse“, ich möchte nicht als Ausrede dienen, dass diese wegen Unvernunft der Bevölkerung nicht eintreten können. 

Ich werde an dieser Stelle berichten, wie es mir bei der Suche nach einem Impftermin ergeht! Seit einem Jahr lebe ich leider in „Chaotien“, nicht mehr in Österreich. Eine Flucht nach Deutschland würde aber kaum eine Verbesserung bedeuten.

Haben Sie gewusst, dass 1943 in Berlin die U-Bahn mitten durch ein Haus gefahren ist?

Berlin
„Das Tunnelhaus hat uns das Leben gerettet“. Als die U-Bahn mitten durch ein Berliner Mietshaus fuhr
Bis 1943 fuhr die U-Bahn am Bülowbogen durch ein Mietshaus. Das sogenannte „Tunnelhaus“ rettete Hans-Joachim Kitzerow im Zweiten Weltkrieg das Leben.
Tagesspiegel

ORF „kulturMontag“ am 18. Jänner: Zukunft der Kultur, neuer Schalko-Roman, kulturelles Engagement für Flüchtlingshilfe

 Weiters: Doku „Die Schönheit ist ein wildes Tier. Kunst und Ästhetik“

Wien (OTS) – Der von Clarissa Stadler präsentierte erste „kulturMontag“ des Jahres – am 18. Jänner 2021 um 22.30 Uhr in ORF 2 – beleuchtet umfassend die Situation der heimischen Kulturbranche angesichts der möglichen Verlängerung des Lockdowns. Weiters befasst sich die Sendung u. a. mit David Schalkos jüngstem Roman „Bad Regina“ – der Autor und Filmemacher ist live zu Gast im Studio – und mit dem Engagement Kunst- und Kulturschaffender für die Rettung von Menschen aus Flüchtlingslagern an den EU-Außengrenzen. Anschließend an das Magazin steht die Dokumentation „Die Schönheit ist ein wildes Tier. Kunst und Ästhetik“ (23.20 Uhr) von Ines Mitterer über die Bewertung und Wahrnehmung des Begriffs Schönheit in der Kunst auf dem Programm.

Heute vierteiliger „ORF III Themenmontag“ zum Skitourismus u. a. mit „Kitzbühel und die Deutschen“ und „Kitzbühel und die Reichen“

Außerdem: „Das große Schweigen“ über Ischgls Zukunft als Wintersportort und „Themenmontag – Der Talk: Skifahren um jeden Preis“

Wien (OTS) – Zum Start in die 81. Hahnenkamm-Rennwoche (ab 21. Jänner live in ORF 1) beleuchtet ein vierteiliger „ORF III Themenmontag“ am 18. Jänner 2021 den Massen-Skitourismus aus kritischer Perspektive. „ORF III AKTUELL“ meldet sich am Morgen bereits um 9.30 Uhr mit den wichtigsten Nachrichten des Tages, während sich „MERYN am Montag“ im Vorabend mit dem Thema „Unser Herz – Ihre Fragen“ (18.45 Uhr) befasst, diesmal mit Univ.-Prof. Kurt Huber, Kardiologe am Wilhelminenspital Wien…

Aktuelles  aus der „Neuen Zürcher Zeitung:

Oppositioneller Alexei Nawalny in Moskau verhaftet

Das ist passiert: Politiker aus Europa und den USA fordern die sofortige Freilassung Alexei Nawalnys. Als «inakzeptabel» bezeichnete EU-Ratschef Charles Michel die Festnahme des Kreml-Kritikers unmittelbar nach dessen Rückkehr aus Berlin, wo er wegen einer Vergiftung behandelt worden war.
Zu den neusten Entwicklungen

 

Der Schlauberger (34): Jawohl, das war überfällig – Jetzt wird alles gut
Höchste Zeit, liebe Leserinnen und Leser! Der Duden hat für alle Sprachfreundinnen und Sprachfreunde beide Geschlechter ins Online-Wörterbuch gehoben. Das allumfassende generische Maskulinum ist vorbei. Endlich bekommen Täter und Täterinnen, Mörderinnen und Mörder, Diebe und Diebinnen, Halunken und Halunkinnen dasselbe sprachliche Gewicht wie die guten Menschen. Auch die Steuerhinterzieherinnen, die bislang auf ominösen CDs nur als „Steuerhinterzieher“ auftraten, kriegen ihr Fett weg.
Kurioses zur deutschen Sprache von Reinhard Berger
Klassik-begeistert

Harren wir der Dinge, die uns in dieser Woche ins Haus stehen. Bis dahin wünsche ich einenen guten Wochenstart!

A.C.

 

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