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13. OKTOBER 2021 – Mittwoch

13.10.2021 | Tageskommentar

BAYERISCHE STAATSOPER: Oper und Ballett im kostenlosen Livestream

Wir arbeiten daran, Ihnen möglichst viele unserer Neuproduktionen aus Oper und Ballett per Livestream zur Verfügung zu stellen – und halten Sie an dieser Stelle über das Programm auf dem Laufenden. In Kürze werden wir hier die Termine der geplanten Livestreams veröffentlichen.

+++ Save the Date +++
Am 27.10.21 finden Sie hier den Link zum Livestream zu unserer Premiere zu Die Nase.

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Das ist allerdings die Info der Bayerischen Staatsoper, nicht die der Wiener. Was mit den angekündigten Wiener Streams ist, wissen wir nicht und können es auch nicht erfahren. Der nächste Stream ist der „Barbiere, den wir bereits im TV gesehen haben, am 28.11.  Wir bleiben auf jeden Fall an, vielleicht erfahren wir doch etwas!

Wiener Staatsoper: L’INCORONAZIONE DI POPPEA – Vorstellung vom 11.10.

Sir Willard White. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Auch die insgesamt achte Vorstellung dieser Produktion beherrschte szenisch gute drei Stunden lang ein „Odeur tänzerischer Halb-Nacktheit“, das wie ein Hintergrundrauschen den Fortgang der Handlung begleitete. Dazwischen, davor, inmitten tätigten die Hauptfiguren ihre Auftritte. Und im Mittelpunkt der offenen Bühne drehte sich unablässig ein Tänzer oder eine Tänzerin, ein kleiner „Körperdynamo“, bei dem mir aber nicht klar war, wohin er seinen „Strom“ lieferte. Die Inszenierung von Jan Lauwers und seiner Needcompany wird vom Eros regiert. Der Vorteil dieser Sicht der Dinge ist, dass sie eigentlich nie falsch sein kann…

Montag früh gab es laut Staatsopernhomepage noch jede Menge Karten, ein Teil der Plätze hat sich bis zum Abend dann offenbar doch noch gefüllt. In der Pause kam es zu einem deutlichen Publikumsschwund. Im Publikum waren auffallend viele junge Besucher. Der Schlussapplaus war stark, und währte so um die sechs bis sieben Minuten lang.

Zum Bericht von Dominik Troger

Die Bemühungen um junges Publikum  sind zu begrüßen, auch wenn manchen der „Operntestern“ so eine ganze Oper offenbar zu lang ist. Die „Pausenflüchter“ scheinen in keiner Statistik auf – und um genau diese geht es!

 
Foto: Wiener Staatsoper

Ausgehend von Jerome Robbins‘ Ballett Glass Pieces haben wir gemeinsam mit Tanz die Toleranz Menschen jeden Alters eingeladen, auf die Frage »Wie bewegen wir uns in der Stadt?« kreative Antworten zu finden! Im Rahmen eines Digital Community Projects gab es über 50 Einsendungen aus Österreich, Deutschland und Frankreich, die nun Teil unseres Tanzfilms »Puls einer Stadt« geworden sind. Danke an unseren Kooperationspartner Tanz die Toleranz und an Katharina Senk für die dazugehörigen Community Workshops im Kulturhaus Brotfabrik.

Glass Pieces ist im Robbins-Balanchine-Programm A Suite of Dances ab 12.Oktober 2021 wieder in der Wiener Staatsoper zu sehen.

Hier finden Sie das Video.

Oksana Lyniv bald in Bologna

Oksana Lyniv. Foto: Oper Graz

Sie war die erste Frau am Pult in Bayreuth – nun wird sie die erste Chefin am Pult eines italienischen Opernorchesters sein: Oksana Lyniv wird ab 2022 die neue Generalmusikdirektorin des Teatro Comunale di Bologna. Der Vertrag gilt zunächst für drei Jahre. Lyniv verpflichtet sich, für mindestens zwei Opern und zwei Konzerte pro Saison das Orchester in Bologna zu leiten. Die Ukrainerin gilt als ausgewiesene Opernexpertin mit breitem Repertoire von Mozart über italienische und slawische Oper bis hin zu Wagner und Strauss.
BR-Klassik-de

LINZER LANDESTHEATER: DER GRAF VON LUXEMBURG. Premiere am Freitag

Copyright: Landestheater Linz

Operette in rei Akten von Franz Lehár
Text von Robert Bodanzky und Alfred Maria Willner
In deutscher Sprache mit Übertiteln

Premiere Freitag, 15. Oktober 2021, 19.30 Uhr  / Großer Saal Musiktheater

Giacomo Puccini: Tosca • Opernhaus Zürich • Vorstellung: 12.10.2021 (4. Vorstellung • Wiederaufnahme am 03.10.2021)

 «Tosca, du lässt mich Gott vergessen!»

Foto © Monika Rittershaus

Robert Carsens Inszenierung der Tosca, in den 1990er-Jahren für die Vlaamse Opera entstanden und seither in verschiedenen europäischen Städten teilweise parallel gezeigt, basiert dem Motto «Come la Tosca in teatro» folgend darauf, dass sich für die Sängerin Floria Tosca die Grenzen von Leben und Theater verwischen. Das Publikum, ins Theater gekommen, um die Oper über die Opernsängerin Floria Tosca zu sehen, erlebt die Geschehnisse aus ihrer Sicht, in der sich die Grenzen von Leben und Theater auflösen.

Puccini wirkt immer. Wenn er aber so wirkt, wie an diesem Abend, ist es eine Sternstunde der Oper.

Zum Bericht von Jan Krobot

OPER GRAZ: „Vor der Premiere: Clivia“

Am kommenden Sonntag präsentiert Stückdramaturg Bernd Krispin in gewohnt charmanter und kurzweiliger Weise auf der Studiobühne erste Einblicke in die Produktion „Clivia“.

Gerald Pichowetz. Foto: Oper Graz

Im Gespräch mit dem Leadingteam – Regisseur Frank Hilbrich, Bühnenbildner Volker Thiele, Kostümbildnerin Gabriele Rupprecht und musikalischer Leiter Marius Burkert – wird er Nico Dostals Operette „Clivia“ dem interessierten Matinée-Publikum vorstellen.

Unter anderen wird auch Gast des Hauses Gerald Pichowetz szenische und musikalische Kostproben aus der Operette der Saison zum Besten geben.

Sonntag, 17. Okt 2021, 11 Uhr, Studiobühne
Eine Sonntagsmatinée zur Operette der Saison
Informationen & Tickets

Instag(k)ramereien: Flug über das Matterhorn

Toblerone🍫…” 😉 oder wie wunderschön ist doch unser Matterhorn🇨🇭🤩🤩🤩  G.G

ZU INSTAGRAM mit Video und Fotos

Oviedo DIE ZAUBERFLÖTE: „Königin der Nacht“  mit Revolver. Die heutige Aufführung wird aufgezeichnet

serena_saenz
Heute ist unsere 3. Aufführung von „Die ZAUBERFLÖTE“ und es wird aufgenommen, also kann ich vielleicht ein paar Clips mit euch teilen!
Also lasst uns die Energie hochhalten!

~ Eine der großen Herausforderungen, die ich beim Singen von Queen of the Night finde, ist, dass es so viel Wartezeit gibt und es schwierig ist, das Adrenalin zu steigern und an der richtigen Stelle für beide Arien bereit zu sein.

ZU INSTAGRAM

San Francisco: The Unstoppable Golda Schultz
https://www.sfcv.org/articles/artist-spotlight/unstoppable-golda-schultz

SF Opera Starts Livestreaming With Fidelio and Cosi fan tutte
https://www.sfcv.org/articles/music-news/sf-opera-starts-livestreaming-fidelio-and-cosi-fan-tutte

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart: 14. Oktober 2021
RESISTANCE   / Frankreich, Deutschland u.a. / 2021  
Drehbuch und Regie: Jonathan Jakubowicz
Mit: Jesse Eisenberg, Matthias Schweighöfer, Karl Markovics, Ed Harris u.a.

Es ist eine ganz normale jüdisch-orthodoxe Familie in Straßburg. Der Vater – man erkennt ihn sofort, es ist „unser“ Karl Markovics in einer markanten Rolle – hat scheinbar gar kein Verständnis für die Absicht des Sohnes Marcel, Künstler werden zu wollen, noch dazu Pantomime. Später allerdings wird er einmal gestehen, dass er selbst das auch immer wollte – aber sein Vater war ein Fleischer, sein Großvater desgleichen, und so hatte er im Weg der jüdischen Famillientradition  gar keine andere Möglichkeit. Nebenbei gesagt: Künstler hungern, als Fleischer hungert man nie… Und doch, das wäre sein Traum: Vielleicht, nach dem Krieg, könnte er mit dem Sohn gemeinsam auftreten??? Denn dieser Sohn ist Marcel Marceau (1923 – 2007), der vielleicht berühmteste Pantomime seiner Epoche.

Aber so weit ist man noch lange nicht, wenn man dem jungen Marcel (sehr überzeugend und berührend: Jesse Eisenberg) zur Zeit der deutschen Besatzung begegnet.  Marcel steht in provozierend-fragenden Posen herum, spielt kleinen Kindern was vor, und im Radio spricht Hitler von der „Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa“, was die Familie Mangel (so hieß Marcel von Geburt an) genau so betrifft wie viele andere in Frankreich….

Zur Filmbesprechung von Renate  Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Chinas Armee übt Landungsmanöver an der Küste gegenüber von Taiwan: Die chinesische Volksbefreiungsarmee erklärte zugleich in einem Kommentar der Militärzeitung «PLA Daily», dass jeder Versuch, Taiwan vom Festland zu trennen, unterbunden werde. Der Konflikt zwischen der Volksrepublik China und Taiwan schwelt seit mehr als 70 Jahren.
    Zu den neusten Entwicklungen
  • Moktada al-Sadr gewinnt die Parlamentswahl im Irak: Der populistische schiitische Geistliche gab sich bei einem ersten Auftritt staatsmännisch. Den grössten Denkzettel verpassten die Wähler den proiranischen Parteien.
    Zum Bericht
  • Mukesh Ambani ist nun der elftreichste Mann der Welt: Das Vermögen des indischen Unternehmers nahm im laufenden Jahr um 23,8 Milliarden auf 100,6 Milliarden Dollar zu. Dank diesem Schub tritt Ambani als neustes Mitglied dem aus elf Männern bestehenden Klub der Superreichen mit einem Vermögen im zwölfstelligen Bereich bei.
    Zum Porträt

Kristalina Georgiewa wird wohl Chefin des Internationalen Währungsfonds bleiben
Sowohl die Amerikaner als auch die Europäer stärken Kristalina Georgiewa den Rücken. Damit dürfte sich die bulgarische Ökonomin vorerst als geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IMF) halten können. Vergangene Woche waren Vorwürfe laut geworden, Georgiewa habe Mitarbeiter dazu gedrängt, Daten für den «Doing Business»-Report der Weltbank zugunsten Chinas zu manipulieren.
Zum Bericht

Causa Kurz: Meinungsforscherin festgenommen
Am Dienstagmorgen soll es nach Informationen der „Presse“ zumindest eine Festnahme in der „Inseratenaffäre“ gegeben haben. Die Meinungsforscherin Sabine B. soll festgenommen worden sein.
Die Presse.com

Die wohl vorübergehende Festnahme ist ein Schuß vor den Bug der Strippenzieher (die derzeit ganz zufällig auf Urlaub und nicht erreichbar  sind), denn wirklich reich konnte die Meinungsforscherin auch nicht werden. Für eine Umfrage mit einem derart geringen Sample kann man üblicherweise 2000 -2500 Euro verrechnen. Ich vermute auch, dass der großspurige Auftritt von Wolfgang Fellner am Samstag mit der Androhung einer Millionenklage gegen die Republik  wegen einer angeblich illegalen Hausdurchsuchung in senem Medienhaus dem wohl schwächsten Glied der Kette zum Verhängnis geworden ist. Ich gehe davon aus, dass die Meinungsforscherin wieder auf freien Fuß ist, zumal es sich um eine Festnahme und um keine Verhaftung gehandelt hat.  Wolfgang Fellner ins Stammbuch: Behörden reizt man nicht mutwillig!

Ex-Ministerin Kneissl sah Regierungsinserate als „Schutzgeld“
Die ehemalige Außenministerin Karin Kneissl kürzte das Inseratenbudget drastisch. Danach sei sie als „schräg, wirr, teils ahnungslos“ heruntergeschrieben worden.
Die Presse.com

Die Grafen von Schallenberg
Die aristokratischen Ahnen des neuen Bundeskanzlers.
https://kurier.at/chronik/geschichten-mit-geschichte/die-grafen-von-schallenberg/401766435

Eklat um den neuen Kanzler im Parlament
Eklat um Kanzler im Parlament (oe24.at)

Glücklich war der Erstauftritt des neuen Kanzlers nicht. Darüber berichten diverse Medien, meines Senfes bedarf es dazu nicht!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

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