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16. MAI 2022 – Montag

16.05.2022 | Tageskommentar

BERLIN / Deutsche Oper „LOHENGRIN“ in Festspielbesetzung; 15.5.2022. Copyright: Deutsche Oper Berlin

Von der Schwere und Last der Geschichte, von selbsternannten Heilsbringern und tödlichen Schlachtfeldern

Die Hälfte des Chors der Deutschen Oper Berlin befindet sich aktuell in Omikron-Quarantäne. Daher mussten laut Ansage vor der Aufführung aus Deutschland landesweit Choristen anreisen, um den Abend zu retten. Der Preis für diese spontane Lösung bestand darin, dass es einen Strich im Männerchor im zweiten Akt gab und der Chor sich rhythmisch erst einmal einpendeln musste, bevor dann ab dem zweiten Akt alles wieder klappte. Aber auch das Orchester der Deutschen Oper, besonders die Streicher, hatten gleich zu Beginn der Ouvertüre Mühe, zueinander zu finden. Das war etwas ungewohnt, weil das Orchester doch sonst seinen Wagner in- und auswendig kann. Dafür sorgten die Trompeter im Zwischenspiel des dritten Aktes – räumlich perfekt im Saal platziert – für sensationelles Bläsergold….

...Die Inszenierung von Kapser Holten, eine der besten im Repertoire der Deutschen Oper Berlin, erweist sich als politisch hellseherische Arbeit und spannender Krimi zugleich. Wie zuvor schon in Moskau, so hat er auch bei seiner Neuinszenierung des Lohengrins in Berlin 2012 die Absurdität und Sinnlosigkeit von Krieg sowie machtbesessene Politiker, die sich wie Helden inszenieren, angeprangert. Im Lohengrin sollen die Männer in den Krieg gegen Ungarn gehen. Holten thematisiert den Kriegsrausch, das erbarmungswürdige soldateske Kanonenfutter, das zu all den Millionen Toten etwa im ersten Weltkrieg geworden ist. („Die Ouvertüre hört sich fast wie ein Requiem an“). Die Regie zeigt, wie einen das sinnstiftende Potenzial von Ideologien in die Irre führen kann. „Denn der sinnloseste Ort auf der Welt ist das Schlachtfeld.“ …

Foto: M. Lieberentz

Klaus Florian Vogt, seit 20 Jahren ist er nach seinem Erfurter Rollendebüt 2002 weltweit als Schwanenritter unterwegs. Er begeistert auch noch 10 Jahre nach der Premiere in der klugen Inszenierung des Dänen Kasper Holten 2012 an der Deutschen Oper Berlin. Ähnlich wie Siegfried Jerusalem startete Vogt seine musikalische Karriere als Instrumentalist im Orchester. 1988–1997 war er als Hornist im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg tätig. Nächstes Jahr steht der erste Jung-Siegfried an. Der Abend am 15.5. in der Deutschen Oper Berlin ist erst einmal sein Abend….

…Klaus Florian Vogt hatte das Glück, seine Lohengrin Jubiläen gemeinsam mit einem immens starken Ensemble feiern zu können. Da ist mit „Bayreuth an der Spree“ zuerst einmal Günther Groissböck zu nennen. Er verkörperte mit seinem mächtigen Bass und einer immensen Bühnenpräsenz den König Heinrich der Vogler comme il faut. Die Partie ist von der hohen Tessitura her ja eigentlich eine Zumutung. Bei Groissböck klingen selbst die extremen Höhen noch rund und sämig.

Von der Stimmschönheit her ist hier ebenso sofort Camilla Nylund als Elsa zu reihen. Sie geht die emotional so extreme Rolle mit vielen Schattierungen im Piano und Mezzoforte an….

…Als ihre Gegenspielerin Ortrud ist Anna Smirnova eine stimmliche Naturgewalt. Mit einer „Röhre“ wie einst die Varnay sie hatte, gesegnet, wird ihr dämonisch herausgeschleuderten Fluch „Entweihte Götter“ zu einem memorablen Höhepunkt der Aufführung…

Martin Gantner gibt mit hell metallischem, bisweilen schneidendem Heldenbariton einen Telramund zwischen Hörigkeit und Auflehnung, Angepasstheit und schließlich gesellschaftlicher Ächtung. Thomas Lehman ist mit knackig jungem Kavaliersbariton der beste Heerrufer, den ich in den letzten 50 Jahren gehört habe…

Schlussapplaus. Foto: Dr. Ingobert Waltenberger

Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger

Wien/ Volksoper: DER TOD IN VENEDIG. Premiere am 14.5.

Foto: Barbara Palffy/ Wiener Volksoper

Renate Wagner schreibt: Wiens Opernfreunde  haben Benjamin Brittens „Death in Venice“ in dieser Spielzeit schon einmal (und dabei in der englischen Originalfassung) gesehen. Damals, im Oktober 2021, zauberte Regisseur Christoph Zauner für die Neue Oper Wien im MuseumsQuartier bei minimaler Ausstattung und Düsternis der Szenerie und Atmosphäre eine seelische Horrorshow, die Brittens Werk eine eigene Dynamik verlieh.

Ganz anders nun an der Volksoper, wo man eine Aufführung des Londoner Royal Opera House Convent Garden eingekauft hat. David McVicar ist ein Regisseur, der möglichst nahe an einem Werk und seiner Geschichte bleiben möchte, also eher diese erzählt als den Subtext. Und die reale Handlung ist jene, die man von Thomas Manns Novelle kennt – der Schriftsteller in Schaffenskrise, der sich mehr instinktiv als wirklich absichtsvoll nach Venedig treiben lässt und dort in einen Knaben verliebt, Seelisch diffizil, vom realen Geschehen her nicht allzuviel los…

Am Ende waren es dreieinviertel sehr lange Stunden, elegisch, elegant, immer wieder auch seelentief aber ein bisschen langweilig.

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

Dominik Troger (www.operinwien.at) meint unter dem Untertitel „Eros des Verfalls“

Benjamin Brittens „Death in Venice“ hat in dieser Saison eine rare Konjunktur. Nach einer Produktion der Neuen Oper Wien im Oktober wird das Werk jetzt an der Volksoper gespielt – allerdings in deutscher Fassung. Es handelt sich um eine Koproduktion mit dem Royal Opera House Covent Garden…

Bemängeln kann man, dass nicht die englische Originalfassung gespielt wurde. Nie und nimmer würde einem soignierten Schriftsteller wie Gustav von Aschenbach eine Formulierung wie „Es rast mein Hirn“ einfallen. Leider beginnt die Oper mit diesem Satz und sorgt zuerst einmal für Verwunderung. „Es rast mein Verstand“ wäre sinngemäß passender, hat aber eine Silbe zu viel. Allein an diesem „My mind beats on“ lässt sich die ganze Problematik von Übersetzungen ablesen. Aber dieser Einwand ist verschmerzbar, weil es sich insgesamt um eine gelungene Erstaufführung des Werkes an der Volksoper handelt, die vom Publikum mit viel Beifall und Bravorufen – auch für das Regieteam – bedacht wurde. Gespielt wird „Der Tod in Venedig“ noch bis Ende Mai und es gibt reichlich Karten, auch die Premiere war nicht ausverkauft.

http://www.operinwien.at/werkverz/britten/adeath3.htm

Volksoper: Brittens „Tod in Venedig“ als Tanz des Begehrens
Brittens Oper leidet etwas an der schulmäßige Regie von David McVicar, die Choreografie von Lynn Page aber überzeugt wie auch Hauptdarsteller Rainer Trost
DerStandard.at/story

Sterben in Schönheit
Die Volksoper Wien landet mit Benjamin Brittens letzter Oper einen beispiellosen Triumph.
WienerZeitung.at

Pittoreske Abgründe: „Der Tod in Venedig“ in der Volksoper
https://www.news.at/a/pittoreske-abgruende-tod-venedig-volksoper-12544594

WIEN / Staatsoper: SIEGFRIED . 25. Aufführung in dieser Inszenierung – 14. Mai 2022

Michael Weinius (Siegfried). Copyright: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Wegen anhaltendet Indisposition hat sich John Lundgren endgültig von der Rolle des Wotan/des Wanderers zurückgezogen. Ersatz gefunden wurde im irischen Bariton Simon Neal, der mit seinem Wotan-Debüt im neuen Ring an der Deutschen Oper am Rhein bekannt geworden ist. Neal zeichnet in seiner Gestaltung ein gespaltenes Porträt des Göttervaters, das neben heldenhaften Zügen auch schmachvolle Eigenschaften nicht verleugnet, sondern offen darlegt – programmiertes Scheitern inbegriffen. Wie dieser Wotan von seinem Enkel Siegfried am Beginn des 3. Aufzugs lächerlich gemacht wird, ohne sich zur Wehr zu setzen, und hilflos über sich ergehen lassen muss, wie dieser, von jugendlichem Leichtsinn angetrieben, mit einem Hieb seinen Speer in Stücke schlägt, ist komisch und tragisch zugleich. Die Botschaft: Die Altvorderen haben ihre Autorität und Würde durch ihr Verhalten selbst unterhöhlt. Respekt wird ihnen nicht mehr gezollt. Ihre Zeit ist abgelaufen. Simon Neal ist ein guter Darsteller dieses gebrochenen Charakters, der von einer wachsenden Sehnsucht nach dem Untergang befallen ist..

Wie Neal hat sich auch Michael Weinius unter Axel Kober, dem musikalischen Leiter des Wiener Ring, in Düsseldorf in die Wagner-Partien eingearbeitet. Für den Siegfried bringt der königliche Hofsänger aus Schweden eine kraftvolle Stimme mit, die aber nicht unbedingt heldentenorhaft daherkommt. Weinius ist eher ein lyrischer Tenor mit dramatischen Möglichkeiten…

Die musikalische Leitung durch Axel Kober ist tadellos und kommt den Stimmen auf der Bühne sehr entgegen. Ein paar Unsauberkeiten bei Einsätzen des Blechs und der Hörner trüben den guten Gesamteindruck nicht. Kobers Wagner-Expertise und Erfahrung kommen dem Staatsopernorchester merklich zugute und trägt Früchte: Ihre Zusammenarbeit hat sich seit dem Ring des Jahres 2019 noch um Einiges verstärkt.

Begeisterter und – angesichts von fünf Stunden Aufführungsdauer – langanhaltender Applaus für alle.

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Wiener Staatsoper: Man kann schon jetzt das Passwort neu setzen im neuen Staatsoper-Webshop;

https://tickets.wiener-staatsoper.at/webshop/webticket/customerlogin.secure

Man muss das bekanntlich rechtzeitig VOR dem Kartenverkauf (16. Mai 10 Uhr) machen, das bisherige Culturall-Passwort gilt NICHT automatisch im neuen Staatsoper-Webshop.

Leser Hubert P. macht auf eine Änderung aufmerksam:

Ich habe gerade gesehen, dass es noch eine Änderung gibt:

Die Staatsopern-Karten gehen nicht mehr genau 2 Monate vor dem Tag der Vorstellung in den Verkauf (z.B. am 10. September für den 10. November), sondern (so ähnlich wie bisher in der Volksoper und im Burgtheater) immer an einem Tag für alle Vorstellungen des ganzen Monats.

Die Details stehen auf der Seite

https://www.wiener-staatsoper.at/service/karten-abos-zyklen/karten-kaufen-202223/

Dort steht unter anderem: Karten für September und Oktober 2022 sind seit 16. Mai, 10 Uhr, erhältlich. Danach beginnt der Vorverkauf immer zwei Monate im Vorhinein am Monatsersten, jeweils für den gesamten Monat. Also beispielsweise am 1. September für den gesamten November oder am 1. Oktober für den gesamten Dezember.

Hubert P. weiter: Die Bestellungen für November bis Juni haben bei mir über das Internet nicht funktioniert, vermutlich deshalb, weil das Computer-System eine Kreditkartenzahlung über 0 Euro verlangte, die irgendwie dann doch nicht möglich war. 

Ich habe daraufhin das Bestell-Formular

https://www.wiener-staatsoper.at/fileadmin/Spielzeit_2022_23/Bestellformular_Einzelkarten_2022_23_Mailadresse_gea__ndert.pdf

ausgedruckt und auf Papier ausgefüllt und eingescannt und per E-Mail an den Kartenvertrieb gesendet, das hat funktioniert, und jetzt müssen die Leute meine Bestellungen halt mit ihren Händen ins Computer-System eingeben.

Wenn man das noch heute macht, zählt man doch noch zu den schnellsten Bestellern, die Priorität geht nach Datum und Uhrzeit.

Der Kartenverkauf für September und Oktober hat bei mir problemlos funktioniert. (Zitat Ende)

Opern-Feuilleton: Opernchöre in Coronazeiten: Auf Abstand

Am Anhaltischen Theater Dessau wurde die Premiere von Verdis Choroper „Die Macht des Schicksals“ nach der Absage 2020 um drei Wochen auf März verschoben. An der Deutschen Oper am Rhein entfielen Vorstellungen der weitgehend chorfreien „Katja Kabanova“, während Barrie Koskys körperintensive Inszenierung von „Orpheus in der Unterwelt“ mit vollem Chor stattfand. Verrückte Bühnenwelt. Doch es stimmt hoffnungsvoll, dass sechs Chorleitungen großer, mittlerer und kleinerer Theater Zukunftsängste plausibel relativieren…
https://www.concerti.de/oper/feuilleton/opernchoere-in-choronazeiten/

   Im Rahmen der Generalversammlung des ChorForum Wien im Lorely-Saal hat Margret Popper-Appel ihr Amt als bisherige Präsidentin an Mag.a Dr.in Eliza Marian übergeben, welche einstimmig zu ihrer Nachfolgerin bestimmt wurde. Mag.a Dr.in Eliza Marian hat ihr Studium an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden mit Abschluss im Hauptfach Gesang absolviert und darüber hinaus ihren Doktortitel an der Universität Wien erlangt. Als engagiertes Mitglied der Wiener Staatsoper und Vorstand der Konzertvereinigung konnte Mag.a Dr.in Eliza Marian bereits ein breites Spektrum an Kenntnissen erwerben und diese bei internationalen Tourneen vertiefen. Mit Mag.a Dr.in Eliza Marian gewinnt das ChorForum Wien eine erfahrene und talentierte Präsidentin, die alle Mitgliedschöre auch weiterhin offiziell in der Öffentlichkeit vertreten und diese in chormusikalischen Belangen unterstützen wird. Das ChorForum Wien wird auch zukünftig den Schwerpunkt auf die Beratung, Vernetzung, Information und Weiterbildung der Chöre, Chorleiter  und Sänger bzw Chorleiterinnen und Sängerinnen legen.

Roland Schwab: Verehrung für Wagner, Liebe für Liszt
Die Liebe zu Film und Musik haben Roland Schwab zur Musiktheaterregie gebracht. Jetzt inszeniert er zum ersten Mal in Bayreuth: Tristan und Isolde. Aber nicht nur Richard Wagner gehört zu seiner Lieblingsmusik.
BR-Klassik.de

New York: Metropolitan Opera 2021-22 Review: Hamlet
Allan Clayton, Brenda Rae, Rod Gilfy & Cast Shine, Shakespeare Does Not
https://operawire.com/metropolitan-opera-2021-22-review-hamlet/

London: Royal Opera House Announces Cast Change for “Attila’
The company noted that Maria José Siri will sing the role of Odabella replacing Sondra Radvanovsky.
operawire.com

Sprechtheater

Wien/ Werk X: Belarussisches Sozialdrama mit Donbass-Bezug: „Opium“ im Werk X
Witalij Korolews Theaterstück feierte im Werk X Wien deutschsprachige Erstaufführung.
DerStandard.at

Martin Kušej: „Ich hatte Angst wegen meines schrecklichen Kärntner Dialekts (Bezahlartikel)
Der Burgtheater-Direktor hat ein Buch verfasst: „Kušej. Hinter mir weiß“. Ein Gespräch über Katholizismus, Kärnten, vor allem aber über die große Liebe zur Bühne.
Die Presse.com

Burgtheater: Martin Kušej erhellend in „Hinter mir weiß“
Martin Kušejs erklärt seine Theaterwelt in Buchform und erinnert sich an eine Abfuhr von Claus Peymann
DerStandard.at

Buchbesprechung

 

David Edmonds
DIE ERMORDUNG DES PROFESSOR SCHLICK:
DER WIENER KREIS UND DIE DUNKLEN JAHRE DER PHILOSOPHIE
352 Seiten, Verlag‎ C.H.Beck, 2021 

Wahrscheinlich ist „Der Wiener Kreis“ heute nur noch Philosophie-Professoren und –Studenten ein Begriff, sowie Leuten, die sich explizit für dieses Thema interessieren. Die meisten Mitglieder des Kreises, der ab den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in der Welt der Philosophie so bedeutend war, scheinen in ihren Namen vergessen. Einer von ihnen wurde ermordet – eine Sensation anno dazumal… Lange ist es her.

Nun gibt es ein ursprünglich auf Englisch erschienenes Buch über den „Wiener Kreis“. Autor David Edmonds wird in seinem Wikipedia-Eintrag selbst als „Philosoph“ geführt und hat populäre Sachbücher zum Thema geschrieben („Wittgenstein’s Poker“). Wichtig ist seine Tätigkeit als „Radio feature maker at the BBC World Service“, was bedeutet, dass er schwierige Themen zugänglich aufbereiten kann. Und vor allem ist da eine Tatsache, die nicht in Wikipedia steht, aber in seinem Buch: Er hatte eine Wiener Großmutter namens Liesl Hollitscher, die an der Wiener Universität immerhin Rechtswissenschaft studiert hat – etwa zur gleichen Zeit, als die Mitglieder des „Wiener Kreises“ zusammen kamen. Diese teilweise wienerisch-jüdische Herkunft hat in David Edmonds offenbar jenes brennende Interesse an Wien, seiner Kultur, seiner Geschichte hervorgerufen, das nun in vielen Analysen Eingang in dieses Buch fand…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles in der „Neuen Zürcher Zeitung“

Monatelange Wartezeiten und Ferndiagnosen – nach der Corona-Krise verlieren die Briten das Vertrauen in ihren Nationalen Gesundheitsdienst
Wegen des Covid-Rückstaus warten Millionen von britischen Patienten monatelang auf Operationen und medizinische Untersuchungen – mit gravierenden Folgen. Die Regierung gibt Gegensteuer, doch viele Briten hadern mit ihrem geliebten Nationalen Gesundheitsdienst (NHS).
Jetzt lesen
Nirgendwo ist die Katastrophe, die Libanon heimgesucht hat, so spürbar wie in Tripolis
Am Sonntag wählen die Libanesen ein neues Parlament – mitten in der tiefsten Krise ihrer Geschichte. Eine Reise quer durch ein Land zwischen Hoffnung, Apathie und Tristesse.
Jetzt lesen
Angesichts der wachsenden Gefahr einer atomaren Eskalation braucht es eine Rückbesinnung auf Abrüstungsdiplomatie
Mit dem russischen Überfall auf die Ukraine hat auch der Dialog zwischen Moskau und Washington über eine Begrenzung der Atomwaffen abrupt geendet. Rüstungskontrolle hat es schwer, aber sie sollte nicht für tot erklärt werden.
Jetzt lesen

„Neue Zürcher Zeitung“ – Zitat Ende

Zum Eurovisions-Song-Contest wird nun bekannt, dass Österreichs Beitrag meilenweit von einer Finalteilnahme entfernt war: Platz 15 im Semifinale, 10 Beiträge haben den Einzug ins Finale geschafft. Deutschland musste sich nicht qualifizieren, als Gründungsmitglied des Bewerbs beanspruchen unsere Nachbarn eine „Extrawurst“. Dabei wäre es freilich auch besser gewesen, wenn dieser Beitrag ganz in der Versenkung geblieben wäre!

Österreichs Fachjury hat der „Siegernummer“ aus der Ukraine keinen einzigen Punkt gegeben, dafür die „Sachverständigen“ im Publikum die berühmten „Twelf points“

 „100 Prozent“ (von Markus Ebert)
Selbst wenn Karl Nehammer die ÖVP nicht in — von ihm selbst so apostrophierten — stürmischen Zeiten übernommen hätte, wäre es für den neuen ÖVP-Obmann und Bundeskanzler kaum gemütlicher. Die Zeiten sind rau, die zu bewältigenden Probleme sind bekannt und groß. Bei dem, was vor ihm liegt, sind für Nehammer 100 Prozent Zustimmung bei der Wahl zum Bundesparteiobmann sicher eine zusätzliche Mutinjektion.
OTS-Presseaussendung

Interview mit Österreichs Top-Militärstrategen
Warum Putin den Krieg noch gewinnen kann – „auch wenn das keiner hören will“
Focus.de/Politik

Salzburg
Marcel Hirschers Villa von vermummten Aktivisten besetzt
Eine Gruppe von Aktivisten hat am Samstag begonnen, eine Innenstadtvilla im Salzburger Andräviertel zu besetzen. Die Immobilie gehört laut Grundbuch einem ehemaligen Ski-Star: Marcel Hirscher.
KleineZeitung.at

Auch nicht gerade unattraktiv, der Hirscher-Besitz. Hoffentlich hat der Skistar überhaupt gewusst, dass das Haus ihm gehört. Ab einem gewissen Reichtum verliert man leicht die Übersicht!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

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