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16. MAI 2019 – Donnerstag

16.05.2019 | Tageskommentar

Wiener Staatsballett: Weitergabe des Fanny-Elßler-Rings an Rebecca Horner. Rebecca Horner. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

 Rebecca Horner, Solotänzerin des Wiener Staatsballetts, wird am Sonntag, 19. Mai 2019 um 11.00 Uhr im Theatermuseum (Palais Lobkowitz, Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien) mit dem Fanny-Elßler-Ring ausgezeichnet.

Der Ring, 1960 von Riki Raab dem Wiener Staatsballett gestiftet, soll jeweils von einer herausragenden Wiener Tänzerin besonderer Ausdruckskraft getragen werden. An Rebecca Horner wird der Ring von der Preisträgerin von 2008, der ehemaligen Staatsballett-Halbsolistin Dagmar Kronberger, weitergereicht.

Absage eines Konzerts des Merker-Kunstsalons

 

UMBESETZUNGEN IM FESTSPIELHAUS BREGENZ BEI MAHLERS „ACHTER“ UNTER PETRENKO

(https://www.pzwei.at/kirill-petrenko-mit-mahler-und-dem-symphonieorchester-vorarlberg-vor-ausverkauftem-haus/

Wir möchten Sie informieren, dass die Sängerinnen Sara Jakubiak und Daniela Sindram aus gesundheitlichen Gründen für die Aufführungen von Gustav Mahlers achter Symphonie mit dem Symphonieorchester Vorarlberg unter Kirill Petrenko absagen mussten. Als hochkarätiger Ersatz konnten die deutsch-britische Sopranistin Sarah Wegener und die kroatische Mezzosopranistin Diana Haller für die Konzerte am 16. und 18. Mai im Festspielhaus Bregenz gewonnen werden.

Warum dirigiert Kirill Petrenko in Bregenz das Symphonieorchester Vorarlberg bei Mahlers „Achter? Weil Vorarlberg die erste Station der Familie Petrenko in Österreich war. Der junge Kirill studierte damals bei Prof. Alfred Mayer in der Musikschule

BregenzMonumental: Endlich zu Hause: Kirill Petrenkos Bregenzer Mahler-Zyklus
Abendblatt

MONTPELLIER/Opéra de Montpellier: „A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM“ von Benjamin Britten

Sommerstimmung in Montpellier: auf der durch Palmen und Platanen umsäumten Place de la Comédie vor der wunderschönen Alten Oper wird temperamentvoll getrommelt und akrobatisch getanzt. Eine passende Einstimmung auf Brittens fröhlichen „A Midsummer Night’s Dream“ nach Shakespeare. Wir sind angereist für den jungen, inzwischen mit Preisen überhäuften Regisseur Ted Huffman, dem wir nie persönlich begegnet sind, der uns aber schon letztes Jahr beim Opera Forward Festival in Amsterdam positiv aufgefallen ist. Auch jetzt ist wieder seine Arbeit das meist Prägnante des ganzen Abends. Er beherrscht sein Handwerk so gut, dass er ohne großen Firlefanz auf einer fast leeren Bühne (Marsha Ginsberg), mit stilsicheren und klar charakterisierten Kostümen (Annemarie Woods), guter Beleuchtung (D.M. Woods), klug eingesetzter Choreographie (Sam Pinkleton) und vor allem einer gekonnten Personenregie die recht verschachtelte Handlung Shakespeares nicht nur mühelos nacherzählen, sondern auch auf eine poetische und zugleich witzige Weise inszenieren kann…

Zum Bericht von Waldemar Kamer

WIEN: Benefizmatinee „Glory of Belcanto – Hommage an Giuditta Pasta“ am 23. Juni 2019 um 11h im Palais Eschenbach

 

Giuditta Pasta war um 1830 die führende Opernsängerin auf dem europäischen Kontinent. Das Publikum in Paris, London und Mailand lag ihr zu Füssen, Schriftsteller wie Stendhal verfassten hymnische Elogen ihrer magnetischen Ausstrahlung auf der Bühne, und die bedeutendsten Komponisten ihrer Zeit, einschliesslich Rossini, Bellini und Donizetti, übertrafen sich darin, Meisterwerke wie „Norma“, „La Sonnambula“ oder „Anna Bolena“ für sie zu schaffen.

Dieser legendären Stimme widmet Marena Balinova eine Benefizmatinee am Sonntag, 23. Juni 2019. Im Programm finden sich bekannte Arien wie „Casta Diva“ oder „Ah! non credea mirarti“, aber auch vergessene Meisterwerke wie etwa Rossinis Alternativarie „Da te spero“ aus der Pariser „Zelmira“-Produktion von 1826 oder ein Ausschnitt aus Mercadantes „Emma d’Antiochia“ – allesamt komponiert für und uraufgeführt durch Giuditta Pasta. Dank des wohlwollenden Entgegenkommens durch den OVE (www.ove.at) ist der Eintritt frei. Spenden in jeglicher Höhe erbeten – der Reinerlös des Konzerts ist der Foundation Nikolitsa zugedacht. Nähere Informationen gerne unter www.gloryofbelcanto.com oder per email an info@gloryofbelcanto.com.

Das Besondere an diesem Konzert ist wirklich, dass wir uns auf Stücke konzentrieren, die seinerzeit ganz ausdrücklich für die Pasta geschrieben wurden. Das ganze in Zusammenarbeit mit Dr. Ken Stern, einem amerikanischen Musikologen, der vor wenigen Jahren unter dem Titel „Giuditta Pasta: A Life on the Lyric Stage“ die erste umfassende Biographie dieser Sängerin veröffentlich hat und uns inzwischen auch einige persönliche Dokumente aus dem Nachlass dieser grossartigen Künstlerin hat zukommen lassen.

„operklosterneuburg“

 

Ab 6. JULI

München/Philharmonie: „The Rake’s Progress“ in der Philharmonie: Im Wanderkubus
Mit Strawinskys „The Rake’s Progress“ begann ihre Gesangskarriere. Nun sieht Barbara Hannigan in dieser Oper auch eine Chance für den Nachwuchs.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/klassik-im-wanderkubus-1.4447501

«Dirigentin zu werden – diesen Drang verspürte ich schon als Kind»
Die Französin Emmanuelle Haïm hat ihr Handwerk bei Meistern wie William Christie und Simon Rattle gelernt. Am Sonntag dirigiert sie im Opernhaus Zürich die Erstaufführung von Jean-Philippe Rameaus «Hippolyte et Aricie».
Neue Zürcher Zeitung

Wien/ Musikverein: Netrebko im Musikverein: Bedürfnis nach mehr
Anna Netrebko brilliert mit Werken von Verdi und Strawinski.
Wiener Zeitung

MERKER-REDAKTEUR KLAUS BILLAND FEIERTE  GESTERN GEBURTSTAG

Eine illustre Runde versammelte sich gestern beim „Feuerwehrwagner“, um Dr. Klaus Billand über die Schwelle vom 66er zum 67er zu geleiten.


Der „Geisterbote“ der neuen Staatsoperproduktion ( der spätabends nach der Probe noch vorbeikam) Sebastian Holecek, der Jubilar Dr. Klaus Billand, A.C. und Agenten-Legende Erich Seitter. Foto: Joseph Elliott

Die Runde gedachte nach ergreifenden Worten von Dr. Billand in einer Gedenkminute der in der Vorwoche verstorbenen Helene Habermann

WIEN/ BURGTHEATER: 25. Mai – Bühne frei!

 Zum BURG Abschied lädt Karin Bergmann noch einmal zu einem Tag in und um die Burg: Der 25. Mai startet um 10 Uhr mit einem Flohmarkt auf dem Parkplatz Volksgartenseite und auf der Feststiege Volksgartenseite. Von 13 bis 16.30 Uhr gibt es dann Programm für Kinder und Erwachsene in und um die Burg.

Riesenzwerge aus „Ein Volksfeind“. Foto: Georg Soulek/ Burgtheater. Die Riesenzwerge sind zu kaufen, Joachim Meyerhoff nicht!. Foto: Georg Soulek /Burgtheater

Flohmarkt
Riesenzwerge, ein Aquarium im XXL-Format, ein Playmobil-Roboter und andere Kuriositäten – Souvenirs, technisches Equipment, Bühnenmöbel und Dekorationen (nicht nur) aus der Direktionszeit von Karin Bergmann bietet der Flohmarkt ab 10 Uhr: Kostüme, Requisiten, Programmbücher, Großfotos und vieles mehr. 10–13 Uhr: Flohmarkt auf dem Parkplatz Volksgartenseite und auf der Feststiege Volksgartenseite

WIEN / Vestibül des Burgtheaters: ICH RUFE MEINE BRÜDER von Jonas Hassen Khemiri
Premiere: 14. Mai 2019, besucht wurde die Vorstellung am 15. Mai 2019

Foto: Burgtheater/ Georg Soulek

…Das Stück von Jonas Hassen Khemiri hat man sicher nicht gesehen – das ist mit vollem Bewusstsein konzeptionell kaputt gemacht worden. Die Nöte, von denen zu erzählen gewesen wäre, teilen sich nicht mit.

Zum Bericht von Renate Wagner

London/ Auktion bei „Christies“: Jeff Koons Skulptur „Hase“ kostet 90 Millionen Euro
Rekord-Hase: Die drei Meter hohe Stahlskulptur stellt ein aufblasbares Kaninchen dar. Sie ist das teuerste Werk eines lebenden Künstlers
Bild-Zeitung

Die 3 Meter würden bei mir passen, der Preis leider nicht!

Wien: Life-Ball binnen weniger Minuten ausverkauft
https://www.vol.at/letztes-kartenkontingent-fuer-letzten-life

Ich bin gespannt, wie es weitergeht.Wäre ich der Initiator, würde ich die Marke verkaufen!

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

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