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17. MAI 2021 – Montag

17.05.2021 | Tageskommentar

Mit „Faust“ startet die Wiener Staatsoper wieder vor Publikum. Nicole Car, Juan Diego Florez. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Nur noch wenige Tage, dann wird sich der Vorhang der Wiener Staatsoper endlich wieder heben. Am 19. Mai findet mit Faust in der Regie von Frank Castorf eine Premiere vor Publikum statt, gefolgt von der Wiederaufnahme des Ballett-Mehrteilers A Suite of Dances, einer Tosca mit Piotr Beczala als Cavaradossi sowie einer weiteren Premiere einer unserer Neuproduktionen, L’incoronazione di Poppea.

Neben diesen beiden Premieren werden bis Ende Juni insgesamt noch vier weitere auf die Bühne gebracht: Der Barbier für Kinder, die erste Kinderopern-Produktion, die in der neuen Direktion auf der Bühne im großen Haus zu sehen sein wird, Calixto Bieitos Produktion von Carmen, die während des Lockdowns ebenfalls nur für Mikrofone und Kameras gespielt wurde und nun auch vor Publikum gezeigt werden kann, Macbeth in der Regie von Barrie Kosky mit Anna Netrebko als Lady Macbeth sowie, am Ende der Spielzeit, der Ballett-Dreiteiler Tänze Bilder Sinfonien mit der Uraufführung von Martin Schläpfers Sinfonie Nr. 15. Weiters zeigen wir u. a. Die Entführung aus dem Serail (Premiere im Oktober 2020), Der Rosenkavalier unter Philippe Jordan (u.a. mit Albert Pesendorfer als Ochs), Lohengrin mit Cornelius Meister am Dirigentenpult sowie Elektra unter Franz Welser-Möst.

Für einige Produktionen, wie Faust oder Tosca gibt es nur noch wenige Restkarten, andere wie Macbethsind bereits ausgebucht. Wir freuen uns jedoch, Ihnen, unserem treuen Publikum anlässlich der Wiederöffnung ein ganz spezielles Angebot machen zu können:

Für alle Vorstellungen von L’incoronazione di Poppea, A Suite fo Dances, Carmen sowie Die Entführung aus dem Serail haben wir für Sie als Newsletter-AbonnentIn in den Preiskategorien 1-3 ein (limitiertes) Online-Kartenkontingent mit einer Ermäßigung von 30% reserviert.
Zitat Ende

Weitere Informationen zu den Produktionen finden Sie in unseren „Infos des Tages vom gestrigen Sonntag.

Wir beoachten den Kartenverkauf (in den Verkauf gelangen 50 % des tatsächlichen Fassungsvermögens, also etwa 900 Karten) genau, ein Ansturm war nur bei den Auftritten von Frau Netrebko zu verzeichnen. Ansonsten schleppt sich der Verkauf etwas, was wohl den vorher zu überwindenden Hindernislauf (Test, Maskenpflicht) geschuldet ist. Unter diesen Bedingungen bringt man mich in kein Theater – Hand drauf. Wer mich in „Maskenzeiten“ in einem Theater sieht, kann mir auf der Stelle 100 Euro als Buße für ein nicht eingehaltenes Versprechen abknöpfen!

Wegen unserer Quote, die auch von rezensierten Live-Vorstellungen abhängig ist, liegt uns an einem guten Besuch der Vorstellungen, deshalb rühren wir auch kräftig an der Werbetrommel. Die Premiere an kommenden Samstag (Poppea) ist noch nicht ausverkauft. Also nichts wie hin an die Kasse!

STREAM-PROGRAMM METROPOLITAN OPERA – 17. – 30. MAI 2021

 

Week 62
Unhinged Mad Scenes

Monday, May 17
Bellini’s I Puritani
Starring Anna Netrebko, Eric Cutler, Franco Vassallo, and John Relyea, conducted by Patrick Summers. Production by Sandro Sequi. From January 6, 2007.

Tuesday, May 18
Mozart’s Idomeneo
Starring Elza van den Heever, Nadine Sierra, Alice Coote, Matthew Polenzani, and Alan Opie, conducted by James Levine. Production by Jean-Pierre Ponnelle. From March 25, 2017.

Wednesday, May 19
Mussorgsky’s Boris Godunov
Starring Ekaterina Semenchuk, Aleksandrs Antonenko, Oleg Balashov, Evgeny Nikitin, René Pape, Mikhail Petrenko, and Vladimir Ognovenko, conducted by Valery Gergiev. Production by Stephen Wadsworth. From October 23, 2010.

Wie es in den nächsten beiden Wochen weitergeht, entnehmen Sie bitte unseren „Infos des Tages“

Riccardo Muti soll an der Scala Hausverbot bekommen
Riccardo Muti faces ban for life at La Scala
https://slippedisc.com/2021/05/riccardo-muti-will-be-banned-for-life-from-la-scala/

Das ist wirklich übertrieben und ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Diplomat wie Dominique Meyer das auch durchzieht. Er braucht ihn nicht mehr einladen – und eine reguläre Karte kauft sich der nicht uneitle Maestro sicher nicht!

Fritz Krammer hat aber ein Ohr in Mailand: Ich höre,  das Scala Orchester soll auf dieses Verbot drängen und die könnten mit der doch starken Gewerkschaft auch Erfolg haben. Meyer dachte/denkt ja daran, Muti wieder an die Scala zu holen.

Wien
ROMY 2021: Stardirigent Riccardo Muti – „Ohne Bildung gibt es nur Barbarei“ – Bezahlartikel
Kurier.at

Deutschland
Anne-Sophie Mutter: „Die Politik hat sich kulturverachtend gezeigt“
Die Welt.de

Anne-Sophie Mutter: Merkel won’t listen to me
The violinists says she has given up talking to politicians.
Anm.d. Red.: Mutter war einmal mit dem wichtigsten Anwalt der Branche verheiratet, Dr. Detlef Wunderlich. Wäre der noch am Leben, hätte er sich auch bei Merkel Gehör verschafft.
https://slippedisc.com/2021/05/anne-sophie-mutter-merkel-wont-listen-to-me/

 

 

Das war’s, Harry!

Man nennt es den „Zufall der Geburt“, und dagegen kann man erst einmal nichts machen. Später schon, aber grundsätzlich kann sich kein Kind aussuchen, welche Eltern es in welche Welt, in welches Umfeld setzen. Wenn sich ein Prinz nun über die Voraussetzungen seines Lebens beschwert, würde man schon grundsätzlich eher einem Palästinenserjungen zuhören, der fragt, warum er in einem dreckigen Lager zur Welt kommen musste. Aber, zugegeben, vielleicht ist es auch im Palast nicht so lusitg.

Prinz Harry, dem Zweitgeborenen von Großbritanniens Thronfolger Charles und dem Weltstar Diana, hat es jedenfalls nicht gefallen, dauernd unter Beobachtung zu stehen. Nun passiert das jedem Kind – Eltern, Großeltern, Tanten, Geschwister, Cousins schauen in jeder Familie ziemlich genau, was die einzelnen Mitglieder machen. Das kann lästig sein, aber das versteht man eigentlich unter „Familie“, und diese gilt noch immer als großer Wert. Wenn man keine hat, so heißt es doch allgemein, drohe Einsamkeit und seelische Verwahrlosung und was immer.

Prinz Harry, der Arme, hat sich gewehrt, dass er in der „künstlischen“ Welt der Royals leben musste…

Weiterlesen in APROPOS

Unter Parteifreunden: Kühemelker Habeck und die andere Welt des Medienlieblings Baerbock

 

Millionen Steuergelder werden in Berlin verpulvert, um Kandidaten anderer Parteien bei Wählern unbeliebt zu machen. Das geht auch billiger – ohne Absicht, ohne Lüge, nur mit dem tiefen Fall auf ungeschnittene Ehrlichkeit.

Einen kurzen Auszug will ich präsentieren. Der gesamte Artikel liegt mir vor, aus urheberechtlichen Gründen muss ich Sie jedoch auf diesen Bezahlartikel verweisen und möchte nur Ihre Neugier wecken. Tatsache ist, dass Frau Baerbock in Ihrer Vita ihren Lebenslauf bezüglich ihres Studiums in allerletzter Zeit, als es ernst zu werden begann, etwas relativiert, angeblich „studienbefreit“  hat. Kritisiert wird auch, wie sie ihren Parteifreund (Merke: „Feind, Todfeind, Parteifreund“ in einem Interview als „Kühemelker“ herabgewürdigt hat.

Also wird Frau Baerbock zitiert bzw. in einem Artikel, erschienen in „Die Welt“, beschrieben:

…Die Überschrift „Sympathisch und unprätentiös!“ war genial gewählt, weil die jüngst kritisierte Baerbock zu Habeck – immerhin Dr. phil. – von oben herab sagte, er käme von „Hühner, Schweine, weißnich, was haste, Kühe melken“, während sie aus ganz anderen Welten, aus dem Völkerrecht käme. Ich schwöre hoch und heilig, ich bin selbst arrogant, der Aufsager könnte auch von mir kommen, und es ist mir nicht weiter aufgefallen. Aber als der leicht verkürzte Ausschnitt mit all den verächtlichen Handbewegungen, dem lapidar-abwertenden Tonfall von Baerbock und dem betretenen Gesicht von Habeck bei „Argonerd“ war, nahm das Unheil seinen Lauf…

https://www.welt.de/kultur/deus-ex-machina/plus231149793/Don-Alphonso-Kuehemelker-Habeck-und-die-andere-Welt-des-Medienlieblings-Baerbock.html

Da ich durch und durch fair bin, veröffentliche ich auch eine Stellungnahme zu den akademischen Graden von Annalena Baerbock

Reaktion auf Falschmeldungen im Netz: Annalena Baerbock legt akademische Zeugnisse vor
http://www.tagesspiegel.de/politik/reaktion-auf-falschmeldungen-im-netz-annalena-baerbock-legt-akademische-zeugnisse-vor/27180342.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Es geht aber in erster Linie darum, wie sie Dr. Robert Habeck in einem – wie sie glaubte – unbeobachteten Moment als „Kühemelker“ herabgewürdigt hat.

Passau
Fuchsschwanz-Voodoo mit Vivaldi: So rockte Herkules-Oper Passau
BR-Klassik.de

„Herkules am Thermodon“ in Passau
Macho-Männer gegen wehrhafte Frauen
BR-Klassik.de

Mannheim
Opern-Streams: So wird es dann nicht mehr sein – das Streaming wird selbstständig
Das Streaming wird allmählich selbstständig, wie große Oper aus Hannover und Mannheim dokumentiert.
Frankfurter Rundschau

Würzburg
Dramaturgiegeschwurbel – Milhauds „Armer Matrose“ als Theaterfilm-Collage an Würzburgs Mainfrankentheater
Neue Musikzeitung/nmz.de

Der arme Matrose
Hammermörderinnensplatter
https://www.freitag.de/autoren/andre-sokolowski/der-arme-matrose-hammermoerderinnensplatter

Sprechtheater

Passionsspiele St. Margarethen abgesagt
„Wer nicht proben darf, kann auch nicht spielen“. Die Verschiebung ist auf 2022 angedacht.
Wiener Zeitung

BUCHBESPRECHUNG

 

„MIT DIR KEINE OPER ZU LANG“
Hugo von Hofmannsthal / Richard Strauss / Alfred Roller   Breifwechsel
Hsg. Christiane Mühlegger-Henhapel, Ursula Renner
464 Seiten, Verlag Benevento, 2021

Er sei, so lautet die Bitte, in ihrem Bunde der Dritte. Wer Hofmannsthal & Strauss sagt, fügt wie automatisch den Namen Max Reinhardt hinzu, mit ihm haben sie schließlich die Salzburger Festspiele begründet, da er sich als Regisseur ihrer „Rosenkavalier“-Uraufführung in Dresden so bewährt hatte.

Aber es gibt einen Mann, der für den Textdichter und en Komponisten noch ebenso wichtig war, sogar wichtiger vielleicht: der Ausstatter Alfred Roller, der mit den beiden über Jahrzehnte immer wieder zusammen traf. Den Briefwechsel Hofmannsthal / Strauss gibt es längst. Nun wird das Kapitel künstlerischer Zusammenarbeit durch die Briefe, die beide mit Alfred Roller wechselten, ergänzt.

Ein großartiges Stück Arbeit der beiden Herausgeberinnen Christiane Mühlegger-Henhapel und Ursula Renner, zumal der Band auch so ansprechend und in der Gestaltung übersichtlich geworden ist, wie man es selten erlebt (und es sich doch immer wünscht).

Dass Alfred Roller trotz seiner immensen Bedeutung vor allem in der Theatergeschichte nicht als erster Name „leuchtet“, liegt an dessen persönlicher Zurückhaltung. Es war nie seine Art, sich in den Vordergrund zu drängen. Geboren 1864 in Brünn, Sohn eines Graphikers, wollte er in Wien Jura studieren, schwenkte aber zur Kunst – und das so umfassend, wie sie in der damaligen Zeit begriffen wurde. Handwerklich rundum ausgebildet, konnte er als Maler. Zeichner, Gebrauchsgraphiker ebenso arbeiten wie szenisch, hatte er doch auch den Umgang mit Raum und Licht gelernt. Bei den Secessionisten nahm er eine geachtete Stellung ein, gestaltete für die große Beethoven-Ausstellung 1908 ein Mosaik, bei den Festlichkeiten dirigierte Gustav Mahler, er und Roller lernten sich kennen – und ein Stück legendärer Zusammenarbeit der Operngeschichte begann…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Das war die ROMY 2021: Freudentränen beim „lässigsten Preis“
Zum zweiten Mal wurde der Film- und Fernsehpreis unter besonderen Bedingungen verliehen: Alle Sieger, die Überraschungen – und auch ernste Töne. Es gab Tränen und vor Freude blitzende Augen über FFP2-Masken. Es gab Gedanken über Leben, Tod und Musik. Es gab Appelle an die Kulturschaffenden und sehr bildhafte Information darüber, was man mit einem Astloch machen kann.

Einen gut gelaunten Oberkellner Andi Knoll im Smoking (und ein Mal in Ritterrüstung), der eine Überraschung nach der anderen servierte.

Kurier.at

Vor 50 Jahren starb Karl Farkas
Karl Farkas war einer der wichtigsten österreichischen Kabarettisten des 20. Jahrhunderts. Am Sonntag jährte sich sein Todestag zum 50. Mal. Farkas erwarb 1928 ein Haus in Dörfl (Bezirk Neunkirchen), wo er bis zu seinem Tod die Sommermonate verbrachte.
https://noe.orf.at/stories/3103201/

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Afrika will nicht mehr von importiertem Impfstoff abhängig sein: Die Dosen kamen spät, es kamen zu wenige, und dann kamen sie gar nicht mehr. Nun drängen Regierungen darauf, Impfstoffe vermehrt auf dem Kontinent herzustellen. Dazu braucht es mehr als die Freigabe von Patenten.
Zum Bericht
Das Corona-Paradebeispiel Taiwan ist alarmiert: Bisher kam das Land fast ohne Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch die Pandemie. Weil es trotz aller Vorsichtsmassnahmen aber mehrere lokale Infektionsherde gab, erhöht die Regierung die Warnstufe.
Zum Bericht
Zürich bekommt seine erste Regenbogen-Pfarrerin: Priscilla Schwendimann soll eine Annäherung zwischen der LGBTQ-Community und der reformierten Landeskirche herbeiführen. Dafür muss die 28-Jährige Vorurteile abbauen. Als lesbische Frau kennt sie Abneigung aus persönlicher Erfahrung.
Zum Bericht
Bill Gates hatte offenbar ein Verhältnis mit einer Mitarbeiterin: Eine Jahre zurückliegende Affäre des Microsoft-Gründers spielt nicht unbedingt bei der Scheidung von seiner Frau Melinda eine Rolle – könnte aber ein Grund dafür gewesen sein, dass Gates 2020 den Verwaltungsrat des Software-Konzerns verliess.
Zum Bericht
Nach tagelanger Flucht durch den Wald ergibt sich ein Todesschütze in Frankreich: Er hatte seinen Chef und einen Kollegen erschossen. Schon zuvor habe der 29-Jährige sich seltsam verhalten, sagte ein Staatsanwalt. Er habe sich vor den Bewohnern seines Dorfes gefürchtet, eine kugelsichere Weste getragen und Videoüberwachung rund um sein Haus eingerichtet.
Zum Bericht

Wiener-Zeitung-Chefredakteur: „Der Staat hat nach der Zeitung gegriffen“
Chefredakteur Walter Hämmerle will die „Wiener Zeitung“ retten. Ende Mai, Anfang Juni werde er ein Konzept präsentieren, sagt er im Interview: Er wolle nicht, dass „das Haus zu einer PR-Agentur wird, die eine Alibi-Redaktion betreibt“.
http://www.diepresse.com/5980355/wz-chefredakteur-der-staat-hat-nach-der-zeitung-gegriffen

Wolfgang Fellners „Bademantel-Affäre“: Medienmacher in Bedrängnis
Die Affäre rund um den Medienmanager Wolfgang Fellner ist um eine unappetitliche Facette reicher.

Schauplatz: Eine Hotelsuite in Paris. Fellner hatte eine Frau – sie war nicht in der Medienbranche tätig – zu dem Trip samt Besuch eines Fußballspiels eingeladen. Gebucht war allerdings nur ein Zimmer. Laut der Anzeige soll Fellner in der gemeinsamen Suite zunächst im Bademantel aufgetreten sein, rasch aber die Hülle fallen gelassen haben.
https://www.krone.at/2415153

Daran erinnert sich die Dame nun fünf Jahre später. Ich räume ein, dass es ein Schock gewesen sein muss, „den Dicken mit dem Dauergrinsen“ nach herabgelassenen Bademantel zu sehen, aber 5 Jahre kann der Schock auch nicht gedauert haben.

Wer nicht erneut impfen geht, soll Rechte wieder verlieren
In drei Phasen wird aus einer Zettelwirtschaft ein internationaler, digitaler Ausweis, mit dem man reisen und essen gehen kann. Jeder Staat darf aber eigene Stichtage und Regeln verfügen.
Die Presse.at

Stiko (Ständige Impfkommission) hält Auffrisch-Impfung spätestens 2022 für nötig
Frankfurter Allgemeine

CO2-Steuer kommt: „Es wird jedes Jahr teurer werden“
Die Regierung hat sich längst auf eine Bepreisung von CO2 geeinigt, verhandelt wird noch über Details. Was die Steuer bringt – und wie sie funktioniert.
https://kurier.at/politik/inland/co2-steuer-es-wird-jedes-jahr-teurer-werden/401383358

Der Schlauberger 48: Uschi, es ist zum Heulen – Mal was zum Lachen

Die Zeit, als der Fußballspieler von „meiner Uschi“ sprach, ist gottlob vorbei. Sie gehört ihm nicht, also ist es auch nicht seine. In einer Zeitungskolumne hat ein Kollege das besitzanzeigende Fürwort in den Schwitzkasten genommen und ein erschütterndes Genderproblem ans Licht gezerrt.

Die Sache ist doch ganz einfach: Meine Nanne ist nicht mehr meine Nanne und ich bin nicht mehr ihr Berger, wie sie immer so schön sagt. Was ist daran so verkehrt? Gar nichts. Sie gehört nicht mir, und ich gehöre nicht ihr. Basta.

„Guten Tag, darf ich Ihnen meine Frau vorstellen?“ Was ist denn das für eine verstaubte Formulierung? Ja, wo leben wir denn? Das ist gar nicht meine Frau und erst recht nicht – noch viel blöder – die Frau an meiner Seite. Auch wenn sie gerade neben mir steht.

Kuriositäten des Deutschen mit Reinhard Berger
Klassik-begeistert.de

Ob der Kanzler am Mittwoch auf dem Balkon des Belvedere erscheinen und „Österreich ist frei“ in das Häufchen linientreuer Journalisten rufen wird, ist noch nicht bekannt. Ausschließen will ich es aber nicht! So einen Erfolg, wie ihn Leopold Figl 1955 feiern durfte, bräuchte der Kanzler in der angespannten Situation!

Ich wünsche einen schönen Start in die „Woche der Öffnung“

A.C.

 

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