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18. FEBRUAR 2021 – Donnerstag

18.02.2021 | Tageskommentar

Das Video mit Simon Stone ist im untenstehenden Link zur Wiener Staatsoper eingebettet

WIEN/Staatsoper: LA TRAVIATA (ab 7. März) mit FLOREZ als Alfredo

Jetzt ist offiziell, dass Florez den Alfredo singen wird:

https://www.wiener-staatsoper.at/spielplan-tickets/detail/event/973714825-la-traviata/

Der März-Spielplan enthält derzeit nur den 7. März als Traviata-Premiere (vermutlich nur als Stream und im Fernsehen, obwohl man „Tickets reservieren“ kann) und die Termine ab 27. März = Beginn der Osterferien als optimistischste Interpretation von „rund um Ostern“.

AIDA aus Paris heute auf arteConcert  Live Stream  Donnerstag, 18. 19,30

180 Min. Verfügbar vom 18/02/2021 bis 25/02/2021

Nächste Ausstrahlung am Donnerstag, 18. Februar um 19:30

Giuseppe Verdis „Aida“. Die grandiose Oper des berühmtesten italienischen Komponisten ist ein Leidenschaftsdrama par excellence, mit einer Verstrickung von Tragödien, ausdrucksvoll untermalt von erhabener Musik. Die Besetzung auf der Bühne von Paris könnte kaum hochkarätiger sein: Sondra Radvanovski in der Titelrolle sowie u.a. Jonas Kaufmann, Ksenia Dudnikova und Ludovic Tézier

Arte TV
Sonntag, 21.02.21
13:05 – 16:10 Uhr (185 Min.)
185 Min. VPS 13:10

Amonasro Ludovic Tézier
Amneris Ksenia Dudnikova
Aida Sondra Radvanovsky
Radames Jonas Kaufmann
Ramfis Dmitry Belosselskiy
Il re Soloman Howard
Un messaggero Alessandro Liberatore
Sacerdotessa Gabriella Reyes

Inszenierung Lotte de Beer
Dirigent Michele Mariotti

Nestor der Moderne: Friedrich Cerha ist 95
Der Komponist zählte in Österreich zur Phalanx der Nachkriegs-Avantgarde und gelangte als Fertigsteller von Alban Bergs „Lulu“ zu Opernruhm.
Wiener Zeitung

Dresden
Ärger an der Semperoper: Musiker klagen vor Gericht
In Dresden hat Christian Thielemann einen Streit mit dem Intendanten der Semperoper, Peter Theiler, vom Zaun gebrochen. Einige Orchestermusiker wollen ihr Recht auf Arbeit vor Gericht einklagen.
Kurier

Thielemann: „In Wien wird musiziert, aber wir dürfen nicht!“
Die Semperoper hat die Staatskapelle Dresden und ihren Chefdirigenten ausgesperrt: Christian Thielemann äußert in der „Presse“ seinen Ärger – und seine Hoffnung, zu Ostern zumindest in Salzburg spielen zu können.
http://www.diepresse.com/5938812/thielemann-in-wien-wird-musiziert-aber-wir-durfen-nicht

Kritikverhalten Nikolaus Bachler

Heinrich Schramm-Schiessl schreibt zu unserem Forumseintrag über gelöschte Kommentage im Forum der Bayerischen Staatsoper zu Tcherniakovs „Freischütz“: Herr Bachler hatte immer schon ein gestörtes Verhältnis zu kritischen Stimmen. Bekanntlich überträgt der Bayrische Rundfunk (Radio) jede Premiere der Bayr. Staatsoper live – außer es ist von der 2. Aufführung eine Fernsehübertragung geplant – und bleibt am Ende auch beim Verneigubngszeremoniell auf Sendung. Da wird jeder Sänger genannt, der gerade seinen „Solovorhang“ hat und auch erwähnt, daß das Regieteam auf die Bühne kommt, was man meistens anhand der Buh-Rufe ohnehin merkt. Einige Zeitlang wartete man offenbar bis sich der BR ausgeblendet hat und schicke dann erst das Regieteam auf die Bühne. Nach einigen Malen dürfte man das allerdings beim BR bemerkt haben und bleibt nun beinhart so lange auf Sendung, bis das Regieteam sich verneigt hat.  

Gut, diesmal fiel dieses Ritual flach. Es ist deprimierend, wie man in publikumslosen Zeiten auseiner Opernaufführung entlassen wird!

Sommereggers Klassikwelt 75: Die Loreley – Mythos, Dichtung, Oper
Selbst wer noch nie am Rhein war und den spektakulären Felsen bei Bacharach mit eigenen Augen gesehen hat, weiß von der sagenhaften Loreley. Im allgemeinen Bewusstsein wird der Stoff als uralte Sage wahrgenommen, bei näherer Betrachtung stellt sich dies aber als Irrtum heraus.
Peter Sommeregger berichtet aus seiner Klassikwelt
https://klassik-begeistert.de/sommereggers-klassikwelt-75-die-loreley-mythos-dichtung-oper/

Opern-Premieren in Berlin. Auf Abstand, aber kreativ
Kleines Orchester, lyrisch befreites Singen: An der Berliner Staatsoper wissen Simon Rattle und Damiano Michieletto bei Janáčeks „Jenůfa“ aus der Pandemie klug Gewinn zu ziehen. Das Ergebnis ist in der 3Sat-Mediathek zu sehen.
Frankfurter Allgemeine

Berlin/München
Opernpremieren“: Scheiße, was für eine Sackgasse“
Zwischen dem „Freischütz“ in München und „Jenůfa“ in Berlin: Der Versuch, sich ganz allein zwei Opernpremieren im Livestream anzugucken.
Die Zeit

GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 18. – 24. FEBRUAR 2021

 

18.2. DIE WALKÜRE (aus London, Aufnahme v. 26.9.2018) BBC 3-18 Uhr
19.2. SIEGFRIED (aus London, Aufnahme v. 29.9.2018) BBC 3-18 Uhr
20.2. GÖTTERDÄMMERUNG (aus London, Aufnahme v. 1.10.2018) BBC 3-18 Uhr
GISELLE (C.Franck;aus Amsterdam, Aufnahme v. 31.5.1987) Radio 4Hilversum- 19 Uhr
IL BARBIERE DI SIVIGLIA (aus New York, Aufnahme v. 26.4.2007) RNE Classica Madrid-19 Uhr
EUGEN ONEGIN (aus Wien, Aufnahme v. 31.10.2020) Bayern 4-19.05 Uhr
LUCIA DI LAMMERMOOR (aus New York, Aufnahme v. 8.12.1956) ORF Ö1-19.30 Uhr
SALOME (Live aus Mailand) RAI 3-20 Uhr

LISZT FESTIVAL RAIDING: Verschiebung der Frühlingsgala

Liebe Liszt-Freunde,
aufgrund der aktuellen COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung der Österreichischen Bundesregierung müssen wir Ihnen mitteilen, dass die Frühlingsgala des Liszt Festivals Raiding am 20. März 2021 nicht stattfinden kann.

Wir freuen uns, Ihnen aber bereits den neuen Termin bekanntzugeben:

Frühlingsgala mit KlavierDuo Kutrowatz
Samstag, 29.5.2021, 19.30 Uhr
Franz Liszt Konzertsaal Raiding

Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Sollten Sie am Ersatztermin verhindert sein, kontaktieren Sie bitte unser Kartenbüro.
Sie erreichen uns von Montag bis Donnerstag 8.00 bis 16.00 Uhr und Freitag von 8.00 bis 13.00 Uhr telefonisch unter +43 – 2619 510 47 oder per E-Mail an raiding@lisztzentrum.at.

HEUTE AUS DEM WIENER STEPHANSDOM: „PARSIFAL IM DOM“ mit Günther Groissböck (Bass); Manfred Schiebel (Orgel)

 

 

KLAUS-MARIA BRANDAUER WIEDER MIT HAUPTROLLE AM BURGTHEATER

Das  Burgtheater will einen Coup landen:  Direktor Martin Kušej will „Die geschlossene Gesellschaft“ von Jean-Paul Sartre Sartre auf die Bühne bringen, Klaus Maria Brandauer soll darin eine Hauptrolle übernehmen. Es wäre seine erste seit Peter Steins Inszenierung von „König Lear“ aus der Spielzeit 2013/2014 (in der Spielzeit 2018/2019 gab es eine Wiederaufnahme). Seither war er vor allem in Lesungen an Burg- und Akademietheater zu sehen bzw. hören.

Berlin
Au revoir Françoise Cactus

Wir sind erschüttert, erfahren zu müssen, dass eine große Freundin von FM4 von uns gegangen ist. Wie ihr Heimatsender Radio Eins in Berlin bekanntgegeben hat, ist Françoise Cactus heute im Alter von 57 Jahren gestorben.
http://fm4.orf.at/stories/3012043/

BUCH von Jan Turovski: Fünfter Bezirk: Paris Gedichte (Deutsch) Taschenbuch

Rive Gauche. Das Linke Ufer. Fünftes Arrondissement. Quartier Latin: Panthéon, Sorbonne, Buchläden, Verlage, der Boulevard Saint-Michel, der angrenzende Jardin du Luxembourg, Sechster Bezirk. All das hat Magie. Das literaturträchtige Paris also, oft besungen. Hier war Jan Turovski bereits als Jugendlicher, hier, in der Rue Saint-Jacques, einer der ältesten Straßen von Paris, verbrachte er Studienjahre, kehrte später oft und für längere Zeit zurück. Viele seiner Texte entstanden hier.

„Paris ist eine schöne Krankheit, die man nicht heilen kann“ (Jan Turovski)

„Einheimischer zu sein bedeutet nicht in Paris geboren, aber dort wiedergeboren zu sein“ (Sacha Guitry)

 

Auszug aus „Profil Morgenpost: Etikettenschwinder: Soziale und politische Umgangsformen im Stresstest

„Im Dschungel des menschlichen Miteinanders“ heißt das als „Knigge für das 21. Jahrhundert“ angelegte Buch, dessen Erscheinen der Goldmann Verlag für April ankündigt. Jeder wolle sich gut benehmen, aber keiner blicke mehr durch, heißt es in der Presseaussendung. Welches menschliche Miteinander, ist man versucht zu fragen. Aber die Autorinnen haben natürlich auch unser virtuelles Sozial- und Beziehungsleben im Home Office und in diversen WhatsApp-Chats im Blick, in denen es oft ganz schön „menschelt“.

Siehe die „Tu es für mich“-Nachricht des amtierenden, von einer Hausdurchsuchung heimgesuchten ÖVP-Finanzministers, die in der türkis-grünen Koalition mehr Durcheinander als Miteinander gestiftet hat. Die Folgen werden das Land noch eine Weile beschäftigen. Denn inzwischen holte Bundeskanzler Sebastian Kurz zum Rundumschlag gegen die Justiz aus. profil-Kolleginnen und Kollegen werden seinen politischen Stil und sein aktuelles Betragen nun genau analysieren. Ob ein Knigge der Jetztzeit damit seine Freude hätte, obliegt natürlich Ihrer geschätzten Beurteilung.

https://www.profil.at/oesterreich/etikettenschwinder-soziale-und-politische-umgangsformen-im-stresstest/401191654

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Italiens neuer Premier erhält klare Mehrheit bei Vertrauensfrage: Mario Draghi überstand seine erste Vertrauensabstimmung im Senat souverän. Der frühere Präsident der Europäischen Zentralbank war am Samstag als Regierungschef vereidigt worden.
Zum Bericht

Höhenflug der Immobilienpreise wird langsam bedenklich: Vergangenes Jahr legten die Preise für Wohneigentum in der Schweiz trotz der Pandemie kräftig zu. Die Gefahr einer Korrektur wächst. Entkoppeln sich Eigenheimpreise von fundamentalen Grössen wie Haushaltseinkommen, Mieten oder Teuerungsrate, werden sie anfälliger für einen Rückschlag.
Zum Kommentar

ORF : „Eco“ am 18. Februar: Wirtschaft auf Talfahrt – warum Österreich nicht aus der Krise kommt

Außerdem um 22.30 Uhr in ORF 2: Impfpflicht und Testzwang – was Arbeitgeber verlangen können

Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“ am Donnerstag, dem 18. Februar 2021, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Wirtschaft auf Talfahrt – warum Österreich nicht aus der Krise kommt

Die Coronakrise hat Österreich fest im Griff, nicht nur, was das Gesundheitssystem anbelangt. Auch wirtschaftlich sind die Auswirkungen dramatisch. Um etwa sieben Prozent ist die Wirtschaft im vergangenen Jahr geschrumpft. Für 2021 prognostizieren Wirtschaftsforscher/innen zwar ein leichtes Wachstum, jeder Lockdown trübt aber die Hoffnung auf eine schnelle Erholung. International ist Österreich vergleichsweise stark betroffen. Woran liegt das? Sind wir als kleine Volkswirtschaft besonders abhängig von internationalen Trends? Oder hat die Politik nicht ausreichend gegengesteuert? Bericht: Astrid Petermann, Hans Hrabal.

Österreich
Der Pfusch als Gewinner der Krise

Bildergebnis für der pfusch
Mehr Zeit und weniger Geld führen dazu, dass die Österreicher im Coronajahr so viel gepfuscht haben wie seit vielen Jahren nicht mehr.
http://www.diepresse.com/5938899/der-pfusch-als-gewinner-der-krise

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

 

 

 

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