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14. JÄNNER 2021 – Freitag

14.01.2022 | Tageskommentar

WIENER STAATSBALLETT: BALLETTPREMIERE HEUTE ALS LIVE-STREAM. ©Wiener Staatsballett/Ashley Taylor / The George Balanchine Trust

liebeslieder
other dances / concerto / liebeslieder walzer

Am 14. Jänner zeigen wir Ihnen ab 19.30 Uhr die Premiere unseres Ballettabends Liebeslieder in der Wiener Staatsoper. Falls es Ihnen nicht möglich sein sollte, die Vorstellung in Wien zu besuchen, möchte wir Sie gerne an den zeitgleichen und 72 Stunden verfügbaren Livestream erinnern, den Sie kostenlos auf play.wiener-staatsoper.at finden.

Aber es gibt noch Karten für die heutige Premiere!

Concerto (Choreografie: Lucinda Childs): Ensemble © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Liebeslieder Walzer: Claudine Schoch, Roman Lazik © The George Balanchine Trust, Foto: Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper: LA BOHÈME. Drei Rezensionen der dritten Vorstellung liegen vor!

WIEN/ Staatsoper: LA BOHÈME am 12 1.2022. Dritte Vorstellung der Serie

Thomas Prochazka: Was sah ich? Was bleibt haften von diesem Abend? Vera-Lotte Boeckers rechtes Knie. Die Gelassenheit des Esels vor Parpignols Karren. Die Ernsthaftigkeit, mit der ein kaum schulpflichtiger Piccolo spielte. Das Finale des vierten Aktes: Musik, die sich als » unkaputtbar « erweist…

» La bohème «, 2. Akt: Das Café Momus im Bühnenbild von Franco Zeffirelli und den Kostümen von Marcel Escoffier. © WIENER STAATSOPER GMBH/MICHAEL PÖHN

….Die wahre Großtat des von manchen verächtlich als » Tanker « bezeichneten Hauses in diesen Wochen: bei den Abenden keine Kompromisse einzugehen. Eine Produktion wie La bohème mit Chor, Extrachor, den Kindern der Opernschule und der Komparserie auf die Bühne zu wuchten; — anstatt mit zugespielten Chören und dezimierten Partituren zu arbeiten wie andernorts.
Sie sind mir kostbar geworden, diese Stunden (fast) uneingeschränkter Normalität.

 http://dermerker.com/index.cfm?objectid=505862E9-C4AA-BF48-FD61D75EAC4BC0D2

Benjamin Bernheim sls „Rodolfo“ . Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Walter Nowotny schreibt: Benjamin Bernheim hat sich in zehn Jahren vom Opernstudio des Zürcher Opernhauses an die Weltspitze emporgearbeitet und nun kann er den Lohn für seinen Fleiß ernten. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich in meiner Erinnerung Jahrzehnte zurückgehen muss, zu den besten Zeiten eines Giacomo Aragall, eines José Carreras, eines Plácido Domingo oder eines Luciano Pavarotti, um eine vergleichbar gute Leistung eines Tenors in der Rolle des Rodolfo zu erhalten, wie sie Benjamin Bernheim nun an der Wiener Staatsoper abgeliefert hat…

Zum Bericht von Walter Nowotny

Clemens Unterreiner als „Marcello“. Foto: Instagram

Kurt Vlach hebt besonders Clemens Unterreiner hervor: …Man könnte jetzt sagen, dass der letzte Direktor Clemens Unterreiner langfristig oder sehr behutsam aufgebaut hat – oder dass erst die aktuelle Direktion ihm zutraut größere Rollen zu singen. Sei es wie es sei, ich finde, dass sein Marcello seine bis dato beeindruckendste Leistung ist. Er hat in den tieferen Registern an Breite gewonnen und meisterte auch die höher gelegenen Stellen der Tessitura ohne Probleme. Ich finde auch, dass er sich vom schauspielerischen Standpunkt her weiterentwickelt hat. Wer ihn schon über viele Jahre lang auf der Bühne gesehen hat merkte, dass er irgendwann zu seinen „Standardposen“ neigte. Hier waren sie kaum zu sehen – ein weiterer Schritt zu einem wirklich „kompletten“ Sänger ist gelungen. Ich hoffe, dass Unterreiner auch weiterhin das Vertrauen der Direktion genießen wird und ihm weitere, größere (und große) Rollen anvertraut werden…

Zum Bericht von Kurt Vlach

Salzburg: Mozartwoche abgesagt. Rolando Villazon im Video zur Absage

 

ZUM VIDEO

Salzburg: Intendant Villazon sagt Salzburger Mozartwoche ab
Die Lage hat sich in Salzburg dramatisch verschlechtert, der Peak an Infektionen wird genau in der Festivalwoche erwartet, daher wird das Musikfestival abgesagt.
WienerZeitung.at

In Salzburg droht die Stille des Kleinmuts (Bezahlartikel)
Im Dschungel der Omikron-Regeln wird ein Fest zu Mozarts Geburtstag erstickt.
https://www.sn.at/mozartwoche/in-salzburg-droht-die-stille-des-kleinmuts-115418368

Unser Mitarbeiter Waldemar Kamer berichtet: Absage „CARMEN“ an der Oper in Brüssel

Die Oper hat so gekämpft um offen zu bleiben. Aber mit nur 200 Zuschauern (!) würden sie 900.000 Euro verlieren…

Grüße aus Paris

Hier haben nun quasi alle Omicron (gehabt) – Inzidenzwerte von 3.600 ! – aber alle in meiner Umgebung, und auch Ichselbst, ohne die geringsten Symptome . Ich bin geimpft (musste als Journalist), aber die Ungeimpften in meiner Umgebung hatten/haben auch keine Symptome.

Wenn wir nicht so viel testen würden/müssten (über 2 Millionen Tests pro Tag in Frankreich zur Zeit !) hätten ich/wir es gar nicht gemerkt (ca eine Woche später ist man dann offiziell wieder negativ) . Toi toi toi. Waldemar Kamer 

Eigentlich beruhigend sind diese Zeilen – und sie trösten uns hinweg, dass auch in anderen Ländern Politiker die Nerven wegschmeissen. Verständlich, keiner will schuld sein, jeder ist sich selbst der Nächste. Also gehen sie auf „Nummer Zuhundertprozentsicher“. Nur, so kommen wir nicht weiter! Es fehlt der Mut!

Droht allerorten „Die Stille des Kleinmuts“? (Copyright obenstehender Artikel über die Absage der Mozartwoche) 

Brüssel
La Monnaie / De Munt Cancels 12 Performances of “Carmen’
https://operawire.com/la-monnaie-de-munt-cancels-12-performances-of-carmen/

Was ist aus Politikern geworden? Vor jeder Entscheidung x-fach absichern? Ist es das, was wir wollen? Politiker sollten herausragen – auch durch Mut. Stattdessen bejubeln wir sie (ich nehme mich da aber aus – und ich kenne genug, die das auch tun, aber zum Selbstschutz besser schweigen) wegen ihrer „Vorsicht“.  Ist Vorsicht nicht auch mit fehlendem Mut gleichzusetzen? Mit Angst und Angstmache? Diese Entwicklung tut uns nicht gut! Danke, ich bin bereit, mich selbst zu schützen – und das ist mir offenbar besser gelungen als manchen, der sich zum Schutz auch Anderer berufen fühlt!
Wäre Max Verstappen nur  „vorsichtig“ gefahren, wäre er nicht Formel 1-Weltmeister geworden! Er hat das Risiko richtig abgewogen!

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

So sehen „Tosca“-Proben im Theater an der Wien aus

 

ZU INSTAGRAM mit vielen Fotos

Franco Corelli schon seinerzeit auf dem Home-Trainer

 

ZU INSTAGRAM

WIENER KAMMERORCHESTER: PRIME TIME,  IM KONZERTHAUS  HEUTE,  FREITAG DEN  14/1/2022 / Schubert-Saal

 
Joji Hattori © Anna Stöcher Prime Time: Wiener KammerOrchester / He / Hattori

Zutritt: 2G-Plus-Regel

Freitag 14 Jänner 2022
20:15 – ca. 21:45 Uhr
Schubert-Saal
PROGRAMM
Arvo Pärt: Fratres
Frank Bridge: Suite für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur, KV 216
Konzert Details – Wiener Kammerorchester – DE

Mehr über den jungen Violinisten Ziyu He – erst 22 Jahre alt: Ziyu He – Wikipedia

London
Entdeckung von Sotheby´s: Die recycelte Madonna
Dreht man Botticellis Gemälde „Der Schmerzensmann“ auf den Kopf, lässt sich ein anderes Motiv erkennen, das ursprünglich auf der Leinwand war. Bisher hatte das niemand gemerkt.
SueddeutscheZeitung.de

Film/ TV: Im Alter von 83 Jahren ist Skandalfilmemacher Herbert Achternbusch verstorben
Achternbusch ist vor allem für seine skurrilen Filme bekannt wie zum Beispiel „Andechser Gefühl“, „Servus Bayern“ oder „Das Gespenst“. Zudem hat er Theaterstücke, Buchpublikationen und Hunderte Bilder geschaffen. Achternbusch zeichnete vor allem eine Hassliebe zu seiner Heimat Bayern aus.
https://www.krone.at/2602495

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Gespräche zwischen Moskau, Washington und der Nato zum Ukraine-Konflikt bisher ohne Ergebnis: Russland droht und weist Forderungen nach einem Truppenrückzug zurück. Auf westlicher Seite wählt Polens Aussenminister Zbigniew Rau dramatische Worte: «Die Gefahr eines Krieges ist heute grösser als je zuvor in den letzten 30 Jahren.» Unvermittelt im Rampenlicht findet sich die seit Jahren immer wieder blockierte OSZE.
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  • Keine Impfpflicht für die amerikanische Privatwirtschaft: Der Supreme Court in Washington kippt die von Präsident Joe Biden verhängte Impfpflicht für Unternehmen mit 100 oder mehr Beschäftigten. Das höchste amerikanische Gericht erlaubt es der Bundesregierung aber, das medizinische Fachpersonal dazu zu zwingen, sich gegen Covid impfen zu lassen.
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  • Zeitung berichtet über Lockdown-Partys in Downing Street vor Beisetzung von Prinz Philip: Dutzende Mitarbeiter des britischen Premierministers Boris Johnson sollen mitten im Lockdown am Vorabend der Beerdigung von Prinz Philip Partys mit Alkohol, Musik und Tanz gefeiert haben. Die Rufe nach einem Rücktritt Johnsons werden lauter.
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  • Ex-Drogenhändler belastet Haitis Premierminister im Mordfall von Präsident Jovenel Moïse: Seit Monaten ermitteln die haitianischen Behörden wegen zwielichtiger Telefonate des Premierministers in jener Nacht, als der Präsident ermordet wurde. Nun bestätigt ein ehemaliger haitianischer Drogenhändler Henrys Verwicklung in den mysteriösen Mordfall.
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  • Weissrusslands Machthaber Lukaschenko will die Kasachstan-Krise für sich nutzen: Die dramatischen Entwicklungen in Kasachstan gaben Alexander Lukaschenko die Möglichkeit, Putin einerseits seiner Loyalität zu versichern und andererseits so zu tun, als sei er nach wie vor ein im postsowjetischen Raum zentraler, eigenständiger Akteur. Das ist auch mit Blick auf die Ukraine von Bedeutung. Zum Bericht
  • Die Jugendpsychiatrie schlägt Alarm – warum Jugendliche sensibel auf Stress reagieren: Die psychische Gesundheit der Jugendlichen habe in den letzten zwei Jahren gelitten, sagen Fachleute. Ein Blick ins Gehirn zeigt, warum gerade Jugendliche während der Pandemie besonders vulnerabel sind.
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  • Wenn ein Drittel der Bevölkerung nach Hause geschickt wird, ist der Schaden grösser als der Schutz: Angesichts der steigenden Fallzahlen und der milderen Omikron-Variante ist eine Abschaffung der Quarantäne mehr als eine Überlegung wert.
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Österreich
Simulationsforscher Popper: Pandemie „hoffentlich“ im Herbst vorbei
Der Regierungsberater erklärte, warum die heimischen Experten bei Omikron nach wie vor „auf Sicht“ fahren – und was er einst mit einem „ehemaligen Kanzler“ besprochen hat.
Kurier.at

Corona-Strategie in Spanien. Nur noch eine Grippe?
Spanien will nach Omikron nicht mehr jeden einzelnen Corona-Fall überwachen. Schon der neuen Welle ist das Gesundheitssystem nicht mehr gewachsen. Jetzt soll ein Strategiewechsel folgen – hin zur Endemie.
Fankfurter Allgemeine

Aber sie trug doch so oft Gucci!
Wie ein Mädchen aus Eschweiler zum It-Girl der New Yorker High Society wurde. Die Geschichte einer Hochstaplerin

Anna Sorokin hat ihre Strafe abgesessen, verkauft nun ihre Geschichte und kassiert weiterhin, aber diesmal völlig legal ab!

https://www.fluter.de/anna-sorokin-hochstaplerin?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Na ja, so geht es auch! Mit Ladendiebstählen schafft man kein Interesse der Filmindustrie. Kreativität und Frechheit sind gefragt. Das schafft das nicht Jede/Jeder, Voraussetzungen muss man schon mitbringen!

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

 

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