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16. JUNI 2020 – Dienstag

16.06.2020 | Tageskommentar

Heute an der Wiener Staatsoper: Solistenkonzert (auch als Stream zu erleben

Die Vorstellung ist ausverkauft, Sie können sie aber als kostenlosen Stream erleben!

Zum Stream

Wien/ Staatsoper
Die härteste Prüfung für Wiens Opern-EnsembleBezahlartikel
Es war Herbert von Karajan, der dem Wiener Ensembletheater einst den Todesstoß versetzte. Sein Ideal lautete: Eine perfekte Besetzung für jede Oper möglichst in allen großen Opernhäusern der Welt. Eine Utopie, die zumindest dafür gesorgt hat, dass es mittlerweile kaum noch ein bedeutendes Haus auf der Welt gibt, das noch über ein schlagkräftiges Sängerensemble verfügt.
Die Presse

Dazu mag einiges zu sagen sein, aber nicht vor mir, da ich mich mit dem Thema nicht intensiv beschäftigt habe. Die Welt hat sich geändert, in der Vor-Karajan-Zeit waren Reisen ein Problem!

Mailand
Scala feiert 90. Geburtstag von Operngestalter Pizzi

Die Scala feiert den 90. Geburtstag des Bühnenbildners und Opernregisseurs Pier Luigi Pizzi. Auf der Facebook-Seite des Theaters wurde ein Video mit Glückwünschen von Künstlern und anderen Persönlichkeiten für den gebürtigen Mailänder veröffentlicht, der an Bühnen wie der Scala, dem Wiener Burgtheater, der Wiener Staatsoper und der Pariser Oper arbeitete.
Wiener Zeitung

München/ Bayerische Staatsoper
Endlich wieder Oper: In der Oase des Wahns
Der Abend zur Stunde: Holger Falk singt in München Peter Maxwell Davies‘ „Eight Songs for a Mad King“.
Sueddeutsche Zeitung

MÜNCHEN/ Gärtnerplatztheater: – Einmal König sein – Montag, 15. Juni 2020

Ich war heute einmal König. Hatte einen Platz in der Königsloge des Gärnerplatztheaters „gewonnen“ – 16 Plätze pro Vorstellung wurden unter den Personen, die ein Bestellformular ausgefüllt haben, verlost. Ich habe den Verdacht, dass das Interesse nicht sehr groß war, da eine Frau, die mit mir in der Königsloge saß, für jede Vorstellung eine Karte erhalten hat.  Es war, trotz hervorragender musikalischer Leistungen, insgesamt eine traurige Veranstaltung: Der Blick auf das leere Parkett ist einfach nur deprimierend.  Was Ludwig 2 daran gefunden hat entzieht sich meinem Verständnis…

Zum Bericht von Susanne Kittel-May

Schulden beschleunigen Führungswechsel an der Pariser Oper
Nach Rentenstreik und Coronakrise ruht an der Pariser Oper seit Monaten der Spielbetrieb. Dafür ist in der Führungsetage viel Bewegung.
https://www.swr.de/swr2/musik-klassik/chaos-an-pariser-oper-100.html

Insider wissen, dass Stephane Lissnér überall wo er bisher tätig war verbrannte Erde hinterlassen hat. Dennoch schafft es dieser Mann, immer wieder ein lukratives Engagement zu finden. Wie geht das? Von Lissnér kann man wohl auch viel lernen!

Oper Burg Gars präsentiert „Klang Burg Gars“- Sommerprogramm 2020

Intendant Dr. Johannes Wildner zeigt von 3. Juli bis 4. September 2020 zehn ausgewählte musikalisch-literarische Programmhöhepunkte entsprechend den Sicherheitsrichtlinien.

Durch dieses Tor müssen die Besucher in Gars gehen. Hoffentlich passieren es heuer viele Gäste, denn der Intendant hat ein komplett neues Programm aus dem Boden gestampft

Während die Oper „Carmen“ in die Saison 2021 verschoben werden musste, haben Intendant Dr. Johannes Wildner und sein Team fieberhaft an einem den Richtlinien für Veranstaltungen entsprechenden Sommerprogramm gearbeitet. Das hochkarätige Resultat: Zehn erlesene Kulturabende, die unter dem Motto „Klang Burg Gars“ über den gesamten Sommer hinweg (3.7.-4.9.2020) wöchentlich ein musikalisch-literarisches Programm in der Burg Gars bereithalten.

Von Schubertiade bis Wienerlied
Jeweils freitags um 20.00 Uhr wird in der Babenbergerburg Gars von 3. Juli bis 4. September ein kultureller Höhepunkt geboten. Musik und Literatur stehen dabei gleichermaßen im Mittelpunkt. Der Bogen spannt sich von der Schubertiade bis zum Wienerlied, vom Bühnenstück mit Live-Musik bis zur Tanzperformance. „Unser Sommerprogramm ist ein vielfältiges Angebot an die Menschen, die im Frühjahr plötzlich die Erfahrung machen mussten, dass nichts mehr geht, und die langsam wieder all jenes tun können, das früher selbstverständlich war – wie zum Beispiel einen Konzertabend genießen. Gerade in schwierigen Zeiten ein kulturelles Angebot bereitstellen zu können, das war mir ein großes persönliches Anliegen. Wir sind keine Schönwettergladiatoren, die nur bei günstigen Bedingungen agieren und sich bei Problemen hinter dem Ofen verstecken!“, stellt Johannes Wildner klar…

Klang Burg Gars – Sommerprogramm. Der Start erfolgt am 3. Juli

3. Juli 2020: „Gott erhalte! Gott beschütze!“

Die abenteuerliche Geschichte der Kaiserhymne von Joseph Haydn, erzählt von Michael Korth mit dem Westpannonischen Streichquartett und Andreas Wildner.
Intendant Johannes Wildner und seine Freunde spielen das Kaiserquartett von Joseph Haydn und andere Stücke der Wiener Klassik. Dazu erzählt der Schriftsteller, Musikethnologe und Kulturphilosoph Michael Korth Wissenswertes über die Geschichte jener Melodie, die einst die Hymne des Kaiserreiches Österreich war und dann mehreren deutschen Staaten als Hymne gedient hat.

Das genaue Programm /Gesamtprogramm der 10 Abende, sind unserem heutigen „Infos des Tages“ zu entnehmen

Ladas Klassikwelt 36: Ein künstlerischer Mittsommernachtsalptraum?
Am Johannistag finden häufig Konzerte mit Carl Orffs „Carmina Burana“ statt, weil das Werk thematisch zum Mittsommer passt. 2006 wurde der Chor der Kantorei Sankt Barbara, in dem auch ich sang, eingeladen, das Stück im Rahmen der jährlichen Veranstaltung „Wianki“ (Kränze) in Krakau aufzuführen.
Jolanta Lada-Zielke berichtet aus ihrer Klassikwelt
Klassik-begeistert

Berlin: Hotel de Rome Wiedereröffnung mit Mitgliedern des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden

 

Anbei der Hinweis auf eine Nachbarschaftsaktion: Anlässlich der Wiedereröffnung des Hotel de Rome wird sich am Mittwoch, den 17. Juni 2020 ab 17 Uhr je ein Hotelfenster zum Bebelplatz öffnen und die acht Solistinnen und Solisten des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden werden mit Renato Rascels „Arrivederci, Roma“ und Paul Linckes „Berliner Luft“ den Bebelplatz zum Klingen bringen. Es singen Victoria Randem, Serena Sáenz, Aytaj Shikhalizada, Frederic Jost, Jaka Mihelač, Andrés Moreno García, Erik Rosenius und Linard Vrielink.

Der Spielplan 2020/21 in Liège (Lüttich) liegt seit einiger Zeit vor.

Zur Jubiläumsspielzeit (200-Jahrfeier des Hauses) hat man ein enorm anspruchsvolles Programm auf die Beine gestellt: https://www.operaliege.be/en/activities/

Man kann bereits Abonnements und ab 16.06.Einzeltickets erwerben, Corona-Einschränkungen scheint es nicht zu geben.

Düsseldorf: Wie sich die Oper auf die Gala im Autokino vorbereitet
Düsseldorf 52 Symphoniker und 20 Mitglieder des Opernchors treten am 19. Juni auf dem Messeparkplatz P1 auf. Noch gibt es einige Karten für den Abend.
https://www.wz.de/nrw/duesseldorf/wie-sich-die-duesseldorfer-oper-auf-die

Ausstellungen/ Kunst: Denkmalstürze: Der Bildersturm auf Krieger und Kolonisatoren
Nicht nur die „Black Lives Matter“-Bewegung macht Schluss mit dem Kult um Leopold II. und Konsorten: Eine neue Erinnerungskultur erscheint notwendig
Der Standard

Buch: Devid Striesow und Axel Ranisch: Zwei in völligem Einklang
Schauspieler Devid Striesow und Regisseur Axel Ranisch sind Freunde – und begegnen sich noch auf anderer Ebene: über klassische Musik.
Berliner Morgenpost

Film/ TV: Folgen der Rassismus-Proteste für die Kultur: Vom Gegenwinde verweht
„Vom Winde verweht“, „Fawlty Towers“ oder „Little Britain“ stehen in der Kritik. Die Debatte folgt vorhersagbaren Mustern. Das müsste nichts ein.
Kurier

Evelyn Adunka / Gabriele Anderl: JÜDISCHES OTTAKRING UND HERNALS
400 Seiten, Mandelbaum Verlag, 2020

Besuchen Sie Renate Wagners BUCHRUBRIK

Oft wird man von ganz unbewussten Vorurteilen beherrscht. Wiener Juden anno dazumal, sprich vor 1938, vor allem noch in der Monarchie – das waren im allgemeinen Bewusstsein entweder die armen, orthodoxen Bewohner der Leopoldstadt, die ihr Galizien noch mit sich trugen, oder die assimilierten, reichen, gebildeten Juden zwischen Innerer Stadt und Cottage.

Aber inzwischen weiß man, dass es in allen Wiener Bezirken jüdische Bevölkerung gab, auch in Ottakring und Hernals, den klassischen „Arbeitervierteln“ von Wien. Die Geschichte der Juden wird nun in allen Wiener Bezirken aufgearbeitet, und gerade „Ottakring und Hernals“, mit unendlichem Fleiß aus den Archiven und der „Oral History“ geholt von den Autorinnen Evelyn Adunka und Gabriele Anderl, erweisen sich als besonders ergiebig.

Schon vor der Eingemeindung der niederösterreichischen Randgebiete 1892 in den nunmehrigen Großraum Wien, hatten die rund 8.500 dort ansässigen Juden im Jahr 1874 die „Cultusgemeinde von Hernals, Ottakring und Neulerchenfeld“ begründet, obwohl an den vielen jüdischen Schicksalen, die dieses Buch hervorholt, nicht nur gläubige Juden erwähnt werden, sondern auch konvertierte oder glaubenslose. Sie alle wurden spätestens von den Nationalsozialisten auf ihre „Rasse“ zurück geworfen…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Sie fragen – Bundesgesundheitsminister Spahn antwortet | Nachbericht aus Berlin

 

Bitte untenstehenden Link anklicken!

Der  Link, zeigt das offizielle Video mit Jens Spahn, im Anschluss an den wochenendlichen Bericht aus Berlin, in dem er die derzeitigen Corona-PCR-Tests selbst ad absurdum geführt hat. – Vielleicht wäre das wichtig, das mal zu veröffentlichen, da daran ja die gesamten gegenwärtigen Kultur- und weitere Beschränkungen noch hängen. – Offizieller geht es ja nicht (A.W./ Hamburg)
ZUM VIDEO

Österreich
Öffentliche Inserate: Öffentliche Hand warb im 1. Quartal 2020 um rund 40,9 Millionen Euro

Rund 11,3 Mio. für den Boulevard – Bundesregierung gab 7,9 Mio. Euro aus, Stadt Wien 5,2 Mio.
Wiener Zeitung

Die beteilten Zeitungen sind anscheinend Gewinner der Krise.

Das ist Disziplin!

 

Verbringen Sie einen schönen Tag!

A.C.

 

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