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14. JUNI 2021- Montag

14.06.2021 | Tageskommentar

Deutsche Oper Berlin Siegfried (Quelle: Bernd Uhlig)
Berlin/Deutsche Oper: Das Rheingold. Schluss-Szene. Copyright: Bernd Uhlig

Peter Sommeregger („Klassik-begeistert“) aus Berlin: Vor exakt einem Jahr hätte diese Premiere an der Bismarckstraße stattfinden sollen, aber dann kam die Pandemie. Im September öffnete sich ein Zeitfenster, in dem die Produktion der „Walküre“ gezeigt werden konnte. So ist die Chronologie des neuen „Ring des Nibelungen“ etwas durcheinander geraten. Durcheinander ist auch das passende Wort für die Inszenierung Stefan Herheims. Aber davon später, es ist höchste Zeit, der Musik und dem Gesang in der Oper die gebührende erste Position auch in der Kritik wieder einzuräumen.

Und die musikalische Bilanz fällt höchst positiv aus. Die Deutsche Oper konnte das an Personal reiche „Rheingold“ weitgehend aus dem Ensemble besetzen, was einmal mehr die Wichtigkeit eines solchen unterstreicht. Das Verschwinden des Ensembles an vielen Häusern ist einer der Gründe für die Krise der Gesangskunst…

Szenisch kann die Aufführung weit weniger überzeugen. Stefan Herheims Konzept für den Ring, so er denn eines hat, ist höchst widersprüchlich. Der Regisseur scheint sich nicht entscheiden zu können, ob er er die Tetralogie ernst nehmen soll oder doch den parodistischen Elementen den Vorzug gibt. Auf der Suche nach einer die Stücke verbindenden optischen Metapher verfiel er auf die Idee, eine große Zahl von Statisten mit Koffern auftreten zu lassen. Das soll wohl als Symbol für Flucht, Reise, Migration stehen. Der Bezug zu Wagners opus magnum scheint dabei aber doch recht an den Haaren herbeigezogen zu sein…

„Das Rheingold“ an der Deutschen Oper Berlin – 1:0 für die Musik
Peter Sommeregger berichtet aus der Deutschen Oper Berlin
Klassik-begeistert.de

Wir spielen – Wagners „Das Rheingold“ in der Deutschen Oper Berlin
https://www.nmz.de/online/wir-spielen-wagners-das-rheingold-in-der-deutschen-oper-berlin

Bilderrausch, Schadenfreude und ein Opernwunder
https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2021/06/deutsche-oper-rheingold-premiere-herheim-.html

Berlin
„Das Rheingold“ an der Deutschen Oper: Hitlergruß und Übermut
Mit einem Jahr Verspätung wurde jetzt die Premiere nachgeholt: Stefan Herheim inszenierte Wagners „Rheingold“ an der Deutschen Oper
Berliner Zeitung

Berlin/ Staatsoper: Premiere als Stream: Giacomo Puccinis „Das Mädchen aus dem goldenen Westen“ („La fanciulla del west“) in der Staatsoper am 13.6.2021/BERLIN

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Foto: Youtube

Ein Sturm bestimmt die Stimmung

Alexander Walther sah die Premiere im Stream: In der Inszenierung von Lydia Steier (Bühnenbild: David Zinn) wird das raue Leben in der kalifornischen Sierra mitsamt den Wirbel- und Schneestürmen schonungslos dargestellt. So sieht man gleich zu Beginn vor dem Vorhang einen Büffel stehen – und im Hintergrund der Bühne baumeln Erhängte. Dann nimmt man die Silhouette einer Variete-Tänzerin wahr. Es kommt sogar zu Feuerausbrüchen. Ein großes leuchtendes Herz sinkt langsam herab – es ist gerade so, als ob die Regisseurin Mitgefühl mit den vom Schicksal gebeutelten Männern zeigen möchte. Die Goldsucher befinden sich in stetigem Kampf mit verwegenen Räubern. Als einzige Frau bietet ihnen Minnie (die junge Wirtin der Bar „Zur Polka“) Paroli. Sie sorgt sich auch um das seelische Wohl der manchmal schwierigen Gäste, was bei der Inszenierung deutlich zum Vorschein kommt. Das mondän-laszive Bar-Leben wird hier gleichsam karikiert…

Und die Intensität der Gefühlsspache erfährt keine sentimentale Deutung, sondern besticht mit erfrischendem Temperament, das sich auf die Sänger überträgt. Ovationen und begeisterter Schlussapplaus des Publikums in der immer noch spärlich besetzten Staatsoper. 

Zum Bericht von Alexander Walther

ZUM TRAILER (1 Minute)

Staatsoper Berlin: Pappano triumphiert in Fanciulla del West

Anton Schlatz schreibt in „konzertkritikopernkritikberlin“: Eine ordentliche Inszenierung von Lydia Steier, ein fulminantes Dirigat von Antonio Pappano und gute Sänger, das ist das Fazit der Premiere an der Staatsoper Unter den Linden. Anja Kampe gibt eine Minnie mit Wärme und Strahlkraft, Michael Volle ein raues, viriles Porträt des Sheriffs Rance und Marcelo Álvarez einen weichen Dick Johnson, dem das Ch’ella mi creda leider rhythmisch unstet gerät…

Und wie verpackt Regisseurin Lydia Steier, US-Amerikanerin, Jahrgang 1978, die drastische Goldsucher-Fabel? So-naja. Das Ganze macht flotten Spaß, ist unterhaltsam und irgendwie ganz schön kurzweilig. Etwas Neon ist dabei, etwas Pin-up, ein bisserl Castorf, ein bisserl queer. Und den mobilen Kneipenausschank kennt man schon von der Wiener Marelli-Fanciulla. Steier erzählt geradlinig an der Story entlang: der Lover als gefühliger Temperamentbolzen, der Sheriff als viriles Raubein, dazwischen die patente Wildwest-Wirtin, die genauso tief ins Alte Testament wie in Männerherzen schauen kann. Nichts wirklich Neues im Westen also. ..
konzertkritiopernkritikberlin/a.schlatz

volö
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WIEN/ Staatsoper: DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL  – Vorstellung am 12.6.2021

Brenda Rae | Ensemble & Gäste | Wiener Staatsoper
Brenda Rae. Foto: Wiener Staatsoper

Neu in der Besetzung (verglichen mit der Premiere) war die US-Amerikanerin Brenda Rae. Dominik Troger schreibt über ihren Auftritt:

Brenda Rae hat im Jahr 2012 als Einspringerin dreimal die Lucia die Lammermoor am Haus gesungen: Sie hat damals einen noch sehr jugendlichen, stimmlich etwas zarten, aber in Summe vielversprechenden Eindruck hinterlassen. Die Sängerin, der seither eine beachtliche internationale Karriere gelungen ist, hätte vor einem Jahr wieder als Lucia an die Staatsoper zurückkehren sollen – aber das hat COVID verhindert.

Raes Hausdebüt als Konstanze zeigte Hingabe und Feuer, durchlebte die Martern der Arie mit selbstbewusstem Todesmut, und brachte eine starke Persönlichkeit ein, die der Inszenierung gut tat. Der gesangliche Eindruck blieb unausgewogen. Ihr Sopran zeigte sich schon in der Mittellage leicht gekantet, ein herber Zug, der in der Höhe zu stark hervortrat. Zudem mit raschem Vibrato angereichert stand mehr die Emotionalität im Fokus als eine klare Gesangslinie. Im Vergleich mit Lisette Oropesa, der Konstanze der Premierenserie, punktete Rea in der Darstellung und in der Intensität ihrer Bühnenpräsenz, gesanglich musste sie ihrer Landsfrau den Vortritt lassen…

Zum Bericht von Dominik Troger

DRESDEN/ Johannes Wuff-Woesten: Heute möchte ich Euch wieder mit einem Gruß aus der Semperoper erfreuen.

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Johannes Wulff-Woesten (Klavier), Joseph Dennis (Tenor), Wolfram Große (Klarinette). 12,40 Minuten

Der „Hirt auf dem Felsen“ von Schubert schildert auch die Einsamkeit, die man als Künstler in den Corona-Zeiten erlebt hat. Am Schluss gibt es jedoch einen Ausblick auf den „Frühling“, die Hoffnung auf bessere Zeiten.

Hoffen wir, dass diese „Einsamkeit“ bald überwunden ist.

Hier ist der link: https://www.youtube.com/watch?v=tkyFYqBBg60&list=RDtkyFYqBBg60&start_radio=1

Paris
Opéra Bastille Paris: Mit Gounods „Faust“ in die Metro
DeutschlandfunkKultur

Jubiläum
200 Jahre Oper „Der Freischütz“: Die Empörung des Textdichters
Vor zweihundert Jahren kam die erfolgreichste deutsche Oper auf die Bühne: „Der Freischütz“. Sie machte ihren Komponisten reich und berühmt, seinem Librettisten dagegen blieb nur eine kümmerliche Abschlagzahlung.
Frankfurter Allgemeine

WIEN / Akademietheater des Burgtheaters: PELLÉAS UND MÉLISANDE von Maurice Maeterlinck
Premiere: 12. Juni 2021

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Burgtheater / c_Susanne-Hassler-Smith

Der amerikanische Regisseur Daniel Kramer zählt offenbar zu jenen Interpreten, die sich frei und berechtigt fühlen, aus einem Stück zu machen, was ihnen in den Sinn kommt.

Keine Frage: Der überwiegende Teil auch der theaterinteressierten Zeitgenossen wird „Pelléas und Mélisande“ nur als Oper von Debussy kennen (oder vielleicht einmal auch Schönbergs Sinfonische Dichtung dazu im Konzertsaal gehört haben). Dass es ein Theaterstück ist und was dieses bedeutet – das wissen vielleicht nur noch die Theaterwissenschaftler (die das vor langer Zeit „gelernt“ haben, als Theaterwissenschaft noch eine solche und nicht bloß Medienkunde war).

Ob heute noch auf den Spielplänen der Bühnen oder nicht, der Belgier Maurice Maeterlinck (1862-1949) war der wichtigste Vertreter des europäischen Symbolismus um die vorige Jahrhundertwende, zumal mit seinem Stück „Pelléas und Mélisande“ aus dem Jahre 1892. Jugendstilranken scheinen diese spätromantische Geschichte zu durchziehen, die voll von rätselhaften Gefühlen und dunklen Mysterien durchwoben ist. Ja, es hat die Musik gebraucht, um das in seiner ganzen Magie zu vollenden. Wie wirkt das auf dem Theater? Das wissen wir leider nicht, denn das Stück haben wir nicht gesehen.

Eine Mélisande, das Mädchen, das Golaud im Wald findet und von dem man eigentlich nichts Konkretes erfährt, kann mit ihrem langen Goldhaar einen Regisseur von heute nur – an eine Barbiepuppe erinnern. So erklingt auch der erste Song des Abends, und Sophie von Kessel müht sich mit der grellblonden, lockigen Landhaarperücke der besagten Puppe auf einem Laufband ab… Unsere Zeit und Welt wird diese Inszenierung beherrschen, mit vielen lautstarken Einlagen aus der heutigen Quiz-Show-Welt. Warum? Nie sollst Du mich befragen…

…Was die Dame soll, die dauergrinsend als Quiz-Assistentin fungiert und als Vanna White (Leonie Berner) am Programmzettel steht, wohl in Erinnerung an „Monna Vanna“, einst ein anderes sehr berühmtes Maeterlinck-Stück – aber man begreift ja so vieles nicht.  

Und das ist Konzept, denn der Regisseur hat schließlich erklärt. „Mein Lieblingstheater ist jenes, das ich nicht verstehe; wenn ich nicht einordnen kann, was da passiert.“ Das hat er geschafft (nur dass es Theaterbesucher geben wird, für die genau das nicht das „Lieblingserlebnis“ ist). Er hat aus einem Zauber-Stück eine krude, hässliche Rocky Horror-Show geschaffen, die schmerzlich und misstönend an den Nerven der Zuschauer zerrt.

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

Wien
„Pelléas und Mélisande“: Barbie in der Hölle
„Pelléas und Mélisande“ als Missbrauchs-Horrorshow im Akademietheater.
Wiener Zeitung

Berlin
Babylon Berliner Ensemble: Die Nackten und die Toten
Alles abgefuckt wie immer im Theater von Frank Castorf. Diesmal schlägt sich der Regisseur durch Erich Kästners Zeitroman „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“. Ein routinierter Höllentrip.
Sueddeutsche Zeitung

Filme der Woche

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Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart: 18. Juni 2021
CHAOS WALKING
USA / 2021
Regie: Doug Liman
Mit: Tom Holland, Daisy Ridley, Mads Mikkelsen u.a.

Anfangs, wenn ein Junge durch den Wald läuft, könnte man meinen, man sei irgendwo auf unserer Welt. Aber sobald andere Menschen auftauchen und plötzlich alles voll von gemurmelten Geräuschen ist, weiß man – da stimmt etwas nicht. Denn in der Luft schweben, für alle hörbar, die Gedanken aller… Man befindet sich auf einem neuen Planeten, einer Außenstelle der Welt, genannt New World. Und schnell stellt sich heraus, was sonst noch ungewöhnlich ist in „Prentisstown“, wo „the Noise“ (als sichtbare „Klangwolke“) das Leben der Menschen beherrscht. Hier, wo man den jungen Todd Hewitt kennen lernt und wo David Prentiss als Bürgermeister mit „Gemeinschafts“-Phrasen das Regiment führt: Es gibt keine Frauen. Im Laufe der Handlung wird ein wenig über die Vergangenheit erzählt, dass man im Kampf gegen einheimische, alienartige Wesen, „Spackle“ genannt, alle Frauen verloren hat. Und noch später erfährt man, was wirklich geschehen ist…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Was wusste Merkel? Wirbel um „gefälschte“ Intensivbetten-Zahlen
Wurde die deutsche Corona-Notbremse aufgrund falscher Annahmen erlassen? Seit Tagen wird bei unseren Nachbarn über mögliche Schummeleien mit Intensivbett-Kapazitäten in den Spitälern debattiert. Wie Untersuchungen des Bundesrechnungshofes zeigen, meldeten die Krankenanstalten nämlich weniger freie Intensivbetten, als sie tatsächlich gehabt hätten. Als Grund werden finanzielle Anreize vermutet, denn im November des Vorjahres trat ein neues Gesetz zur Finanzierung von Kliniken in Kraft, das Unterstützungszahlungen für den Aufbau neuer Intensivkapazitäten vorsieht, wenn nur mehr maximal 25 Prozent der Betten in dem jeweiligen Spital frei sind. Experten sind zudem überzeugt, dass zu viele Patienten auf den Intensivstationen gelandet seien.
https://www.krone.at/2437007

Schweiz
Volksabstimmung – Paukenschlag: Schweizer lehnen ambitionierte Klimaziele ab
Nein auch zu Pestizid-Verbot. Ein Anti-Terrorgesetz und Pandemie-Entschädigungen für Unternehmen und Künstler werden finden dagegen Zustimmung.
Kleine Zeitung

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Nein zum CO2-Gesetz: Das Nein zum CO2-Gesetz ist ein Hammerschlag für die Schweizer Politik. Nach dem Volksentscheid liegt die Klimapolitik der Schweiz in Trümmern. Die Schweiz wird ihrer Verpflichtung von Paris, bis 2030 den Treibhausgasausstoss gegenüber 1990 zu halbieren, kaum mehr nachkommen können.
    Zum Kommentar
  • Hilfswerke bemängeln die Resultate des G-7-Gipfels: Entwicklungsorganisationen kritisieren, dass nicht genug für die Impfkampagne gegen die Corona-Pandemie in armen Ländern getan worden sei. Auch im Klimaschutz drückten sich die Staats- und Regierungschefs demnach um ihre Verantwortung.
    Zu den neusten Entwicklungen
  • Warum die USA Russland nicht einfach ignorieren können: Am Mittwoch begegnen sich Joe Biden und Wladimir Putin in Genf. Es ist ein wichtiges Treffen. Denn die USA werden Russland wegen seiner Provokationen und seiner Atomwaffen nicht ignorieren können.
    Zum Video
  • Türkischem Journalisten drohen 18 Jahre Haft: Dem freischaffenden Reporter Rusen Takva wird vorgeworfen, gegen das Versammlungsgesetz verstossen zu haben und, noch schwerwiegender, Mitglied einer Terrororganisation zu sein – ein Pauschalvorwurf, der gegen viele kurdische Regierungsgegner erhoben wird.
    Zum Bericht
  • Friedensforscher warnen vor Trendwende bei Atomwaffen: Das Friedensforschungsinstitut Sipri hat eine beunruhigende Tendenz bei der Entwicklung der Atomwaffen ausgemacht. Die Verringerung einsetzbarer Sprengköpfe scheine ins Stocken geraten zu sein. Zugleich liefen umfassende und teure Programme zur Modernisierung.
    Zum Bericht
  • Proteste gegen Begnadigung inhaftierter katalanischer Unabhängigkeitsbefürworter: Zehntausende von Spaniern protestierten am Sonntag gegen die von der Regierung geplante Begnadigung der seit mehr als drei Jahren im Gefängnis sitzenden Politiker. Diese hatten im Oktober 2017 ein nicht verfassungskonformes Referendum über die Abspaltung Kataloniens von Spanien organisiert.
    Zum Bericht
  • Novak Djokovic feiert seinen 19. Grand-Slam-Titel: Dem 34-jährigen Serben gelingt am French Open eine herkulische Leistung. Nach Rafael Nadal ringt er im Final auch Stefanos Tsitsipas nieder. Er kommt seinem Ziel näher, der erfolgreichste Tennisspieler der Geschichte zu werden.
    Zum Bericht

    Jetzt reicht’s: Queen schiebt Meghan und Harry Riegel vor
    Aufsichtsräte verdienen in Österreich zu wenig, so die Meinung des Unternehmensberaters Michael Kramarsch. „Man muss in Österreich fast ein Vermögen mitbringen, um Aufsichtsratschef zu werden“, so Kramarsch.
    Die Queen soll ihre Berater angewiesen haben, diffamierende Aussagen über die Königsfamilie künftig zu korrigieren.
    https://kurier.at/stars/neues-motto-queen-schiebt-meghan-und-harry-riegel-vor/401411391

    Der Schlauberger 51: Offen für alles – Über besondere Tage im Geschäft
    Ob Sie’s glauben oder nicht: Ich bin durchgegangen. Einen ganzen Tag lang. Durch die Tür. Kein Problem. Es war ja auch ein Tag der offenen Tür. Ich finde diese Einrichtung klasse und mache sogar die ganze Woche Gebrauch davon. Denn dort, wo ich einkaufe, ist fast jeder Tag ein Tag der offenen Tür. Sonst könnten die Kunden ja gar nicht reinkommen…

  • überer „nackte Glühbirnen“: Ich traue mich gar nicht, das zu sagen: 97 Prozent der Deutschen lassen das splitternackte Licht beim Sex an.

    Und was sagt uns das? Nichts.

    Kurioses zur Deutschen Sprache von Reinhard Berger
    Klassik-begeistert.de

  • Kurioses gibt es auch aus der Fußballwelt zu vermelden: Die ÖMV sponsert den russischen Club Zenit Leningrad (Lieblingsblub von Staatschef Putin) mit 24 Millionen Euro!
  • Im Gegenzug überweist die russische Gazprom an Austria Wien (Lieblingsclub vieler österreichischer Politiker /mehrerer Ex-Kanzler, Ex-Bürgermeister  und des Herrn Katzian) ebenfalls einen Sponsorbeitrag.
  • Wie hoch ist dieser: Exakt 24 Millionen Euro!
  • Es gibt wirklich unglaubliche Zufälle!

    Österreich hat gestern bei der Fußball-Euro das Team von Nordmazedonien mit 3:1 besiegt. In den TV-Sendern feiert man diesen Sieg wie den Europameistertitel. Gut, Nordmazedonien hat unlängst in und gegen gegen Deutschland gewonnen – aber das ist wirklich kein Gradmesser. Tatsache ist, dass in ganz Nordmazedonien 2 Millionen Menschen leben. Das ist die Einwohnerzahl von Wien!  Gut, spielen dürfen trotzdem nur elf, das ist die Gerechtigkeit im Sport!

    Wenn aber am Donnerstag gegen die Niederlande von unseren Kickern keine Niederlage eingefahren wird, ziehe auch ich meinen Hut (den ich mir zu diesem Behufe aber erst kaufen müsste)

Haben Sie einen schönen Tag! Ich flüchte vor der Hitze, denn ich bin ein „Wintermensch“ und 30 Grad sind für mich ein Horror

A.C.

 

 

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