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17. MÄRZ 2022 – Donnerstag

17.03.2022 | Tageskommentar

Christian Gerhaher (Wozzeck). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

EIN NEUER »WOZZECK« AN DER WIENER STAATSOPER

Hochkarätig besetzte Premiere in Simon Stones Inszenierung am 21. März 2022

Aussendung der Wiener Staatsoper: Es ist eine der wichtigsten Opern des 20. Jahrhunderts und ohne Zweifel eines der wichtigsten in Wien komponierten Werke der gesamten Musikgeschichte: Alban Bergs 1925 in Berlin uraufgeführter Wozzeck, basierend auf einem Dramenfragment Georg Büchners. Mit Wozzeck gelang dem Komponisten eine Oper, die eine Symbiose aus psychologischer Analyse, sozialem Aufschrei und höchstpersönlichem künstlerischen Ausdruck ist, das »erste Modell einer Musik des realen Humanismus«, wie Adorno es formulierte. Sie erzählt die Geschichte einer gepeinigten Kreatur, die, von Visionen und Ängsten bedrängt, von der Gesellschaft verlacht und gequält, aus ihrer Existenz getrieben wird. Bis es zur finalen Katastrophe kommt: Der Verzweifelte ermordet seine Geliebte und findet den Tod im Wasser.

Seit der Staatsopern-Erstaufführung 1930 ist Wozzeck ein wichtiges Werk im Repertoire des Hauses am Ring. Nach der letzten Neuproduktion 1987 (unter Claudio Abbado und in einer Inszenierung von Adolf Dresen), die bis 2014 gezeigt wurde, wird Wozzeck nun nach 35 Jahren erstmals wieder neu zur Diskussion gestellt: Es dirigiert Philippe Jordan, es inszeniert Simon Stone und auch die Sänger*innenbesetzung bringt u. a. mit Christian Gerhaher und Anja Kampe zentrale Künstler*innen der Gegenwart an die Wiener Staatsoper.

Die Titelpartie wird von Christian Gerhaher gestaltet, er singt den Wozzeck erstmals an der Wiener Staatsoper…

Mehr darüber in unseren „Infos des Tages“. Wir werden natürlich weiter über Die Premiere berichten!

Wien/ Staatsoper
Simon Stone: „Wir haben uns nicht verbessert“
Der Regisseur im Gespräch über den Ukraine-Krieg, Femizide und die „Wozzeck“-Premiere an der Staatsoper.
WienerZeitung.at

Wien/ Staatsoper: Hans Neuenfels‘ Dopplereffekt-Inszenierung revisited und neubewertet. „Die Entführung aus dem Serail“

 

Lisette Oropesa (Konstanze), Emanuela von Frankenberg (Konstanze 2), Christian Nickel (Bassa)
. Foto: Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

10. Aufführung in dieser Inszenierung am 15. März 2022

Manfred A. Schmid: Manchmal geschieht Unverhofftes, Beglückendes. Da sitze ich in der Oper, frei nach Goethe, so vor mich hin, und nichts zu suchen ist mir in Sinn, und werde mit unwiderstehlicher Kraft in etwas hineingezogen, das mich bei der Premiere im Herbst 2020 noch überhaupt nicht überzeugt hatte. Damals vermochte ich dem doppelt gemoppelten Besetzungseinfall von Hans Neuenfels wenig abgewinnen und habe das auch unmissverständlich zu Papier gebracht. Erst spät und nach langem Zögern, ob ich mir das nochmals „antun“ sollte, habe ich mich zu einem erneuten Besuch von Mozarts Singspiel in dieser Inszenierung entschlossen. Vor allem der bezaubernden Musik wegen und wegen der fabelhaften Sängerinnen und Sänger, die mich schon bei der Premiere begeistern konnten und diesmal wieder – bis auf eine Ausnahme – zum Einsatz kommen sollten. Vom viel beschworenen Theaterzauber des kürzlich verstorbenen Regisseurs, dessen Angedenken die laufenden Vorstellungsserie gewindet ist, erwartete ich mir hingegen wenig bis nichts. Es ist wohl dieser nicht auf etwas Spezifisches gerichtete Erwartungshaltung, und der stattdessen vorliegenden generellen Achtsamkeit und Unvoreingenommenheit geschuldet, dass ich an diesem Opernabend an mir eine Wandlung vom Saulus zu Paulus erleben durfte…

Viel Applaus schon während der Vorstellung und dann besonders Begeisterung ausdrückend am Schluss. Von den vielen Buhrufen bei der Premiere kaum eine Spur.

Anmerkung: Ehrlichkeit ist gefragt, wenn es darum geht, eine einmal getroffene und veröffentlichte Kritik zu revidieren. In meiner aktiven Zeit als Redakteur und Theater- & Musikkritiker bei der WIENER ZEITUNG hatte mich einmal eine Neuinszenierung von „Der Alpenkönig und Menschenfeind“ am Volkstheater, mit Wolfgang Hübsch,  nicht überzeugt und wurde von mir dementsprechend negativ rezensiert. Erst nachdem ich im Sommer  bei den Salzburger Festspielen dieses Stück von Ferdinand Raimund in  einer perfekten, aber aalglatten Inszenierung von  Peter Stein,  mit Otto Schenk und Helmuth Lohner, gesehen hatte, wurden mir die Vorzüge der Inszenierung von Regisseur Michael Gruner richtig bewusst. Gruner erhielt im Herbst für seine Regie den Skraup-Preis. Da ich damals  von Volkstheater-Chefin Emmy Werner als Laudator ausgewählt worden war („Bin  gespannt, wie Sie das machen. Ihnen hat ja gar nichts gefallen.“), konnte ich in meiner Würdigung unter dem Motto „Liebe auf dem zweiten Blick“ meine frühere Beurteilung richtigstellen. Der Texte wurden dann auch in der WIENER ZEITUNG veröffentlicht.

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

SALZBURG/ OSTERFESTSPIELE 2023: TANNHÄUSER und mehr!

Nikolaus Bachler präsentiert mit seinem ersten Festspielprogramm als Künstlerischer Leiter der Osterfestspiele Salzburg eine Neuausrichtung des traditionsreichen Festivals. Ab 2023 ist jedes Jahr ein anderes Spitzenorchester mit dessen Chefdirigenten zu Gast, um deren jeweilige individuelle Klangkultur an der Salzach erlebbar zu machen. Den Anfang macht Andris Nelsons mit dem Gewandhausorchester Leipzig. Im Zentrum steht der gebürtige Leipziger Richard Wagner, unter anderem mit einer Neueinstudierung von Romeo Castelluccis Inszenierung von »Tannhäuser« sowie der Uraufführung der Kreation »Träume« von Choreograph Emanuel Gat: Tannhäuser mit Marlis Petersen, Elina Garanca; Jonas Kaufmann, Christian Gerhaher und Georg Zeppenfeld

Gärtnerplatztheater: „JONNY SPIELT AUF“ 1927, Spieloper,  Ernst Krenek, 1900/91 Neuinszenierung 14.3.2022

TTT Einlassungen: „Leichtfüßig“ Essenzielles, Zeitreise in Otto Dix – Phantasmen … und so geht auch Inklusion

München: Zwei exzeptionelle 20 Jhrdt. – Musiktheater – Neuinszenierungen in wenigen Tagen, „Peter Grimes“ und „Jonny spielt auf“. Zeitgemäße Repertoire-Erweiterungen mit Fortune!

Mathias Hausmann, Chor des Staatstheaters am Gärtnerplatz© Christian POGO Zach

„Jonny ist ein schwarzer amerikanischer Jazz-Musiker, der die Geige eines berühmten Violinvirtuosen klaut. In einer berühmten Szene springt er aufs Klavier und sagt, er sei der Erbe aller Kultur, die das alte Europa hervorgebracht habe. Ganz am Schluss sitzt er auf der Weltkugel – und alle tanzen dazu“ (Regisseur Peter Lund).

TTT vor wenigen Tagen: „…  Ausgrenzung von Minderheiten, seriöse Inklusion ist bis heute frommer Wunsch geblieben ist. Alle sollten doch in die Weltgemeinschaft gescheiter Menschen inkludiert sein, ein Bodensatz wird sich nie ändern …mangelhafte Inklusion im 21. Jhdt.“ (s.: „Psychosoziales: Blackfacing … Inklusion“     https://onlinemerker.com/ttt-psychosoziales-blackfacing-dummer-august-schadenfreude-inklusion/  )

Süddeutsche Zeitung u. a. tappen „gutmenschelnd“ prompt in diesen Bodensatz von positivem Rassismus, von Rassisten („Zugeschminkte Leerstelle“, 13.3.2022), statt den Afroamerikaner Jonny originär in seiner Individualität zu sehen! „…doch sein schwarz geschminktes Gesicht irritiert …lenkt damit die Aufmerksamkeit auf die Schwächen der Inszenierung, …auf obsolete Bühnenpraxis. Argumentativ hätte man weiter sein können …bizarre Tim-Burton-Ästhetik. Muss „Blackfacing“ wirklich sein?“…

Zum Berichtvon Tim Theo Tinn

Rom
Jonas Kaufmanns weltweit erster Prinz Calaf
Sondra Radvanovsky und der gefeierte Tenor gaben in der Accademia di Santa Cecilia in Rom ihre internationalen Rollendebüts in den Hauptpartien von Giacomo Puccinis „Turandot“ unter Antonio Pappano.
DiePresse.com

Klagenfurt
„Rigoletto“ in Klagenfurt: Machtmissbrauch, Missbildung und geniale Musik (Bezahlartikel)
KleineZeitung.at

Wiener Kammeroper/ ABSAGE:  Il barbiere di Siviglia am 18. & 20. März
Krankheitsbedingte Absagen in der Kammeroper

Aufgrund von Erkrankungen im Ensemble von „Il Barbiere di Siviglia“ müssen wir leider die Vorstellungen am Freitag, 18. und Sonntag, 20. März absagen.

Kartenbesitzer*innen der genannten Vorstellungen werden direkt mit Möglichkeiten zur Umbuchung von unserem Kartenbüro kontaktiert.

New York
Rodelinda, Metropolitan Opera
— opulent Handel dazzles Elza van den Heever’s heroine gleams in Stephen Wadsworth’s production, complete with horse
https://www.ft.com/content/44273f8f-b12e-4250-b34b-06f063163585

BERLIN/ Staatsoper: Wiederaufnahme „Der Rosenkavalier“ am 20.3.

Am 20. März wird Richard Straussʼ DER ROSENKAVALIER in der Regie von André Heller und unter der musikalischen Leitung von Simone Young wieder ins Repertoire aufgenommen. Die Oper spielt in einem Fantasie-Wien voller Lebenslust, Schwänke und althergebrachter Standesgrenzen, aber auch voll Depression und Morbidität. Darin spiegelt sich nicht nur das 18. Jahrhundert, sondern erst recht die dem Ende zusteuernde Belle Époque, von der die opulente Ausstattung dieser Inszenierung inspiriert ist.

Theater /Orchester Biel/Solothurn: Verdi per la Pace (Ersatzprogramm «Mazeppa»)  • Stadttheater Solothurn • Premiere: 16.03.2022

Verdi für den Frieden

 

«Krieg und Elend auf der Bühne darzustellen ist immer ein schwieriges Unterfangen. Wenn dieser Krieg und dieses Elend nun, wie im Falle von «Mazeppa» auf der Opernbühne von der Realität eingeholt werden und in der Ukraine – wo die Oper angesiedelt ist – täglich Menschen sterben, wird es gar zum unmöglichen Unterfangen.

Stiftungsrat und Direktion TOBS haben beschlossen, die Oper «Mazeppa» bis auf Weiteres durch das Friedenskonzert «Verdi per la pace» zu ersetzen. Wir hoffen, dass es schnell zu einer friedlichen Lösung kommt und dass wir dann die Oper von Tschaikowski wieder aufführen können.» (Zitat Ende)

Das ändert aber nichts an meiner Meinung über den Intendanten Kaegi. Wer Tschaikowski “ wegen Putin sperrt“, ist kein Kulturmensch – eher das Gegenteil. Zumindest hat er nicht das geringste Gespür!

Review: With Anthems and Flags, the Met Opera Plays for Ukraine
A concert to benefit relief efforts featured a young Ukrainian singer, Beethoven’s “Ode to Joy” and the Met’s prima donna of the moment.
https://www.nytimes.com/2022/03/15/arts/music/met-opera-ukraine.html

NÜRNBERG: WELCOME JONATHAN DARLINGTON!

 

Alles Warten und Spekulieren hat ein Ende – der neue Chef am Pult steht fest: Jonathan Darlington wird ab der Saison 2022/23 Chefdirigent der Nürnberger Symphoniker.

Dieses Mal haben wir uns etwas Besonderes überlegt, damit Sie Jonathan Darlington, Nürnbergs neuen Darling, hautnah kennenlernen können. Deshalb laden wir Sie am

Freitag, 18. März 2022 um 17:30 Uhr in den Musiksaal in der Kongresshalle ein.

Buchbesprechung

 

Dirk Schümer : DIE SCHWARZE ROSE
Roman
608 Seiten , Paul Zsolnay Verlag, 2022

Anno domini 1328. Papst Johannes XXII. residiert in Avignon und hat nichts Besseres zu tun, als die der Ketzerei Verdächtigen vor sein Gericht zu zitieren. Dabei ist der Ausgang eines solchen Prozesses – der Scheiterhaufen – oft schon vorbestimmt. Dennoch macht sich Eckhart von Hochheim (eine historische Figur, bei uns bekannt als Meister Eckhart) gehorsam auf den Weg, um sich gegen die Anschuldigung der Ketzerei zu verteidigen.

Ihm zur Seite ist sein junger Adlatus, Wittekind, ein Dominikaner-Novize, der sich als der Held des Romans „Die schwarze Rose“ herausstellt. Die „Rose“ findet sich nicht von ungefähr im Titel: Der deutsche Autor Dirk Schümer, studierter Historiker, im Hauptberuf Journalist, segelt zugegebenermaßen im Kielwasser von Umberto Ecos „Der Name der Rose“.

Das ist ein wahnwitziges Unternehmen, und man tut dem 600-Seiten-Wälzer einen Gefallen, wenn man ihn nicht mit der gewählten „Vorlage“ vergleicht. Denn Ecos literarisches  Niveau erreicht das Buch wirklich nicht – aber man hat es mit einem sorglich recherchierten historischen Roman zu tun, der immer wieder ins Krimi- und Abenteuer-Genre überwechselt…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

„Konzertgänger in Berlin“
„Vielleicht hat man gar nicht ein wahres Wesen, sondern …
… viele verschiedene. Hinweis auf meine Nebentätigkeit als Romanautor: Vor einigen Tagen ist mein neues Buch erschienen. Es heißt Luyánta – Das Jahr in der Unselben Welt. Wie alle meine bisherigen Romane beim Rowohltverlag. Nur dass dieser hier viel länger ist und auch (aber keinesfalls: nur!) für Jugendliche geschrieben ist. Er handelt von einem Mädchen, das einen Drachen in sich trägt, ganz unausstehlich sein kann und doch voller Kraft und voller Liebe ist…
https://hundert11.net/vielleicht-hat-man-gar-nicht-ein-wahres-wesen-sondern/

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Erdbeben der Stärke 7,4 erschüttert Fukushima und weite Teile Ostjapans: Fast auf den Tag genau elf Jahre nach dem Tsunami und dem Atomunfall in Fukushima wird der Osten Japans erneut von einem heftigen Seebeben heimgesucht. In Millionen von Haushalten fiel der Strom aus, auch in der Hauptstadt Tokio. Bisher sind mindestens drei Todesopfer und 198 Verletzte bekannt.
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  • Asiens Aktienmärkte setzen ihre Rally fort: Auslöser des Aktiensprints waren drei von den Märkten positiv bewertete Nachrichten: Die US-Notenbank Fed erhöhte am Mittwoch nicht nur wie erwartet, sondern deutete auch weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr an. Von den Schlachtfeldern in der Ukraine drangen Berichte, dass es in den Gesprächen zwischen Russland und den Verteidigern Fortschritte gebe. Ausserdem signalisierte Chinas Regierung eine Unterstützung des kollabierenden Aktienmarkts.
    Zu den neusten Entwicklungen in der Wirtschaft
  • Millionen-Entschädigung für Opfer von US-Schulmassaker in Parkland: Nach dem Amoklauf eines 19-Jährigen an einer Schule in Florida wurde der Bundespolizei FBI Fahrlässigkeit vorgeworfen. Nun sind 40 Zivilklagen von Opfern und Angehörigen gegen den Staat mit einer Summe von 127,5 Millionen Dollar beigelegt worden, teilte das amerikanische Justizministerium am Mittwoch mit. «Der Vergleich stellt kein Schuldanerkenntnis der Vereinigten Staaten dar», hiess es.
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  • Der Saharastaub macht in Teilen von Spanien Asthmatikern zu schaffen: Der Einfluss des Saharastaubs machte sich auch am Mittwoch über der Schweiz bemerkbar. In Zürich wirkte die Sonne fahl, sie schimmerte durch einen dünnen Wolkenschleier hindurch. Deutlich schwerwiegendere Folgen zeigten sich in Südwesteuropa: In Portugal und Spanien wurden Grenzwerte für gesundheitsschädlichen Feinstaub um ein Vielfaches übertroffen.
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  • Unter dem Druck seines mächtigen Nachbarn Serbien erlebt Montenegro eine Staatskrise: Das kleine, rund 620 000 Einwohner zählende Montenegro steckt in einer tiefen Krise. Dabei schien es lange eine Oase des Friedens in unruhiger Nachbarschaft zu sein. Serbien und sein starker Arm, die serbisch-orthodoxe Kirche, schüren gezielt ethnische Unrast.
    Zum Bericht

Journalistin will Russland nach Protest im Live-TV nicht verlassen: Die russische TV-Journalistin, die während der Nachrichten im Staatsfernsehen mit einem Plakat gegen Russlands Krieg in der Ukraine protestiert hat, will trotz Angst um ihre Sicherheit ihr Land nicht verlassen. «Wir werden in Russland bleiben», sagte Marina Owsjannikowa in einem Interview des «Spiegel» (Mittwoch) über sich und ihre beiden Kinder – sie hat einen 17 Jahre alten Sohn und eine 11 Jahre alte Tochter. Dabei wisse sie: «Mein Leben hat sich für immer verändert, das begreife ich erst langsam. Ich kann nicht mehr zurück in mein altes Leben.»
Zu den neusten Entwicklungen

Ich schreibe jeden Tag einen Kommentar und bin so uneitel, dass ich diesen nach 24 Stunden in den Papierkorb befördere, wo er auch hingehört, weil er „Schnee von gestern“ ist. Ich habe gestern keineswegs die österreichische Justiz mit der russischen verglichen. Aber dass die U-Haft für Sophie Karmasin meiner Ansicht nach politisch motiviert ist, darf ich wohl noch als meine persönliche Meinung äußern. Man will von ihr etwas hören, das sie voraussichtlich nie sagen wird wird – entweder weil es nicht wahr ist oder weil sie nicht – wie die Meinungsforscherin Sabine B. –  beim leisesten Gegenwind einknickt. Im einschlägigen Jargon würde man sie eine Steherin“ nennen (“ sagst Du „ja, bleibst Du da, sagst Du „nein, gehst Du heim).

Mit meiner Tochter, die mit beiden Damen zusammengarbeitet hat, habe ich bereits lange vor diesen Vorkommnissen über K. und B. diskutiert und was ich damals gehört habe, finde ich nun bestätigt. Meine Tochter hat das Institut bereits vor der „Ministerschaft“ der Frau MMag.Dr. Karmasin zu unser aller Glück verlassen, weil sie eben von der Mentalität her keine B. ist.  

Fr. Dr. Karmasin steht vor den Trümmern ihrer Existenz. In ihrer Branche kann sie nicht weiterarbeiten, den Gewerbeschein hat sie zurückgelegt. Mit 55 noch einen neuen Beruf ansteuern bzw vom Ehegatten abhängig zu sein, ist hart. Sie bezahlt für die vier Jahre, die sie sich politisch exponiert hat.

Vorbereitungen für Selenski-Putin-Treffen
Die Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland über ein Kriegsende werden offensichtlich konkreter. Es würden Dokumente ausgearbeitet für mögliche direkte Gespräche zwischen Staatschef Wolodymyr Selenski und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, zitierte die russische Staatsagentur Ria Nowosti den ukrainischen Präsidentenberater Mychajlo Podoljak heute aus einem Interview mit dem US-Sender PBS.
http://orf.at/stories/3253836/

Macron unrasiert und im Hoodie – macht er jetzt auf Selenski?
Macron ließ sich mit Bartstoppeln und Hoodie fotografieren. Wird er jetzt zur französischen Version des ukrainischen Präsidenten Selenski?
Heute.at

Hoffentlich kommt es baldigst zumindest zu einem Waffenstillstand in der Ukraine. Hoffentlich verderben nicht zu viele Köche den Brei!

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

 

 

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