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17. April 2022 – Oster-Sonntag

17.04.2022 | Tageskommentar

 

Zuerst die Pandemie, die so viele Menschen entzweite und jetzt ein sinnloser Krieg, der Menschenleben und -seelen zerstört. Gesellschaftlicher Frieden braucht immer den respektvollen Umgang miteinander. Angst macht mir die politische Ohnmacht, die wir mit großem Erschrecken erkennen müssen. Mit Hoffnung erfüllt mich die offensichtliche Hinwendung vieler zu den in Not geratenen Menschen. Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter kann in unseren Herzen ein Osterlicht entzünden, das weit über die Möglichkeiten einzelner hinausleuchtet.

Da kann Jesus uns im Leid begleiten und uns Auferstehung aus den grässlichen Alltagssorgen verheißen.Hoffen wir auf eine bessere Zukunft. Ihnen und Ihren Lieben ein
wunderschönes Osterfest!. Dr. Johannes Kirchner

HEUTE STREAM AUS DER WIENER STAATSOPER: „DER ROSENKAVALIER“

 

Die Veranstaltung ist ausverkauft! (Warteliste vorhanden)

Gestern in der Staatsoper:  LUCIA DI LAMMERMOOR

Benjamin Bernheim, Lisette Oropesa. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Mehr darüber morgen!

Die Leitung der Wiener Staatsoper wurde neu ausgeschrieben
Der Vertrag von Bogdan Roščić läuft bis zum Sommer 2025, aber die Vorlaufzeiten erfordern schon jetzt eine Entscheidung
Kurier.at

Direktion der Wiener Staatsoper ab September 2025 ausgeschrieben
Die Erarbeitung eines „zukunftsorientierten Programms“ wird erwartet. Leitungserfahrung, Branchenkenntnisse und internationale Vernetzung ebenso als Anforderung
DerStandard.at/story

Das ist natürlich eine gesetzlich vorgeschriebene öffentliche Ausschreibung und ist auch bei den Vorgängern des Dr. Roscic so erfolgt. Viele haben das bloß schon vergessen oder es wurde weniger Tam-Tam gemacht. Diesmal ist die Situation insoferne etwas schwieriger, weil durch die Pandemie keine brauchbaren Auslastungs-Vergleichszahlen vorliegen. Natürlich erfüllt der derzeitige Direktor über die in der Ausschreibung exakt vorgegebenen Voraussetzungen, es können sich aber auch andere Bewerben melden, die diese ebenfalls erfüllen. Dazu sind Direktionsanwärter nun aufgerufen.

Wir halten uns da völlig raus, abgesehen davon, dass wir ohnedies keinerlei Einfluss haben. Wir können nur berichten, was wir im Zusammenhang mit der Institution Staatsoper erleben. Die Entscheidung liegt bei der Politik!

Wien
„Tristan und Isolde“ an der Staatsoper: Rescher Liebestod in Bilderrätseln
Calixto Bieito wird „Tristan“ zum Traum, zur eigenen Welt als Wille und Vorstellung – und das Publikum darf dechiffrieren. Das sorgte am Premierenende für lauten Protest.
TirolerTageszeitung.at

Gestern wäre die Audio-Aufnahme der „Tristan“-Premiere auf dem Programm von OE1 gestanden. Gehört haben die daran Interessierten jedoch eine Aufnahme aus 1967 (!!) mit Birgit Nilsson, Jess Thomas, Matti Talvela, Otto Wiener etc.  Mir wurde berichtet, dass der Sendungsmoderator im Anschluß an die Wiedergabe ein Statement des Staatsoperndirektors verlesen hat. Der Inhalt ist mir nicht bekannt, vielleicht können mir Leser „auf die Sprünge helfen“.

Warum man eine besonders alte Aufnahme den heutigen Gesangsstars gegenübergestellt hat, weiß ich auch nicht – die Aktion lässt mich ziemlich ratlos zurück. Was ist da passiert!

Danke, ich wurde informiert:Statement vom Roscic verlesen. Fazit etliche Kranke die aber diesmal nicht angesagt wurden?
https://oe1.orf.at/player/20220416/675592

Dankenswerte Weise haben einzelne Mitglieder des vokalen Ensembles die Vorstellung trotz Erkrankung gesungen und damit gerettet. Es konnte dadurch aber keine Aufnahme entstehen, die durchgehend den Ansprüchen des Hauses und auch jenen von Ö1 an ein solches Dokument genügt. Mit der Bitte um Verständnis.
Bogdan Roscic

Unsere Rezensenten haben allesamt festgehalten, dass sie auch keine musikalische Sternstunde erlebt haben und Indispositionen eingeräumt. Den Beweis, wie richtig sie damit gelegen sind, liefern die Künstler nun selbst. Die wissen nämlich meist selbst über ihre Leistung Bescheid – und das ehrt sie.

Salzburg
Heftige Kritik am geplanten Currentzis-Auftritt bei Salzburger Festspielen
Für den ukrainischen Botschafter in Österreich, Wassyl Chymynez, wäre Currentzis‘ Auftritt in Salzburg ein „inhumanes Signal“.
KleineZeitung.at

Der Botschafter aus der Ukraine ist auf dem besten Weg, zum obersten Programm-Macher in Österreich zu werden – ohne jede Ausschreibung!

Zu den Osterfeiertagen: Aufnahmen aus der Deutschen Oper Berlin Stefan Herheims Inzenierung „Der Ring des Nibelungen“ Audio

16 Stunden Opernrausch: Von Palmsonntag bis Ostermontag übertragen wir auf rbbKultur den „Ring des Nibelungen“ der Deutschen Oper Berlin – in der neuen Inszenierung von Stefan Herheim. Der preisgekrönte Opernregisseur aus Norwegen hat sich an eine Neuinterpretation gewagt und holt die Gedankenwelt von Wagners Tetralogie ins 21. Jahrhundert. Die musikalische Leitung hat Sir Donald Runnicles. Hier können Sie das Bühnenereignis komplett hören. (nicht sehen)

http://www.rbb-online.de/rbbkultur/themen/musik/beitraege/2022/ring-des-nibelungen/

Hier gibt es diesen Ring aber auch als Video (gefunden von Renate Wagner):
https://www.ardmediathek.de/video/ard-klassik/wagner-das-rheingold-i/ard/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE2NDUyMzg

Linz: „FANNY UND ALEXANDER“ – Premiere/Uraufführung am Schauspielhaus des Landestheaters, 16. 04.2022

Muriel Nova. Foto: Reinhard Winkler/ Landestheater

Musical mit Text von Øystein Wiik, Musik von Gisle Kverndokk nach dem Film Fanny och Alexander von Ingmar Bergman; aus dem Norwegischen von Elke Ranzinger und Roman Hinze

Ein Cartoon der deutschen Satirezeitschrift „pardon“ zeigte Mitte der 1970er ein Paar, das gegenüber einem Kinoportal steht. Aus dem Kino strömt das Publikum, mit hängender Nase, hängenden Haaren, hängenden Schultern, schlurfendem Schritt – nix wie personifizierte Depression. Die Beobachter gegenüber sind sich einig: „Muß gut sein, der neue Bergman!“.
Soweit die Satire. Jedenfalls galt Ingmar Bergman in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als der filmisch fokussierteste, handwerklich sorgfältigste, schmerzhafteste Analyst von Menschlichem und Allzumenschlichem, Abgründe und Verhängnisse bis zur völligen Hoffnungslosigkeit eingeschlossen….

…Begeisterter Applaus, nicht nur für das Bühnenpersonal und das Orchester, sondern auch für das Produktionsteam und die Autoren.

Zum Uraufführungsbericht (Petra und Helmut Huber)

TTT Vinylschätze 23 – Chopin: Cello Sonata in G Minor, Op. 65 – III. Largo 1846 – Martha Argerich · Mstislav Rostropovich, Orchester s. Cover 1981

 

https://www.youtube.com/watch?v=g_e2mK29K6w   3.40 Min

 Martha Argerich (* 1941) argentinisch-schweizerische Pianistin
Virtuosin mit breitem Repertoire

https://rp-online.de/kultur/musik/virtuosin-mit-breitem-repertoire_aid-11052121

 Mstislav Rostropovich (* 1927 – † 2007 ) russischer Cellist, Dirigent, Pianist, Komponist, Humanist, einer der bedeutendsten Cellisten                                                                                       
Der Cellist mit den zwei Leben: https://www.concerti.de/portraets/mstislaw-rostropowitsch-der-cellist-mit-den-zwei-leben/

 Frédéric Chopin (* 1810 Warschau † 1849 in Paris) polnisch-französischer Komponist, Pianist, Klavierpädagoge

https://www.berlinerfestspiele.de/de/berliner-festspiele/programm/bfs-kuenstler/bfs_kuenstler_detail_68702.html

 

Fuoco Sacro ein Film über Grigorian, Jaho, Hannigan

ZUM TRAILER 3,32 Minuten

Um euch einen Einblick in den Film zu geben, zeigen wir euch vorab einen Ausschnitt, indem deutlich wird, was Jan Schmidt-Garres neuen Film FUOCO SACRO – SUCHE NACH DEM HEILIGEN FEUER DES GESANGS ausmacht: er lässt sich Zeit @ermonelajaho, @hannigan.barbara und Asmik Grigorian bei ihrer Arbeit zu beobachten.

Dadurch bekommt der Zuschauer einen bisher ungesehenen Blick hinter die Kulissen des Operngesangs: individuelle Vorbereitungsübungen, Gespräche und Diskussion der Sängerinnen mit Regisseur*innen, Komponisten und Dirigenten bis hin zu gefeierten Auftritten u.a. mit Kirill Petrenko und Reinbert de Leeuw (†2020).

In einer Woche ist es soweit. Am 21. April startet der Film in den deutschen Kinos!

Parsifal und der Karfreitag: Die Überwindung der Schuld
Richard Wagner wollte aus Opernhäusern religiöse Weihestätten des Volkes machen. Auch wenn dies nicht gelang, ist der Ansatz nicht falsch. Ein Beitrag zum Karfreitag. Mit COMPACT-Spezial „Das große Erwachen“ liefern wir das geistige Rüstzeug für den spirituellen Kampf gegen die Kräfte des Bösen.
compact-online-de

Mailand
Schweizer Star-Dirigent Lorenzo Viotti zweifelt am Klassikbetrieb: «Wozu machen wir das Ganze?» (Bezahlartikel)
LuzernerZeitung

Grischa Asagaroff zum 75er im OPERNMAGAZIN-Portrait

 

Anlässlich seines 75. Geburtstages am 15. April traf sich DAS OPERNMAGAZIN-Redakteur Marco Stücklin zu einem ausführlichen Gespräch mit Grischa Asagaroff über seine beruflichen Anfänge in der Opernszene, seine andauernde lange Karriere und die vielen Begegnungen, die er mit Künstlerinnen und Künstlern der Oper auf den Bühnen der Welt in diesen vielen Jahren hatte.  DAS OPERNMAGAZIN gratuliert Grischa Asagaroff zu seinem Geburtstag und wünscht ihm beruflich und privat weiterhin alles Gute.

ZUM PORTRÄT

Kerzenlicht-Konzerte in NÖ

 

Ballet / Dance
New York City Ballet Announces 2022-23 Season
broadwayworld.com

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Ostern: Wir haben keine Gewissheiten, sondern nur die Hoffnung darauf, die Hoffnung nicht zu verlieren
Tod und Leben sind nicht voneinander zu trennen. Das ist die Botschaft von Ostern. Egal, woran wir glauben.
Jetzt lesen
Wie Geflüster lag seine Geschichte über meiner Kindheit
Lange wusste ich wenig über Arthur Bloch. Erst im Erwachsenenalter fand ich den Mut, mich bewusst mit seinem Schicksal auseinanderzusetzen. Vor achtzig Jahren wurde mein Urgrossvater brutal ermordet, weil er Jude war – hier in der Schweiz. Das ist seine Geschichte.
Jetzt lesen
Amerika droht das Chaos
Alle 60 bis 70 Jahre geraten die Vereinigten Staaten in Phasen enormer Spannungen – das hat der Politologe Samuel Huntington berechnet. Gemäss seinem Modell erlebt das Land im Moment gerade wieder ein solches Beben.
Jetzt lesen
Kriegstagebuch aus Charkiw (39): Meine geliebten Brücken über den Donez stehen nicht mehr
Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».
Jetzt lesen
Die Mächtigen brauchen keine Bürger mehr, die ihre Wahrheiten glauben. Sondern Menschen, die gehackt und gesteuert werden können
Lange hat die Macht von Wahrheit gesprochen, um ihren Willen durchzusetzen. In der digitalisierten Welt ist das anders.
Jetzt lesen

„Neue Zürcher Zeitung“ – Zitat Ende

Österreich bei Lebenserwartung nicht unter Besten
Ein US-Studie untersuchte die Folgen von Covid-19 für die Lebenserwartung in einigen Ländern.
WienerZeitung.at

Als Österreich den Menschen erlaubt hat, den Wald zu betreten
Im Juli 1975 wurde im Nationalrat das Forstgesetz beschlossen. Bis dahin war es allgemein verboten, den Wald zu betreten – jeder und jedem. So wie es bis heute für Mountainbiker gilt
Standard.at.story

Heute: Was hat der Osterhase gebracht?

Meine Enkel Leonie-Marie und Raffael beim Ostergeschenkesuchen. Foto: Renate Cupak 

Dass Enkelin Leonie-Marie (3 Jahre) mit Punk-Frisur herumläuft, hat weder modische noch ideologische Gründe. Vielmehr hat sie sich dieser Tage selbst die Haare geschnitten – und das Ergebnis war schockierend. Da musste der Friseur ran und hat rausgeholt, was rauszuholen war. Vorne mussten alle Haare weichen. 

Mit dem Osterhasen waren die Kinder zufrieden. Der siebenjährige Raffael will den Osterhasen ermutigen, sich als Bundespräsident zu bewerben. Wenn Gerald Groß und Marco Pogo )Bierpartei) neben V.d.B antreten, darf das auch der Osterhase. Von mir bekommt er die Unterstützungserklärung!

Ich wünsche ein schönes Osterfest!

A.C.

 

 

 

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