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16. DEZEMBER 2021 – Donnerstag

16.12.2021 | Tageskommentar

HEUTE: Rene Pape (Philipp II. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

WIENER STAATSOPER: WIEDERAUFNAHME „DON CARLO“ AM 16.12.

René Pape springt als Philipp II. ein, Ain Anger übernimmt Partie des Großinquisitors

Giuseppe Verdis Don Carlo in der Inszenierung von Daniele Abbado wird am Donnerstag, 16. Dezember 2021, an der Wiener Staatsoper wiederaufgenommen – und der außergewöhnliche Reigen an krankheitsbedingten Umbesetzungen, der bereits die Periode vor dem jüngsten Lockdown gekennzeichnet hat, geht dabei weiter.

Unter der musikalischen Leitung von Musikdirektor Philippe Jordan, der das Dirigat kurzfristig für den sich von einem Sturz erholenden Franz Welser-Möst übernehmen musste, verkörpert Fabio Sartori die Titelpartie; María José Siri, die für die ebenfalls erkrankte Asmik Grigorian eingesprungen ist, in ihrem Rollendebüt am Haus die Elisabetta. Boris Pinkhasovich gibt den Rodrigo sowie Ekaterina Gubanova die Eboli.

Dmitry Ulyanov, der ursprünglich als Großinquisitor besetzt war, fällt nun ebenfalls krankheitsbedingt aus. Ain Anger, der in dieser Wiederaufnahme plangemäß Philipp II. gestaltet hätte, hat beide Partien in seinem Repertoire. Er hat sich daher dankenswerterweise dazu bereit erklärt, die Partie des Großinquisitors zu übernehmen. Dafür wird René Pape als Filippo II. einspringen. Herr Pape war ja als Gurnemanz in der ab 15. Dezember laufenden Wiederaufnahme des Parsifal besetzt, konnte krankheitshalber aber nicht an den Proben teilnehmen und musste seinerseits durch Georg Zeppenfeld umbesetzt werden. Er ist nun wieder genesen und kann ganz kurzfristig die Rolle des Königs in Don Carlo übernehmen, da er diese Inszenierung, an deren Premiere 2012 er beteiligt war, sehr gut kennt.

Wiener Staatsoper: „Don Giovanni“

Kyle Ketelsen, Philippe Sly, Kate Lindsey. Foto: Wiener Staatsoper

Dr. Manfred A. Schmid beginnt seinen Bericht wie folgt: Vorbemerkung: Alle Streaming- und TV-Premieren im Frühjahr und Herbst habe ich mitverfolgt, mich aber aus grundsätzlichen Überlegungen geweigert, sie zu rezensieren, da der Blick auf die Bühne durch die vom Aufnahmeleiter gewählten Blickwinkel und Bildausschnitte gelenkt und gegängelt wird. Auch eine Beurteilung der stimmlichen Leistungen schien mir im Vergleich zum Live-Erlebnis im Haus alles andere als fair zu sein…

Wenn in der Oper Don Giovanni der Titelheld keinerlei Ausstrahlung hat, kein Geheimnis, kein Rätsel darstellt, fehlt der Mittelpunkt. Unverständlich bleibt daher auch die geradezu manische Bindung Donna Elivras an diesen Fiesling. Was sie an ihn findet, ist diesmal noch weniger zu begreifen als sonst. Dabei gäbe es da einige Anhaltspunkte, was die Faszination von Schurken und Verbrechern ausmacht: Stichwort Jack Unterweger. Aber, wie bereits festgestellt, Barrie Kosky hat diesmal jeder Deutung abgeschworen. Daher wankt Kate Lindsey hier nur als zu bemitleidenswerte psychisch Kranke durch die Wüste dieser Inszenierung. Dazu passt leider auch das Gepiepse, wenn sie mit hohen Tönen unbeirrt um Giovannis Zuneigung wirbt. In der Mittellage ist ihr Mezzosopran hingegen durchaus zufriedenstellend.

Nicht groß genug ist auch die Stimme von Hanna-Elisabeth Müller, es gelingt ihr aber dennoch, ihr traumatisches Erlebnis in der Arie „Or sai chi l’onore“ mit Anstand zu reflektieren. Da zudem auch Ain Angers Komtur eine Enttäuschung ist und als Bass, der aus dem Jenseits kommt, viel zu harmlos klingt, erweist sich Stanislas de Barbeyrac als Don Ottavio als die stärkste Besetzung in den zentralen Partien. Sein heller, warmer Tenor erinnert in den besten Momenten an den Mozart-Tenor Michael Schade…

Viel Applaus im sehr gut besuchten Opernhaus zeugt nicht zuletzt auch davon, dass alle Welt glücklich ist, wieder dabei sein zu dürfen.

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Wien/ Staatsoper
Oh Mann
Mozarts „Don Giovanni“ wird gern als Frauenverschlinger inszeniert. An der Wiener Staatsoper läuft es gerade anders.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/barrie-kosky-staatsoper-wien-don-giovanni-1.5487653

Philippe Jordan prägt Wiens neuen „Don Giovanni“
So viel Jordan hat man an der Wiener Staatsoper bislang kaum erlebt. Der Schweizer, der seit letzter Saison als Musikdirektor an der Wiener Staatsoper schaltet und waltet, entstaubt Mozarts „Don Giovanni“ vollkommen. Derart tragende Piani hat man bei Mozart schon lange nicht mehr gehört. Dabei schöpft Philippe Jordan aus dem Vollen. Obwohl einige Hundert Meter entfernt, die Wiener Philharmoniker zeitgleich im Musikverein unter Kirill Petrenko spielen, hat man sich im Graben der Wiener Staatsoper nicht lumpen lassen. Neben Konzertmeister Volkhard Steude, Ex-Vorstand Großbauer und Beau Daniel Ottensamer geben hier alle ordentlich Stoff.
Klassik-begeistert.de

Wien
Wiener Philharmoniker spielen ihr Neujahrskonzert vor Publikum
Die Entscheidung fiel wie angekündigt zwei Wochen vor dem Termin. Nur die Stehplätze müssen aufgrund der Corona-Richtlinien verwaist bleiben.
WienerZeitung.de

Rolando Villazon an der Metropolitan-Opera als „Papageno. Sehen Sie ein Instagram-Video (2,10 Minuten)
Gefunden von Fritz Krammer

The #MozartMagic continues tonight at @metopera! Enjoy Rolando’s performance “A cuddly wife or sweetheart” as Papageno in Julie Taymor’s production of the THE MAGIC FLUTE.
Performances continue until January 5.

ZU INSTAGRAM mit Video (2 Minuten) bitte diesen Link anklicken

Frühstart der Wiener Festwochen: Castellucci bringt Mozarts Requiem auf die Bühne

© Pascal Victor

Die kommende Festivalausgabe wird mit einem Prolog im April beginnen. Der italienische Starregisseur Romeo Castellucci präsentiert gemeinsam mit Dirigent Raphaël Pichon und dem Ensemble Pygmalion Mozarts letztes – und unvollendetes – Werk Requiem. Le Figaro beschreibt das so: „Mozarts Requiem erklingt als Echo des ganzen Planeten. Castellucci und Pichon bieten eine wunderbare Meditation über die Schönheit der Welt und ihren Zerfall.“ Die Libération stellt fest: „Die Totenmesse wird zu einer Ode an das Leben.“ Und wir finden, besser als mit einer Ode an das Leben kann ein neues Jahr nicht beginnen! Der Kartenverkauf für Requiem startet am 26. Jänner 2022. Das gesamte Programm des Festivals wird am 24. Februar veröffentlicht.

Requiem
Termine 1. / 2. / 4. / 5. April, 20 Uhr
Ort Halle E im MuseumsQuartier
MEHR

Neue Corona-Schutzverordnung: Oper Frankfurt muss weitere Besucher*innen ausladen

Die gestern verkündete neue Corona-Schutzverordnung des Landes Hessen zwingt die Oper Frankfurt, weitere ihrer Besucher*innen auszuladen.
Gestern wurde die Leitung der Oper Frankfurt darüber in Kenntnis gesetzt, dass ab 16. Dezember 2021 nur noch vor 530 Zuschauer*innen gespielt werden darf. Intendant Bernd Loebe zeigt sich von der dritten Änderung der Corona-Schutzverordnung innerhalb von drei Wochen mehr als irritiert: „Wir stehen nun – nachdem wir bereits mehrere hundert Personen pro Vorstellung ausladen mussten – vor der Aufgabe, innerhalb von zwei Tagen weiteren Theaterfreund*innen absagen zu müssen! Das ist kaum realisierbar, dennoch versuchen wir es und hoffen auf das Verständnis unserer Kund*innen.“

GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 16. – 22. DEZEMBER 2021

 

18.12. DON GIOVANNI (aus Amsterdam, Aufnahme v. 17.11.) Radio 4Hilversum-19 Uhr
TOSCA (aus New York, Aufnahme v. 11.12.) Deutschlandradio-19.05 Uhr
RIGOLETTO (aus London, Aufnahme v. 24.9.) ORF Ö1-19.30 Uhr
MACBETH (aus London, Aufnahme v. 16.11.) BBC 3-19.30 Uhr
FEDORA (aus Amsterdam, Aufnahme v. 11.9.), HR 2-20 Uhr
WOZZECK (aus Toulouse, Aufnahme v. 19.11.) France Musique-20 Uhr
19.12. LE TIMBRE D’ARGENT (aus Paris, Aufnahme v. 9.6.2017) WDR 3-20.04 Uhr

Unser musikalischer Adventkalender Nr. 12
zusammengestellt von TTT
Vom Himmel hoch, da komm ich her – Martin Luther – Melodie 15/16. Jhdt. „Spielmannsweise“
Natur versus prominent klassische Stimmen:

Heintje – ca. 1967
Hendrik Nikolaas Theodoor „Hein“ Simons (* 1955) niederländischer Schlagersänger, Kinderstar Heintje

http://www.youtube.com/watch?v=SBb5w0NPdLU

Daniel Behle 2018 ·http://www.youtube.com/watch?v=sxrExBhQuwY

Jonas Kaufmann 2020 http://www.youtube.com/watch?v=iweBpkHwO-0

Biel: Uraufführung der Oper «Eiger»Gipfelsturm in den Abgrund (Bezahlartikel)
Am Theater Biel wird die Eigernordwand bezwungen – mit Wort und Gesang –, bis die Protagonisten nicht mehr können.
https://www.berneroberlaender.ch/gipfelsturm-in-den-abgrund-818721436237

Berlin/ Piano Salon Christophori
Lena Belkina – Gänsehaut-Faktor 100%
Lena Belkina, die sonst in Bregenz und im Theater an der Wien begeistert oder Sylvesterkonzerte in Moskau gibt, singt auch im kleineren Rahmen die betrogene Donna Elvira ebenso wie den (selbst)verliebten Oktavian ebenso wie russische Lieder von
Peter I. Tschaikowsky und Sergei Rachmaninov, als gäbe es kein Morgen.
Lena Belkina, Matthias Samuil, Mozart und Tschaikowski , Piano Salon Christophori Berlin, 14. Dezember 2021
Übrigens: Lena Belkina ist im Streaming der Oper Leipzig als Angelina in „La Cenerentola“ vom 25. bis 27.12. und vom 31.12. bis 2.1. – jeweils ab 15 Uhr – zu erleben sowie live in derselben Oper (Haus und Stück) am 12.2.2022. Mein Tipp: Auf keinen Fall verpassen.
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de

„art but fair“ formiert sich neu

 Vorstand abf international (v.l.n.r. Stephanie Graeve, Daniel Ris, Stefanie Frauwallner, Erwin Aljukic)

Die Bewegung „art but fair“ setzt sich seit 2013 für faire Arbeitsbedingungen und angemessene Gagen in den Darstellenden Künsten und der Musik ein. Bislang bestand sie aus drei koordinierten Vereinen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In den vergangenen Monaten wurde beschlossen, die Strukturen zu verschlanken und sich zu „art but fair international e.V.“ mit Sitz in Deutschland zusammenzuschließen; die interne Struktur konnte neu organisiert werden. Die von ca. 30.000 Personen abonnierten Facebook-Seiten „art but fair“ und „Die traurigsten und unverschämtesten Gagen- und Auditionerlebnisse“ existieren fort und beziehen sich weiter auf den gesamten deutschsprachigen Raum.
Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Sprechtheater
Linz:
Steile Augenbrauen: „Mephisto“ am Landestheater Linz
Die österreichischen Landesbühnen reichen aufgeschobene Premieren nach – mit dabei sind viele Familienstücke
Der Standard.at

Landestheater feiert mit „Mephisto“-Premiere Wiedereröffnung
ach dem Corona-Lockdown öffnet auch das Linzer Landestheater wieder seine Türen für das Publikum. Am Samstag, 18. Dezember findet, zwei Wochen nach dem ursprünglich geplanten Termin, die Premiere des Stücks „Mephisto“ im Schauspielhaus statt – nach dem gleichnamigen Roman von Klaus Mann, in der Fassung von Luise Rist und Birgit Funke.
www.tipps.at

TTT Psychosoziales: Psyche beeinflussend, theaterrelevant
Wahrheit und Wahrhaftigkeit
Wer nicht weiss, was Wahrheit ist, kann dennoch wissen, was Unwahrheit ist. Gibt es so etwas wie Wahrheit überhaupt? Wahrheit ist für das Denken und das Leben unentbehrlich. Kurztext
https://www.nzz.ch/article9I2YV-1.236805
+ ggf. 25 Seiten: Kritische Theorie und Wahrhaftigkeit
https://www.hausarbeiten.de/document/109708

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart:  17. Dezember 2021
ANNETTE   (Frankreich  /  2021 )
Drehbuch und Regie: Leos Carax
Mit: Adam Driver, Marion Cotillard, Simon Helberg  u.a.

Zuerst einmal: In diesem Film wird gesungen. Viel (zu viel). Und, für musikalische Leute sei es offen gesagt, nicht wirklich gut. Aber Regisseur Leos Carax wollte ein Musical drehen – wenn auch eines der „anderen Art“. Es gab viel Kopfschütteln, als er den Film heuer in Cannes präsentierte. Aber auch hymnische Rezensionen. Filmkritiker sind auch eine seltsame Spezies. Die freuen sich besonders, wenn Regisseur und Film gänzlich den Boden unter den Füßen verlieren…

„Annette“ ist die Tochter des Paares, das im Zentrum des Filmes steht, und sie ist die längste Zeit – eine Marionette, bevor sie sich letztlich in ein kleines Mädchen verwandelt. Nicht die einzige Seltsamkeit, die Leos Carax dem Publikum zumutet – wobei die absurde Geschichte ohne Gesang vielleicht sogar irgendwie möglich erschiene. Als „Musical“ ist sie die konzentrierte Albernheit. Zumal die Musik von Ron Mael / Russell Mael keinesfalls hochklassig ist…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Biden verspricht nach Tornados umfassende Hilfe der US-Regierung: Bei einem Besuch im Katastrophengebiet in Kentucky am Mittwoch hat der amerikanische Präsident Joe Biden den Betroffenen jegliche mögliche Hilfe der Regierung beim Wiederaufbau zugesagt. Das Ausmass der Zerstörung sei «fast nicht zu glauben».
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  • Zahl der hungernden Kinder in Afghanistan steigt auf 14 Millionen: Seit der Machtübernahme der Taliban Mitte August ist laut der Organisation Save the Children die Zahl der hungernden Kinder in dem Land um 3,3 Millionen auf 14 Millionen gestiegen. Ausserdem stehe die Gesundheitsversorgung im Land kurz vor dem Kollaps.
    Zu den neusten Entwicklungen
  • Erst nutzten Bitcoin-Schürfer eine Schwachstelle in Log4j aus, nun staatliche Hacker: Cyberkriminelle versuchen, eine Sicherheitslücke in dem Open-Source-Projekt Log4j auszunutzen, um Bitcoins zu schürfen oder Ransomware zu installieren. Hinzu kommen staatliche Hackergruppen, die vermutlich einen Zugang zu potenziell interessanten Zielen einrichten wollen, um diese später in Ruhe auszuspionieren. Millionen von Geräte und Anwendungen könnten betroffen sein.
    Zum Bericht
  • Hüpfburg wird in Australien vom Wind hochgewirbelt – mehrere Kinder tot oder verletzt: Bei einem schweren Unfall mit einer Hüpfburg im australischen Gliedstaat Tasmanien sind zwei Kinder ums Leben gekommen. Zudem seien mehrere weitere Kinder verletzt worden, einige von ihnen schwer, als heftiger Wind die aufblasbare Burg in die Luft gewirbelt habe, teilte die örtliche Polizei mit.
    Zum Bericht
  • FC-Barcelona-Stürmer Sergio Agüero muss wegen Herzproblemen die Karriere beenden: Der argentinische Fussballer war einer der letzten seiner Art. Er brach Rekorde und eroberte Sympathien wie wenige andere Fussballer. Nun zwingt den 33-Jährigen ein Herzfehler, sein «Lebenselixier» aufzugeben. Der Abschied im Camp Nou war tränenreich.
    Zum Bericht

Deutschland
Normalitätsbegriff von Olaf Scholz: Des Kanzlers einfache Leute
Scholz spricht gern von normalen, einfachen Leuten. Anders als Sahra Wagenknecht meint er das nicht populistisch-ausgrenzend.
https://taz.de/Normalitaetsbegriff-von-Olaf-Scholz/!5818980/

In Madrid geht das Leben ganz normal weiter – trotz steigender Fallzahlen
I
n Madrid gibt es kein 3G. Dort dürfen Ungeimpfte ohne Corona-Test oder Zertifikat fast überall rein, obwohl die Fallzahlen steigen. Die Spanier nehmen es gelassen.
Die Clubs und Bars in Madrid sind voll. Trotz kalter Temperaturen bilden sich vor den Clubs oft lange Schlangen. Obwohl die Corona-Zahlen seit Wochen wieder ansteigen, ist und bleibt Madrid eine der Party-Hochburgen auf der iberischen Halbinsel. Ungeimpfte dürfen hier ohne Test oder Corona-Zertifikat in die Clubs und Bars. Zwar gibt es in einigen Regionen Spaniens die 3G-Regel, jedoch geht das Leben nicht nur in Madrid, sondern überall in Spanien fast normal weiter.

www.20minuten

In Zeiten, als wir Ösis noch glaubten, Corona-Weltmeister“ zu sein (damals befeuert von den Jubelmeldunden des Kanzlers) , haben wir mitleidsvoll nach Italien, Spanien, manchmal geradezu verächtlich nach Schweden geblickt. Mittlerweile mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass diese Länder doch nicht so fahrlässig wie von uns unterstellt agiert haben. Vielleicht sollten wir eimal auch etwas lernen, bevor wir belehren.

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

 

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