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14. SEPTEMBER 2021 – Dienstag

14.09.2021 | Tageskommentar

WIENER STAATSOPER: HEUTE ABSCHIEDSGALA JOSÉ CARRERAS. José Carreras. Foto: Wiener Staatsoper

Sänger José Carreras
Gast Elīna Garanča
Pianist Lorenzo Bavaj
Veranstaltung ausverkauft! Es gibt noch eine WARTELISTE
20 -22 h (keine Pause)

Mit einer Gala, an der unter anderem auch Elīna Garanča mitwirkt, verabschiedet sich José Carreras nun von der Staatsoper. José Carreras hat sich Zeit seines Lebens für karitative Zwecke eingesetzt. Seine Gage für diesen besonderen Abschiedsabend spendet er der gemeinnützigen Stiftung CAPE 10.  (Presseaussendung Zitat Ende)

Die Wiener Staatsoper wird heute erstmals nach vielen Monaten restlos ausverkauft sein. Es gibt zwar eine Warteliste, aber die ist wohl Makulatur. Die Wiener sind Nostalgiker, verehren und lieben alle, die sie ins Herz geschlossen haben. Und José Carreras ist fest im Herzen drin!

Es ist schade, dass dieser Abschiedsabend (ich gehe davon aus, dass es tatsächlich einer ist) nicht mittels Stream einem breiteren internationalen Publikumzugänglich gemacht wird. Bezüglich der Streams hört man vereinzelt Ankündigungen – bisher ohne Gewähr. Angeblich soll am 21 9. mit Ballett gestartet werden, auch der Barbier soll irgendwann ausgestrahlt werden. Vielleicht wird die heutige Carreras-Gala doch aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt ausgestrahlt. Das ist aber nur ein frommer Wunsch meinerseits, ist nicht durch Fakten belegt. Mein „Zulieferer Fritz Krammer gehörte viele Jahre lang zum engsten Carreras-Team, er wird natürlich heute erstmals in dieser Saison in der Oper sein!

Aber der ORF sendet die Gala am 3.10.. Unsere Leserin Silvia T. hat das für uns rausgefunden: Info: Laut ORF wird die Gala in ORF III am 3. Oktober um 20.15 gesendet. Silvia T.

Wir werden über die Gala berichten!

Wien/ Staatsoper
José Carreras: Einmal noch!

Die Tenorlegende verabschiedet sich am Dienstag von ihren Anhängern an der Wiener Staatsoper.
Wiener Zeitung

WIEN /Theater im Park:  Liederabend PIOTR BECZALA und H. DEUTSCH

12. September 2021


Helmut Deutsch (Klavier) und Piotr Beczala. Foto: Stingl / Hoanzl

Neben Opernauftritten gehören Konzerte und Liederabende zum Repertoire des polnischen Sängers, der sich seit einigen Jahren in Bestform präsentiert und ohne Zweifel zur Riege der weltbesten Tenöre zählt, wenn er diese nicht ohnehin schon längst anführt.  Seine Stimme ist geprägt von betörender Wärme, und das, was man gemeinhin mit „Schmelz“ bezeichnet, verströmt Piotr Beczala in allen Tonlagen. Selbst in den höchsten Stimmregionen sind nicht die geringsten Anzeichen von Anstrengung erkennbar. Jahrelange Erfahrung auf der Opernbühne und in Konzertsälen sowie die totale technische Beherrschung der Stimme haben seine Fähigkeit, die emotionale Essenz der Musik auszuloten, zu höchster Meisterschaft gebracht.

Auf seinen jüngsten Wiener Liederabend am 23. Juli im Konzerthaus folgt nun ein Open-Air-Auftritt im – nicht ganz gefüllten – Theater im Park, für den der Tenor ein breit gefächertes Programm erstellt hat. Die erste Hälfte ist slawischer Musik gewidmet. Den Anfang machen vier Lieder aus Dvoráks Zyklus Zigeunermelodien. Beczala und Helmut Deutsch am Klavier lassen sich dabei voll auf die romantisch verklärten Impressionen aus dem unsteten Leben der nomadisierenden Volksgruppe ein…

Drei Lieder aus Filmen – „Ich küsse ihre Hand, Madame“ von Ralph Erwin, „Ob blond, ob braun, ich liebe alle Frau’n“ von Robert Stolz und „Still wie die Nacht“ von Richard Tauber – leiten über zu einem Block mit Tenorschmankerln aus Lehàrs Land des Lächelns, der mit dem vielbejubelten „Dein ist mein ganzes Herz“ den Abschluss des offiziellen Programms markiert. Es folgen vier Zugaben – darunter, als krönendes Finale, die Cavaradossi-Arie „E lucevan le stelle“. Herz, was willst du mehr!

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Mit Klassikstars macht das Theater im Park nicht das allerbeste Geschäft, wenn man Jonas Kaufmann ausnimmt, der durch seine zahlreichen weiblichen Fans ein ausverkauftes Haus garantiert. An andere „Klassik-Projekte“ gehen die Veranstalter mit einigem Bauchweh heran, während Kabarettisten und sonstige Spaßmacher volle Kassen bringen. Unter „Sonstige Spaßmacher“ ließen sich auch Politiker einordnen – aber solche Auftritte müsste man erst versuchen. Vielleicht in der nächsten Saison!

Ravenna
Muti-Konzert beendet Feierlichkeiten zu Ehren Dantes
Das Jahr der Feierlichkeiten zum 700. Todestag des italienischen Nationaldichters Dante Alighieri ist am Sonntagabend in Ravenna, Todesstadt des Poeten, mit einem Konzert von Riccardo Muti zu Ende gegangen.
https://www.stol.it/artikel/kultur/musik/muti-konzert-beendet-feierlichkeiten-zu-ehren-dantes

Wien/ Konzerthaus
Currentzis und ein neuer Star
Saisonstart im Wiener Konzerthaus mit dem SWR Symphonieorchester unter Teodor Currentzis und einem reinen Prokofieff-Programm. Die Pianisten Yulianna Avdeeva triumphierte.
https://www.diepresse.com/6033107/currentzis-und-ein-neuer-star

Teodor Currentzis echt laut im Konzerthaus
Euphorie, aber doch kein Höhenflug: Konzerthaus-Auftakt des Dirigenten mit Yulianna Avdeeva und dem SWR-Symphonieorchester
Der Standard.at

EISENSTADT/ Bgld.: HERBSTGOLD – Festival von 15. bis 26. September 2021 behandelt das Thema „Metamorphosen“

Der Countdown läuft: am Mittwoch startet das HERBSTGOLD – Festival in Eisenstadt unter dem Motto „Metamorphosen“.

 

Erstmals unter der Ägide seines neuen Künstlerischen Leiters, Julian Rachlin, bietet das Festival nicht weniger als 16 Veranstaltungen in den Sparten Oper, Lied, Theater, Film, Orchester- und Kammermusik sowie Jazz, Balkan- und Weltmusik für Jung und Alt.
 
Nähere Informationen zum fünften HERBSTGOLD – Festival finden Sie auf www.herbstgold.at oder in unserem digitalen Programmbuch.

Kunstinstallation im Rahmen von HERBSTGOLD – Festival in Eisenstadt in der WANDELHALLE – ein Zusammenfügen der Werke von Ines Doujak und Martin Bischof

Eisenstadt
Herbstgold im Zeichen der Methamorphosen
Zum fünften Mal findet im Schloss Esterhazy heuer das Festival Herbstgold statt, erstmals unter der künstlerischen Leitung des Geigers und Dirigenten Julian Rachlin. Der Auftakt für das Festival ist am Mittwoch.
“Der Kultur-TV-Chef des ORF, Martin Traxl, wechselt die Seiten: Er gibt bei der schon traditionellen Inszenierung einer Haydn-Oper – im heurigen Jahr „Der Apotheker“ – sein Debüt als Opernregisseur.”
https://burgenland.orf.at/stories/3121069/

Markgräfliches Opernhaus Bayreuth – POLIFEMO

Mit der bejubelten Wiederaufnahme von Nicola Porporas Oper „Carlo il Calvo“ in der Regie von Max Emanuel Cencic hatte Bayreuth Baroque am 1.September begonnen, mit einer konzertanten Aufführung seiner Oper „Polifemo“ ging das diesjährige Festival gestern, 12.September, ebenso erfolgreich zu Ende. Und wer zumindest eine dieser beiden Opern und vielleicht auch noch eines der dazwischen liegenden Konzerte hören und sehen konnte, der wartet zweifellos schon voll Spannung auf das Programm des nächsten Jahres…

Zum Bericht von Michael Koling

Bayreuth, Markgräfliches Opernhaus – Vinci Gala (Franco Fagioli; 11. September 2021)

Es ist noch nicht so lange her, dass Musikfreunden – Musikwissenschaftler seien dezidiert ausgenommen – der Name Leonardo Vinci unbekannt war. Nein, nicht der Künstler Leonardo da Vinci, sondern der um 1690 im süditalienischen Strongoli geborene und 1730 in Neapel verstorbene Komponist Leonardo Vinci. Dass heute auch Nichtspezialisten von ihm zumindest gehört haben, liegt nicht zuletzt an der vor einem Jahrzehnt veröffentlichten Einspielung seiner Oper „Artaserse“, die vor allem wegen ihrer fünf (!) Countertenöre zum Hörerlebnis geworden ist…

Zum Bericht von Michael Koling

Rubén Dubrovsky Chefdirigent des Staatstheaters am Gärtnerplatz ab der Spielzeit 2023/2024


Ruben Dubrowsky

Staatsintendant Josef E. Köpplinger freut sich über die Berufung seines neuen Chefdirigenten am Gärtnerplatztheater in München ab der Spielzeit 2023/2024. Kunstminister Bernd Sibler betonte bei der heutigen Bekanntgabe: „Ruben Dubrovsky ist ein charismatischer Dirigent, der mit seiner musikalischen Vielseitigkeit ganz wunderbar zum Staatstheater am Gärtnerplatz passt. Ich bin mir sicher, dass das Publikum außergewöhnliche Opern- und Konzertabende mit ihm erleben wird. Dass er sich mit dem Orchester hervorragend versteht, hat er als Gastdirigent schon mehrfach bewiesen. Herzlich willkommen im Kreise der bayerischen Staatstheater“.

London
Weiße Musiker entlassen: Vielfalt geht vor
Umstrittener Weg: Die English Touring Opera entlässt Musiker wegen der eigenen Vielfaltskriterien.
Frankfurter Allgemeine

Kein Kommentar dazu, da kann man nur verlieren!

Andrew Llyod Webber: Evita • Bühnen Bern • Vorstellung: 12.09.2021
 Übernahme vom Stadttheater Klagenfurt

 «Singt und betet Ihr Narren!»

Foto © Janosch Abel

Aaron Stiehls Inszenierung von «Evita», vom Stadttheater Klagenfurt übernommen, bietet Florian Scholz einen fulminanten Start in seine Intendanz. Der Saisonstart am nunmehr «Bühnen Bern» heissenden Haus ist, dem Zuspruch des Publikums nach zu urteilen, mehr als geglückt. Die Verwendung der Drehbühne ermöglicht es Aaron Stiehl (Regie) die Geschichte stringent und ohne Unterbrüche zu erzählen…

Zum Bericht von Jan Krobot

BRÜNN: 14. Babylonfest 2021  – Konzert am Freitag 17. September:

 

Am Freitag, dem 17. September, gibt es im Rahmen des traditionellen Babylonfestes 2021 in Brünn wiederum ein klassisches Konzert.

Sopran: Martina Macko
Bariton: Martino Hammerle-Bortolotti
Klavier: Helena Fialová
Ort: Konzertsaal des Konservatoriums Brünn

Buchbesprechung

HEUTE 700. Todestag von Dante

 

Franziska Meier 
BESUCH IN DER HÖLLE
Dantes Göttliche Komödie – Biographie eines Jahrhundertbuchs
214 Seiten, Verlag C.H.Beck. 2021 

England hat Shakespeare, Deutschland hat Goethe, Spanien hat Cervantes und Italien hat Dante – einer muss, soll ja der „Nationaldichter“ sein. Und wer an die größten Leistungen  der Literatur denkt, sagt bald nach der „Odyssee“ sicherlich „Die göttliche Komödie“.

Für Dante, ihren Schöpfer, geboren 1265 in Florenz, Jährt sich am  14. September 1321 sein Todestag im Exil in Ravenna zum 700male. Italien feierte das „Dante Jahr“, in deutscher Sprache erschien ein Buch, das sich mit der langen Geschichte der „Comedia“ (wie sie ursprünglich hieß) befasst – also die Biographie nicht ihres Schöpfers, sondern seines Werks, des „Jahrtausendbuchs“, wie es im Untertitel heißt.

Autorin ist Franziska Meier, Professorin für Romanische Literaturwissenschaft und Komparatistik an der Georg-August-Universität in Göttingen, wo sie den Lehrstuhl für französische und italienische Literaturwissenschaft inne hat. Mit dem „Besuch in der Hölle“ ist ihr ein Buch gelungen, das wissenschaftlich fundiert, aber dabei für alle Leser zugänglich ist. In 14 Kapiteln schneidet sie eine Unzahl von Fragen und Themen an, wobei sie die siebenhundert Jahre, die hier zu behandeln sind, fest im Blick hat…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

AUSSTELLUNG IN LINZ: HANS SISA: „THEATERWELT“. Ölbilder, Aquarelle, Grafiken

Freitag Vernissage in der Clubgalerie der „Dr. Ernst Koref-Stiftung“
OÖ-Kulturquartier, Landstraße 31, 1. Stock

„Salome“. Öl auf Leinen, 150 mal 120 cm

Eröffnung: DIENSTAG, 21. September 17-19 h
Hans Sisa und Sophia Larson sind persönlich anwesend und freuen sich auf Ihren Besuch!

Ausstellunggsdauer: 21.9. bis 15.10

Aktuelles in der „Neuen Zürcher Zeitung

  • Chinas Regierung will offenbar den Bezahldienst Alipay aufspalten: Ant Group, der Finanzarm der Alibaba-Gruppe, soll auf Geheiss der Behörden umfassend restrukturiert werden. Das Geschäft mit Kleinkrediten soll in eine separate App überführt werden. Alipay ist mit knapp einer Milliarde aktiver Nutzer einer der populärsten Bezahldienste der Welt.
    Zum Bericht
  • Sechsjähriger Überlebender von Seilbahnunglück vom Grossvater entführt: Eitan Biran ist der einzige Überlebende des Seilbahnabsturzes am Berg Mottarone in Norditalien vom 23. Mai. Um den Vollwaisen entbrannte nach der Tragödie eine Familienfehde. Nun wurde er von seinem Grossvater mit einer Cessna nach Israel entführt.
    Zum Bericht
  • Sozialdemokrat Störe dürfte norwegischer Ministerpräsident werden: Starke Zugewinne von Zentristen und Sozialisten bei der Parlamentswahl in Norwegen bringen die Sozialdemokraten in die Pole-Position für die Regierungsbildung. Die Konservativen, die acht Jahre lang die Macht hatten, sind geschlagen.
    Zum Bericht
  • Argentiniens regierende Peronisten erleben eine schwere Wahlniederlage: Bei den Vorwahlen haben die Kandidaten der Regierung überraschend stark verloren. Dies ist auch eine schwere Niederlage für die frühere Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner. Sie braucht eine Mehrheit im Senat, um sich die zahlreichen Verfahren der Justiz vom Hals zu halten.
    Zum Bericht
  • Apple-Geräte von Spionage-Software Pegasus betroffen: Mit Hilfe einer Sicherheitslücke in Apples Chatdienst iMessage soll es Hackern gelungen sein, Schadsoftware auf iPhones, Apple Watches und Mac-Computer zu installieren – ohne jegliches Zutun der Opfer. Der iPhone-Hersteller empfiehlt seinen Nutzern ein sofortiges Software-Update.
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Zu Novak Djokovic und dessen Niederlage gegen den Russen Medvedev erlaube ich mir eine Richtigstellung

 

Für Djokovic war es völlig ungewohnt, plötzlich „Liebling der Massen“ zu sein, wenn es bisher gegen Nadal, Federer und Co. spielte, war das Publikum stets  auf Seite des Gegners. Unfair – aber was ist schon fair? Dass er diesen vermeintlichen Vorteil nicht nutzen konnte, lag an den Nerven. Djokovic hat oft genug gute Nerven bewiesen (andernfalls gewinnt man keine großen Turniere), aber die Nerven des Russen waren nicht von dieser Welt.

So richtig legte das Publikum aber auch erst los, als Djokovics Niederlage schon ziemlich besiegelt war. Disqualifikation für dieses Publikum! 

Salzburger Adventsingen: Veranstalter feuert impfkritische und schwangere Maria
Sopranistin Simone Vierlinger: „Dieses Publikum wird mir fehlen“
Maria ist guter Hoffnung, aber ohne Job im Advent. Mit Simone Vierlinger verliert das Salzburger Adventsingen eine feste Größe. Nicht freiwillig tritt die Sopranistin dabei von der Bühne des Großen Festspielhauses ab: „Das Salzburger Heimatwerk will Maria 2021 nur geimpft“, enthüllt Vierlinger.
OTS.at.Presseaussendung

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

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