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17. APRIL 2021 – Samstag

17.04.2021 | Tageskommentar

METROPOLITAN OPERA STREAM AM 8. MAI 2021 (ausgestrahlt aus dem Staatstheater Wiesbaden)

 

May 8 AT 1 PM ET
Wagnerians Live in Concert
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A quartet of opera’s most powerful and dramatic singers comes together for a program of soaring selections by Wagner and Strauss. Transmitted live from the grand Hessisches Staatstheater in Wiesbaden, Germany, this unbeatable summit of leading Wagnerian voices features sopranos Christine Goerke and Elza van den Heever, tenor Andreas Schager, and baritone Michael Volle, with pianist Craig Terry

Wiener Philharmoniker bereits geimpft!

 

Die Wiener Philharmoniker sind bereits geimpft und damit hoffentlich „in trockenen Tüchern“. Ich habe so gar keinen Grund, mich darüber aufzuregen, denn meine zweite Impfung ist für heute vorgesehen – und so ganz wirklich an der Reihe bin ich alterbedingt doch noch nicht (ich kenne Ältere, die haben noch nicht einmal den Termin für die erste Impfung). Protektion habe ich dennoch keine gebraucht, VIP bin ich zudem auch keine und für den Staat werde ich vermutlich nicht mehr viel leisten können. Ich habe die „Operation Impfung“ bloß selbst in die Hand genommen und für mich und meine Lieben organisiert – und mich auf niemand dabei verlassen!

Ob die Impfung auch das hält, was uns versprochen wird, weiß ich natürlich nicht. Wir können es nur hoffen, damit endlich Ruhe sein wird.

Über die „Neue Normalität“ nach der Impfung werden wir ohnedies noch genug debattieren und uns wundern! Aber für mich gilt in erster Linie „Grüner Pass oder ein vergleichbares Dokument her“ – nur deswegen lasse ich mich impfen!

Wien
95 Musiker der Wiener Philharmoniker wurden geimpft
Das Orchester ist der Stadt Wien „sehr dankbar für ihre Unterstützung in dieser so schwierigen Zeit“.
https://kurier.at/kultur/95-musiker-der-wiener-philharmoniker-wurden-geimpft/401353901

Warum denn kein Vorrang für Wiener Philharmoniker?
Wer die Rede von der Kulturnation ernst nimmt, sollte dazu stehen, dass dieses Orchester besonders schützenswert ist.
https://www.diepresse.com/5966972/warum-denn-kein-vorrang-fur-philharmoniker

Wien/ Staatsoper
Geschäftsführerin Petra Bohuslav: „Fühlen uns nicht allein gelassen“

Dr. Petra Bohuslav. Foto: Philipp Monihart/entnommen der Homepage der Wiener Staatsoper

Die kaufmännische Staatsopern-Geschäftsführerin Petra Bohuslav über ihre Kritiker, den Kontakt zur Regierung und Sparpotenziale.
https://kurier.at/kultur/fuehlen-uns-nicht-allein-gelassen/401352554

Dr. Bohuslav kommt aus der Politik und weiß daher genau, was sie sagen soll und sagen darf.  Der Staat ist eigentümer der Wiener Staatsoper und verpflichtet, sein Eigentum zu erhalten, die Staatsoper zu finanzieren. Das ist per Gesetz so geregelt. Gesetze können zwar geändert werden, aber in allernächster Zeit ist das nicht zu erwarten.

Echte finanzielle Sorgen braucht sich die Operndirektion daher nicht zu machen. Die Aussage der Kaufmännischen Leiterin ist daher eine Pflichtübung.

Es gibt ein altes Sprichwort, das sogar Hunde kennen und beherzigen (in den allermeisten Fällen): „Die Hand, die einen füttert, beißt man nicht“

Gustavo Dudamel wird Chefdirigent der Pariser Oper

Gustavo Dudamel. Foto: Wikipedia

Gustavo Dudamel hat in Wien – soweit ich mich erinnern kann, denn in Archiven zu stöbern habe ich keine Zeit – 2016 die „Turandot“-Premiere musikalisch geleitet. Einhellige Begeisterung löste sein Dirigat damals nicht aus, das betraf nicht nur den Online-Merker, sondern auch Teile der damals doch noch nicht so gleichgeschalteten Tagespresse. Ein typischer Operndirigent scheint der Pultstar nicht zu sein. Nun nimmt er den sicheren Job in unsicheren Zeiten an der Pariser Oper an und hat finanziell für sich ausgesorgt.

Paris
Stardirigent Gustavo Dudamel wechselt an die Pariser Oper
Die Pariser Oper kann sich über einen prominenten Neuzugang freuen: Gustavo Dudamel übernimmt als Chefdirigent. Den Philharmonikern von Los Angeles bleibt der gefeierte Venezolaner aber auch erhalten.
Der Spiegel.de

Gustavo Dudamel folgt auf Philippe Jordan als Pariser Musikdirektor
Tritt Posten am 1. August an, für sechs Spielzeiten verpflichtet.
Wiener Zeitung

Dudamel als Nachfolger von Jordan an Pariser Oper
Gustavo Dudamel wird der Nachfolger von Philippe Jordan als Musikdirektor der Pariser Oper
Der Venezolaner wird den renommierten Posten am 1. August antreten, nachdem Jordan in gleicher Funktion an die Wiener Staatsoper gewechselt war. Das gab Intendant Alexander Neef am Freitag bekannt. Dudamels Vertrag läuft über sechs Spielzeiten.
Salzburger Nachrichten

„Der Fall Parsifal“: Samstag, 17. April, 22.00 Uhr, ORF 2

Elina Garanca, Jonas Kaufmann, Ludovic Tezier. Foto ORF/ Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Richard Wagners Bühnenweihfestspiel „Parsifal“ ist die zweite Eigenproduktion der neuen Staatsoperndirektion unter Bogdan Roščić und feierte – coronabedingt – erst nach Ostern ihre Premiere. Der ORF begleitet die aufwendige Neuproduktion in der Inszenierung des gefeierten russischen Opern- und Filmregisseurs Kirill Serebrennikow mit großer Ü-Wagen-Technik und zeigt Wagners letzte Oper zunächst in einer zweistündigen, werkbetrachtenden Kompaktversion. Ausgewählte Ausschnitte veranschaulichen die szenische und musikalische Umsetzung der Neuinszenierung. Gestaltete Beiträge zu den historischen Vorlagen, zu Entstehung und Wirkung von Wagners Werk, zur Interpretation durch Kirill Serebrennikow und vieles andere mehr erlauben einen umfassenden Einblick in die Welt von Parsifal und Co. Mit den Gesangsstars der neuen Produktion kommt ORF-Kulturjournalistin Teresa Vogl ins Gespräch: In den Ausschnitten der Gesamtaufzeichnung unter der Bildregie von Michael Beyer beeindrucken neben Jonas Kaufmann und Elīna Garanča Staatsopern-Liebling Ludovic Tézier, der als Amfortas ebenfalls sein internationales Debüt gibt, weiters Georg Zeppenfeld als Gurnemanz und Wolfgang Koch in der Partie des Klingsor. Eine stumme, aber wichtige und hier neu eingeführte Figur verkörpert Nikolay Sidorenko als – dem gereiften Parsifal gegenübergestelltes – jugendliches Alter Ego. Wie schon vorher mehrmals an anderen Häusern erprobt, erarbeitete der mit einem Ausreiseverbot belegte regimekritische Regisseur Kirill Serebrennikow seine Interpretation von Moskau aus und war online live mit dem Probengeschehen in Wien verbunden. Das Fernsehpublikum erwartet eine bildgewaltige, fesselnde Darstellung der Gralsgemeinschaft, die in einem französischen Gefängnis um ihre Erlösung ringt. (Zitat Ende)

Das heißt, wir sehen heute keinen auf zwei Stunden verzwergten „Parsifal“, sondern einen Einblick in die Probenarbeit mit gelegentlichen Ausschnitten aus der Premiere zur Illustration. So zumindest deute ich diese Ankündigung. Die Premiere sehen wir dann morgen ab 14 h auf Arte bzw. 16 h ORF ?

HEUTE ab 18 h aus dem Gewandhaus Leipzig: „Der Ring an einem Abend“

ZUM STREAM

Baden-Baden
80 Bewerber für Chefdirigent-Posten in Baden-Baden – Philharmonie mit Online-Finalkonzerten

Mit fünfmonatiger coronabedingter Verspätung gehen in den kommenden Wochen endlich die Finalkonzerte für die Auswahl des neuen Baden-Badener Chefdirigenten über die Bühne. Die Türen des Weinbrennersaals müssen zwar weiterhin für Publikum geschlossen bleiben, die Konzerte werden aber aufgezeichnet und im Internet auf der Homepage der Philharmonie unter www.philharmonie.baden-baden.de jeweils am Folgetag übertragen. Das erste Konzert ist ab Donnerstag, 22. April 2021, zu sehen, das zweite ab Samstag, 1. Mai 2021, Finale drei und vier folgen am Mittwoch, 5. sowie am Sonntag, 9. Mai 2021…

https://www.goodnews4.de/nachrichten/kultur-events/item/80-bewerber-fuer-chefdirigent-posten-in-baden-baden

Innsbruck
Neue Leitung für Tiroler Landestheater gesucht

Ausschreibung für neue Intendanz des Tiroler Landestheaters

Als Nachfolge wird eine „visionäre und charismatische Persönlichkeit“ gesucht, heißt es aus dem Büro von Kulturlandesrätin Beate Palfrader (ÖVP). Sie müsse „international vernetzt sein, gleichzeitig aber Wert auf regionale Verankerung“ legen. Eine zentrale Anforderung bestehe darin, „die hohe künstlerische Qualität, die gesellschaftspolitische Relevanz, sowie die positive Besucherentwicklung im Sinne eines zukunftsorientierten Programms und einer innovativen Vermittlung weiterzuführen und zu steigern“.

Die neue künstlerische Leitung ist im größten Kulturbetrieb Westösterreichs gemeinsam mit dem geschäftsführenden kaufmännischen Direktor Markus Lutz für 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 48 Nationen zuständig. Der Hauptaufgabenbereich liegt auf den Sparten Schauspiel, Musiktheater, Tanz und auf dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck.
Es wurde bereits eine Findungskommission eingerichtet, die die Gesellschafter, Kulturlandesrätin Beate Palfrader und Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi (Grüne), in ihrer Entscheidung maßgeblich beeinflussen wird. In der Jury sitzen die ehemalige Direktorin des Burgtheaters in Wien, Karin Bergmann, die Schauspieldirektorin der Salzburger Festspiele Bettina Hering, die Intendantin der Oper in Graz Nora Schmid, der Staatsintendant des Residenztheaters München Andreas Beck sowie der Intendant des Staatstheaters Mainz Markus A. Müller.

Die Bewerbungsfrist für die künstlerische Leitung endet mit 4. Juni. Die Hearings vor der Fachjury sollen im Herbst stattfinden. Die Entscheidung, wer die Tiroler Landestheater und die Orchester Gmbh Innsbruck weiterführen wird, soll Ende 2021 fallen.

Große Fußstapfen – Große Herausforderung

Nach Helmut Wlasak (1967 – 1992), Dominique Mentha (1992 – 1999), Brigitte Faßbaender (1999 – 2012) und dem aktuellen Intendanten Johannes Reitmeier beginnt mit der Spielzeit 2023/24 eine neue künstlerische Ära am Tiroler Landestheater. „Die Arbeit von Johannes Reitmeier steht für ein offenes, facettenreiches Programm auf höchstem Niveau“, so Kulturlandesrätin Beate Palfrader. Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi meinte, man wolle eine Persönlichkeit suchen, die „neugierig auf die Stadt ist, die überrascht und eine eigene Handschrift hat“.

Johannes Reitmeier übergibt am Saison-Ende 2022/2023, Entscheidung bis Ende des Jahres.
Wiener Zeitung

Künstlerische Leitung für TLT gesucht
Land und Stadt Innsbruck sind auf der Suche nach einer neuer künstlerischen Leiterin oder einem Leiter für das Tiroler Landestheater (TLT), Orchester und das Haus der Musik. Der bisherige Intendant Johannes Reitmeier zieht sich „aus persönlichen Gründen“ zurück.
https://tirol.orf.at/stories/3099483/

Sprechtheater

Gmunden/OÖ
Festwochen Gmunden heuer mit viel Thomas Bernhard
Ehemalige Burg-Chefin Bergmann neu mit an Bord, Veranstaltungsreihe von 3. Juli bis 15. August.
Wiener Zeitung

Buchbesprechung

 

Theresa Prammer
LOCKVOGEL
Kriminalroman
376 Seiten, Haymon Verlag, 2021

Mit einer Party beginnt’s, und natürlich geht gleich etwas schief – eine Leiche, die nicht natürlich zu Tode gekommen ist. Veranstaltet hat das Fest ein berühmter Fernsehregisseur. Man ist im „Milieu“ der Theater- und Filmmenschen, und Autorin Theresia Prammer ist schließlich auch Schauspielerin, sie kennt sich da aus.

Sehr geschickt knüpft sie daraufhin eine Schicksalsgemeinschaft, die hochgradig krimi-tauglich ist: Hier die junge Schauspielschülerin Toni Lorenz, der ihr Freund Felix samt dem Geld und dem Schmuck ihrer Großmutter abhanden gekommen ist. Dort Edgar Brehm, homosexueller Ex-Polizist, jetzt Privatdetektiv und ein körperliches und seelisches Wrack (was sich im Lauf der Ereignisse glücklicherweise bessert). Toni kann ihn für die Suche nach Felix nicht bezahlen, aber sie bietet sich als Recherche-Assistentin an, als er von der Gattin des Regisseurs beauftragt wird, Belästigungs-Anschuldigungen gegen diesen zu untersuchen. #metoo ist das Thema der Stunde, und dass in einem Roman von heute die Sozialen Medien voll mitspielen, ist auch klar. Und ebenso, dass die Geschichte dann mit dem Mord auf der Party zusammen trifft…

Es ist nicht alles glaubhaft, was Toni und Edgar (das ihn bedrückende „Geheimnis“ um seinen Expartner löst die Autorin erst ganz am Ende auf) so alles erleben, aber man liest es unglaublich gern. Man lernt die Figuren, psychologisch überzeugend gepinselt, ganz nahe kennen, und rund um den beschuldigten und dabei so charmanten Regisseur, die eifersüchtige Gattin, die halbwüchsige Tochter, der unentbehrliche Assistent, die schöne Hauptdarstellerin und viele andere strickt sich ein so dichtes Beziehungsnetz, dass Toni gar nicht dazu kommt, ihre Unterrichtsstunden in der Schauspielschule zu besuchen, was ihr ebenso Probleme bereitet wie die Tatsache, dass sie das Seniorenheim der ungemein sympathischen, unsentimentalen Oma am Ende nicht mehr bezahlen kann. Glücklicherweise hält man sie für zu vernünftig, dem betrügerischen Exfreund noch einmal reinzufallen, als er scheinbar reuig wieder auftaucht – oder?..

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Proteste in Chicago nach neuem Polizeivideo: Hunderte von Menschen haben am Freitag gegen die Tötung des 13-jährigen Adam Toledo durch einen Polizisten demonstriert. Zuvor hatte die Polizei ein neunminütiges Video veröffentlicht, das den tödlichen Vorfall von vor zwei Wochen zeigt.
Zu den neusten Entwicklungen
USA und Japan sticheln gegen China: Beim Staatsbesuch von Japans Ministerpräsident Suga in den USA hat die geopolitische Lage im asiatischen Raum die Agenda dominiert, vor allem das Machtstreben Chinas. In ihrer gemeinsamen Erklärung betonten Joe Biden und Yoshihide Suga die Bedeutung von «Frieden und Sicherheit in der Strasse von Taiwan».
Zum Bericht
Die Welt nimmt Abschied von Prinz Philip: Am heutigen Nachmittag wird die königliche Familie dem vor einer Woche verstorbenen Prinzen Philip in Windsor das letzte Geleit geben. Der Verstorbene war ein unterschätzter Modernisierer der britischen Monarchie. Damit trug er dazu bei, die Kontinuität der Monarchie in einer Zeit beschleunigten Wandels zu sichern.
Zum Bericht
Russland reagiert auf Sanktionen der USA: Der Kreml weist amerikanische Diplomaten aus, verhängt Einreisesperren gegen zwei Minister und erhält die Drohkulisse in der Ukraine aufrecht. An einer auf Augenhöhe stattfindenden Begegnung mit Joe Biden ist Kremlherr Wladimir Putin trotzdem sehr interessiert.
Zum Bericht
Zitat Ende

Fanverhalten

Wahrscheinlich habe ich im Leben etwas versäumt, ich war nämlich nie ein Fan von irgendwem! Das mag arrogant klingen, aber ich hatte mit mir und meinen zeitweiligen Verrücktheiten genug zu tun – und musste mich um mich selbst sorgen, gewissermaßen mein einziger Fan sein. Daneben war nie Platz.

ORF/ „Starmania“
„Wenn nicht, is es gschoben“ – Gewinnt ER „Starmania“?
Auf ein Publikumsvoting hofft man auch in der ersten „Starmania“-Finalshow vergebens. Dabei haben die Fans schon längst ihre Superstars gekrönt.
https://www.heute.at/s/starmania-finalshow-wieder-ohne-publikumsvoting-100137847

Österreich
Kurz kündigt gleichzeitige Öffnungsschritte im Mai an
Bis Ende April sollen Österreichs Polizisten und Lehrer gegen das Coronavirus geimpft sein – und Pläne für die Öffnung von Gastronomie, Tourismus, Sport und Kultur vorliegen.
https://www.diepresse.com/5966639/kurz-kundigt-gleichzeitige-offnungsschritte-im-mai-an

Gastro, Sport, Kultur: Diese Branchen öffnen im Mai
Heute.at

Die Frage ist, wie die „Öffnung“ gemeint ist. Begrenzte Zuschauerkapazität? Eintrittstests? All das ist keine „Normalität“. Da können die hochsubventionierten und finanziell abgesicherten Theater jubeln, nicht aber die kleineren Veranstalter – so sich diese das überhaupt noch antun!

Das Thema stellt sich überall:

Zürich
Zürichs Kinos und Theater begrüssen den Öffnungsschritt – doch kostendeckend ist der Minimalbetrieb längst nicht
Neue Zürcher Zeitung

Ein verantwortungsvoller Unternehmer wird unter diesen Umständen nicht mehr aufsperren!

100 Tage nach EU-Austritt
Sind die Briten die großen Brexit-Gewinner?
Am 10. April ist es 100 Tage her, dass Großbritannien aus der EU ausgetreten ist. Nach langem Ringen einigte man sich auf ein Abkommen. Doch wer hat davon am meisten profitiert? Ein Überblick.
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_89798464/100-tage-nach-brexit-sind-die

Darf man über Boris Johnson überhaupt positiv berichten? Ich bin schon still und behalte meine Meinung für mich!

Chinas Wirtschaft wächst fulminant:
Im ersten Quartal legte sie um 18,3 Prozent zu – das ist der grösste Sprung gegenüber dem Vorjahreszeitraum seit Beginn der quartalsweisen Auswertung vor gut 30 Jahren. Die Entwicklung zeigt, dass sich die Strategie Pekings, das Coronavirus möglichst einzudämmen, auszahlt.
Zum Bericht

TTT meint: …. und dann sollte man das Rechnen nicht vergessen, um diese “ Ente “ zu verstehen.

Nach einem Rückgang um 20 % anfang 2020 schafft auch eine Steigerung von 18,3 % auf dieser Basis nur einen Wert von 94,64 %. Somit bleibt das Niveau der Wirtschaft Chinas immer noch über 5 % unter dem Niveau von 2019  – wenn die chinesischen Zahlen überhaupt stimmen. Also kein fulminaters Wachstum sondern immer noch unter  dem Niveau von 2019.

Zitat Ende

Allerdings sollten wir auf unsere eigenen Daten schauen. Wie diese ausschauen, daran wird unsere Regierung zu messen sein!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

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