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17. SEPTEMBER 2021 – Freitag

17.09.2021 | Tageskommentar

Ansbach: Bayerische Staatsoper: HEUTE  SAISONERÖFFNUNG IN ANSBACH MIT BECZALA UND SEMENCHUK

Am 17. September 2021 um 19 Uhr eröffnet Piotr Beczala, gemeinsam mit Ekaterina Semenchuck und dem Bayerischen Staatsorchester, unter der musikalischen Leitung des Generalmusikdirektors Vladimir Jurowski, beim Oper für alle Konzert in Ansbach die Spielzeit 2021/2022. Die Bayerische Staatsoper freut sich, Piotr Beczala als Vertretung für Jonas Kaufmann gewonnen zu haben. Das Konzert wird live auf STAATSOPER. TV und später am Abend um 22.45 Uhr im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt. Am 17. Oktober 2021 ab 11.30 Uhr wird das Konzert auf 3sat zu sehen sein und am 18.Oktober 2021 ab 19.05 Uhr auf BR-Klassik im Radio übertragen.

OPER FÜR ALLE IN ANSBACH
Die Bayerische Staatsoper eröffnet mit einem Oper für alle Konzert, erstmals außerhalb von München, die Opernsaison 2021/2021 in Ansbach. Aufgrund der Erkrankung von Jonas Kaufmann singt Piotr Beczala bei der ersten Vorstellung unter der neuen Intendanz von Serge Dorny. „Ich freue mich sehr, so spontan gemeinsam mit Ekaterina Semenchuk und dem Bayerischen Staatsorchester unter der Leitung von Vladimir Jurowski auf der Bühne zu stehen und das Eröffnungskonzert zu singen“, so Piotr Beczala.

Es werden Opernhighlights aus den Premieren und Repertoire-Vorstellungen der kommenden Saison, wie unter anderem Werke aus Giuseppe Verdis Nabucco, Richard Wagners Lohengrin sowie Suiten von Dmitri D. Schostakowitschs gespielt.

München
Vladimir Jurowski über seinen Start an der Bayerischen Staatsoper: „Eine Art Heimkommen“
Münchner Merkur

Bayerische Staatsoper Announces Cast Change for Opening Night Concert
The company noted that “due to an illness Jonas Kaufmann was forced to cancel his appearance at this concert.” As a result, Piotr Beczala will sing in his stead.
operawire.com

JONAS KAUFMANN ÜBER SEINE ABSAGE AUF INSTAGRAM

Das Wetter heute in Ansbach: Ein Mix aus Sonne und Wolken, jedoch weitgehend trocken. Nachmittagstemperaturen 19 Grad

HEUTE IN DER WIENER STAATSOPER: TÄNZE, BILDER, SINFONIEN – Ballett

Foto: Wiener Staatsballett/ Ashley Taylor

ZUM TRAILER

Mit Kiyoka Hashimoto, Davide Dato, Liudmila Konovalova, Masayu Kimoto, Maria Yakovleva, Géraud Wielick, Alina Bercu, Ketevan Papava, Francesco Costa, Claudine Schoch, Marcos Menha, Ioanna Avraam, Arne Vandervelde, Lourenço Ferreira, Aleksandra Liashenko, Roman Lazik

Die Vorstellung am 21.9. wird im kostenlosen Live-Stream angeboten. Das ist nun offiziell und scheint bereits am Spielplan der Staatsoper auf.

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Wien/ Theater an der Wien
Opernpremiere: Robert Carsen: „Ich fühle nie Routine“. Premiere am Sonntag

Probenfoto von Werner Kmetitsch

Der renommierte Regisseur inszeniert im Theater an der Wien das älteste erhaltene Musiktheaterstück.
Rappresentatione di Anima et di Corpo“: Premiere am Sonntag, 19 Uhr, im Theater an der Wien. Mit Anett Fritsch, Daniel Schmutzhard u. a.; Giovanni Antonini dirigiert das Originalklang-Ensemble Il Giardino Armonico
Wiener Zeitung

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Ildar Abdrazakov tollt mit seinen Töchtern vor der Wiener Staatsoper herum

ZU INSTAGRAM

 

La Traviata in Firenze.  Premiere 17. September 2021 – heute

Davide Livermore (Regisseur), Francesco Meli, Nadine Sierra, Leo Nucci

ZU INSTAGRAM

Kristina Opolais chic bei der Kürbisernte

ZU INSTAGRAM mit einigen Fotos und einem VIDEO

„Konzertgänger in Berlin“
Prachtjammrig: RIAS Kammerchor klagt und klagt
Früher war mehr Lamento? Von wegen, wie dieses Konzert beweist. Die Tour d’Unbekanntes Zeug von Strawinsky des diesjährigen Musikfests läuft aufs Ziel zu, und es ist alles hochinteressant, auch wenn vieles vom Spätwerk bei mir eher Heidenrespekt als wahre Liebe hervorruft. Aber die Kopplung mit polyphonem Renaissance-Jammer ist etwas, was Strawinskys Threni nochmal verexquisitet.
https://hundert11.net/prachtjammrig/

GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 16. – 22. SEPTEMBER 2021

 

18.9. FALSTAFF (aus Aix, Aufnahme v. 6.7.) Radio 4Hilversum-19 Uhr
INTOLLERANZA 1960 (aus Salzburg, Aufnahme v. 15.8.) Deutschlandradio- 19.05 Uhr
SAMSON ET DALILA (aus Orange, Aufnahme v. 10.7.) HR 2-20 Uhr
NABUCCO (aus Florenz, Aufnahme v. 4.10.2020) RAI 3-20 Uhr
LE COQ D’OR (aus Lyon, Aufnahme v. 20.5.) France Musique-20 Uhr
19.9. MACBETTO (aus Wien, Aufnahme v. 10.6.) SWR 2-20.03 Uhr
LEAR (aus München, Aufnahme v. 30.5.) WDR 3-20.04 Uhr

BRUNA BAGLIONI CELEBRATED AT LA SCALA ON SEPTEMBER 18, 2021 

 

Bruna Baglioni is without doubts one of the most represantive Italian Artist in the Opera world history of the second half of the 20th Century, and the Teatro alla Scala, Temple par excelence of the melodrammatic passion, finally will celebrate her with all the honors on September 18, 2021 (at 4.00pm), in the „A. Toscanini“ Boxes Foyer.

The event (free entrance) is organized by Teatro alla Scala in partnership with L’Opera – International Magazine, curated by Giancarlo Landini and Sabino Lenoci, and will have its focus on La Scala’s career of Bruna Baglioni, who debuted on the legendary stage on 1973 as the Nurse in Boris Godunov, conducted by M° Gianandrea Gavazzeni.

Mehr darüber in den heutigen „Infos des Tages“

WIEN / Theater in der Josefstadt:  DIE STADT DER BLINDEN von Thomas Jonigk
nach dem gleichnamigen Roman von José Saramago
Uraufführung
Premiere: 16. September 2021
Besucht wurde die Voraufführung am 27. Mai 2021

Copyright: Theater in der Josefstadt

 

Der Außenstehende, der gar keinen Einblick in innerbetriebliche Josefstadt-Vorgänge hat, könnte sich Folgendes vorstellen: Mitte März 2020 war die Pandemie, damals noch fast kess „Corona“ betitelt, mittlerweile seriöserweise meist nur noch „Covid-19“ genannt, so unmissverständlich bei uns angekommen, dass die Theater schließen mussten. Und ein Theaterdirektor, der auf sich hält, sollte doch bald ein Stück zum Thema haben.

Also Seuche, Epidemie, Pandemie – „Die Pest“ von Camus kann es ja nicht immer sein, aber „Die Blinden“ des Portugiesen José Saramago (Literatur-Nobelpreisträger des Jahres 1998) tun es ja auch, man muss sie nur dramatisieren. Thomas Jonigk, ein erfahrener Dramatiker (in Wien allerdings nie viel gespielt, nur bei Hans Gratzer war er in den neunziger Jahren im Schauspielhaus „zuhause“) konnte das unternehmen, und Herbert Föttinger hat punktgenau gerade noch zum Ende der Spielzeit 20/21 sein aktuelles Stück, in dem er dem Publikum den moralischen Spiegel vorhalten kann, wie schlecht die Menschen doch in Zeiten von Krisen sind, wenn alles Gutmenschentum, wenn die ganze Zivilisationstünche von ihnen abfällt. Da interessieren sie sich vermutlich nicht mehr dafür, was für andere Menschen „matters“, sondern nur für das  eigene Überleben…

Bei aller Simplizität der Handlungsführung (oder vielleicht gerade deshalb) schien der Abend das Publikum beeindruckt zu haben, und für seine gekonnte Machart ist der Applaus verdient. Dennoch: Als Schiller vom Theater als „moralischer Anstalt“ sprach, hat er es vielleicht nicht so simpel gemeint.

Zum Bericht von Renate Wagner

Filme der Woche

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DUNE
USA  /  2021
Regie: Denis Villeneuve
Mit: Timothée Chalamet, Rebecca Ferguson, Oscar Isaac, Charlotte Rampling, Zendaya u.a.

Die wahren Sci-Fi-Fans kennen ja schon den Roman von Frank Herbert in- und auswendig. Wer „nur“ ein Filmfan ist, hat „Dune“ jedenfalls in der Version von David Lynch (1984) in Erinnerung. Ein Klassiker, ohne Zweifel, was die alte Frage aufwirft, warum man immer wieder versucht, dergleichen neu zu machen, wenn die Latte doch evident zu hoch liegt.

Nichtsdestoweniger ist Regisseur Denis Villeneuve (der sich ja schon am „Blade Runner“-Remake versucht hat) immerhin gelungen, den wirkungsvollen Mix adäquat auf die Leinwand zu bringen – zuvörderst die Wüste, die gewissermaßen in allen Farben und Formen schillert, dann die Sci-Fi-Story aus fremden Welten, die mittelalterliche Kostüme mit modernen Kampfanzügen zusammen bringt, eine Menge Krieg, eine Menge Magie und eine Coming of Age-Story für den jugendlichen Helden.

Da muss man allerdings gleich zu Beginn hinzufügen, dass dieser „Dune“-Film, ohne es anzukündigen, nur der halbe ist. Es braucht einen zweiten Teil, um die Geschichte, die hier in der Mitte ziemlich abrupt aufhört (das schöne Mädchen für den Jungen ist auch gerade erst erschienen), zu einem Ende zu führen. Also in absehbarer Frist noch einmal die zweieinhalb Stunden, die sich der erste Film Zeit nimmt?…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Medien/ TV: Die ORF-Führung wird weiblicher
Ingrid Thurnher und Eva Schindlauer von ORF III, Stefanie Groiss-Horowitz von Puls 4 und – als einziger Mann – Harald Kräuter von der GIS übernehmen Direktorenposten. Auch die neun Landesdirektionen wurden besetzt.
https://www.diepresse.com/6034470/die-orf-fuhrung-wird-weiblicher

Das 38. Wiener Donauinselfest startet heute, am Freitag. Auch heuer ist die Coronapandemie ein Thema bei dem Event. Der Zugang zum Areal ist nur mit negativem PCR-Test möglich.

Es dürfen nur 42 ooo Besucher an den drei Vernstaltungstage kommen – und diese wurden ausgelost. Das Wetter: In Wien ist es am Tag überwiegend dicht bewölkt bei Werten von 14 bis zu 21°C. In der Nacht ist es überwiegend klar mit vereinzelten Wolken bei einer Temperatur von 15°C. Böen können Geschwindigkeiten zwischen 19 und 39 km/h erreichen.

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Berlusconi will nicht zum Psychiater – neue Manöver im «Ruby»-Prozess: Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi mischt wieder wacker mit in der italienischen Politik. Nebenher beschäftigt er Juristen und Ärzte mit seinen Kalamitäten und Krankheiten.
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  • Das World Economic Forum soll 2022 wieder in Davos stattfinden: Das Treffen der Wirtschaftskapitäne wird vom 17. bis 21. Januar 2022 in der Schweiz durchgeführt und nicht in Singapur, wie vorerst vermutet.
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  • In der nächsten Bankenkrise sollen Kundengelder besser geschützt sein: Der Vorschlag des Bundesrats zum Ausbau der Sicherung für Bankeinlagen stösst im Parlament auf breite Akzeptanz. Der maximal gesicherte Betrag wächst um gegen 2 Milliarden Franken – und die Banken sollen künftig die Hälfte ihrer Beitragsverpflichtungen für den Krisenfall hinterlegen.
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  • Die Ehe für alle und der Streit ums Kindeswohl – was sich wirklich ändern würde: Die Gegnerschaft befürchtet, dass Spendersamen knapp und Fremdadoptionen mehr werden. Auch warnt sie davor, dass die Leihmutterschaft legalisiert werden könnte. Was ist da dran?
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US-Präsident Bidens Regierung bekommt den Migrantenstrom nicht unter Kontrolle. 1,5 Millionen Menschen haben im laufenden Fiskaljahr die Grenze zwischen Mexiko und Amerika illegal übertreten. Und noch immer tut sich die Regierung von Präsident Joe Biden schwer damit, den Migrantenstrom unter Kontrolle zu bringen. Derzeit entwickelt sich ein neuer Brennpunkt an der amerikanischen Südgrenze: In Del Rio, eine 40 000 Einwohner zählende Stadt in Texas, harrten am Donnerstagabend mehr als 10 500 Migrantinnen und Migranten im Niemandsland aus, die meisten angeblich aus Haiti.
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Sind Autoantikörper schuld an schweren Covid-19-Verläufen?
Zehn Prozent der untersuchten schweren Fälle hatten fehlgeleitete Antikörper. Publiziert ist die Studie aber noch nicht.
Salzburger Nachrichten

Schweden
Schweden-Weg-Erfinder Tegnell: „Mehr Infektionen verlangsamen Corona-Ausbreitung“
Anders Tegnell. Schwedens Chef-Epidemiologe verteidigt den lockeren Weg, hebt fast alle Beschränkungen auf und glaubt nicht, dass Masken entscheidend sind.
https://kurier.at/politik/ausland/ich-will-kein-politischer-held-sein/401736978

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C

 

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