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17. NOVEMBER 2022 – Donnerstag

17.11.2022 | Tageskommentar

 

Foto: Monika Ritterahaus

WIEN / MusikTheater an der Wien im Ausweichquartier MuseumsQuartier: LA GAZZA LADRA von Gioachino Rossini
Premiere: 16. November 2022 

Warum Rossinis „La gazza ladra“ so gut wie nie gespielt wird, beantwortet sich von selbst beim Kennenlernen (dass die Kammeroper die „Diebische Elster“ 1972 und 1984 gezeigt hat, hat man ehrlich gesagt vergessen) – es handelt sich um ein sehr schwaches Werk des großen Gioachino Rossini. Dass er musikalisch hier zwar mit seiner Routine über die Runden kam, aber seine bekannte Inspiration vermissen ließ (nicht eine Melodie, die aufhorchen lässt, die haften bleibt), lag mit Sicherheit an dem unsäglichen Libretto von Giovanni Gherardini, der sich auch nicht dafür entschuldigen kann, dass er ein französisches Stück vertont  hat, das in den wirren Nach-Napoleonischen Zeiten spielt (wovon man in der Aufführung des MusikTheaters an der Wien natürlich nichts merkt, sonst müsste man die Leute am Ende hübsch anziehen)…

….Das Publikum bewies drei Stunden 40 Minuten lang Sitzfleisch (eineinhalb Stunden davon könnte man verlustlos streichen). Eine Phalanx italienischer Gäste betätigte sich unermüdlich als Claqueure für die Szenen-Applause, Ob sich die Bekanntschaft mit dieser Oper trotz relativ harmloser Regie wirklich lohnt…? Nun, das Theater an der Wien hat immer davon gelebt, dass es in Wien Musikfreunde gibt, die unersättlich neugierig auf Neues sind. Das war bei Geyer so, das wird bei Herheim nicht anders sein.

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

Foto: Monika Rittershaus

Zwei erklärende Einführungen zu Rossinis Werk (keine Kritiken):

Wien/ Theater an der Wien/Museumsquartier
La gazza ladra
https://www.falter.at/event/952788/la-gazza-ladra

„Eine Tragödie mit Happy End“
Theater an der Wien: Regisseur Tobias Kratzer über die Premiere von „La gazza ladra“.
Rossinis „La gazza ladra“, ab 16. November im MQ, Halle E. Antonino Fogliani dirigiert das ORF-RSO Wien
WienerZeitung.at

OPER GRAZ: Letze Chancen!

Copyright: Oper Graz

Am kommenden Wochenende gibt es noch jeweils eine Gelegenheit, Giuseppe Verdis „La Traviata“ und Benjamin Brittens „War Requiem“ in der Oper Graz mitzuerleben!

Peter Konwitschnys international erfolgreiche Inszenierung von Verdis Melodramma um die Liebe und den Tod der Pariser Kurtisane Violetta Valery hat bereits bei ihrer Premiere 2011 das Grazer Publikum begeistert. Die Wiederaufnahme in dieser Saison, mit Heather Engebretson in der Titelrolle und James Rutherford als Giorgio Germont aus der Premierenbesetzung sowie dem Verdi-Spezialisten Matteo Beltrami am Pult der Grazer Philharmoniker, bestätigte den großen Erfolg erneut. Noch gibt es Karten für die Dernière, bitte nicht versäumen!

Auch die Eröffnungsproduktion der Spielzeit 2022/23, Benjamin Brittens „War Requiem“, geht in „die letzte Runde“. Lorenzo Fioronis eindringliche und aufwühlende Inszenierung mit Chor, Extra- und Zusatzchor der Oper Graz, zwei Orchestern und drei Solist:innen, ist ein Appell gegen Krieg und Zerstörung und für den Frieden. Erleben Sie ein letztes Mal den Bühnen- und Zuschauerraum abseits des Gewohnten in einer hochaktuellen Produktion!

Zwei Dernièren
 „La Traviata“: Samstag, 19. Nov 2022, 19.30 Uhr
„War Requiem“: Sonntag, 20. Nov 2022, 15 Uhr
 
Informationen & Tickets „La Traviata“
Informationen & Tickets „War Requiem“
München/Bayerische Staatsoper: Große Pause vor der Ouvertüre Bezahlartikel
Die Bayerische Staatsoper verschiebt eine Neuproduktion wegen steigender Kosten um ein Jahr. Da läuft was schief in der Finanzierung der Hochkultur.
SueddeutscheZeitung.de

Highlight der „Saison ARTE Opera 2022
23″: ARTE zeigt Wagners „Der Ring des Nibelungen“ aus der Staatsoper Unter den Linden in Gänze

Strasbourg (ots) – Mythos, Heldenepos, Familiensaga: Mit Hochspannung wurde der neue „Ring“ von Dmitri Tcherniakov in dieser Spielzeit an der Staatsoper Unter den Linden erwartet. Den ersten der vier Teile, „Das Rheingold“, zeigte ARTE bereits im Oktober live im TV und Web. Für alle, die kein Ticket mehr ergattern konnten, ist ab Samstag, den 19. November nun die Tetralogie in Gänze auf arte.tv/opera abrufbar – es dirigiert Maestro Christian Thielemann.

Der Ring des Nibelungen aus der Staatsoper Unter den Linden

Highlight der „Saison ARTE Opera 2022
23″: ARTE zeigt Wagners „Der Ring des Nibelungen“ aus der Staatsoper Unter den Linden in Gänze
OTS.at.presseaussendung

Das sind die Klassik-Neuerscheinungen für den Herbst
Von Anna-Sophie Mutter über Günther Groisböck bis Volksmusik neu interpretiert
Das sind die Klassik-Neuerscheinungen für den Herbst | kurier.at

San Francisco
Pretty Yende and a sparkling new production deliver a beautiful La traviata at San Francisco Opera
seenandheard.international.com

Gars
„Ära Wildner“ in Gars geht zu Ende
Differenzen des Opern-Intendanten mit Bürgermeister Martin Falk werden nicht angesprochen, sind aber nicht wegzuleugnen.

Vor den Kopf gestoßen waren kürzlich die Teilnehmer an der Generalversammlung des „Vereins zur Förderung von Burg und Oper in Gars“, als am Ende der Sitzung Intendant Johannes Wildner verkündete, dass er ab September 2023 nicht mehr in dieser Funktion zur Verfügung stehen würde.

Die Horner NÖN erreichte das viel beschäftigte ehemalige Mitglied der Wiener Philharmoniker, das bekanntlich auch Universitätsprofessor für Dirigieren an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien und Chefdirigent des Sønderyullans Symphony Orchestra aus Dänemark ist, in dieser Funktion, als er sich für ein Konzert mit Werken von Händel, Mozart und Saint-Saëns in Odense vorbereitete.

NiederösterreichischeNachrichten.horn.at

 
Natürlich stehen flugs Nachfolgekandidaten bereit, wahrscheinlich sind manche Bewerbungen schon seit einiger Zeit gelaufen. Als Wildner von derartigen Geheimgesprächen gehört hat, hat er das Handtuch geworfen – so in etwa deute ich den Verlauf

INTERNATIONALE BAROCKTAGE STIFT MELK

Mensch: Natur: Wohin?
Pfingsten, 26. – 29. Mai 2023

Die Natur verändert sich und die Menschheit tut es ihr gleich. Michael Schade, künstlerischer Leiter der Internationalen Barocktage Stift Melk, spannt einen außergewöhnlichen Bogen von der Natur in der Barockzeit bis heute und schafft damit nicht nur ein Programm, das Freude bereiten soll, sondern beleuchtet auch die verschiedensten Aspekte des Seins. Publikumslieblinge, wie die Wiener Sängerknaben und das L’Orfeo Barockorchester unter der Leitung von Michi Gaigg verzaubern mit Klängen, die tief berühren und zum Nachdenken anregen.
„In einer Zeit, in der der Wandel so groß ist wie noch nie, besinnen wir uns alle wieder auf das Wesentliche und hören in uns hinein. Dabei hilft mir die Natur besonders, um auch in schwierigen Situationen durchatmen zu können“, erklärt Michael Schade, Künstlerischer Leiter Internationale Barocktage Stift Melk. „Daher möchten wir in diesem Jahr zeigen, was Menschen an der Natur lieben, wie wir in ihr leben und wie es der barocke Mensch getan hat. Es ist ein Programm, das auch die aktuelle Klimakrise einschließt“, so Schade weiter…

VERKAUFSSTART
Karten für die Internationalen Barocktage Stift Melk 2023 sind ab 18. November 2022 erhältlich.

INFORMATION & KARTEN
Wachau Kultur Melk GmbH
Jakob Prandtauer-Straße 11, 3390 Melk
T +43 (0) 2752 / 540 60
E office@wachaukulturmelk.at
Öffnungszeiten Kartenbüro:
MO-FR, 09:00 bis 15:00 Uhr
www.barocktagemelk.at

Theater Augsburg: »Spiel – Satz –Sieg!«: Opernwerkstatt« zu Rossinis »Il viaggio a Reims« bietet erste Einblicke

Foto: Sophie Walz

Bereits bevor Anfang Dezember Rossinis quirlige Oper »Il viaggio a Reims« im martini-Park Premiere feiert, bietet die »Werkstatt« am Dienstag (22. November), erste Eindrücke dieser Inszenierung der italienischen Rossini-Spezialistin Stefania Bonfadelli, die hier Parallelen zwischen der Aufregung um die Krönung Karls des X. und dem Starkult um heutige Tennis-Champions zieht. Die High Society tummelt sich auf dem Tennisplatz – Es wird nicht nur im Gesang aufgetrumpft, sondern auch um den nächsten Matchball konkurriert.

Mehr über die Inszenierung »Il viaggio a Reims«:

Mit der Regisseurin Stefania Bonfadelli, die als Koloratursopranistin jahrelang international auf großen Bühnen gastierte, wird das anspruchsvolle Werk von einer wahren Expertin realisiert. Bonfadelli stand selbst viele Male in »Il viaggio a Reims« (jeweils in einer der weiblichen Hauptpartien) auf der Bühne und beschäftigt sich seit langem intensiv mit dem Œvre Rossinis. Zum zweiten Mal zeichnet sie nun für die Inszenierung dieses Werkes verantwortlich, wobei sie für Bühnenbild und Kostüm erneut auf die bewährte Zusammenarbeit mit Serena Rocco und Valeria Donata Bettela setzt.

Konzerthaus Dortmund kooperiert mit Streaming-Plattform medici.tv

 Dortmund/Paris – Am Mittwoch, 16. November 2022, 19 Uhr, gastierten in der Reihe „Junge Wilde“ der englische Cellist Sheku Kanneh-Mason und Pianist Harry Baker im Konzerthaus Dortmund – und werden dabei nicht nur in der herausragenden Akustik des Konzerthauses live zu erleben sein. Das Konzert wird von der Online-Streaming-Plattform medici.tv ab 18.45 Uhr übertragen und somit auch online auf heimischen oder portablen Bildschirmen zu sehen und zu hören sein unter https://www.medici.tv/en/concerts/sheku-kanneh-mason-harry-baker-junge-wilde-classical-jazz-improvisation-konzerthaus-dortmund

Die Übertragung dieses Konzerts ist der Beginn einer Kooperation des Konzerthaus Dortmund mit der Online-Streaming-Plattform für klassische Musik, die es schon seit 2008 gibt.
„Wir freuen uns, beim Thema Streaming mit einem etablierten und mit der hochwertigen Übertragung klassischer Musik vertrauten Partner wie medici.tv zusammenzuarbeiten“, sagt Konzerthaus-Intendant Dr. Raphael von Hoensbroech. „Keine Übertragung kann das Live-Erlebnis in unserem so hervorragend klingenden Saal und dessen Atmosphäre ersetzen. Wir freuen uns aber darüber, durch das Streamen ausgewählter Konzerte unsere Reichweite zu erhöhen und Konzerte aus Dortmund auch Menschen zugänglich zu machen, die nicht vor Ort sein können.“ Die Streams können in Echtzeit verfolgt werden und sind danach mehrere Wochen auf bei medici.tv verfügbar.

Die Kooperation umfasst zunächst fünf Veranstaltungen mit unterschiedlichen Formaten und Besetzungen, darunter zwei mit dem neuen Konzerthaus-Exklusivkünstler Lahav Shani. Neben dem Junge Wilde-Konzert morgen Abend sind vier weitere Konzertübertragungen auf medici.tv im kommenden Jahr geplant:

  1. April 2023, 20 Uhr: Gespräch und Konzert mit Lahav Shani (Klavier) und Rom Shani (Trompete, Saxofon)
  2. April 2023, 18 Uhr: Klavierduo mit Lahav Shani und Martha Argerich
  3. Mai 2023, 19 Uhr: Jean Rondeau, Cembalo (Reihe Junge Wilde)
  4. Mai 2023, 20 Uhr: Orchesterkonzert mit Dirigent Herbert Blomstedt und dem Chamber Orchestra of Europe
    Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Die Schlapfen des „Messias“
Eine echte Sensation gab es kürzlich in einem renommierten Auktionshaus zu erwerben. Zur Versteigerung gelangte nichts weniger als ein paar „ausgiebig getragene“, dunkelbeige Schlapfen der Marke Birkenstock Arizona. Diese hatten ihre beste Zeit in den 1970er und 1980er Jahren und tragen „ausgiebige Gebrauchsspuren“. Man kann sogar sagen: Die Fußumrisse des Trägers haben sich merklich in die Lederoberhaut des Fortbewegungsmittels eingegraben. Nun würde man sagen: Gut, für den 1-Euro-Flohmarkt der Pfarre von nebenan sind die gut genug, doch macht man da die Rechnung ohne den Wirt, in diesem Fall: ohne den Vorbesitzer. Denn diese Prachtstücke deutscher Korkkunst wurden von keinem Geringeren als Steve Jobs getragen.
WienerZeitung.at

Graz/ Schauspielhaus
Die Frau von der Tankstelle als Gastspiel
„Die Frau von der Tankstelle“ – so heißt am Mittwoch ein Gastspiel im Grazer Schauspielhaus, das die Tankstelle als sozialen Brennpunkt beleuchtet, erzählt aus der Perspektive einer Mitarbeiterin. Regisseur und Autor des Ein-Frau-Stücks ist der Grazer Kabarettist und Musiker Jörg-Martin Willnauer.
https://steiermark.orf.at/stories/3182408/

Buchbesprechung

 

Wolfgang Herles
FELSEN IN DER BRANDUNG
BRAUNFELS–HILDEBRAND: DIE GESCHICHTE EINER DEUTSCHEN KÜNSTLERFAMILIE
328 Seiten, Verlag Benevento, 2022  

Alle großen Familien wissen, wie man „zusammen kommt“ –  natürlich durch Heirat. Das wusste man in Fürstenhäusern und auf großen Bauernhöfen. Angeheiratete familiäre Bindungen haben sich oft als Gewinn herausgestellt. Im Fall der deutsch-jüdischen Familien Hildebrand und Braunfels war das Ergebnis sensationell. Innerhalb von fünf Generationen stellten sie Künstler (Bildhauer, Architekten, Komponisten, Musiker) und Wissenschaftler (Philosophie, Kunstgeschichte), die in der Geschichte Deutschlands eine gewichtige Rolle spielten.

Die Ehe von Bertel Hildebrand (das ist tatsächlich ein Frauenname) und Walter Braunfels, dem Komponisten der derzeit wieder viel gespielten Oper „Die Vögel“, fügte die Familien zusammen. Deren Geschichten gehen viel weiter zurück. Autor Wolfgang Herles verknüpft die auf einzelnen Biographien aufbauende Familiengeschichte meisterhaft,

Die beiden „Stammväter“ der Familien können als „48er“ gelten, liberale Demokraten, die bei der Revolution auf der Seite des Fortschritts standen und dafür auch Revolutionäre genannt wurden. Bruno Friedrich Hildebrand, Professor für Staatswissenschaften, heiratete eine Jüdin, was seine fünf Kinder nach jüdischer Sicht zu Juden machte (denn die Mutter entscheidet). Er war ein Mann, der, wie der Autor schreibt, „Ämter und Ehren“ sammelte, aber vor allem seinen Kindern ihre Wege ermöglichte…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

Machtwechsel im US-Repräsentantenhaus: Die Republikaner erobern die Mehrheit: Die Republikaner haben nach der Verkündigung weiterer Teilresultate in der Nacht auf Donnerstag inzwischen 218 Sitze sicher, die Demokraten 210. Damit haben die Republikaner die Mehrheit der 435 Sitze errungen. Noch immer sind die Auszählungen nicht beendet. Der Sender NBC prognostiziert ein künftiges Verhältnis von 221:214 Sitzen. Damit gewännen die Republikaner gegenüber der letzten Kongresswahl lediglich 8 Sitze hinzu und kämen nur auf eine prekäre Mehrheit.
Zur Übersicht
Raketeneinschlag in Polen: Ein Stresstest für die Nato:  Die Nato hat nach dem Raketeneinschlag in Polen Entwarnung gegeben. Es gebe keine Hinweise für einen gezielten russischen Angriff. Der Vorfall sei wahrscheinlich durch eine ukrainische Flugabwehrrakete verursacht worden, die abgefeuert wurde, um ukrainisches Territorium gegen russische Marschflugkörper-Angriffe zu verteidigen, erklärte Generalsekretär Jens Stoltenberg. «Die Nato ist auf Situationen wie diese vorbereitet», sagte er. Im Notfall sei der Nato-Oberkommandierende in Europa (Saceur) autorisiert, zusätzliche Streitkräfte zu mobilisieren.
Zum Bericht
Bundespräsident Steinmeier mit Kissinger-Preis geehrt: Der Bundespräsident erhielt die Auszeichnung für seine Verdienste um die transatlantischen Beziehungen. Die frühere amerikanische Aussenministerin Condoleezza Rice hielt die Laudatio auf den 66-Jährigen. Auch der 99 Jahre alte Kissinger ehrte Steinmeier – wegen einer Corona-Infektion allerdings per Video-Botschaft.
Zu den Meldungen aus Deutschland
 Dem Hype um vegane Burger und Hafermilch folgt Ernüchterung: Bei den einstigen Börsenstars Beyond Meat und Oatly läuft es geschäftlich katastrophal schlecht, die einst milliardenschweren Börsenbewertungen haben sich in Luft aufgelöst. Laut Brancheninsidern haben beide zu stark auf einen schnellen Börsengang gesetzt. Deswegen pflanzliche Ersatzprodukte für Fleisch und Milch totzusagen, wäre jedoch falsch.
Zum Bericht
Frankreich spart mit wenig Aufwand viel Strom: Seit sechs Wochen heizen die Boiler von 4,3 Millionen Kunden in Frankreich zwischen 12 und 14 Uhr kein warmes Wasser mehr auf. Damit hätten 2,4 Gigawatt Leistung eingespart werden können, was der Leistung von zwei Atomkraftwerken oder dem Verbrauch von 2,4 Millionen Menschen entspreche. Die Massnahme soll bis Mitte April laufen.
Zum Bericht
Japan kritisiert Nordkoreas Raketentests scharf: Am Donnerstag hat Nordkorea nach Angaben seines Nachbarn Südkorea erneut eine potenziell atomwaffentaugliche Rakete abgefeuert. Die ballistische Rakete sei in Richtung des Japanischen Meers (koreanisch: Ostmeer) geflogen. Japans Ministerpräsident Fumio Kishida forderte eine koordinierte internationale Antwort. Auch müsse die Staatenwelt die Uno-Sanktionen gegen Nordkorea umfassend umsetzen.
Zu den neusten Entwicklungen
Prominente Ausländer in Myanmar aus dem Gefängnis entlassen: Der australische Wirtschaftsprofessor Sean Turnell, die ehemalige britische Botschafterin in dem Land, Vicky Bowman, ihre Ehemann Htein Lin und der japanische Journalist Toru Kubota wurden am Donnerstag aus dem Gefängnis entlassen. Sie waren von Gerichten, die von der Militärjunta kontrolliert werden, zu teils langjährigen Haftstrafen verurteilt worden.
Zum Bericht

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Republikaner-Mehrheit im Repräsentantenhaus
Wie erwartet haben die Republikaner bei den Kongress-Zwischenwahlen die Mehrheit im Repräsentantenhaus erringen können. Die Partei von Ex-Präsident Donald Trump kommt künftig auf mehr als die Hälfte der 435 Sitze in der zweiten Kongresskammer.
https://www.krone.at/2858928

Machtwechsel im US-Repräsentantenhaus
Die Kongresswahlen in den USA haben einen Machtwechsel im Repräsentantenhaus gebracht: Die Republikaner errangen eine knappe Mehrheit, wie US-Medien in der Nacht auf Donnerstag auf Basis ausgezählter Stimmen und Prognosen meldeten. Statt des erhofften überwältigenden Sieges dürfte sie nur knapp über der nötigen Mehrheit von 218 Stimmen liegen. Die Demokraten hatten es zuvor geschafft, die Mehrheit im Senat zu halten.
https://orf.at/stories/3293837/

NATO: Raketeneinschlag in Polen ging nicht von Russland aus
Verfahren zu Artikel 4 des NATO-Vertrags nicht nötig. Der Kreml bestreitet jegliche Verantwortung, die Ukraine fordert eine harte Reaktion.
WienerZeitung.at

Dank „Neue Zürcher Zeitung“ bin ich nicht versucht, meine persönlichen Kommentare zu veröffentlichen.

Sonntag beginnt die Fußballweltmeisterschaft in Katar. Da es dort viele Bodenschätze gibt, brauchen die Katarerinnen und Katarer keine Steuern zahlen, auch das Gesundheitssystem ist für dortige Bevölkerung völlig gratis!

Ich wünsche der WM viel Erfolg und werde mir so viele Spiele anschauen, als es meine Zeit erlaubt.

 

Mein Favorit ist – wie bei jeder Weltmeisterschaft – Argentinien.

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

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