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14. JULI 2021 – Mittwoch

14.07.2021 | Tageskommentar

HEUTE/ ORF III am Mittwoch: „Erlebnis Bühne LIVE“: Premiere von Puccinis „Turandot“ mit Martina Serafin aus St. Margarethen

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information überträgt am Mittwoch, dem 14. Juli 2021, um 21.05 Uhr die Premiere von Puccinis „Turandot“ live-zeitversetzt aus der Oper im Steinbruch St. Margarethen. In der Inszenierung von Thaddeus Strassberger übernimmt Martina Serafin die Titelpartie. Thematisch begleitet wird das Opernhighlight von zwei Dokus, die sich den schönsten Burgen und Schlössern im Südburgenland widmen bzw. in die Welt des Nationalparks Neusiedler See eintauchen. Bereits im Vorabend setzt „Kultur Heute“ (19.45 Uhr) die ORF-III-Festivalinitiative mit einem Besuch der Komödienspiele Porcia in Kärnten fort.

um 21.05 Uhr überträgt „Erlebnis Bühne LIVE“ die Premiere des von Thaddeus Strassberger inszenierten Puccini-Klassikers „Turandot“ live-zeitversetzt von der atemberaubenden Kulisse der burgenländischen Oper im Steinbruch St. Margarethen. Keiner schlafe – Nessun dorma! – so beginnt die berühmte Arie des Prinzen Calaf, in der er seine immer heißer aufflammende Liebe zur gefürchteten Prinzessin Turandot besingt. In der Titelpartie ist Martina Serafin zu erleben. Es musizieren unter der Leitung von Giuseppe Finzi das Piedra Festivalorchester und der Philharmonia Chor Wien. Das aufwendige Bühnenbild wurde von Paul Tate dePoo gestaltet.

Aktuelle Wetterprognose: Am Abend soll es in Ostösterreich weitgehend trocken sein, in Wien gab es um 5 h ein ziemlich heftiges Gewitter, das reicht wohl für den heutigen Tag. Das Gewitter war so heftig – und kreist auch noch nach 7 h um Wien herum – dass meine großen Hunde plötzlich bei mir im Bett Schutz suchten – was absolut verpönt ist. Also musste auch ich aufstehen und habe mich mit den „Angsthasen“ im Badezimmer eingeschlossen, wo das Gewitter nicht so heftig zu erleben war.

Für die Abendvorstellung wünsche ich den Veranstaltern Wetterglück

St.Margarethen
Serafin zur Oper im Steinbruch: „Ganz oder gar nicht!“
Daniel Serafin, Sänger und Festspieldirektor, sprach mit Michaela Fleck über Träume, Spektakel, Wetter und Familie.
Niederösterreichische Nachrichten

„operklosterneuburg“: Zusatzvorstellung am 28.7.

 

karten@operklosterneuburg.at

Es ist schön, dass das Festival eine Zusatzvorstellung anberaumen kann. Dementsprechend hoch liegt die Latte nun für die „großen“ Veranstalter – und für den Herbst.

Der Kultursommer in Wien
Höhepunkte aus dem umfangreichen Programm zwischen Konzertfilm, Lesung, Klassik und Kino
https://www.derstandard.at/story/2000128153691/der-kultursommer-in-wien

Salzburger Festspiele
Die Standhaftigkeit als Erfolgsmodell
Am 17. Juli starten die Salzburger Festspiele mit dem neuen „Jedermann“. Die Jubiläumsfeiern werden teils in die Ausgabe 2021 verlängert.
https://www.krone.at/2460488

Tiroler Festspiele Erl: „Königskinder“ von Humperdinck

Karen Vuong, Katharina Magiera. Foto: Xiomara Bender

Das ist ein eher ungewöhnliches, vielleicht auch ‚Kunstmärchen‘ zu nennendes Sujet, das sich Humperdinck für eine zweite Oper nach Hänsel und Gretel vorgenommen hat. Während es im Märchen ein wie doch immer geartetes Happy-end gibt, enden die ‚Königskinder‘ eindeutig tragisch, sie sterben an Hunger und Durst in einer Winterlandschaft. Wahrscheinlich hat das dem Werk auch nachhaltig geschadet und besonders bei Kindern keine Popularität eingebracht, obwohl die Uraufführung 1910 an der New Yorker Met ein großer Erfolg gewesen sein soll. Anscheinend benötigte Humperdinck später, um gute Inspiration für seine Kompositionen bemüht, keiner einfachen Märchensujets, sondern wie in diesem Fall ein ausgepichtes Libretto wie das von Elsa Bernstein-Porges, die aber unter dem Pseudonym Ernst Rosmer schrieb! Die Porges waren eine Generation früher gut befreundet mit Richard Wagner, nun hatte sich aber das Verhältnis gewendet. Die Erben Wagners. Cosima und Siegfried waren mit dieser Porges überhaupt nicht einverstanden, und so litt auch ihr Verhältnis zu Humperdinck…

Zum Premierenbericht von Friedeon Rosén

Leipzig: Opernuraufführung: Hoffentlich gibt es kein Jenseits

Auf der Suche nach Erlösung. Foto: Kirsten Nijhof
Wie war das in Berlin vor der Wende? Der Komponist Gerd Kühr erinnert sich wehmütig in seiner neuen, in Leipzig uraufgeführten Oper „Paradiese“ an ein faszinierendes Stück Zeitgeschichte.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/gerd-kuehr-oper-leipzig-paradiese-1.5350599

Leipziger Uraufführung : Liebe deine Nächste
Freie Liebe in der freien Stadt: Ist das vielleicht das Paradies? In Leipzig kommt die Oper „Paradiese“ von Gerd Kühr nach Hans-Ulrich Treichel zur Uraufführung und begleitet den Protagonisten bei seiner privaten sexuellen Revolution.
Frankfurter Allgemeine

Oper „Paradiese“ in Leipzig. Irgendwann ist der Küchentisch einfach zu hart
Der Komponist Gerd Kühr und der Librettist Hans-Ulrich Treichel haben mit „Paradiese“ eine Oper geschaffen, deren Thema die seelische Befreiung durch vier Geliebte ist. Die Uraufführung in Leipzig ließ Sehnsucht nach etwas anderem aufkommen.
Die Welt.de/Kultur

14. Jüdische Woche in Leipzig: Die Würde des Menschen …

Blick in den Saal am 2. Juli 2021 in der Alten Börse in Leipzig. Foto: Matthias Seidler

Die Würde des Menschen …
… ist unantastbar. Ist Sie das wirklich? Nach dem größten Zivilisationsbruch des 20. Jahrhunderts gehörte diese Feststellung nach Meinung seiner Schöpfer in das Grundgesetz der 1949 gegründeten alten Bundesrepublik Deutschland. Das Dritte Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg hatten Kräfte und Taten entfesselt, die auch nach 1945 wirkten und an deren Folgen heute noch weltweit gelitten wird.

Dies nicht dem Vergessen anheimfallen zu lassen ist ständige Aufgabe ebenso wie Lehren zu ziehen, im Großen, wie im Kleinen.
Die Stadt Leipzig z.B. erinnert alle zwei Jahre mit einer Jüdischen Woche daran, dass in ihr einmal eine der größten jüdischen Gemeinden Deutschlands ihre Heimstatt hatte, deren liberaler Teil die Stadtentwicklung bis 1933 entscheidend mitprägte. Im Leipziger Musikleben waren sie oft treibende Kraft u. a. im Ringen um eine angemessene Würdigung des Leipziger Musikgenies Richard Wagner…

…Der Autor fühlte sich an sein Beisammensein mit den alten jüdischen Leipzigern verbunden, wenn um 2005 das Salonorchester Cappuccino unter Albrecht Winter an gleicher Stelle Musik der 20er und 30er Jahre bot und in Ihnen die schönen Seiten  jener immer härter werdenden Jahre zum Klingen brachte, wenn Mitgesungen, mit Fuß, Bein oder ganzem Körper dem Rhythmus gefolgt wurde. Musik und Menschlichkeit, denn Musik überwindet Grenzen.

Zum Bericht von Thomas Krakow

München
„Fiasko“ für Künstler: Kult-Musiker kritisiert Bayerns Politik
Vor der Verleihung des Bayerischen Staatspreises für Musik kritisiert der Tubist und LaBrassBanda-Mitbegründer Hofmeir den Umgang der Politik mit der Kultur in der Corona-Krise scharf. Große Firmen hätten profitiert, die Kunst habe ein Fiasko erlebt.
BR-Klassik.de

LINZ: Star-Regisseur Dornhelm inszeniert heurige Linzer Klangwolke
Jetzt ist es soweit: Robert Dornhelm inszeniert die Klangwolke 2021 in Linz. Das verspricht wohl großes Kino, die kleinen, leisen Gesten wird der Regisseur bei dem Spektakel am 11. September nicht auspacken.
https://volksblatt.at/linz-hat-mich-immer-schon-angezogen/

Klassik und Modernes im Stift Zwettl
Auch am zweiten Wochenende des Festivals „Zusammenspiel“ begeisterten international anerkannte Musiker mit abwechslungsreichen Stücken ihr Publikum im Stift.
Niederösterreichische Nachrichten

Endlich geht es wieder los: Das Lyric Opera Studio Weimar spielt „Le nozze di Figaro“ von von Wolfgang Amadeus Mozart

Nestor Ploumis, Leiter des Lyric Opera Studio Weimar

„Wir sind alle sehr glücklich, dass wir endlich wieder spielen dürfen“, sagt Damon Nestor Ploumis, Leiter des Lyric Opera Studio Weimar. Wir mussten unseren Betrieb praktisch fast zwei Jahre einstellen, das war in jeder Hinsicht schlimm, für die jungen Künstler und für mich selbst. Wir waren alle wie im „Dornröschenschlaf“. Bei den Probenarbeiten im Kulturzentrum „mon ami“ herrscht jetzt lebendiges, quirliges Singen und Spielen.“

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

FAST & FURIOUS 9
F9 / USA / 2021 . Regie: Justin Lin
Mit: Vin Diesel, Charlize Theron, John Cena, Michelle Rodríguez, Helen Mirren u.a.

Wer hätte das vor 20 Jahren gedacht, als man 2001 erstmals „The Fast and the Furious“ los ließ, damals nur eine hartgesottene Bande, die auf den Landstraßen in Amerikas staubigem Süden illegale Autorennen veranstaltete und im übrigen mit kriminellen Aktionen unterwegs war, infiltriert von einem Polizisten.

Zwei Jahrzehnte später hält man bei Teil 9 dieser weltweit erfolgreichen Serie, und diese Autokracher waren nicht unterzukriegen, auch nicht, als der wichtige Hauptdarsteller Paul Walker starb, nicht, als sich ein anderer (der farbige Schauspieler / Wrestler Dwayne Johnson, viermal führend dabei) schmollend zurück zog.

on Anfang an stand Vin Diesel als Dominic „Dom“ Toretto im Mittelpunkt, und so ist es geblieben, auch Michelle Rodríguez war als weiblicher Aufputz immer dabei (da setzte man schon früh auf Diversität – diesmal gibt es unter den „Guten“ auch den sehr asiatischen Sung Kang), und egal, wer sich sonst noch um den ewigen Helden „Dom“ schart, die Autos und die Stunts kreisen um dieses Zentrum.

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Ausstellungen/ Kunst
Jüdisches Museum Wien zeigt „Jedermanns Juden. 100 Jahre Salzburger Festspiele“
OTS.at/Presseaussendung

Medien/ TV/ Film: Lisa Totzauer bewirbt sich als ORF-Direktorin – beim Publikum
In einem Video gibt die ORF1-Chefin ihre Bewerbung als ORF-Generaldirektorin bekannt und schafft Fakten im ÖVP-Kandidaten-Rennen.
Die Presse.com

Zum Abschied Küsschen
Dokumentarfilm. Der männliche Lokalreporter ist ein aussterbender Berufsstand
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/zum-abschied-kuesschen?utm_source=pocket

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Kann Kubas Sicherheitsapparat die Protestwelle brechen? Die Karibikinsel erlebt derzeit die grössten Proteste seit der Versorgungskrise in den Neunzigern. Nach dem Abtritt der Castro-Generation fehlt der neuen Führung die revolutionäre Legitimation. Kann sie das mit Repressionen wettmachen? Als erstes hat sie das Internet abgestellt.
Zum Bericht
Joe Biden geisselt Verschärfung des Wahlrechts: Unamerikanisch, undemokratisch, unpatriotisch: Der amerikanische Präsident Joe Biden kritisiert die Republikaner scharf für ihre Bestrebungen, das Wahlrecht strenger zu regeln. Das Ziel der Gesetze sei es, dass immer weniger Menschen wählten, warnte der Demokrat Biden am Dienstag.
Zum Bericht
Venedig schränkt Einfahrt von Kreuzfahrtschiffen ein: Kreuzfahrtschiffe mit mehr als 25 000 Bruttoregistertonnen oder einer Länge über 180 Metern oder mehr als 35 Metern Höhe dürfen nicht mehr passieren. Auch Pötte mit zu hohen Abgaswerten sind ausgeschlossen. Die Regierung beugte sich damit der Uno-Kulturorganisation Unesco.
Zum Bericht
Roger Federer verzichtet wegen Verletzung auf Olympia: Er habe wieder Probleme mit seinem Knie, schrieb Federer auf Twitter. Am 8. August wird er 40 Jahre alt, weshalb die Vermutung naheliegt, dass das US Open in New York im selben Monat für Federer zum letzten Versuch wird, noch einmal auf der Tennistour Fuss zu fassen.
Zum Bericht

BUCH „Wie Pferde sterben: Was wir von Pferden über den Tod lernen können“ von Iris Geuder.

Pferde gehen nicht nur sehr sozial miteinander um, sondern sind auch ausgesprochen sensibel für die Menschen, mit denen sie engen Kontakt haben. Sie nehmen intuitiv Anteil, wenn diese Menschen nicht mit sich in Harmonie sind, sondern in einem Entwicklungsprozess stecken. Auch sie haben Zugang zum »Weltgedächtnis«, dem gesammelten Wissen über alles Leben – und damit auch über den Tod. So teilen sie den Menschen, die wiederum sensibel für sie sind, auch rechtzeitig mit, wenn »ihre Zeit gekommen ist«. Dann wollen sie so sterben, wie es ihre Art ist.

Zum Buch: Wie Pferde sterben: Was wir von Pferden über den Tod lernen können von Iris Geuder, 56 Seiten, 9,95, ISBN: 9783830195542

Was Prinz George so traurig macht

Foto: Screenshot

Die Niederlage im Penaltyschießen gegen Italien stimmt traurig. Auch das zukünftige Königspaar schaut nicht glücklich drein!

Wer Prinz George traurig machte

England ging bestens vorbereitet ins EM-Finale. Nach der Halbzeitpause schlugen die Italiener jedoch zurück – und England-Coach Gareth Southgate traf folgenschwere Entscheidungen, wie den Eintausch dieser beiden Herren extra für das Penaltyschiessen. Ein fataler Fehler, beide hatten nicht die Nerven, die nötig gewesen wären, wohl aber das Bedürfnis, sich für das Elferschießen in den Vordergrund zu drängen. Und der Trainer ließ sich täuschen! Aber auch er hat einmal einen wichtigen Elfer verschossen. „Southgate und der Elferfluch“ ist also keine leere Floskel!

Einen schönen Tag wünscht

A.C. .

 

 

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