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17. FEBRUAR 2021 – Mittwoch

17.02.2021 | Tageskommentar

 

PARIS: AIDA-PREMIERE MORGEN (18.2.)

ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos

euronews-musica hat einen Bericht über AIDA in Paris gedreht

https://www.instagram.com/p/CLWeYadHybA/
https://www.instagram.com/p/CLWfqhfnrIt/

Da bin ich gespannt. Das zweite Foto hätte ich nie der „Aida“ zugerechnet.

Igor Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ in der Bayerischen Staatsoper München

Foto: Bayerische Staatsoper/Hösl

Live-Stream „Montagsstück XIV“: Igor Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ am 15.2.2021 in der Bayerischen Staatsoper/MÜNCHEN

Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski wird Igor Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ hier ungewöhnlich erfrischend interpretiert. Die subtile Choreographie von Norbert Graf zeigt ein raffiniertes Zusammenspiel  von Musik, Tanz und Sprache. Dagmar Manzel liest diese skurrile Erzählung von Charles F. Ramuz mit Nonchalance, aber auch großer darstellerischer Vielseitigkeit. Hinzu kommt die facettenreiche Choreographie von Norbert Graf, wo der Tanz in atmosphärischen Stimmungen dargestellt wird. Der Soldat hat auch hier eine besondere Beziehung zu seiner Geige – und der Teufel möchte sie deswegen haben. Er will dem Soldaten im Gegenzug ein Buch überlassen,  das ihm die zuküntigen Börsenkurse vorhersagen kann..

Zum Bericht von Alexander Walther

Dagmar Manzel fasziniert – Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ an der Bayerischen Staatsoper
Neue Musikzeitung/nmz.de

Greek National Opera, Athen /GNOTV: Don Giovanni

Online seit 14. Februar

Foto: GNO

Menschen im Hotel

Eigentlich sollte der neue „Don Giovanni“ der Griechischen Nationaloper im vergangenen Dezember seine Premiere vor Publikum erleben. Da der Lockdown dies verunmöglichte, wurde die Produktion filmisch festgehalten und kann nun gegen ein Entgelt von € 10.- online angeschaut werden. Angesichts der anhaltenden Einschränkungen, macht dies fraglos Sinn. Doch wie mag sich Mozarts Oper auf dem häuslichen Screen ausmachen? Ist es um die musikalische Qualität besser bestellt als bei „Le nozze di Figaro“ vor zwei Jahren?..

Zum Bericht von Ingo Starz

BUDAPEST/ Miklós Bánffy Bühne in den Eiffel Art Studios, Budapest: Levente Gyöngyösi (8.6.1975*) A Mester és Margarita 13.2.2021 (Livestream der szenischen Uraufführung) –

Foto: Peter Rakossy

Während der Renovierungsarbeiten am altehrwürdigen Miklós Ybl-Haus der Ungarischen Staatsoper in der Andrássy út 22 hat diese von der ungarischen Regierung den 22.000m2 umfassenden ehemaligen Reparaturkomplex der Nordbahn in der Kőbányai út 30 im 10. Bezirk erworben. Dieser umfasste fünf Hallen, in welche das nach Graf Miklós Bánffy von Losoncz (1873-1950), einem ungarischen Großgrundbesitzer, Politiker und Autor historischer Romane benannte Theater, eine ehemalige Lokomotivhalle, integriert ist. Es bietet Platz für 400 Besucher. Der Komplex enthält auch die Sándor Hevesi-Probebühne in der Größe der Bühne des Opernhauses, benannt nach dem ungarischen Dramatiker, Übersetzer, Regisseur und Theaterdirektor Sándor Hevesi (1873-1939) und das nach dem Dirigenten Ferenc Fricsay (1914-63) benannte Studio für Aufnahmen. Neben dem Umzug aller neun Produktionswerkstätten der Ungarischen Staatsoper, aller Sets, Kostüme und Requisiten enthalten die neuen Eiffel Art Studios auch eine Gedenkhalle für János Feketeházy (1842-1927), den Bauingenieur der eisernen Dachkonstruktion des ungarischen Opernhauses. Nähere Informationen: https://www.opera.hu/en/about-us/eiffel-art-studios-8211-the-opera8217s-new-art-complex/     …

Ob dieses Opernmusical wirklich der große Wurf von Komponist Levente Gyöngyösi geworden ist, wird die Zukunft zeigen. Die sich in traditionellen Bahnen bewegende Musik überfordert jedenfalls die Zuhörenden nicht.

Zum Bericht von Harald Lacina

München, Bayerische Staatsoper: Weber: Freischütz        im Stream gesehen am 16.2.2021

Von DIMITRI TSCHERNIAKOV gibt es viele aufregende Arbeiten, etwa seine Deutung des Don Giovanni´s oder der Carmen in Aix aux Provences, seine Zarenbraut in Berlin, sein Schneeflöcklein in Paris, seine Stadt Kitesch in Amsterdam, gekrönt von seinem unübertroffenen Eugen Onegin, der neben Moskau und Paris auch in Wien gerade gezeigt wird.

Immer hat er eine kluge eigene Deutung parat, unvorhergesehen und neu, aber nicht zerstörerisch, sondern im engen Kontext zum Original. So war man gespannt auf seine Sicht auf Weber´s Freischütz, die jetzt an der Bayerischen Staatsoper Online- Premiere hatte.

Und bei aller Bewunderung für den Regisseur sonst, war der Rezensent diesmal sehr enttäuscht…

Zum Bericht
von Damian Kern

Fragwürdige Verträge
Opern-Drama: Immer noch keine Gage für Mitwirkende
2020 sollte der österreichische Festspielsommer durch eine Richard-Wagner-Oper bereichert werden. Aufführungen fanden statt, wegen Corona blieben Zuschauer aus. Deshalb fehlte wohl Geld in der Kasse – einige Mitwirkende an der Produktion in Mikulov (CZ) und Poysdorf (NÖ) warten bis heute auf ihre Gage.
https://www.krone.at/2343667

Einige sollen etwas bekommen haben und darüber schweigen, andere wiederum nichts. Ich möchte darüber gar nichts wissen! Der neue „Ring“ ist zwar angekündigt, andere Quellen sprechen von Absage!

Leo Nucci – erst Impfung, dann Singen

Leo Nucci. Foto: Facebook

Eigentlich hat Leo Nucci bereits Anfang letzten Jahres seine Karriere beendet. Doch nach dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 ist der legendäre Bariton von seinem Rücktritt zurückgetreten und auf die Bühne zurückgekehrt. Doch nun ist trotzdem vorerst einmal eine Pause angesagt. In einer Mitteilung des Maggio Musicale in Florenz heißt es, dass Nucci die Vorstellungen von Rigoletto im Februar und März trotz strenger Sicherheitsmaßnahmen des Opernhauses „ungern“ absagen muss. Auf Anraten seines Arztes verzichtet Nucci auf die Teilnahme an der Produktion bis er eine entsprechende Impfung gegen Covid-19 erhalten hat, von der der Sänger hofft, dass diese bald erfolgen wird. Nucci wird im April immerhin 79 Jahre alt und gehört zur sogenannten Risikogruppe. Werden sich nun vermehrt Sänger über 65 melden, die zuerst mal eine Impfung wollen bevor sie wieder auftreten?

https://www.maggiofiorentino.com/en/comunicati-en/rigoletto-luca-salsi-replaces-leo-nucci-in-maggio-musicales-production/

„Lukas Link“

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Wien/ Staatsoper: Proben zu „Carmen. Video Schlussduett

 

ZU FACEBOOK mit Video

Dimitri Korchak:  Meisterklasse mit Valeriy Makarov

Russisch, aber durchaus hörenswert

 

ZU INSTAGRAM mit Video

SEATTLE OPERA : Jasmine Habersham in Recital this Friday!

 

This Friday, February 19 at 7:00 PM join us as American soprano Jasmine Habersham (Zerlina, Don Giovanni) makes her Seattle Opera debut virtually in a free-to-the-public recital. Ms. Habersham is joined by pianist David McDade for a program of beauty and whimsy with selections including the famous „Silver Aria“ from The Ballad of Baby Doe, the cycle of five kid songs „I Hate Music!“ by Leonard Bernstein, and more.

Don’t forget—this is the final week to watch Andrew Stenson in Recital which expires Friday, February 19, 2021.

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Met-Musiker in Stuttgart
„Das Management hat wenig Verständnis für die Notlage des Orchesters gezeigt“
Die Corona-Pandemie hat vor allem Orchester in den USA hart getroffen. Unter dem eingestellten Spielbetrieb leidet das Orchester der Metropolitan Opera besonders. Geiger Benjamin Bowman hat deswegen eine Stelle als Elternzeitvertretung beim Stuttgarter Staatsorchester angenommen.
https://www.concerti.de/interviews/blickwinkel-benjamin-bowman/

WER WIRD HEURIGENWIRT IN SCHÖNBRUNN?

Der „Kursalon Hübner“-Chef soll den neuen Heurigen öffnen. Seit der Ankündigung,  dass auf dem Areal des Schlosses ein Heuriger eröffnen soll, herrscht in der Gastro-Branche großes Rätselraten.
Wer wird den Gastronomie-Betrieb führen, der schon im September, so trotz Corona möglich, eröffnen will?

„Österreich“ will es bereits wissen und nennt den Namen Josip Susnjara. Der ist Chef des „Kursalon Hübner“

Bond-Girl, Serienqueen: „Dr. Quinn“ Jane Seymour feiert den 70. Geburtstag
Als resolute Medizinerin im Wilden Westen zählte Jane Seymour in den 90er Jahren zu den bekanntesten TV-Stars. Die Serie „Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft“ flimmerte auch in heimischen Wohnzimmern jahrelang über die Bildschirme. Einem breiten Publikum bekannt geworden war Seymour auf der Kino-Leinwand: In dem James-Bond-Film „Leben und sterben lassen“ spielte sie 1973 die weibliche Hauptrolle. Am Montag (15. Februar) wurde sie 70 Jahre alt.
https://www.krone.at/2340576

Roman von Hollywoodregisseur Quentin Tarantino erscheint im Juli
Fortschreibung der Geschichte seines Filmes „Once Upon a Time in Hollywood“.
Wiener Zeitung

Impfen in Österreich – ein Lotteriespiel!

Vorweg, ich verstehe von der Materie gar nichts, kann mich nur nach dem orientieren, was mir gesagt wird. Wem ich nun glaube, entscheide ich aber schon selbst. Der Gesundheitsminister versteht übrigens auch nichts davon, aber er redet daher – mit seinen mittlerweile berühmten Tabellen bewaffnet – wie ein Professor. Beraten wird er von Medizinern, von denen sich viele als Virologen erst im Vorjahr entdeckt haben. „Eine Marktlücke schließen“ nennt man das in der Wirtschaft! Virologe sein ist in!

Weltärztebund-Chef:„Gesundheitspersonal nicht mit AstraZeneca impfen“
Nach Ansicht des Vorsitzenden des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, sollten medizinisches Personal und Pflegekräfte nicht mit dem Corona-Impfstoff des Herstellers AstraZeneca geimpft werden. Der Impfstoff sei zwar genauso sicher wie die anderen, „doch die geringere Wirksamkeit lässt sich nicht wegdiskutieren“, so Montgomery, der für eine gesteigerte Impfbereitschaft auch eine Entscheidungsfreiheit für einen bestimmten Impfstoff fordert.
http://www.krone.at/2344647

Den Gesundheitsminister würde ich nicht einmal nach der Uhrzeit fragen – ich würde seine Antwort sowieso nicht glauben.

Anders liegt es beim Ärztekammerpräsidenten, der unwidersprochen Mediziner ist. Er hat im heutigen Morgenjournal sämtliche Bedenken selbst höherrangiger Mediziner ganz einfach weggewischt. Wenn ich auch nur einen Teil dessen, was mir über diesen Herrn zugetragen wurde, veröffentliche, wäre ich mit Klagen eingedeckt. Darauf verzichte ich gerne!

Andere Länder schicken den Astra Zeneca-Impfstoff ganz einfach zurück. Ich biete eine Auswahl von Berichten als hochseriös geltender Zeitungen, die aber auch am Pressetropf der Regierung hängen. Umso bemerkenswerter ist die Berichterstattung!

Österreich
Starke Impfreaktionen bei jeder fünften Person
Bei unter 65-Jährigen sind – auch stärkere – Beschwerden nicht ungewöhnlich, vor allem nach der zweiten Dosis. In Wiener Impfstraßen wurde medizinisches Personal sogar auf einen möglichen Krankenstand nach der Impfung hingewiesen.
https://www.diepresse.com/5938276/starke-impfreaktionen-bei-jeder-funften-person

Südafrika will eine Million Dosen AstraZeneca zurückgeben
Eine Studie hatte ergeben, dass das Vakzin bei der im Land vorherrschenden Coronavirus-Variante nur minimalen Schutz gegen leichte bis mittelschwere Erkrankungen bietet.
https://www.diepresse.com/5937946/sudafrika-will-eine-million-dosen-astrazeneca-zuruckgeben

Häufige Nebenwirkungen: Regionen in Schweden stoppen Astra Zeneca-Impfung
100 von 400 Personen litten an Nebenwirkungen, Schweden will Politik aber nicht ändern.
Kurier

Nochmals, ich lasse mich impfen, weil ich vor nichts und niemand Angst habe. Ich möchte nur meine Ruhe haben – und ich möchte ein Ende dieses Spuks! Wenn sich die Mär vom „Game-Changer“ als das erweist, was sie ist, dann müssten wir eben das tun, was wir von Beginn an tun hätten können – nämlich dieses Virus in die Riege der zu bekämpfenden Krankheiten einreihen (die ganz einfach auch ihren Sinn haben, denn für ein ewiges Leben ist kein Platz auf dieser Welt) und uns  bestmöglich nach eigenem Empfinden so gut und lange es geht davor schützen. Wahrscheinlich wird dieses Szenario ohnedies am Ende des Weges stehen, verbunden aber mit unglaublichen Kollateralschäden.

Auszug aus „Profil-Morgenpost – Lockwown-Automat: Ostern also. Nein, das ist nicht ganz korrekt: „Rund um Ostern“, hat der Bundeskanzler gesagt. Da dürfen Restaurants, Kinos, Hotels, Fitnesscenter und Theater vielleicht, eventuell wieder aufsperren. Sicher ist man gut beraten, bei „rund um Ostern“ frühestens an den Dienstag NACH Ostern zu denken. Das Wochenende und die Ferien davor meint Sebastian Kurz eher nicht. Wie im Vorjahr wird der Kanzler seine gütige, weise Entscheidung dann als „Auferstehung“ branden. Ist ja praktisch, wenn man katholisches Brauchtum so freihändig mit staatlicher Willkür kombinieren kann.

Langsam wird die österreichische Pandemiepolitik doch ein wenig ermüdend – auch im Vergleich mit anderen Ländern: Die Niederlande versuchen gerade herauszufinden, wie man virensicher Großveranstaltungen durchführen könnte. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Kabarettabend, ein Fußballspiel und eine Fachtagung. In der Schweiz herrscht zwar auch Lockdown, aber viele Hotels und Hotelrestaurants sind trotzdem für Urlauber geöffnet. Zum Friseur durften die Schweizer ohnehin jederzeit. Die Schweden setzten von Anfang an auf eine ganz andere Strategie und kamen bisher ohne landesweite Zusperrorgien aus. In Österreich dagegen könnte man die Pandemiepolitik ohne nennenswerte Qualitätseinbußen durch einen Automaten ersetzen, der täglich zu fixen Zeiten mit knarrender Computerstimme „Lockdown“ sagt. Mehr fällt den Damen und Herren von Türkis-Grün ja auch nicht ein…

https://www.profil.at/oesterreich/lockdown-automat-ermuedende-pandemiepolitik/401190601

In Deutschland hat  Schwarz-Rot die Königsidee auch noch nicht gefunden. Dafür, dass Türkis-Blau in Österreich derzeit nicht am Ruder ist, danke ich Gott bei jedem Abendgebet.

Alternativlos ist Österreichs Pandemiepolitik also nicht. Gekoppelt ist sie mit Deutschland, aber was die Deutschen machen, ist deren Sache!

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“:

Am heutigen Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit

Das ist passiert: Zum Abschluss der NZZ-Ernährungsserie geht es ums Fasten. Dabei geht es nicht nur um den Verzicht, sondern auch darum, Nahrungsmittel verspeisen zu wollen, die uns guttun. Eines der grössten Missverständnisse, was das Fasten anbelangt, ist, dass es zu starker Gewichtsabnahme führe. Es geht hier in erster Linie nicht ums Abnehmen, auch wenn das ein angenehmer Nebeneffekt sein kann.

Zum Bericht

Das sagt der Experte: Bei vielen Krankheiten kann Heilfasten helfen. Der Kurarzt Wolfgang Moosburger erklärt im Gespräch die medizinischen Vorteile und für wen sich die Methode des Teilfastens nach F.X. Mayr eignet. «Fasten ist eine gute Möglichkeit, eine Zäsur in den Lebensgewohnheiten zu machen.»
Zum Interview

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

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