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15. MAI 2019 – Mittwoch

15.05.2019 | Tageskommentar


BACKSTAGE WIENER STAATSOPER ist aktuell in unseren Kinos zu sehen. 

Das weltberühmte Wiener Opernhaus verzaubert mit seinen glanzvollen Aufführungen jeden Abend ein großes Publikum. Regisseur Stephanus Domanig führt mit seinem Film hinter die Kulissen des magischen Geschehens. Er zeigt die Menschen und ihre vielfältige tägliche Präzisions- und Teamarbeit genauso wie internationale Opernstars bei den Proben. Einzigartige Einblicke und temporeich schillernde Momente, wie sie das Publikum in der Oper ansonsten nicht zu sehen bekommt, werden erlebbar. Intensiv, bunt, leidenschaftlich und voll mitreißender Musik.

TRAILER: https://www.youtube.com/watch?v=ic_2Htvwwu8

Bühnenarbeiter. Szene aus dem Film „Backstage Wiener Staatsoper“

Wiener Staatsoper: Macbeth – zwei Tage vor Ferruccio Furlanettos 70. Geburtstag

Ferruccio Furlanetto (Banquo). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

…Der Turm in der Schlacht war Ferruccio Furlanetto als Banquo. Zwei Tage vor seinem unglaublichen Siebziger sang er die Rolle des – leider viel zu früh Ermordeten – mit Bravour und dem genau richtigen Gefühl für Dramatik und Kraft, seine enorme Bühnenpräsenz muss nicht eigens erwähnt werden…

Zum Bericht vom Johannes Marksteiner

Da capo für die Macbeth-Premierenbesetzung an der Wiener Staatsoper
bachtrack

Wien/ Theater an der Wien: OBERON – „enttäuschender Rettungsversuch“

Die Habjan-Puppen. Foto: Werner Kmetitsch/ Theater an der Wien

Die letzte Premiere der laufenden Spielzeit im Theater an der Wien galt Carl Maria von Webers „Oberon“: eine romantische Feenoper in drei Akten, uraufgeführt 1826 in London. Es handelt sich um eine Koproduktion mit der Bayerischen Staatsoper München.
http://www.operinwien.at/werkverz/webercm/aoberon.htm
Nikolaus Habjans „Oberon“: Puppenspiel im Menschenversuchslabor
Premiere von Carl Maria von Webers „Oberon“ im Theater an der Wien in einer verspielten Inszenierung
Der Standard

Hamburg/ Elbphilharmonie: Der Stream „Le grand macabre“ von Ligeti ist noch abrufbar

Herrlich schräg, Empfehlung!

JONAS KAUFMANN MUSS AUFTRITTE IN PARIS ABSAGEN – ER WÄRE BEINAHE ERSTICKT!

Münchner Abendzeitung

 

DIE METROPOLITAN OPERA LIVE IM KINO. SAISON 2019/2020

 

12.10.2019: TURANDOT (Goerke; Aronica)
26.10.2019: MANON von Massenet (Oropesa, Fabiano)
9.11.2019 MADAMA BUTTERFLY (Hui He, de Shong; Caré, Domingo)
23.11.2019: AKHNATEN von Philipp Glass
11.1.2020: WOZZECK (van den Heever; Mattei)
1.2.2020: PORGY AND BESS
25.2.2020: AGRIPPINA (Di Donato, Rae, Lindsey)
14.3.2020: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER (Kampe; Terfel)
11.4.2020: TOSCA (Netrebko; Jadge, Volle)
9.5.2020: MARIA STUARDA (Damrau, Barton; Costello

Ab Di, 11. Juni beginnt der Kartenverkauf für einzelne Opern sowie Reservierungsmöglichkeit mit 2-wöchiger Abholfrist.
Kartenreservierungen sind jeweils 5 Tage vor der Aufführung möglich!

London: Royal Opera House 2019/20 Season announced
https://www.roh.org.uk/news/royal-opera-house-2019-20-season-announced

Das Royal Opera House veröffentlicht seine Live-Kinosaison 2019/2020 – 13 Produktionen live aus Londons Covent Garden in deutschen und österreichischen Kinos

Das Royal Opera House veröffentlicht seine Live-Kinosaison 2019/2020 und kündigt 13 Produktionen an, die in 53 Ländern in rund 1500 Kinos übertragen werden. In Deutschland und Österreich werden mehr als 200 Kinos von Hamburg bis Wien die neue Saison des Royal Opera House zeigen, in der fünf neue Produktionen, drei Weltpremieren und sechs beliebte Repertoire-Stücke auf dem Programm stehen. Die Live-Kinoübertragungen des Royal Opera House ermöglichen es dem Publikum weltweit regelmäßig, eine Ballett- oder Opernaufführung von der berühmten Bühne am Londoner Covent Garden zu erleben.

Die Termine sind auf unserer Startseite fix platziert, ebenso wie die der Metropolitan Oper. Die Liste wird ständig aktualisiert.

München/ Gärtnerplatztheater: „Im weissen Rössl“ unter Mitwirkung des Publikums: „Tritt ein – und vergiss deine Sorgen …“
Ein unbeschreiblich phänomenales Vergnügen!
https://onlinemerker.com/muenchen-gaertnerplatztheater-im-weissen-roessl-von

OPER FRANKFURT: KURZFILM ZU „RODELINDA“ FREIGESCHALTET

Lucy Crowe (Rodelinda) und Andreas Scholl (Bertarido). Copyright: Monika Rittershaus

der Kurzfilm von Thiemo Hehl zur Frankfurter Erstaufführung von Georg Friedrich Händels Rodelinda, Regina de’ Longobardi (Musikalische Leitung: Andrea Marcon; Regie: Claus Guth) im Internetauftritt der Oper Frankfurt ist freigeschaltet: 

https://oper-frankfurt.de/de/mediathek/?id_media=176

Dresden/ Semperoper: Hui He als „Tosca“

Hui He nach ihrer Dresdener „Tosca“. Foto: privat

„Die chinesische Sopranistin Hui He erzielte als Tosca an der Dresdner Semperoper einen großen Erfolg. Erfolgreich ist auch den Rest der Besetzung mit Andeka Gorrotxategi (Mario Cavaradossi) und Alexey Markov (Baron Scarpia). Tosca ist eine der meistgesungenen Rollen von Hui He, mit der sie am Teatro Regio di Parma ihr italienisches Debüt gab. Sie hat diese Figur in den größten Theatern der Welt gesungen, in der Arena di Verona, der Lyric Opera von Chicago, der Bayerischen Staatsoper, dem Teatro del Maggio Musicale Fiorentino, dem Teatro alla Scala und in der Avery Fisher Hall in New York. Die Sopranistin wird auch in den Aufführungen vom 15., 17. und 20. Mai in der Semperoper Dresden die Hauptrolle verkörpern. Später debütiert sie als Turandot am Teatro Comunale von Bologna und als Mimì in „La Bohème“ beim Puccini Festival in Torre del Lago. Hui He wird am 23. und 29. August wieder Tosca in der Arena von Verona sein, am 31. August dann Aida.

An der Metropolitan Opera singt Hui He die Butterfly u.a. mit Elizabeth DeShong (Suzuki), Placido Domingo (Sharpless), Andrea Caré (Pinkerton).
Einer der Vorstellungen (9.11.) wird weltweit in die Kinos ausgestrahlt

WIEN/ Musikverein am kommenden Freitag

 

WIEN/ Burgtheater/ Kasino: SECHS TANZSTUNDEN IN SECHS WOCHEN von Richard Alfieri
Premiere: 11. Mai 2019,  besucht wurde die Vorstellung am 14. Mai 2019

Andrea Eckert, Markus Meyer. Foto: Barbara Zeininger

Das war sie also tatsächlich, die letzte Premiere der Burgtheater-Ära von Karin Bergmann. Ein wenig staunen darf man schon. Es konnte ihr nie progressiv genug zugehen – und dann endet sie mit einer peinlich trivialen amerikanischen Schnulze? Aber man weiß ja, was beabsichtigt war: Es wird – der Titel ist Omen – getanzt in den „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“, und nach der Vorstellung ist das Publikum aufgefordert, mitzutanzen. In die Zukunft. Leicht muss man sein, mit leichten Händen halten und lassen… ein beschwingtes Finale.

Na ja, wenn das Stück von Richard Alfieri (sein einzig „echter“ Erfolg übrigens) nur etwas besser wäre. 2001 herausgekommen, hat man es schon 2005 im Volkstheater gesehen (mit Toni Böhm und Ernie Mangold). Auch das Burgtheater hat für die Kasino-Aufführung optimal besetzt, wie auch anders. Aber es ist harte Mühe, sich durch die so billig spekulierte Sache durchzukämpfen – vor allem für die Schauspieler…

Zum Bericht von Renate Wagner

Filme der Woche

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Frances McCullen ist Kellnerin, eine reizende, unschuldsvolle junge Frau in New York, die mit einer guten Freundin zusammen lebt. Wer immer in dieser Stadt eine Handtasche fände, würde sie behalten oder wegwerfen… aber Frances findet die Daten der Eigentümerin und bringt sie ihr zurück: Auftritt Greta, und der Psychothriller von Regisseur Neil Jordan (der lange künstlerisch geschwiegen und überhaupt bessere Zeiten gesehen hat (zwischen „Mona Lisa“ und „The Crying Game“, „Interview mit einem Vampir“ und „Michael Collins“), hebt an.

Also steht Chloë Grace Moretz (die noch jünger wirkt als ihre 22 Jahre) mit ihrem reizend harmlosen Gesicht vor Isabelle Huppert, die sie hoch erfreut herein bittet. Alterslos und immer etwas rätselhaft, könnte diese französische Klavierlehrerin die Mutter dieser jungen Frau sein, die gerade selbst ihre Mutter verloren hat. Und die Tochter dieser Greta, was ist mit dieser? Zwei Frauen mit Komplexen, das könnte eine echte Beziehung ergeben in einer Welt der Einsamkeit (obwohl Francis in ihrer Mitbewohnerin Erica eine echte Freundin hat, die sich bis zum Ende des Films als Stimme der Vernunft bewährt…).

Aber so harmlos geht es nicht zu im Kino, der Zuschauer weiß ja, dass er in einen Krimi / Thriller gekommen ist – und besondere Überraschungen erlebt man nicht. Greta ist eine Besessene, die sich als Angst erregende Stalkerin herausstellt…

Tel Aviv/ Song Contest
1. ESC-Halbfinale mit Favoriten und einer Überraschung
Volksblatt
Eigentlich wollen die Länder den Song-Contest gar nicht gewinnen
Der Standard

Der europäische Song-Contest findet nicht in Europa statt. Den Wettbüros zufolge soll „unsere“ Paenda keine Chance für das Finale haben, Näheres wissen wir am Donnerstag beim 2. Halbfinale.

Wenn Paenda nicht aufsteigt, ist das auch kein Beinbruch. Viele teilnehmende Länder wollen gar nicht gewinnen. Österreich hat sich den Hintern bei der Ausrichtung des Finales nach dem Conchita-Sieg aufgerissen, – die Belohnung war dann der letzte Platz! Der Kelch des Sieges geht diesmal unter Garantie an uns vorbei!

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

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