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14. NOVEMBER 2018

14.11.2018 | Tageskommentar


HEUTE
: Don Giovanni
an der Wiener Staatsoper
. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

 Die Wiener Staatsoper zeigt ab dem heutigen Mittwoch, 14. November 2018 wieder Mozarts Don Giovanni: Ihre Rollendebüts am Haus geben der österreichische Bariton Markus Werba in der Titelpartie, Anatoli Sivko als Leporello und Peter Kellner als Masetto. Virginie Verrez, neu im Ensemble der Wiener Staatsoper, gibt als Zerlina ihr Debüt am Haus. Myrtò Papatanasiu verkörpert die Donna Anna, Olga Bezsmertna die Donna Elvira, Benjamin Bruns den Don Ottavio und Dan Paul Dumitrescu den Commendatore. Es dirigiert: Adam Fischer.

Reprisen: 16. und 18. November

Die Vorstellung am 18. November 2018 wird mit WIENER STAATSOPER live at home weltweit live in HD gestreamt: www.staatsoperlive.com.

Staatsoper Unter den Linden/ Berlin: Am Samstag beginnt der Einzelkarten-Vorverkauf für die FESTTAGE 2019

Am Samstag, dem 17. November um 10 Uhr beginnt der reguläre Einzelkarten-Vorverkauf für die 24. FESTTAGE der Staatsoper Unter den Linden, die unter der Leitung von Daniel Barenboim vom 12. bis 22. April 2019 in der Staatsoper sowie in der Philharmonie Berlin stattfinden werden. Auf dem Programm stehen sechs Opernvorstellungen, ein Sinfoniekonzert der Wiener Philharmoniker, zwei Sinfoniekonzerte der Staatskapelle Berlin mit Anna Netrebko als Solistin und dem Rundfunkchor Berlin sowie das Debütkonzert des Opernkinderorchesters – alle dirigiert von Daniel Barenboim. Tickets sind erhältlich unter www.staatsoper-berlin.de, telefonisch unter +49 (0)30 20 35 45 55 (Mo – Sa 10 – 20 Uhr | Sonn- und Feiertag 12–20 Uhr), per E-Mail an tickets@staatsoper-berlin.de oder persönlich an der Theaterkasse im Foyer der Staatsoper (täglich 11-19 Uhr, am 17. November ab 10 Uhr).

Klagenfurt: LA CLEMENZA DI TITO

 

„La clemenza di Tito“: Unter Gespenstern und Marionetten
Eine überraschende Neuinszenierung von Mozarts „Tito“ ist arco Štorman am Klagenfurter Stadttheater geglückt
Der Standard

FRAUENPOWER: Dirigentinnen im Vormarsch

München/ Gasteig
Starke Frauen mit Kristiina Poska
Klingt weibliche Musik anders? 100 Jahre Frauenwahlrecht sind der Anlass für ein famoses Konzert im Gasteig mit lauter „Starken Frauen“
Münchner Abendzeitung

Graz
Frauenpower ist hier kein Schlagwort
Oksana Lyniv, Chefdirigentin an der Oper Graz, leitet in einem fordernden Akt an zwei aufeinanderfolgenden Abenden die Verismo-Zwillinge „Cavalleria rusticana“ und „Pagliacci“ und die Premiere der „Salome“ von Richard Strauss.
Salzburger Nachrichten

Salzburg/Osterfestspiele: Zank am Festspielgipfel
Die Osterfestspiele drohen, sich ein Ei zu legen: Nikolaus Bachler soll das Festival gemeinsam mit Christian Thielemann, bisher Alleinherrscher, leiten – gegen dessen Willen. Warum?
Wiener Zeitung

Mit Verspätung kapieren auch die meist nachplappernden Journalisten, dass die Salzburg-Lösung nicht funktionieren kann. Der Online-Merker hat zuallererst erkannt, dass hier eine bewusste Provokation stattfindet. Für Spannung ist gesorgt, zumal noch nicht abzusehen ist, was eigentlich geplant ist. Eine Langzeitstrategie, die selbst die Sommerstspiele erfassen kann, ist nicht ausgeschlossen.

Passend zum Thema Journalisten: Bernd Weikl hat immer noch mit Fehlinterpretationen zu kämpfen, die vor 22 Jahren gesetzt wurden.

Mit meiner Meinung über Journalisten halte ich nicht „hinter dem Berg“. Da hätte es gar nicht der Klage eines Schreiberlings gegen mich bedurft! Im Grunde genommen machen Journalisten das, was jeder Arbeitnehmer macht – sie erledigen ihren Job im Sinne und nach Vorgabe ihrer Auftraggeber. Dieser Auftrag muss gar nicht der eigenen Meinung entsprechen, es ist eben ein Job, der Markt ist klein und die Konkurrenz groß. Manchmal werden sie auch „verkauft“ – der Investor Benko hat soeben Anteile an Krone und Kurier erworben.

Zum Beispiel: René Benko kauft sich bei „Krone“ und „Kurier“ ein: Ein verschwiegener Deal mit weitreichenden Konsequenzen.
Wiener Zeitung

Es gibt nun unter den Journalisten welche, die sich manchmal für das, was sie schreiben müssen,  schämen, es gibt aber auch solche, die keinen „Genierer“ kennen. Ohne Genierer lebt es sich leichter, die Magengeschwüre halten sich auch in Grenzen.

Bernd Weikl ist deswegen kein einfacher Zeitgenosse, weil er sein Herz zu sehr auf der Zunge trägt. Vor 22 (!) Jahren hat er einen Vortrag gehalten, der ihm heute noch nachhängt. Dem Sänger drängt es, die journalistischen Verdrehungen zu entlarven, das mitzuteilen, was er damals tatsächlich gesagt hat und aufzudecken, was daraus gemacht wurde.

Bernd Weikl als Holländer (Bild von Werner Herzog)

 Bernd Weikl: 1996 erhielt ich eine Einladung von der CSU in München, im Kontaktkreis Politik-Wissenschaft-Kultur über das Thema „Staatliche Kunstförderung – Markt der Beliebigkeit? einen Vortrag zu halten. Hier meine Aussagen in der 9. Künstlerbegegnung, denen insbesondere meine Erfahrungen, aber auch Studien im Kontext eigener Bücher und wissenschaftlicher Projekte zugrunde liegen.

  1. Künstlerbegegnung am 1. Juli 1996 in München

Hier mein Text entsprechend des Tonbandmitschnitts von Eva Zilch, CSU, 4. Juli 1996 und der völlig falsche und mich diffamierende Bericht von Herrn Gerhard Matzig im berüchtigten Kasten in der Süddeutschen Zeitung vom 3. Juli 1996…

Zur Weikl-Stellungnahme

Kurt Rydl empfängt in den Räumlichkeiten des „Online-Merker“ den „Österreichischen Musiktheaterpreis“

Die Geschichte ist verzwickt, zum Zeitpunkt der Preisvergabe in der Grazer Oper war der „Vielreisende“ in Amsterdam. Nun ergab sich die Gelegenheit, den Preis bei uns zu übergeben. Wir fühlen uns geehrt und freuen uns darüber

Kurt Rydl und Elena Habermann (verdeckt). Copyright: Barbara Zeininger

Premiere beim Online-Merker: Der „Österreichische Musiktheaterpreis“ wurde von Kurt Maier bei unserer Veranstaltung an Kurt Rydl feierlich überreicht. Bei der Verleihung in der Grazer Oper konnte Rydl nicht dabei sein, weil er in Amsterdam arbeitete. Copyright: Barbara Zeininger

Salzburger Festspiele: Der Jedermann hat eine neue Buhlschaft
Valery Tscheplanowa folgt 2019 auf Stefanie Reinsperger. Tobias Moretti erhält als Jedermann familiäre Unterstützung.
Salzburger Nachrichten

Dass Frau Reinsperger die Buhlschaft zurücklegen will, war bekannt. Dass sie es tut, ehrt sie. Viel Aufmerksamkeit für wenig Text und vermutlich großzügiger Gage. Eine Reinsperger braucht das nicht!

Köln/ Italienisches Kulturinstitut: Literatur-Nobelpreisträger Dario Fo ist eine Ausstellung seiner Bilder gewidmet

Dario Fo: Lampedusa (2012). Foto: Andrea Matzker

Zum Ausstellungsbericht von Dr. Egon Schlesinger

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Moden kommen und gehen, aber die „Patchwork“-Filme sind schon einige Zeit en vogue: Statt eine kontinuierliche Geschichte zu erzählen, stoppelt man Einzelschicksale zusammen, die nur locker zusammen hängen müssen, was meist mit einem Generalthema, starker Besetzung und etwas Heiterkeit ganz gut funktioniert (wenn auch eines der letzten Beispiele dieser Art, „Safari – Match Me If You Can“, eher schwächlich ausgefallen ist).

Nun lebt für diesen Film Drehbuchautorin / Regisseurin Sandra Nettelbeck davon, dass ein guter Ruf sehr lange anhalten kann – ihr Erfolgsfilm „Bella Martha“ ist von 2001, also schon recht lange her. Aber er war ein schöner Erfolg, hatte in einem „Therapeuten“ eine ganz witzige Nebenrolle, und wenn dieser nun (mit demselben Darsteller) aus der Distanz von mehr als eineinhalb Jahrzehnten im Mittelpunkt stehen soll, erwartet man bei dieser Filmemacherin einiges.

Um dann nach 130 Minuten, die dem Zuschauer sehr, sehr lang werden, wie ein geprügelter Hund aus dem Kino zu schleichen. Denn Sandra Nettelbeck hat – möglicherweise in der falschen Meinung, damit sehr, sehr anspruchsvoll zu sein – einen echten, zähen Leichenbitter auf die Leinwand geschickt. Jede Figur übertrifft die andere an Trübsinn, und Humor schleicht nur ganz, ganz selten einmal vorbei…

Lehrer und Motorräder – eine ganz eigene Geschichte

„Opernfreund Peter Bilsing – ab Januar Lehrer im Ruhestand – fährt gerne rasant mit seinem Motorrad in Düsseldorf und Umgebung herum. Zum Glück ist ihm noch nicht viel passiert (für zwei Räder bin ich – ehrlich gesagt – zu feig).

Nachstehende Geschichte sollte ihm zu denken geben.

Lehrer Otto Anlanger aus Wien wurde eben erst in den Ruhestand verabschiedet. Otto Anlanger betreibt seit Jahren einen Kunstverteiler (ebenso gratis wie der Online-Merker)

„DER KUNSTVERTEILER“: OTTO ANLANGER WIEDER „IM DIENST“

Otto Anlanger ist „Der Kunstverteiler“. Täglich informiert er ebenso gratis (wie auch wir) über besuchenswerte Veranstaltungen, vor allem aus der bildenden Kunst.

Im Juli ging er als Lehrer in Pension – und fuhr sofort zum Harley-Treffen an den Faaker-See

Das Harley Davidson-Treffen am Faakersee (Kärnten)
das toll begann und dann so tragisch endete…


Otto mit seiner Maschine in Altmünster am Traunsee (OJ)

Im Wiener AKH mit einer schweren Schulter- und Beinverletzung!

So passiert es eben. Otto Anlanger kämpft jetzt wieder darum, für seine Seite den Anschluss zu finden, Wenn man Monate „weg vom Fenster“ ist, ist das gar nicht so leicht.

Bestellen Sie bei Otto seinen kostenlosen Kunstverteiler

mail: ottos.kunstverteiler@gmail.com

Großbritannien: Mays Gegner über Brexit-Einigung empört
Vertrag zwischen EU und London enthält Lösung für irische Grenze. Mehrheit im britischen Parlament fraglich.
Wiener Zeitung

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

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