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15. Jänner 2020 – Mittwoch

15.01.2020 | Tageskommentar


HEUTE an der Wiener Staatsoper: Solistenkonzert KS. Michael Schade / Malcolm Martineau. Foto: Harald Hoffmann

KS Michael Schade kehrt am Mittwoch, 15. Jänner 2020 mit einem Solistenkonzert (20.00 Uhr im Großen Haus) zurück ins Haus am Ring. Gemeinsam mit dem Pianisten Malcolm Martineau und Staatsopernorchester-Hornist Josef Reif präsentiert er Werke von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Maurice Ravel, Gabriel Fauré und Richard Strauss.

Karten gibt es noch an der Abendkassa

Wiener Opernball 2020: Ein Fest der Oper und der Künste

Bildergebnis für wiener opernball 2020


Copyright: Swarovski/Thomas Steinlechner

Wenn im Anschluss an die Vorstellung von Donizettis L’elisir d’amore am Sonntag, 16. Februar 2020 alle Opern- und Ballettdekorationen von der Bühne abtransportiert, die Sitzreihen im Parkett ausgeräumt und Zuschauerraum und Bühne in einen großen Ballsaal umgebaut werden, verwandelt sich die Wiener Staatsoper zum Austragungsort der renommiertesten Ballveranstaltung Österreichs: des Wiener Opernballs. Der vielfach als „Höhepunkt der Ballsaison“ bezeichnete Abend findet dieses Jahr am Donnerstag, 20. Februar 2020 zum 64. Mal nach dem Zweiten Weltkrieg statt, zum vierten Mal unter der organisatorischen Leitung von Maria Großbauer und gleichzeitig zum zehnten und letzten Mal von Staatsoperndirektor Dominique Meyer verantwortet.

Die künstlerische Eröffnung


Denys Cherevychko, gestern beim Online-Merker zu Gast, tanzt bei der Eröffnung. Foto: Barbara Zeininger

Hochkarätig besetzt ist auch in diesem Jahr das von Staatsoperndirektor Dominique Meyer zusammengestellte künstlerische Eröffnungsprogramm (22.00 bis ca. 23.00 Uhr – Detailprogramm siehe unten): Es singt – zum zweiten Mal (nach 2015) am Wiener Opernball – die international erfolgreiche Sopranistin Aida Garifullina und – zum ersten Mal bei der Opernballeröffnung – Startenor KS Piotr Beczała („Sempre libera“ aus La traviata von Giuseppe Verdi respektive „E lucevan le stelle“ aus Tosca von Giacomo Puccini sowie gemeinsam „Tanzen möcht’ ich“ aus Die Csárdásfürstin von Emmerich Kálmán); es spielt das Wiener Staatsopernorchester unter der Leitung von Spitzendirigent Daniel Harding (Ouvertüre zu Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus sowie Gesangs-und Balletteinlagen); das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper unter Markus Henn (Fanfare) sowie das Wiener Opernball Orchester unter Andreas Spörri (Hymnen, Komiteedarbietungen); das Wiener Staatsballett – mit Ballettdirektor Manuel Legris sowie den Ersten SolotänzerInnen Olga Esina, Nikisha Fogo, Natascha Mair, Ketevan Papava, Nina Poláková, Maria Yakovleva, Denys Cherevychko, Davide Dato, Jakob Feyferlik, Robert Gabdullin, Masayu Kimoto und Roman Lazik an der Spitze – und die Ballettakademie der Wiener Staatsoper tanzen zum Abendblätter-Walzer von Jacques Offenbach in einer eigens für den Opernball kreierten Choreographie von Staatsballett-Solotänzer Eno Peci, der damit zum zweiten Mal die Eröffnung gestaltet.

Natürlich ist der ORF wieder dabei!

Ein TV-Abend im Zeichen des Balls der Bälle! Bis zu 1,463 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten 2019 die ORF-Übertragung des Wiener Opernballs – und auch heuer ist dem Höhepunkt der Ballsaison der gesamte Hauptabend von ORF 2 und 3sat gewidmet. Vom Eintreffen der Gäste und ihrem Einzug auf der Feststiege, über die Eröffnung des Jungdamen- und Jungherrenkomitees bis zur Mitternachtsquadrille: Das TV-Publikum erlebt am Donnerstag, dem 20. Februar 2020, ab 20.15 Uhr wieder alle Höhepunkte live aus der Wiener Staatsoper. Für den ORF melden sich Alfons Haider, Mirjam Weichselbraun und erstmals Teresa Vogl mit ihren Interviewpartnerinnen und -partnern aus den Ball-Locations vor und in der Staatsoper. Für den pointierten Kommentar sorgen Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz. In Deutschland übernimmt das BR-Fernsehen die Live-Übertragung des Ballevents, der erneut die Handschrift von Maria Großbauer trägt. ORF-Regisseurin Heidelinde Haschek zeichnet auch 2020 für die Übertragung verantwortlich und präsentiert dem Publikum den Wiener Opernball in gewohnt stimmungsvollen Bildern.

Tags zuvor: „Konzertanter Opernball“ (vom Tanzen lese ich nichts)

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Berlin/ Deutsche Oper: Jenufa auf High Heels: Das Dorf bleibt an der Deutschen Oper Berlin außen vor

Leos Janacek, Jenufa  Deutsche Oper Berlin, 12. Januar 2020 
Copyright: Bettina Stöss

Diese Inszenierung von Janaceks erfolgreichster Oper stammt bereits aus dem Jahr 2012. Kritik und Publikum reagierten damals positiv, die Produktion ist schon länger auch auf DVD erhältlich. Der Blick ins Programmheft zeigt aber, dass diese Wiederaufnahme erst die insgesamt 10. Aufführung dieser Inszenierung ist.
Peter Sommeregger berichtet aus der Deutschen Oper Berlin.
Klassik-begeistert

Verona: Film-Starregisseur inszeniert Oper
Gabriele Muccino debütiert mit „Cavalleria rusticana“ und „I Pagliacci“ in Verona. Muccino wird mit dem Sängerpaar Roberto Alagna und Aleksandra Kurzak zusammenarbeiten, die am 8. August in der Verona auftreten werden, kündigte Arena-Intendantin Cecilia Gasdia am Montag mit. Die neue Saison an der Arena von Verona beginnt am 13. Juni und läuft bis zum 5. September.
Wiener Zeitung

 

London/ Royal Opera House: LA BOHÈME


Etwas übertriebenes Schlechtwetter bei La bohème. Toto: Tristram Kenton/ ROH

Royal Opera House 2019-20 Review: La Bohème
https://operawire.com/royal-opera-house-2019-20-review-la-boheme/

Wien: „GRÄFIN MARIZA“ (Volksoper, Wiederaufnahme) am 12.1.

Quasi als erste „kleine“ Premiere im Neuen Jahr wurde am Währinger Gürtel die Wiederaufnahme der ur-ungarischen Operette in der ansprechenden Interpretation von Thomas Enzinger begangen, der die Geschichte vom verarmten Grafen und seiner steinreichen, aber im  Misstrauen gegenüber ihren geldgierigen Verehrern unglücklich gefangenen Gräfin in die Entstehungszeit nach dem 1. Weltkrieg verlegt und sie von Tschekko, dem alten Diener der Mariza (berührend Franz Suhrada), einem kleinen Mädchen (anmutig Emma Westerkamp, ein Kind des Kinder- und Jugendchors des Hauses) im Rückblick erzählen lässt, wobei das Kind mit seinen teils naiven, teils einfühlsamen Fragen das Geschehen vorantreibt…

Zum Bericht von Valentino Hribernig-Körber

BADEN bei Wien: So klingt LUDWIG VAN – Konzerte auf dem Beethoven-Klavier in Baden 

Nach der Restaurierung des Hammerklaviers ist das berühmte Beethoven-Klavier in das Kaiserhaus Baden übersiedelt. Dort ist es während der Öffnungszeiten zu bewundern und an ausgewählten Terminen auch zu hören.


Beethovenkopf Relief in Kupfer um 1900 Rollettmuseum Staedtische Sammlungen Baden

Als Beitrag zum Jubiläumsjahr Beethoven 2020 finden ab sofort monatlich Konzerte mit dem restaurierten Hammerklavier, auf dem Ludwig van Beethoven während seiner Aufenthalte in Baden gespielt hat, in den Räumlichkeiten der Ausstellung MYTHOS LUDWIG VAN statt. Bei den Konzerten steht der Originalklang der Zeit Beethovens im Vordergrund. Neben Beethoven sind Zeitgenossen und Vorläufer bzw. Nachfolger des Komponisten am Programm. Das Klavier ist solo und mit internationalen Kammermusikensembles zu hören.

Die Termine finden Sie in unseren Infos des Tages

Film: 11 Oscar-Nominierungen für den Film „Der Joker“
Deutschlandfunk.de

Salzburg/Glosse: Also sprach Frau Blimlinger
Fast wäre sie Kulturministerin geworden. So weit kam es nicht. Wer weiß, wofür es gut ist. Vorsitzende des Kulturausschusses im Parlament aber wurde Eva Blimlinger. Dieser Tage verkündete sie im Standard: „Das Fotomuseum wird es nie geben.“
DrehpunktKultur

Wirbel um Zölibat-Buch: Benedikt macht Rückzieher
Nach dem Wirbel um ein Buch zum Thema Zölibat, das Kurienkardinal Robert Sarah Eigenangaben zufolge vierhändig mit Benedikt XVI. redigiert hatte, lässt der emeritierte Papst nun seinen Namen vom Einband des Werks entfernen. „Es handelte sich um ein Missverständnis, ohne dabei die guten Absichten von Kardinal Sarah in Zweifel zu ziehen“, erklärte Benedikts Privatsekretär Georg Gänswein am Dienstag
https://www.krone.at/2078009

Auch ein Papst ist nicht unfehlbar, besonders wenn er nicht mehr am Amt ist (was ja kaum für möglich gehalten wurde, aber Realität ist). Benedikt XVI. dementiert seine Mitwirkung am umstrittenen Buch des Kardinals Sarah und lässt seinen Namen vom Buch-Cover entfernen. Ein Missverständnis – und das bei einem Papst!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C

 

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