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16. JUNI 2021 – Mittwoch

16.06.2021 | Tageskommentar

 

OPER GRAZ: Die Saison 2021/22 

Endlich ist es so weit!
Nach langen Monaten des Tüftelns, Planens und doch wieder Umplanens haben Intendantin Nora Schmid, Ballettdirektorin Beate Vollack und Chefdirigent Roland Kluttig heute Vormittag den Spielplan der Opernsaison 2021/22 der Presse vorgestellt.

„Nach der langen Zeit, in der die Musen schweigen mussten, blicke ich optimistisch nach vorne und freue mich auf eine Zeit, in der all das Ungesagte und Ungehörte wieder zum Ausdruck kommen kann. Wir alle als Team der Oper Graz sind den Unwägbarkeiten zum Trotz mit viel Kreativität und Engagement gut durch diese Krise gekommen. Den Spielplan für die neue Saison mussten wir mehrfach überarbeiten, und ich bin glücklich, nun so ein vielfältiges, musikalisch anspruchsvolles und atmosphärisch dichtes Programm präsentieren zu können.“ sagte Intendantin Nora Schmid anlässlich der Präsentation des neuen Programms.

Freuen Sie sich auf einen vielfältigen Spielplan mit Highlights aus Oper, Operette, Musical, Ballett und Konzert sowie auf ein umfangreiches Programm für junges Publikum!

Hier finden Sie den Spielplan 2021/22

Oper Graz Saison 21/22
Die Musen dürfen wieder singen, spielen und tanzen
https://www.krone.at/2438729

Oper Graz: Verdi-„Hit“ zum Saisonauftakt
https://steiermark.orf.at/stories/3108415/

Graz
Stark wie Shakespeares „Sturm“: Saisonende an der Grazer Oper
Die Presse.com

Wiener Volksoper im Casino am Schwarzenbergplatz: DETLEV GLANERT Leyla und Medjnun 14.6.2021:

Alexander Pinderak, Mara Mastalier. Foto: Wiener Volksoper

Vor knapp zwei Jahren war im Wiener Konzerthaus das interkulturelle, mehrsprachige Musiktheaterprojekt „Orfeo & Majnun“ von Moneim Adwan, Howard Moody und Dick van der Harst als österreichische Erstaufführung zu sehen. Darin wurde die antike Sage von „Orpheus und Eurydice“, wie sie von Ovid in seinen Metamorphosen (10,1-105) geschildert wird, mit der Liebesgeschichte „Layla und Majnun“ (um 1188) des persischen Dichters Nizami von Gandscha (1141-1209) nach einer präislamischen, arabisch-beduinischen Legende, verbunden. Das von Komponist Detlev Glanert (6.9.1960*) als „Märchen für Musik“ benannte Musiktheaterwerk erlebte seine Uraufführung am 28. Mai 1988 als Auftragswerk der 1. Münchner Biennale für neues Musiktheater. Es war seine erste Oper. Die Neufassung von 2016 wurde sodann am 12. Mai 2017 an der Staatsoper Hannover erstaufgeführt und nun im Kasino am Schwarzenbergplatz als österreichische Erstaufführung vorgestellt. Das ursprüngliche Libretto stammte von Aras Ören und Peter Schneider und wurde von Regisseurin Ruth Brauer-Kvam und Nicolaus Hagg, der durch die Oper als Erzähler Zenne führt, für die Volksoper neu eingerichtet. Die Gesamtdauer betrug erquickliche und spannungsgeladene 100 Minuten. Die Geschichte des Liebespaars „Leila und Madschnun“ wurde in der arabisch-persischen sowie der türkisch-kurdischen und urdusprachigen Literatur in unterschiedlichen Formen ausgestaltet…

...Die gut besuchte Aufführung wurde am Ende von allen Zusehenden ausgiebig mit Applaus bedankt. 

Zum Bericht von Harald Lacina

Wien/ Kasino Schwarzenbergplatz
Detlev Glanerts märchenhafte Oper „Leyla und Medjnun“
Der Standard.de

Leyla und Medjnun“ und Liebe, die in Wahnsinn führt
Detlev Glanerts Musikmärchen wird in der Volksoper im Kasino mehrfach poetisch gedeutet.
Wiener Zeitung

HEUTE ganztägig als Met-Stream: DIE WALKÜRE

die New Yorker MET zeigt heute den ganzen Tag auf ihrem Streamingkanal Wagner’s Die Walküre in der Regie von Robert Lepage in einer Aufzeichnung von 2019. Unser Musikdirektor an der Wiener Staatsoper, Philippe Jordan – in der Übertragung als „meisterhafter Wagnerdirigent“ bezeichnet – dirigiert das MET-Orchester. Auf dem Besetzungszettel steht auch ein Österreicher: Günther Groissböck singt den Hunding. Zur weiteren hochkarätigen Besetzung gehören Christine Goerke als Brünnhilde, Greer Grimsley als Wotan, Eva-Maria Westbroek als Sieglinde, Stuart Skelton als Siegmund und Jamie Barton als Fricka.

https://www.metopera.org/season/on-demand/opera/?upc=810004201118 Lukas Link

32. HERBSTTAGE BLINDENMARKT. Regiedebüt von Daniela Fally

 

Herzlich willkommen zu Operette und mehr!
„Wiener Blut! Eig’ner Saft, voller Kraft, voller Glut“

Die 32. Herbsttage Blindenmarkt widmen sich einem besonders unwiderstehlichen Klassiker der goldenen Ära der Operette!

REGIE-DEBÜT DANIELA FALLY
Gab es im vergangenen Jahr Pandemie-bedingt nur eine begeistert aufgenommene „Operettenrevue“ zu erleben, so wird 2021 „Wiener Blut“ nun in voller Pracht im Zentrum der Herbsttage stehen. Johann Strauß‘ letzte Operette, deren Uraufführung der MelodienKönig nicht mehr erleben durfte, ist eines der bekanntesten und erfolgreichsten Werke dieses Genres.

Herbsttage-Intendant Michael Garschall hat in diesem Jahr ein ganz besonders exquisites Überraschungspaket für sein Publikum geschnürt: Daniela Fally wird in Blindenmarkt ihr Regie-Debüt geben! Die international gefragte Sopranistin und Parade-„Adele“ unserer Zeit sprüht nur so vor Ideen! Man darf gespannt sein auf eine herausragende „Wiener Blut“- Interpretation einer begeisterten Strauß-Verehrerin: „Die Operette und unsere Wiener Musik sind seit jeher meine ganz große Leidenschaft. Daher freue ich mich sehr, dass mir
Intendant Michael Garschall die Möglichkeit einer ersten Regiearbeit in Blindenmarkt eröffnet hat. Mein Team und ich planen einen hoch unterhaltsamen, schwungvollen, und vor allem urwienerischen Operettenabend!“ macht Daniela Fally neugierig auf ihr „Wiener Blut“…

Wiener Blut, Premiere 8.10.2021,
Vorstellungen sind derzeit bis 26.10.2021 geplant, Verlängerung möglich.

nformationen
www.herbsttage.at
Karten: 07473 / 666 80
Der Vorverkauf startet am 1.9., für Mitglieder des Fördervereins ab 26.8.
Veranstaltungsort: Ybbsfeldhalle Blindenmarkt, Lindenstraße 18, 3372 Blindenmarkt

Berlin
Premiere an der Deutschen Oper Berlin: Uninspiriertes Rheingold

Copyright: Bernd Uhlig

Deutschlandfunk.de

Kritik – „Rheingold“ an der Deutschen Oper Berlin: Viel Durcheinander, aber wenig Sinn
BR.Klassik.de

„Das Spiel drum kann ich nicht sparen!“: Das Rheingold an der Deutschen Oper Berlin
bachtrack.com

The Hungarian State Opera announces the 2021/22 season including the reopening of the Opera House

The 138th season of the Hungarian State Opera presents seventeen premieres including seven that had to be postponed. The three venues of the Opera await audiences with 400 opera and ballet performances, and a further 1300 concerts, chamber concerts, special events, and multimedia activities mean the beginning of a new era. A number of world-class stars also grace the stages such as Plácido Domingo, who is to return as a singer and a conductor, and opera lovers can meet Erwin Schrott, Patricia Petibon, Matthew Polenzani, Lawrence Brownlee, and Sir Willard White as both Bluebeard and Porgy.

Mehr Informationen in den heutigen „Infos des Tages“

Berliner Philharmoniker in der neuen Saison: Waldbühne, Odessa und Zukunftsgedanken
https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2021/06/berliner-philharmoniker

IMPULSTANZ WIEN:

 

Die 38. Ausgabe des ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival präsentiert von 15. Juli bis 15. August 2021 61 Produktionen in zwölf Spielstätten – vom Volkstheater über das Odeon bis zum ehemaligen Gustinus-Ambrosi-Museum im Augarten. Darunter finden sich 18 Uraufführungen, 36 österreichische Erstaufführungen, drei [ImPulsTanz Classics] und neun Stücke der [8:tension] Young Choreographers’ Series. Zudem lädt das Festival zu Film- und Musikvideoprogrammen, Buchpräsentationen, einer Ausstellung und vielem mehr.

Tickets für alle Produktionen sind ab sofort auf www.impulstanz.com und an den Tageskassen erhältlich!

Ballett/ Tanz: Christian Spuck wird Intendant des Berliner Staatsballetts
Nach langen Querelen ist eine Lösung für das Staatsballett gefunden: Ab dem Sommer 2023 übernimmt der Zürcher Ballettdirektor die Leitung.
Berliner Zeitung

OPER ZÜRICH: GESUCHT – GEFUNDEN: Neue Ballettdirektion ab 2023/24

Die renommierte Choreografin Cathy Marston wird neue Ballettdirektorin und Chefchoreografin des Balletts Zürich. Die gebürtige Britin mit Schweizer Pass tritt mit Beginn der Saison 2023/24 für zunächst zwei Spielzeiten die Nachfolge von Christian Spuck an, der zum Intendanten des Staatsballetts Berlin berufen wurde. Der langjährige Zürcher Ballettdirektor, der das Ballett Zürich seit 2012 sehr erfolgreich leitet, übernimmt damit ab der Saison 2023/24 die grösste eigenständige Ballettcompagnie Deutschlands.

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart: 18. Juni 2021
A QUIET PLACE 2/ USA / 2020
Drehbuch und Regie: John Krasinski
Mit: Emily Blunt, Cillian Murphy, Millicent Simmonds, Noah Jupe u.a.

Sind die Gegenwart und die Zukunft, wie sie logischerweise auf uns zukommen wird (mit den in jeden Menschen eingebauten Chips zum Beispiel) nicht schlimm genug? Müssen wir uns noch zusätzlichen Horror ausdenken,, was wäre, wenn die Weltraum-Biester doch kommen – und dafür millionenfach ins Kino stürmen? Seltsame Spezies, die Menschen. Aber ein Einspielergebnis von 340 Millionen Dollar an den Kinokassen kann vermutlich nicht irren.

Das erzielte der Regisseur John Krasinski 2018 mit einer Mischung aus Sci-Fi, Horror, Aliens, Überlebenskampf und seiner Gattin im wahren Leben, Emily Blunt, als potente Hauptdarstellerin mit „A Quiet Place“. Das „quiet“ war hier nicht als Vorort-Idylle zu verstehen, sondern als absolute Notwendigkeit: Denn die hässlichen Aliens, die die Welt hier schon heimgesucht haben, sind zwar blind, aber nicht taub. Jedes kleinste Geräusch bringt sie auf die Spur ihrer Opfer, der Menschen. Ein Leben in absolutem Schweigen ist angesagt…

…Sein Rezept besteht darin, eine Geschichte, die Science Fiction in Reinkultur ist, nicht als solche, sondern quasi als Realität zu verkaufen – echte Menschen in echten Situationen und echten Katastrophen. So dass man erst recht erleichtert aus dem Kino kommt: Ist ja alles nicht wahr! Haben wir es, Pandemie hin oder her, doch vergleichsweise gut!

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Joe Biden und Wladimir Putin treffen sich heute in Genf. Das ist passiert: Die kleine Schweiz wird heute für einen Tag zur Bühne der grossen Politik. In Genf treffen sich der amerikanische Präsident Joe Biden und der russischer Machthaber Wladimir Putin zu Gesprächen. Für Moskau ist das Treffen ein Zeichen der Ebenbürtigkeit der Grossmächte. Illusionen hegt die russische Seite aber keine. Der Kreml hatte die Zusage für das Treffen hinausgezögert, weil er fruchtlose Geplänkel und Kaskaden von Vorwürfen verhindern wollte.
Zum Bericht
Dutzende von Menschen bei Anschlag in Kolumbien verletzt: Bei einem Anschlag auf einen Militärstützpunkt im Osten Kolumbiens sind mindestens 36 Menschen verletzt worden. Drei der Opfer seien schwer verwundet worden, als auf dem Gelände der 30. Brigade in Cúcuta eine Autobombe explodierte.
Zum Bericht
Israel greift Ziele im Gazastreifen an: Erstmals seit Inkrafttreten der Waffenruhe mit der Hamas im Mai hat Israel wieder militärische Einrichtungen der Palästinenserorganisation im Gazastreifen angegriffen. Die Bombardements seien eine Reaktion auf den Abschuss von Brandballons auf israelisches Gebiet gewesen, teilte die israelische Armee mit.
Zu den neusten Entwicklungen
Regierungspartei gewinnt Parlamentswahl in Algerien: Bei der ersten Parlamentswahl in Algerien nach dem Sturz von Langzeitherrscher Abdelaziz Bouteflika hat die regierende Nationale Einheitsfront ihre Position als stärkste Kraft verteidigt. Zweitstärkste Kraft wurde ein Block aus unabhängigen Kandidaten.
Zum Bericht
Politiker wollen Imame strenger kontrollieren: Extremistische Prediger sind ein Sicherheitsproblem, das bürgerliche Ständeräte mit einem öffentlichen Imamregister lösen wollen. Ein Steilpass für Rechtsextreme, meinen Vertreter der muslimischen Gemeinschaft warnend. Sie wollen Islamisten anders stoppen.
Zum Bericht

Wien/ Schönbrunn: Sisi muss wieder das Geschäft ankurbeln

 

Die Corona-Goldgräber: Von Krisengewinnern und Abzockern – Servus TV

 

Krisen sind gut fürs Geschäft. Wer sind neben den Impfstoffherstellern noch die Gewinner der Corona Krise. Wer sind die Akteure und Profiteure? Die Servus Reportage folgt der Spur des Geldes und fragt wer mit und an Corona verdient?

ZU SERVUS TV 47 Minuten

Österreich
Onlinemedium exxpress.at startet mit TV-Sender
Dreistündige „Exxpresso“-Newsshow startet am Mittwochmorgen.
Kurier.at

Antikörpermittel von AstraZeneca quasi wirkungslos
https://www.krone.at/2438617

Astrazeneca mit Misserfolg
Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astrazeneca hat bei der Entwicklung eines Medikaments gegen Covid-19 einen Rückschlag erlitten. In einer ersten Studie sei das Ziel, eine symptomatische Covid-19-Erkrankung zu verhindern, nicht erreicht worden,
Vienna.at

Weg mit der Maskenfolter für alle
Hätte es noch eines Beweises bedurft, welche Schlafmützen in diesem Land in der Regierung sitzen, dann zeigt das Beispiel der Maskenpflicht für Schüler, wie weltfremd die Minister Faßmann und Mückstein seit Langem agieren. Mit der Hitze der letzten Tage ist das für viele Kinder zur Qual geworden. Fünf Stunden Maske tragen bei mehr als 30 Grad ist unzumutbar.
https://www.oe24.at/oesterreich/politik/wolfgangfellner/weg-mit-der-masken-folter-fuer-alle/480533261

Ich wünsche einen schönen Tag und ziehe mich in die gut klimatisierte Online-Merker-Redaktion und Galerie zurück. Zuvor muss ich aber noch den Weg durch die Meidlinger Fuzo schaffen.

A.C.

A.C.

 

 

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