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18. DEZEMBER 2021- Samstag

18.12.2021 | Tageskommentar

WIEN / Theater an der Wien:  GIULIO CESARE IN EGITTO von Georg Friedrich Händel. Foto: Monika Rittershaus
Premiere: 17. Dezember 2021 

Auszüge aus Renate Wagners Premierenkritik: Georg Friedrich Händels „Caesar in Ägypten“ stand am Beginn der Ära von Roland Geyer, und er findet sich nun wieder am Ende. Das wahre Inszenierungsglück mit dieser zugegeben sehr komplexen und schwierigen Oper hatte man weder einst noch heute. Hat Christof Loy die Sänger im April 2007 in Alltagskleidung über die leere Bühne geschickt und fast eine konzertante Aufführung geboten, so hat Keith Warner nun optisch und ideologisch alles vollgerümpelt, ohne damit größere Überzeugungskraft zu erzielen.

Beide Regisseure sind groß darin, in langen Gesprächen im Programmheft ihre Überlegungen und Konzepte darzubieten. Hat man sich durch Warners Wortspenden durchgebissen, weiß man nur eines: Mit dem, was man auf der Bühne sah, hat all das nichts zu tun…

Aber bis es nach der Pause dann in Kriegshandlungen legitim hässlich wird, bedient Keith Warner sozusagen über Gebühr die humoristischen Seiten des Stücks, holt die Posse hervor, wo es geht, und bringt den Zwiespalt nicht auf einen Nenner. Abgesehen davon, dass im Handlungsverlauf jede Stringenz und Logik fehlen. Kein Glücksfall.

Der begibt sich dafür in der Besetzung der Titelrolle mit dem Counter Bejun Mehta (er schafft es auch, nicht „schneidend“, sondern angenehm-faszinierend zu klingen). Zwar spielt er den Caesar die längste Zeit als Komiker, aber was er mit seiner Stimme macht, ist hinreißend. Händel hat ihm Unfassliches zu singen gegeben, ein Virtuosenstück jagt das andere, und er genießt es, zelebriert es, was da an Koloraturen, Trillern, Sprüngen aus seiner Kehle kommt. Darum ist es ja anno 1724 in London gegangen – abgesehen von Ausstattung und Bühneneffekten.

Weniger glücklich fiel die Besetzung der Cleopatra aus. Gewiß, Louise Alder ist attraktiv, hat eine gute Figur, ist turnerisch begabt (immerhin klettert sie über eine schätzungsweise zweieinhalb Meter hohe Gitterwand), und sie kommt auch mit den Koloraturen der Partie zurecht. Aber ihre Stimme ist alles andere als schön, und ihre Persönlichkeit signalisiert ein nettes Frauchen, was Cleopatra bestimmt nicht ist…

...Es gab zwei Verbeugungs-Durchläufe, dann war es zu Ende. Das Leading Team zeigte sich nicht. Möglicherweise hat man geahnt, dass es nicht nur Zustimmung für die seltsam zerfaserte Inszenierung geben würde. Oder waren sie alle schon abgereist?

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

HEUTE/ BAYERISCHE STAATSOPER: PREMIERE „GIUDITTA” AM 18. DEZEMBER 2021 // RELEASE OBSERVATIONS & AUDIOFEATURE // WEIHNACHTEN UND NEUJAHR

Die Premiere der Spieloper Giuditta, in einer Fassung von Christoph Marthaler und Malte Ubenauf und mit einem Bühnenbild von Anna Viebrock feiert am Samstag, 18. Dezember 2021, 18 Uhr, im Nationaltheater Premiere.

Copyright: Bayerische Staatsoper

Anders als bei bisherigen Inszenierungen des Werkes fließen bei der Neuproduktion Lieder, Orchesterkompositionen sowie Dialoge von Franz Lehárs Zeitgenossen in die Inszenierung mit ein. In den Titelpartien sind Daniel Behle (Octavio) und Vida Miknevičiūtė (Giuditta) zu erleben. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters gibt Titus Engel sein Hausdebüt.

Am Mittwoch, 26. Januar 2022, 19.00 Uhr wird eine Aufzeichnung der Premiere auf STAATSOPER.TV ausgestrahlt.

Ich sage nur: Vorsicht Marthaler! Aber warten wir ab!

Bayern/ Kulturbankrott: Der Schönwetterminister
Bernd Sibler ist in der Pandemie ein Leichtgewicht – zum Schaden aller, die von Veranstaltungen leben.
Münchner Abendzeitung

27. José Carreras Gala sammelt 3.801.772 Euro Spenden

Mit 3.801.722 Euro Spenden wurde auf der 27. José Carreras Gala, die Donnerstag live aus Leipzig vom MDR übertragen wurde, das Vorjahresergebnis sogar noch übertroffen.

 

NewsTV.de

José Carreras sammelt 3,8 Millionen Euro gegen Leukämie
Das Geld kommt der Stiftung des 75-jährigen Opernsängers zugute, die wissenschaftliche Forschungen und Sozialprojekte finanziert.
http://www.diepresse.com/6075266/jose-carreras-sammelt-38-millionen-euro-gegen-leukamie

WIENER STAATSOPER: DON CARLO – erste Vorstellung der Serie am 16.12.

Maria José Siri (Elisabetta), Rene Pape (Philipp II.) Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Don Carlo verspricht fast immer ein großer Opernabend zu werden. Auch in Covid-Zeiten, obwohl die Zahl der saisonbedingten Ausfälle durch Erkältungen durch die Pandemie noch zusätzlich erhöht wird. Dieses Mal verbleibt von der ursprünglich angekündigten Besetzung immerhin der Haupt-Darsteller Fabio Sartori in der Titelpartie, und für die Männerrollen konnte man gleichwertigen Ersatz finden. Bei den weiblichen Stars, die es zu ersetzen galt, hatte man weniger Glück. Dabei war die vielversprechende Besetzungsliste wohl für viele der Grund, sich eine Karte zu kaufen, vorrangig für Asmik Grigorian, der bekannten Salzburger Salome…

Der Applaus am Ende ist heftig, aber doch kurz. Vermutlich wollen sich viele Zuschauer schnell ins Freie begeben, um sich von ihren Masken zu befreien.

Zum Bericht von Karlheinz Schöberl

WIEN: PARSIFAL – Erstes Mal vor Publikum am 15. Dezember 2021.  Versuch einer Analyse anhand der Aufführung und des Programmheftes

Dr. Klaus Billand: Bekanntlich erlebte der neue „Parsifal“, aus dem Gefängnis inszeniert von Kirill Semjonowitsch Serebrennikov, und wohl die erste reine Wiener Premiere in der Direktion Roščić neben mehreren nicht immer glücklichen Zukäufen, seine Premiere im April diesen Jahres nur im stream, wegen der Covid-Beschränkungen. Damals durften lediglich ein paar Journalisten dabei sein. Ich hatte diesen stream gesehen und daraufhin eine Kritik verfasst, in der ich viele der meines Erachtens zahlreichen Unvereinbarkeiten – um es diplomatisch auszudrücken – mit dem Abschiedswerk Richard Wagners hervorgehoben habe…

…(https://onlinemerker.com/wien-staatsoper-parsifal-stream-premiere-theatermusik-statt-musiktheater/). Ich muss aber auch sagen, dass vieles, was im stream nicht so klar erkennbar war, durch das Erlebnis der Live-Aufführung in der an diesem Abend erschreckend schütter besuchten Staatsoper mit einigen fast ganz leeren Reihen im Parkett noch verstärkt wurde, im Prinzip allerdings in negativer Hinsicht…

Dr. Billand, der für Richard Wagners Werke schon durch die Welt gereist ist, analysiert nun diesmal selbst für ihn ungewöhnlich ausführlich vor allem die szenische Seite dieser Produktion. Man sollte seine Ausführungen als Ganzes lesen, verschiedene Stellen hervorheben würde nur stören. Vielleicht sollte auch Herr Serebrennikov eine Übersetzung lesen!

Deshalb Klaus Billands Analyse des „Parsifal“

GRAZ: GESTERN VOLLES HAUS BEI DER „PERLENFISCHER“-PREMIERE

Foto: Klaus Billand

Volles Haus gestern in Graz bei der Premiere der nicht zum Kanon gehörenden „Perlenfischer“ von Bizet! Da könnte man doch die mir berechtigt erscheinende Frage stellen, ob die Grazer weniger Angst vor Covid haben als die Wiener? Touristen treiben sich erst recht derzeit zumindest nicht in Graz herum. Das waren alles begeisterte Opernbesucher aus Graz und Umgebung! Spielten also bei der erschütternd schütteren Belegung der Wiener Staatsoper beim „Parsifal“ am 15.12. doch auch künstlerische Gründe eine Rolle?
Klaus Billand

WIEN/ Kammeroper: Sex, Bier und Verismo
Premiere für Tobias Pickers Zola-Vertonung an der Kammeroper
WienerZeitung.at

Eine Oper wie ein furioses Ausrufezeichen
Tobias Pickers „Thérèse Raquin“ in der Wiener Kammeroper.
Kurier.at

New York
Bald nur noch mit Booster-Impfung in die New Yorker Met
Ab Mitte Jänner nur mit Auffrischungsimpfung in die Oper.
Kurier.at

Sommereggers Klassikwelt 117: Martha Mödl- Heroine mit Herz. Die Nachwelt sollte ihr Kränze flechten
Am 17. Dezember 2001, also vor zwanzig Jahren starb die Opernsängerin Martha Mödl in Stuttgart. Obwohl sie zum Zeitpunkt ihres Todes fast neunzig Jahre alt war, konnte man sie noch kurz davor auf der Opernbühne und als Rezitatorin erleben.
Es war ein weiter und schwieriger Weg, den die junge Martha bis zu ihrem ersten Engagement zurücklegen musste.
Klassik-begeistert.de

Parma: Junger Opernfan wird überraschend zum Tenorpartner für Lisette Oropesa

Bei einem Konzert von Lisette Oropesa in Parma zeigte sich die Sopranistin mächtig erstaunt, als ein junger Opernfan im Publikum aufsprang, um ihr Alfredo zu sein, als sie die Arie der Violetta aus dem ersten Akt La traviata sang. Als der 24-jährige Liu Jianwei – Student am Konservatorium in Piacenza – feststellte, dass die Sängerin  bei Sempre Libera ohne Tenorpartner auskommen muss (der Alfredo singt seinen kurzen Part normalerweise von hinter der Bühne), steuerte er einfach selbst aus dem Auditorium den Tenorpart bei!

Von diesem Ereignis gibt es ein Video auf TikTok, das eine völlig überraschte Oropesa zeigt, die aus Oh, amore dann einfach Oh, GRAZIE! macht, während sie die Stimme aus dem Publikum zu finden versucht.

Nach Ende des Konzertes trafen die beiden backstage aufeinander und Jianwei entschuldigte sich bei der Sängerin. Er erklärte, dass er sich einfach nicht zurückhalten konnte. Oropesa zeigte sich jedoch erfreut und dankbar.  Mutig, der junge Mann!

https://www.tiktok.com/embed/7038633228369972527

Untenstehenden Link anklicken

https://www.instagram.com/p/CUv9CnsoSsA/
„Lukas Link“

Unser musikalischer Adventkalender Nr. 14
zusammengestellt von TTT

Außerordentlich, Überfülle! Das ist sehr, sehr viel!
Jussi Bjørling -O helga natt, 1959
1911/60, schwedischer Tenor, Melodie Adolphe C. Adam 1847, Text P. Cappeau (französ.)

Zum Youtube-Video

Mahalia Jackson – Silent Night – Holy Night
1911/72, US – amerikansiche Gospelsängerin, Melodie Franz Gruber, Text Joseph Mohr 1818

Zum Youtube-Video

Berlin
Machtmissbrauch im Kulturbetrieb. Oberenders Abgang
Thomas Oberender, dem scheidenden Intendanten der Berliner Festspiele, wird Mobbing vorgeworfen

Über die Umstände des plötzlichen Abgangs von Thomas Oberender haben beide Seiten, der Bund und der Kulturmanager, Stillschweigen vereinbart. Viele fragten sich, intern und extern, was dahinter steckte. Es blieb erst einmal ruhig, und auf Gerüchte, die es in diesem Klima natürlich gab, sollte man sich angesichts der Ernsthaftigkeit des Themas und der Konsequenzen nicht verlassen. Was steckt hinter dem Sillschweigen?

Es hieß, der scheidende Festspielchef wolle sich neuen Aufgaben widmen. Eine Abfindung bekommt er nicht. Das klang einigermaßen glaubwürdig, denn bereits seit einigen Jahren sieht sich Oberender mehr als Kurator denn als Verwalter – beim gescheiterten „Dau“-Projekt, bei der Reihe „Immersion“, die nun ausläuft, und bei der Bespielung jüngst des ICC, „The Sun Machine Is Coming Down“. Er wollte künstlerisch wirken, die Berliner Festspiele mit ihren vielen Festivals wurden ihm zu eng. Er hatte eine Mission.

Ende November wurde Thomas Oberender in das Präsidium des Goethe-Instituts berufen, ein honoriger Posten. Und nun doch: Nach Recherchen des RBB und des ARD-Politikmagazins „Kontraste“ musste der Festspiele-Chef wegen massiven Fehlverhaltens gehen. Mitarbeiterinnen sprechen von Mobbing, psychischem Druck, litten unter Burn-Out, Krankheit sei nicht akzeptiert worden. Die Personalfluktuation bei den Festspielen war in der Oberender-Zeit, also ab 2012, außergewöhnlich hoch…
Tagesspiegel.de

TTT Psychosoziales: Psyche beeinflussend, theaterrelevant: gestrigesThema (Moral und Ethik) akuell:
Deutschland – wo die Blamage politischer Alltag ist
… der Sinn fürs Peinliche ist längst abhandengekommen. … ist kein Kriterium mehr, spielt bei der Auswahl von Führungspersonal nicht die geringste Rolle. Dass es Dinge gibt, die möglich sind, sich aber nicht gehören, ist ein Vorbehalt, den man als Spitzenpolitiker in Deutschland nicht mehr zu befürchten hat. Schon mit den geschriebenen Gesetzen tun sich diese Leute schwer, was sollen sie da mit den ungeschriebenen anfangen?
https://www.nzz.ch/feuilleton/deutschland-wo-die-blamage-politischer-alltag-ist-ld.1643126

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart: 17. Dezember 2021 
RESPECT (USA  /  2021) 
Regie:  Liesl Tommy
Mit:  Jennifer Hudson, Forest Whitaker, Marlon Wayans u,a,

Der Nachholbedarf von Amerikas schwarzer Bevölkerung ist enorm. Eine Flut von Biographien überschwemmt den Kinomarkt, und die großen „schwarzen“ Ladies der Musik eignen sich auf Grund ihrer nachhaltigen Bekanntheit sehr dafür. Besonders eine Persönlichkeit wie Aretha Franklin (1942-2018) verdient ein „Gedenken“, schließlich ist ihr Anteil an der Bürgerrechtsbewegung und an der Frauenbewegung genau das, was unserem Verständnis für richtiges Verhalten entgegen kommt.

Im Prinzip ähneln einander die Geschichten der erfolgreichen schwarzen Sängerinnen – grandiose Talente, die von einer repressiven Männerwelt (ob schwarz, ob weiß) ausgebeutet wurden. Im Fall von Aretha war es anfangs und vor allem der Baptisten-Prediger-Vater, der sie schon als Kleinkind vorführte – weil sie so leidenschaftlich gern und gut sang. Und das war in seinem Beruf eine wirkungsvolle Unterstützung. Und da lauerte auch, im Film nicht präzisiert, Missbrauch im Hintergrund, als sie – selbst noch ein Kind – zwei Kinder bekam…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

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Filmstart:  17. Dezember 2021
SPIDER-MAN: NO WAY HOME   (USA  /  2021 )
Regie: Jon Watts
Mit: Tom Holland, Zendaya,  Benedict Cumberbatch, Marisa Tomei u.a.

Der Neustart der Spiderman-Filme vor vier Jahren mit Tom Holland in der Titelrolle (nach der Fehlbesetzung mit Tobey Maguire) hat der Franchise gut getan. Mit „Spider-Man: No Way Home“ ist man nun nach  „Spider-Man: Homecoming“ (2017) und „Spider-Man: Far From Home“ (2019) zum dritten und vielleicht letzten Mal unterwegs. Mit einem wirklich jungen Helden und seinen Problemen – und einem Film, der auch in seinen „magischen“ Szenen manchmal Harry-Potter-jugendlich wirkt.

Jedenfalls hat man aber auf Modernisierungen der künstlichen Art, wie sie weder in „Black Widow“ noch in dem letzten „Bond“ überzeugten, verzichtet. Wenn man Marvel draufschreibt, soll Marvel drin sein, und das ist der Fall. Da schwingt sich unser (junger) Mann im roten Kostüm durch die Straßenschluchten von New York, wie man es gerne sieht, und auch das ganze „Feuerwerk“ rundherum ist das, was man erwartet. Natürlich ist das strikt für Fans, wer sich in dieser Welt nicht umtun will, wird wenig daran finden. Für die anderen zeigt der Film das Obligate, wieder gut gemacht von Regisseur Jon Watts, der die ganze Neuauflage von Peter Parker / Spider Man betreut hat und nun entfesselt, was die Leinwand bietet…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung

  • Russland will Europas Sicherheit neu ordnen und präsentiert Maximalforderungen: Moskau versucht im Schnellzugstempo langjährige Anliegen gegenüber den USA und der Nato durchzusetzen: Man wünscht sich einen europäischen Kontinent ohne amerikanische Nuklearwaffen, ohne Nato-Erweiterung und ohne Nato-Infrastruktur in Russlands Nähe sowie ohne Nato-Zusammenarbeit mit Ländern, die der Kreml zu seiner Einflusssphäre zählt.
    Zum Bericht
  • Die Notenbanken nehmen den Fuss vom Gaspedal: Die neuen Akzente der Notenbanken angesichts anhaltend hoher Inflationsraten sorgen für Interpretationsbedarf an den Börsen. Eine straffere Geldpolitik könnte die stark gestiegenen Aktienkurse unter Druck setzen. Doch es stellt sich die Frage, wie stark die Zentralbanken tatsächlich bremsen werden.
    Zum Bericht
  • Dänemark will 300 Häftlinge in Kosovo unterbringen: Dänemark lagert einen Teil seines Strafvollzugs nach Kosovo aus. Insgesamt 300 Personen in Abschiebehaft aus Ländern ausserhalb Europas sollen die letzte Zeit ihrer Gefangenschaft in Kosovo absitzen. Für das zehnjährige Abkommen soll Kosovo eine Entschädigung von insgesamt 210 Millionen Euro erhalten.
    Zum Bericht
  • Mit Mohammed Ben Sulayem ist erstmals ein Araber der oberste Chef des Automobilsports: Zum ersten Mal in seiner 117-jährigen Geschichte hat die Generalversammlung des Automobilweltverbandes FIA einen Präsidenten gewählt, der nicht aus Europa stammt. Nachfolger des Franzosen Jean Todt ist Mohammed Ben Sulayem aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Geschäftsmann verspricht Veränderungen, befriedet aber auch die konservativen Mitglieder des Automobilweltverbands.
    Zum Bericht
    Epstein-Freundin Ghislaine Maxwell wird nicht vor Gericht aussagen:
    Das gab die Angeklagte am Freitag bekannt. Sie verzichtet demnach auf eine Aussage zur eigenen Verteidigung und plädiert weiterhin auf «nicht schuldig». Dadurch entgeht sie auch den Fragen der Anwälte der Klägerseite.
    Zu den neusten Entwicklungen

Österreichs Regierung setzt Krisenkoordinatoren ein
Die Regierung richtet angesichts der Omikron-Variante eine neue „gesamtstaatliche Covid-Krisenkoordination“, kurz „GECKO“, ein. Als Krisenmanager an der Spitze sollen Katharina Reich, Generaldirektorin für die öffentliche Gesundheit, und Generalmajor Rudolf Striedinger fungieren.
https://orf.at/stories/3240606/

Deutschland
Friedrich Merz ist neuer CDU-Chef
Im dritten Anlauf konnte er sich im ersten Durchgang mit 62,1 Prozent durchsetzen, Rekord bei Mitgliederbefragung.
https://kurier.at/politik/ausland/friedrich-merz-ist-neuer-cdu-chef/401845618

Deutschland/ Außenpolitik
Baerbock droht die Bruchlandung
Die Ampelkoalition startet mit ersten Konflikten in ihre Außenpolitik: Ministerin Annalena Baerbock will andere Akzente als Kanzler Olaf Scholz setzen. Der Streit ist programmiert.
t-online.de

Gigantisches Vermögen: Ist Greta Thunberg die reichste Klimaaktivistin der Welt?
Ein Magazin behauptet, Greta Thunberg sei die reichste Klimaaktivistin der Welt. Wir haben die ganze Geschichte.
https://maennersache.de/greta-thunberg-reich-47696.html

Ich wünsche ein schönes Wochenende

A.C.

 

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