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15. JÄNNER 2022 – Samstag

15.01.2022 | Tageskommentar

Albert Pesendorfer als „Boris“. Foto: Wiener Volksoper

HEUTE PREMIERE AN DER WIENER VOLKSOPER: BORIS GODUNOW

Zur Premiere von Modest Mussorgskis „Boris Godunow“ ab 15. Jänner 2022
Wieviel Macht kann ein Mensch ertragen und wieviel Gewissen kann ein Mächtiger sich leisten?

„Ein Mensch mit einem Gewissen ist als Politiker ungeeignet.“

„Boris Godunow“  wird in einer von Jac van Steen eigens für die Volksoper eingerichteten konzertanten Fassung präsentiert. Das Volksopern-Publikum kennt den Dirigenten bereits, der zuletzt an unserem Haus mit der konzertanten Aufführung von Korngolds „Das Wunder der Heliane“ Publikum und Kritik begeisterte. Der Interpret der Titelfigur, Albert Pesendorfer, bleibt dem Projekt glücklicherweise erhalten. In weiteren Rollen sind u. a. Ghazal Kazemi als Fjodor, Annely Peebo als Amme, Carsten Süss als Fürst Wassili Schuiski, Morten Frank Larsen als Schtschelkalow, Yasushi Hirano als Pimen und Vincent Schirrmacher als Grigori Otrepjew zu sehen.

Weitere Infos und Karten

LINZ/ Landestheater: Die berühmteste Hochzeit der Musikgeschichte. HEUTE Premiere


Premiere für „Le Nozze di Figaro“
© Herwig Prammer

„Le Nozze di Figaro“ feiert im Musiktheater Linz Premiere: Großes Drama in großen Tönen
https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/le-nozze-di-figaro-mozart-landestheater-linz-premiere/401868782

Am 16. Jänner 2022 gehört die große Bühne der Wiener Staatsoper dem tänzerischen Nachwuchs

Giulia Cacciatori und Francesco Scandroglio bei einer Probe zu »Gioconda’s Smile« © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor
 
In der Matinee der Ballettakademie am 16. Jänner 2022 (11.00 Uhr im Großen Haus) präsentieren die Studierenden aller Ausbildungsstufen sowie die Tänzer*innen der Jugendkompanie ein Programm auf der großen Bühne der Wiener Staatsoper, das nicht nur die stilistische Vielfalt der Wiener Ballettausbildung zeigt, sondern für das die Direktorin der Akademie Christiana Stefanou sowie Ballettdirektor Martin Schläpfer auch zwei neue Choreographien eigens kreiert haben…
Mehr darüber in unseren „Infos des Tages“

WIEN / Staatsoper: Rossinis LA CENERENTOLA. Ein Traum, der – auch gesanglich und darstellerisch – wahr wird


Anna Goryachova (Angelina) und Lawrence Brownlee (Ramiro).
Foto: Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Ein Märchen als Traum? Warum nicht. Sven Eric Bechtolfs in den 50er Jahren im Minikönigreich Il Sogno (Der Traum) angesiedelte Inszenierung der Rossini-Oper ist zunächst vor allem eines: grell-bunt und schrill, kann aber immer wieder mit humorvollen Gags aufwarten, die das Publikum überraschen und zum Lachen reizen. Vor allem aber steht sie nie der simplen, dennoch durchaus effektvollen Handlung im Wege. Bechtolfs Personenführung ist immer nachvollziehbar und bietet den handelnden Akteuren genügend Spielraum zur Entfaltung ihrer stimmlichen und darstellerischen Fähigkeiten. Und diese sind in diesem Dramma giocoso – eigentlich eine Opera semiseria und ein Juwel des Belcanto – besonders gefragt. Eines gleich vorweg: Diese Aufführung in dieser Besetzung gibt keinerlei Anlass zur Klage!..

Zum Berichtvon Manfred A. Schmid

Wiener Staatsoper: Poster zu „Macbeth“

ZU INSTAGRAM

Wien: „Tosca“ aus dem Theater an der Wien am 28.1. in ORF II
Der ORF kündigt die Ausstrahlung der „Tosca“ an
https://tv.orf.at/program/orf2/tosca116.html
und auch Kristina Opolais informiert ihre Fans
https://dumpor.com/c/8927970468819211572

Anna Netrebko in der Tiroler „Wohlfühloase“
gefunden von W.B.
 
Frankfurt
Johannes Martin Kränzle: „Das Spielen ist für mich vielleicht sogar das Zentrum“
Beckmesser, Danilo und Papageno: Johannes Martin Kränzle über das interessante Leben als Bariton, das Schmieden des eigenen Glücks und Frank Martins „Jedermann“-Monologe in der kommenden Frankfurter Produktion „Warten auf heute“.
Frankfurter Rundschau

LEIPZIG: Meisterklasse für Gesang mit KS. BERND WEIKL – 14.-19. Mai 2022

Der Richard-Wagner-Verband Leipzig e.V. mit Unterstützung der Kulturstiftung Leipzig bietet vom 14. bis 19. Mai 2022, in der Wagner-Aula der Alten Nikolaischule einen Meisterkurs für Gesang unter der Leitung von Kammersänger Professor Dr. Bernd Weikl an.

Kursthema ist das italienische Fach

KS. Dr. Bernd Weikl

Der Kurs richtet sich an Sängerinnen und Sänger mit Bühnenerfahrungen, die Veranstaltung ist  öffentlich und mündet in einem Abschlusskonzert am 19. Mai 2022, 19 Uhr.

Mehr darüber in unseren „Infos des Tages“

Kurzer Blick in die Moskauer Neujahrsgala
Nur zum besseren Verständnis. Die Orthodoxen feiern Weihnachten am 6. Jänner, also nach Neujahr

Bitte untenstehenden Link anklicken

ZUM KURZVIDEO

Innsbruck: „Werther“ in den USA der 1960er Jahre
Dr. Klaus Billand hat nun seinen Kurzbericht unmittelbar nach der Premiere durch einen detaillierten ersetzt!

Alec Avedissian (Albert), Jon Jurgens (Werther), Margaret Plummer (Charlotte). © Birgit Gufler

Zum Bericht von Klaus Billand

Kinder am Instrument: Nicht zu viel Ehrgeiz, liebe Eltern!
BR-Klassik.de

WIEN /  Theater der Jugend im Theater im Zentrum:
DIE ABENTEUER DES ODYSSEUS nach Homer von Michael Schachermaier
Uraufführung.
Premiere: 14. Jänner 2022 

Foto: Rita Newman/Theater der Jugend

Bevor man sich den griechischen Helden zuwendet, muss man die Helden des Theateralltags würdigen, die vermutlich in allen Häusern, wo gespielt wird, von Tag zu Tag Kunststücke vollbringen, damit der Vorhang auch aufgehen kann. Das Theater der Jugend schaffte die Premiere des „Odysseus“ mit zwei Umbesetzungen in letzter Minute (dass sich der Hauptdarsteller im Eifer der Proben die Nase gebrochen hat, erscheint daneben wie ein Klacks). Sich in letzter Minute in diese turbulente Inszenierung einzufügen, wie es Curdin Caviezel und Rafael Schuchter taten, erfordert grundsätzliches Sonderlob…

Viel Nebel, viel Zwielicht, viel Lärm – so kommt die griechische Antike hier auf die Kinder zu. Hoffentlich wird der oder die Eine oder Andere darüber hinaus zumindest die „Sagen des klassischem Altertums“ in die Hand nehmen…

Zum Uraufführungsbericht von Renate Wagner

Moliere: Vor 400 Jahren geboren
Seine Party dauert immer noch an: Warum Molières Komödien bis heute faszinieren
Vor 400 Jahren ist der französische Autor zur Welt gekommen. Andere Schriftsteller seiner Zeit sind mehr oder weniger vergessen. Molière aber lebt in Graphic Novels und Kinofilmen weiter – und lässt die Heuchelei der Menschen deutlich werden.
NeueZürcherZeitung

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart:  14. Jänner 2022 
SPENCER (GB  /  2021) 
Regie: Pablo Larraín
Mit: Kristen Stewart, Timothy Spall, Sally Hawkins u.a.

Bevor sie die Prinzessin von Wales wurde, war sie Lady Diana Spencer und lebte ein weitgehend normales Leben. Vielleicht hat der chilenische Regisseur Pablo Larraín seinen Film deshalb „Spencer“ genannt, um die gespaltene Persönlichkeit der Frau, die die Weltpresse „Lady Di“ nannte, anzusprechen.

Schon einmal hat er eine Weltberühmtheit in einer ungewöhnlichen Situation porträtiert: „Jackie: Die First Lady“ zeigte 2016 Natalie Portman als Jaqueline Kennedy, die kurz nach dem Tod ihres Mannes einem Journalisten ein (fiktives) Interview gab. Eine erfundene, aber nicht gänzlich unglaubwürdige Situation, und ähnlich mag es hier sein: Denn dass Diana 1991 die royalen Weihnachts-Zeremonien auf Schloß Sandringham so unerträglich fand, dass sie danach beschloß, aus ihrer „Rolle“ auszubrechen – das ist vermutlich eine reine Konstruktion. Aber im Zusammenhang mit der zerstörten Persönlichkeit, die sie damals schon war, nicht gänzlich unglaubwürdig…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Sigi Brockmann aus Münster: Guten Tag, Merker-Leser: betreffend Besprechung von „Spencer“ durch Frau Dr. Wagner sei angemerkt, daß für einen  Teil der Aussenaufnahmen und auch einige Innenaufnahmen das Barockschloß „Nordkirchen“ südlich von Münster als Kulisse diente, erbaut vom Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun, eigentlich gedacht als kleine Annäherung an Versailles. Gerade wo das deutsche Fernsehen gleich diesen Samstag und Sonntag jeweils Krimis aus Münster sendet, sollte man auch dies erwähnen, meint mit vielen Grüssen S. Brockmann

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Zweite Ablehnung seines Visums: Novak Djokovic muss wieder ins Abschiebehotel zurück. Novak Djokovic ist wieder unter Bewachung im Abschiebehotel in Melbourne. Medien und Fans beobachteten, wie er mit einer Polizeieskorte vom Büro seiner Anwälte abgeholt wurde. Vor dem Hotel demonstrieren etwa 30 Unterstützer der dort ebenfalls untergebrachten Asylbewerber für ihre Freilassung.
Zu den neusten Entwicklungen

Ein Mann bekommt ein Schweineherz implantiert – ein Meilenstein. Dann stellt sich heraus, dass er aus Eifersucht jemanden schwer verletzt hat. Der 57-jährige Amerikaner David Bennett hatte offenbar zwei Möglichkeiten: sterben oder sich auf ein Experiment einlassen. Wie am Montag bekannt wurde, ist der an schwerer Herzschwäche leidende Patient der weltweit erste Mensch, bei dem eine Transplantation mit einem Schweineherz geglückt ist. Dies war ein medizinischer Meilenstein – doch der Weg zum Routineeingriff ist noch steinig.
Zum Bericht

Russland zerschlägt angeblich die berüchtigte Ransomware-Gruppe «REvil»:
Bei Hausdurchsuchungen in Moskau, St. Petersburg und im Umland soll Russlands Inlandsgeheimdienst FSB auf Ersuchen der USA Vermögenswerte der Cyberkriminellen in Millionenhöhe beschlagnahmt und 14 Mitglieder festgenommen haben. Es ist das erste Mal, dass Russland im Kampf gegen Ransomware international kooperiert hat. Die Gruppe hatte in den USA den weltgrössten Fleischverarbeiter JBS attackiert.
Zu den neusten Entwicklungen

Die Akku-Sparte von LG Chem wird Südkoreas grösster Börsengang:
Im Wettrennen der Batterie-Riesen wollen die Koreaner mit Einnahmen von 9,3 Milliarden Euro den Weltmarktführer CATL aus China entthronen. Viele interessierte Investoren gehen leer aus.
Zum Bericht

Österreich
Ein perfektes Verbrechen, das vor unser aller Augen geschieht
Der Umbau des Euro zum inflationären Schwundgeld scheint nicht mehr zu verhindern zu sein – ein Fall von schwerer Staatskriminalität.
Die Presse.com

Dazu wäre viel zu sagen, aber von Kompetenteren als ich bin.! Ich kapiere nur, dass die Leute diese Entwickulung gar nicht mitbekommen, solange sie selbst noch ihren Vergnügungen nachgehen können!
TTT meint dazu:

ich hatte mich dem Thema ja schon im April 2020 ausführlich gewidmet: https://onlinemerker.com/tim-theo-tinn-ttt-eroertert-wir-wissen-dass-es-dinge-gibt-die-wir-nicht-wissen-es-geht-was-um-die-welt/

  1. m.E. haben die Menschen durchaus die richtige Witterung, sind aber kaum in der Lage gegenzusteuern.  Da haben wir eine Präsidentin der EZB, Frau Legarde mi krimienller Vergangenheit, die offensichtlich unbedarft und ahnungslos oder auch aus wirtschaftlichen Interessen/Lobbyismus monatlich wie durchgeknallt Geld drucken läßt, die Inflation anheizt und auch z. B. das Erbe der A. Merkel, die nie auf Geldwertstabilttät geachtet hat, also das Verhältnis von Warenmenge zum verfügbaren Euro, gedruckt und giral.

Man hat halt immer Geld ausgegeben und so getan, als sei das in sicheren Bahnen, auch wenn die Grundlagen damit aufgelöst wurden. Solange, wie man die offizielle Inflation taktisch und künstlich niedrig halten konntePervide ist, dass die Bevölkerung dem ausgeliefert ist und das Hinnehmen muss – allerdings dann die ganze Schwere eines aufgelösten Euro (Währungsreform) erleben wird. (Armut etc.)

Im Gegensatz dazu könnte man mit Aktieninvestitionen vorsichtiger umgehen . Aber hier frist Gier Hirn, man läßt sich von Großinvestoren, die auf Kursuntergang durch Optionen setzen und Milliarengewinne machen werden, locken. Es ist ja kaum jemandem bewußt, welche Gewinne er z. B. bei einem Kurseinbruch von 50 %  machen muss,  nur um aus der Verlustzone zu kommen   –   es sind 100 % Kurssteigerung nötig, nur um die Verluste aufzufangen, da ist noch nichts an der Börse verdient.

Die aktuellen Kurse dürften doch angesichts tatsächlicher Weltwirtschaft völlig manipuliert sein. Aber es geht um Erhöhung der Börsenvolumen. Je mehr Naive ihr Geld an der Börse auch bei diesem hohen Einstieg platzieren, desto gößer werden die Milliardengewinne der  sogen. Börsenmagnaten. Warum diese Menschen in Dagobert Duck – Manier, den Hals nicht vollkriegen, bleibt für meinen normalen Verstand unbegreiflich.

Italien:Mitte-Rechts-Lager für Berlusconi als Präsidenten
https://www.krone.at/2603425

GB: Queen serviert Prinz Andrew eiskalt ab
Die britischen Royals sagen sich von der Nummer neun in der Thronfolge los. Die Causa rund um sexuellen Missbrauch sorgt für eine schwere Krise
https://www.derstandard.at/story/2000132556641/queen-serviert-prinz-andrew-eiskalt-ab

Ein Bruderzwist also auch dort. Der Lieblingssohn der Queen war offenbar derart unterbeschäftig, dass er auf saudumme Gedanken kommen musste.

Ich wünsche ein schönes Wochenende!

A.C

 

 

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