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Die internationale Kulturplattform

14. NOVEMBER 2021 – Sonntag

14.11.2021 | Tageskommentar

 

Der Asteroid ist also doch wie von ihm versprochen an unserem Planeten vorbeigeflogen. Gestern  hätte eigentlich gar nichts passieren können, wie uns Dr. Klaus Billand versichert, aber am 14.4.2029 sind wir (ich vermutlich nicht mehr) gefährdet:

Klaus Billand: Zu dem Thema kann ich etwas ganz Besonderes anbieten, über das ich mich regelmässig  informiere schon seit Jahren: Der Möglichkeit des Einschlags des Meteoriten Apophis am 14.4.2029. Das ist nicht ganz unmöglich…
Bitte hier mehr:

https://www.24hamburg.de/welt/apophis-2029-einschlag-von-asteroid-forscher-sagen-flugbahn-vorraus-90975421.html

https://de.wikipedia.org/wiki/(99942)_Apophis

Bitte also Termin  vormerken!

Salzburg
Rabl-Stadler-Nachfolge: Landtagspräsidentin Pallauf in Favoritenrolle
Die ÖVP entscheidet über die Präsidentschaft der Salzburger Festspiele nahezu im Alleingang. Grün geführtes Ministerium hat „Vetorecht“

Wenn Funktionen wie die einer Salzburger Festspielpräsidentin oder eines Präsidenten ausgeschrieben werden, sind die nachfolgenden Spekulationen in Medien und interessierten politischen Kreisen unvermeidlich. Wer ist unter den 32 Bewerbern und Bewerberinnen, die bis 1. November eingereicht haben? Und vor allem: Wer hat Chancen? Fix ist vorerst nur jene Liste an Personen, die auf entsprechende Gerüchte angesprochen über Lokalmedien eine Bewerbung dementieren ließen: darunter Ex-Neos-Politiker und Hotelier Sepp Schellhorn, Elisabeth Resmann, Geschäftsführerin des Domquartiers, und Mozarteum-Chef Johannes Honsig-Erlenburg, der auch beratend im Festspiel-Kuratorium sitzt.
Kein rein männliches Direktorium

Ebenfalls aus dem Rennen ist Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP); die Tochter des ehemaligen Salzburger Landtagsdirektors galt als Wunschkandidatin der türkisen ÖVP-Fraktion, dementierte aber eine Bewerbung nach Auffliegen der Kurz-Affäre. Klar scheint vorerst auch: Die Nachfolge von Helga Rabl-Stadler tritt eine Frau an. Das ist schon im Ausschreibungstext fast ein wenig vorweggenommen. Außerdem schreiben wir das Jahr 2021, und da wäre ein rein männlich besetztes Dreierdirektorium nicht besonders elegant. Intendant Markus Hinterhäuser und der kaufmännische Chef Lukas Crepaz bleiben ja in ihrer Funktion.
Schwarz und Türkis
Naheliegend ist auch, dass die neue Präsidentin letztlich von der ÖVP ausgewählt wird. Die Politik möge sich doch heraushalten, hatten manche Kommentatoren zwar gefordert. Dies wird wohl allerdings kaum mehr als ein frommer Wunsch bleiben.

Mehr darüber finden Sie im „Standard“

Der Standard.at

Salzburg
Von Welt statt „neuer Stil“
Die Schuhe für Helga Rabl-Stadlers Nachfolge sind groß Gastkommentar vonThomas Drozda war 2016 und 2017 Minister für Kunst und Kultur.
https://kurier.at/meinung/gastkommentar/von-welt-statt-neuer-stil/401804332

Dazu hat Ioan Holender – der ob seiner oft provokanten Wortmeldungen sehr fehlt einen Artikel geschrieben. Mehr davon aber morgen!

Stadt Wien verschärft Corona-Maßnahmen: 2G mit zusätzlichem PCR-Test 
 
 
Verehrtes Publikum, wie Sie gestern vermutlich bereits den Medien entnommen haben, plant die Stadt Wien mit kommender Woche erneut die Corona-Maßnahmen zu verschärfen.
 
Für Veranstaltungen ab 25 Personen wird dabei die „2G+“-Regel zur Anwendung kommen. Das bedeutet: Selbst wenn Sie — wie Abend für Abend weit über 90% unserer Besucherinnen und Besucher — durch eine doppelte Impfung voll immunisiert sind, sogar schon den dritten Stich erhalten haben, oder genesen sind, müssen Sie beim Besuch einer unserer Vorstellungen zusätzlich einen gültigen PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden, vorweisen. Dabei gilt das Datum der Testabnahme, nicht das Datum des Ergebnisses.
 
Leider ist uns nicht bekannt, ab wann genau diese Maßnahmen zum Tragen kommen. Sollte das sehr kurzfristig geschehen, könnten wir daher in die Situation geraten, Sie trotz gültiger Eintrittskarte und 2G-Nachweis am Abend nicht einlassen zu dürfen.

Wir können dagegen nichts unternehmen als Sie zu bitten, die weiteren Entwicklungen zu verfolgen. Selbstverständlich werden wir Sie erneut informieren, sobald uns irgendwelchen neuen Details bekannt werden.
 
Wir bedauern diese Erschwernisse außerordentlich, können sie aber nicht beeinflussen und hoffen dafür auf Ihr Verständnis.
 
Ihr Team der Wiener Staatsoper

….
Leser H.P. hat diesbezüglich Fragen an die Staatsoper

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist mir klar, dass die Staatsoper nichts gegen die gesetzlichen Regelungen tun kann, aber ich habe ein paar Fragen zur praktischen Durchführung:

  1. Wenn der PCR-Test nicht älter als 48 Stunden sein darf und das Test-Ergebnis in der Regeln erst 1 Tag nach dem Test vorliegt, bedeutet das, dass ich z.B. für eine Vorstellung, die am Mittwoch stattfindet, am Dienstag den Test machen und am Mittwoch das Ergebnis erhalten muss.

Aber wie ist das bei Vorstellungen, die an einem Montag stattfinden?

Wird die Oper PCR-Test-Möglichkeiten anbieten oder vermitteln, bei denen  man den Test am Sonntag machen kann, um das Ergebnis am Montag zu haben?

2. Wenn ich bereits VOR der Bekanntgabe dieser Verschärfungen Karten gekauft habe und aufgrund dieser Verschärfungen die Staatsoper nicht besuchen kann (zum Beispiel wenn ich aus beruflichen oder privaten Gründen keine Zeit für den Test am Vortag habe), kann ich dann die Eintrittskarte zurückgeben und mein Geld zurück erhalten?

In der Hoffnung, dass Sie alles das klären und veröffentlichen, bevor die Verschärfungen tatsächlich in Kraft treten und mit freundlichen Grüßen, H.P.

Dr. Ulrike Messer-Krol gibt Antwort: In Wien gibt es viele Zentren in denen Mo- bis SO getestet wird..

Austria Center  täglich 7-19h,
Stubentor 6 -21 h !!!! etc
Ein bisschen rechnen muß man aber schon, denn die Tests müssen z.B. im Wiener Ronacher bis zum Ende der Vorstellung gültig sein , also Samstag Abend wäre zu früh !!!
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Wiener Staatsoper: DOMINGO BRACH „NABUCCO AB, BLEIBT UNS ABER IN ZUKUNFT ERHALTEN

Wien/ Staatsoper
Domingo sang „Nabucco“ nicht zu Ende
Placido Domingo übergab vor der großen Arie an den jungen mongolischen Kollegen Enkbath Armatuvshin.

Placido Domingo laboriere an einer Halsentzündung, hieß es vor der Vorstellung am Freitag Abend. Er bitte um Verständnis, wolle aber die Aufführung des „Nabucco“ dennoch singen. Immerhin war diese Vorstellung als eine Art erster Teil eines „Abschieds“ des Sängers von der Wiener Staatsoper geplant gewesen – doch vor kurzem ließ Domingo mit der Nachricht aufhorchen, doch auch weiterhin zur Disposition zu stehen.

Die Presse.com

Definitiv ist der für Montag angesetzte Zarzuela-Abend also aus Sicht der Staatsoper nicht der letzte Bühnenauftritt von Placido Domingo an diesem Haus

WIENER STAATSBALLETT: „IM SIEBTEN HIMMEL“ – HEUTE Live-Stream
premiere / livestream

Foto: Wiener Staatsballett/ Ashley Taylor

im siebten himmel
Martin Schläpfer / Marco Goecke (Uraufführung) / George Balanchine

Am 14. November präsentieren wir Ihnen ab 19 Uhr die aktuelle Premiere unseres dreiteiligen Ballettabends Im siebten Himmel in der Wiener Staatsoper. Falls es Ihnen nicht möglich sein sollte, die Vorstellung in Wien zu besuchen, möchte wir Sie gerne an den zeitgleichen Livestream erinnern, den Sie kostenlos auf play.wiener-staatsoper.at finden. Wir würden uns freuen, wenn Sie über unsere Premiere berichten.

Neben Martin Schläpfers hinreißender Hommage an Walzertraum und Tanzekstase Marsch, Walzer, Polka auf Musik der Strauß-Familie und in neuem Design von Susanne Bisovsky können Sie die Uraufführung Fly Paper Bird von Marco Goecke zu Ausschnitten aus Gustav Mahlers 5. Symphonie erleben. Den festlichen Abschluss bildet George Balanchines prächtiges Ballett Symphony in C in der Einstudierung der ehemaligen New York City Ballet-Ballerina Patricia Neary.

Premiere 14. November 2021, 19 Uhr, Wiener Staatsoper
Weitere Vorstellungen 18., 20., 25., 27., 29. November, 4., 9. Dezember 2021
Werkeinführung jeweils eine ½ Stunde vor Vorstellungsbeginn im Gustav Mahler-Saal

Weitere Infos
Im siebten Himmel
Interview mit Martin Schläpfer
Probenausschnitte aus Marco Goeckes Uraufführung

“La Wally“, Theater an der Wien- „Alpenländische Milieustudie“. Premiere am 12.11.2021

Foto: Herwig Prammer

Vor vier Jahren hat sich die Volksoper an Alfredo Catalinis „La Wally“ versucht, jetzt hat das Theater an der Wien die 1892 uraufgeführte Oper „ausgegraben“. Das Werk in dem sich Hochgebirgspanoramen mit sprunghaften Emotionen paaren, ist schwer zu inszenieren. Auch die vom Theater an der Wien angebotene Lösung wirkte wenig überzeugend.

http://www.operinwien.at/werkverz/catalani/awally3.htm

Dominik Troger/ www.operinwien.at

Wien / Theater an der Wien: LA WALLY von Alfredo Catalani Premiere am 12.11.2021

Wieder einmal wird versucht, eine zu Recht wenig gespielte Oper auf die Bühne zu bringen. Vor einigen Jahren gab es einen Versuch an der Volksoper, davor bei den Bregenzer Festspielen immerhin mit Mara Zampieri, aber ohne dauerhaften Erfolg. Catalanis Wally ist ein Stück mit wunderbarer Musik, wenn auch nicht gleich stark in allen Akten. Dieses Werk heute glaubhaft auf die Bühne zu bringen ist nicht einfach in Zeiten des Mediums Film. Dieses Medium wird hier eingesetzt, während der ganzen Dauer der Oper und hilft am Anfang dieser Inszenierung durch Schnee und Gletscher Alpenstimmung zu erzeugen. Dann wirkt diese filmische Berieselung im Hintergrund doch etwas enervierend…

Zum Bericht von Karl-Heinz Schöberl

BERLIN/Deutsche Oper:  SIEGFRIED – Kurzbericht der Premiere am 12. November 2021


Schlussapplaus. Foto: Klaus Billand

 Stefan Herheims Unterwäsche-Party im Koffer-Nirwana

 Freitag  Abend ging die Premiere des „Siegfried“ aus Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ in der Neuinszenierung von Stefan Herheim über die Bühne der DOB, der letzte der vier Abende der Tetralogie, der Corona-bedingt bisher noch nicht seine Premiere erleben konnte. So war man einerseits durchaus gespannt, was sich der kommende Intendant des Theaters an der Wien dazu einfallen lassen würde. Man konnte sich aufgrund der drei anderen Abende aber auch schon in etwa vorstellen, wie das werden könnte. Und es ging dann tatsächlich und letztlich doch wenig überraschend mit einer Bild- und Statistenüberflutung weiter, dass die gute musikalische Leistung des Orchesters der Deutschen Oper Berlin unter der Wagner-erprobten Hand von GMD Sir Donald Runnicles gar nicht recht zur Wirkung kam, beziehungsweise wahrgenommen werden konnte. Es war wieder einmal mehr Theater als Musik, jedenfalls kein Musiktheater!…

Zum Kurzbericht von Klaus Billand

Rouen: „LA VIE PARISENNE“ (Jacques Offenbach)

Zum ersten Mal die erheblich längere und viel interessantere Version „ante prima“, wunderbar inszeniert durch Christian Lacroix – als Regiedebüt!

Der Bericht von Waldemar Kamer steht zwar bereits online, wir befassen uns aber in der Montags-Ausgabe  genauer mit dieser Produktion

Staatsoper Berlin „HIPPOLYTE ET ARICIE“ 11.11.2021 (Premiere am 25.11.2018).

Copyright: Monika und Karl Forster

Erst im Alter von 50 Jahren verfasste Jean-Philippe Rameau 1733 seine erste Oper, eine Tragédie lyrique in einem Prolog und fünf Akten, die noch im selben Jahr an der Académie royale de musique in Paris mit mäßigem Erfolg uraufgeführt wurde. Die literarische Vorlage bildete die Phèdre von Jean Racine auf deren Grundlage Abbé Simon-Joseph Pellegrin (1663-1745) das Libretto verfasste. Gespielt wurde eine Mischung aus drei Fassungen: der ersten von 1733, der dritten von 1757 sowie einer posthumen von 1767 und unter Verzicht des Prologs.  Ólafur Elíasson, ein isländisch-dänischer Installationskünstler entwarf die Bühneninstallationen und Kostüme für Rameaus erste Oper, worin er nach eigenen Worten seine persönlichen Erfahrungen in den Berliner Techno-Clubs der 90ger Jahre für die Opernbühne aufarbeiten wollte, denn dort wäre es im Dunst der Nebelmaschinen, unter den Blitzen der Laserkanonen und den halbnackt enthemmt Tanzenden „ausschweifend“ und „barock“ zugegangen. Für die zahlreichen glitzernden Spiegel dürfte der Spiegelsaal in Versailles Pate gestanden haben, weiße Schweinwerferkegel und grünes Laserlicht versetzten die Betrachtenden in das kalte Ambiente von Nachtclubs. Die Kostüme waren demgemäß auch mit reflektierenden Prismen überzogen und als Augenfang fungierte eine meterhohe Disco-Spiegelkugel sowie Projektionen von Wellenbewegungen, ein Aushängeschild des Künstlers. Olaf Freese hat all diese Ideen des Ausstatters technisch brillant eingeleuchtet…

Zum Bericht von Harald Lacina

Jean-Philippe Rameau: Hippolyte et Aricie • Staatsoper Unter den Linden, Berlin • Vorstellung: 11.11.2021

 Nudelsieb oder Satellitenschüssel?

Rameau gehört zu den Klassikern des 18. Jahrhunderts und ist der einzige französische Komponist aus diesem Jahrhundert, dessen Werke öfter im deutschen Sprachraum zu erleben sind. «Hippolyte et Aricie» dürfte wohl sein Werk mit den häufigsten Produktionen sein.

Die Berliner Aufführung stand leider weder musikalisch noch szenisch unter einem guten Stern…

Zum Bericht von Jan Krobot

Nürnberg
Verdi-Oper „Der Troubadour“ am Staatstheater Nürnberg: Peter Konwitschny setzt auf Scheiterhaufen
BR-Klassik.de

Dresden
Semperoper-Sopranistin Aga Mikolaj (†51) nach Corona-Erkrankung gestorben
TAG 24.de

BADEN bei Wien: GRÄFIN MARIZA: Zu viel gewollt und zu wenig eingelöst. Premiere

 

Balllettszene der im Mafia-Milieu angesiedelten Handlung. Alle Fotos: Bühne Baden / Christian Husar

„Am Burgtheater spielen`s heute Kickl kauft sich eine Hose und geht mit Mückstein impfen.“ Das ist so ziemlich das Lustigste, was man an diesem Abend zu hören bekommt. Nicht am Burgtheater, sondern in der Aufführung von Emmerich Kálmáns Operette Gräfin Mariza im Stadttheater Baden, die bereits im Oktober ihre Premiere erlebt hat. Unter der Leitung von Intendant Michael Lakner ist man offensichtlich bemüht, die ausgewählten Operetten jeweils- koste es, was es wolle –  irgendwie ins 21. Jahrhundert zu versetzen. Ein mühsames Unterfangen, das nicht ohne Krampf abgeht und meist weder den Stücken noch dem Publikum guttut. Im vorliegenden Fall wird die Handlung in ein postkommunistisches Ungarn versetzt, und ist – von der Ouvertüre an, die von einem Ballett betanzt wird – eindeutig im Mafia-Milieu angesiedelt. Warum das der auch für die Choreographie verantwortliche Regisseur Leonard Prinsloo für sinnvoll hält, hat er in einem TV Interview verraten: Er könne sich nicht anders erklären, warum die Gräfin mit nur 20.000 Schweinen zur Millionärin geworden sei. Etwas mehr Phantasie, und dem Publikum wäre viel Krampf erspart geblieben. So aber ist alle drei Akte hindurch kein Zusammenhang zwischen der vom bewährten Librettisten-Duo Julius Brammer und Alfred Grünwald konzipierten Geschichte von der reichen Gräfin und ihrem Gutsverwalter, der in Wahrheit auch ein Graf ist, und den eingestreuten Balletteinlagen herzustellen. Einmal tanzen sie als Ratten mit glühend roten Augen, dann mit Masken wie im venezianischen Karneval und schließlich als schwarzbestrumpftes Sado-Maso-Truppe. Vom gerühmten Charme und Schmäh dieses Operettenjuwels bleibt so leider nur mehr wenig übrig. Und die Intention, das schwierige Neben- und Durcheinander von Kroaten, Ungarn und Roma aufzuzeigen, wird kaum eingelöst…

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Berlin
Die Volksbühne unter René Pollesch – eine Bastion der Einfallslosigkeit
Seit Beginn seiner Intendanz im September spielt Pollesch gefühlt immer dasselbe Stück – passend zur Pandemie. Dauerthema ist dabei: vor allem er selbst.
Tagesspiegel.de

Der leere Raum Ästhetik: Zur Arbeit von Peter Brook
… beginnen wir das Nachdenken über Ästhetik nicht mit dem Begriff Schönheit, sondern wie er mit dem Begriff Lebendigkeit, bzw. dessen Gegenteil Tödlichkeit. Was führt dazu, dass es Theateraufführungen gibt, die tot wirken? „Die Technik des Inszenierens, Entwerfens, … — wird einfach nicht genügend beherrscht“. Im Erleben … alle Freiheitsgrade des Imaginären … aufgehoben. … öffnen sich … für weiteres, möglicherweise Überraschendes. „Es gibt auch Säulen der Bestätigung. Das sind die Augenblicke der Erfüllung, die sich einstellen, plötzlich und irgendwo, die Ereignisse, bei denen kollektiv ein totales Erlebnis, ein totales Theater aus Stück und Publikum Aufteilungen wie tödlich, derb und heilig zum Unsinn reduziert. In diesen seltenen Augenblicken sind das Theater der Freude, das der Katharsis, der Feier, der Forschung, des gemeinsam erlebten Gehalts und das lebendige Theater ein und dasselbe.“
Gefunden von TTT
philoso.de

Deutschland: Die Impfung hält nicht, was versprochen wurde

Wenn ich merke, dass ich in einer Sackgasse bin, werde ich vermutlich nicht weitergehen. Wenn möglich würde ich auch nicht umkehren, vielleicht finde ich ein Durchhaus, das seitlich aus der Sackgasse führt (das kommt bei Sackgassen relativ häufig vor)

Auszug aus „Berliner Zeitung“: Dass es nun im Winter wahrscheinlich ein Problem mit Krankenhauskapazitäten geben wird, hat weniger mit den Ungeimpften zu tun als vielmehr damit, dass a) die Impfung nicht hält, was behauptet wurde; b) eine völlig fehlgeleitete Politik alles auf die Impfung gesetzt hat.

Schluss mit der Impfdebatte, zurück zur Vernunft
Bislang beruhte die Corona-Politik der Bundesregierung auf einer Wette, die nicht aufzugehen scheint: (Er-)Lösung durch Impfung. Zeit zum Umdenken.
Berliner Zeitung

In Ihrem eigenen Interesse: Vertrauen Sie nicht Politiker-Bla Bla  („Spielgewinner“, „nur die Impfung besiegt die Pandemie“).  Solche Aussagen sind kriminell gefährlich! Die Impfung mag ein Teil der Lösung sein, aber achten wir selbst auf unsere Gesundheit (unnötige Kontakte mit fremden Personen meiden). Um Ihnen das zu raten, brauche ich wirklich kein Arzt sein!

Bottas gewinnt Sprint in Brasilien
Valtteri Bottas hat sich am Samstag dank eines Blitzstarts den Sieg im Sprintrennen und damit die Poleposition für den Grand Prix von Brasilien am Sonntag (18.00 Uhr, live in ORF1) gesichert. Der finnische Mercedes-Pilot setzte sich vor Max Verstappen (Red Bull) und Carlos Sainz (Ferrari) durch. Lewis Hamilton betrieb Schadensbegrenzung. Der auf den letzten Startplatz strafversetzte Brite beendete das Rennen auf dem fünften Platz.

Der Start zum GP von Brasilien erfolgt heute um 18 h MEZ

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

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