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13. NOVEMBER 2018

13.11.2018 | Tageskommentar

250 Musiker standen auf der Bühne. Salzburg zelebriert die Friedensvision der 68er Hunderte Musiker, Sänger und Tänzer realisieren Leonard Bernsteins „Mass“ im Großen Festspielhaus – das ideale Geschenk zum 100er. Foto: SN/ Gigl

Salzburg zelebriert die Friedensvision der 68er
Hunderte Musiker, Sänger und Tänzer realisieren Leonard Bernsteins „Mass“ im Großen Festspielhaus – das ideale Geschenk zum 100er.
Salzburger Nachrichten

Salzburger Österfestspiele: Wieviel Feuer ist am Dach?

Dass Wolfgang Danzmayr Ende der Vorwoche vom „Feuer am Dach“ bei den Osterfestspielen Salzburg gesprochen hat, lässt Intendant Peter Ruzicka nicht stehen.
Salzburger Nachrichten
Das war zu erwarten, das kann Peter Ruzicka nicht auf sich sitzen lassen. Irgendwie gewinne ich den Eindruck, dass die „Salzburg-Aktion“ weder gut durchdacht noch vom zeitlichen Ablauf her glücklich angesetzt war.
Berlin/ Philharmonie
Die beste zeitgenössische Oper? Written on Skin mit Bejun Mehta in der Philharmonie Berlin
Das versierte Mahler Chamber Orchestra bringt George Benjamins Erfolgs-Oper in einer konzertanten Aufführung. Zu faszinieren vermag die lichte und leichte, transparente und transzendente Musik. Das Libretto neigt allerdings gefährlich zum Kitschig-Esoterischen. Vom guten Ensemble überzeugt vor allem der mit einzigartig filigranem Timbre singende Bejun Mehta. Die Leitung durch George Benjamin ist authentisch.
Opern-und KonzertkritikenBerlin/ Schlatz

ERL/ Tirol: Warum mancher Geldfluss von Erl nach Lucca den Umweg über Neapel nimmt

Hier ist kürzlich einer staunenden Öffentlichkeit kundgetan worden, wie Jahr für Jahr, Monat für Monat, 10.000 Euro aus Erl nach Lucca, also von Tirol in die Toskana überwiesen werden, Zahlungen, die den dortigen Empfänger „zu keinerlei Leistungen verpflichten“. Aktuellen Recherchen zufolge gibt es darüber hinaus weitere massive Geldflüsse von hier nach dort, wobei nicht wenige sich den Weg zum Ziel über das süditalienische Neapel bahnen…

http://www.dietiwag.at/index.php?id=5480

Lesen Sie einen Auszug aus dem mittlerweile berühmten Blog des Herrn Wilhelm. Recherchieren kann er, das muss man ihm zugestehen!

Opernsänger Kurt Rydl besitzt einen in Vollbetrieb befindlichen Bahnhof.

Der „Barmer-Bahnhof“ in Wuppertal. Besitzer des Gebäudes sind Christiane und Kurt Rydl

Da glaubt man, auch den Szene-Tratsch zu kennen – und dann geht so etwas an einem vorbei: Bereits 2008 kaufte Kurt Rydl „aus familiären Gründen“ den Barmer-Bahnhof in Wuppertal. Beim gestrigen Künstlergespräch in der Merker Online-Galerie erzählte Kurt Rydl von seinem Bahnhof-Projekt:

540 000 Euro hat Rydl dafür der Deutschen Bahn gezahlt, ohne das Objekt bis ins Detail zu kennen.  „Gäbe es das nahe Opernhaus und den Bahnbetrieb nicht, hätten wir sicher anders entschieden“, sagt Rydl. Ein wichtiger Aspekt ist die familiäre Bindung des „Mega-Basse“ an Wuppertal. Rydls Frau Christiane ist geborene Wuppertalerin. Deren Schwester betreibt mit ihrem Mann ein Restaurant im Bahnhofsgebäude und hätte ausziehen müssen, wäre Kurt Rydl nicht eingesprungen („Einspringen“ war immer schon eine Spezialität des Sängers) 

Hier stellt Kurt Rydl seinen Bahnhof vor (mittlerweile kann er „10 Jahre Bahnhof“ feiern)

https://barmerbahnhof.com/

10 Jahre RYDL -BAHNHOF
Nähere Informationen über den Opernsänger und Inhaber des Barmer Bahnhofs unter

www.kurt-rydl.com

Über das Künstlergespräch mit Kurt Rydl (volles Haus) wird in den nächsten Tagen noch vieles zu berichten sein. Eine Anekdote sei vorweggenommen:

Kurt Rydl sang in seiner Anfangszeit vor. In der Garderobe lernte er einen weiteren Bass-Kandidaten kennen – groß und dominant erscheinend. Der auch nicht kleine Kurt Rydl wurde schon von leichten Komplexen geplagt. Die Kontrahenten unterhielten sich miteinander, ohne ihre Identität zu nennen. Rydl war beim Vorsingen zuerst an der Reihe.  Dann sollte „der Große“ seine Arie singen. „Was wollen Sie singen“ fragte der Juror. „Jetzt nichts mehr, ich bin vom Vorsänger beeindruckt“ meinte der Kandidat. 

Dieser machte dann in einer anderen Branche große Karriere. Sein Name: Hans Peter Heinzl, der große und hochintelligente Kabarettist – mit dem tragischen Ende, Heinzl verstarb 1996 an Bauchspeicheldrüsen-Krebs!. Hans Peter Heinzl 1942 bis 1996)

WIENER OPERNBALL 2019: DIE PRÄSENTATION DER SWAROWSKI-TIARA WIRD LIVE ÜBER DIE FACEBOOK-SEITE DER WIENER STAATSOPER ÜBERTRAGEN

Präsentation der von einem internationalen Stardesigner entworfenen Swarovski-Tiara für den Wiener Opernball 2019

am Montag, 19. November 2018, 11.00 Uhr, in den Marmorsaal der Wiener Staatsoper.

Auf dem Podium:
Dominique Meyer
Maria Großbauer
Birgit Berthold-Kremser (Swarovski)

Die Pressekonferenz wird live über die Facebook-Seite der Wiener Staatsoper www.facebook.com/wiener.staatsoper übertragen.

MÜNCHEN/ Staatstheater am GärtnerplatzVertrag von Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner bis 2021 verlängert

Staatsintendant Josef E. Köpplinger hat mit Zustimmung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst den Vertrag mit Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner bis 2021 verlängert.

Karl Alfred Schreiner. Copyright: Robert Brembeck

Opulente Bilder, sinnliche und spannende Sujets sowie ausdrucksstarke Hingabe an Bewegung und Tanz – das Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz hat sich unter der Leitung seines Direktors Karl Alfred Schreiner all diesen Zielsetzungen verschrieben.

Seit der Spielzeit 2012/2013 ist Karl Alfred Schreiner Ballettdirektor des Staatstheaters am Gärtnerplatz, er choreografierte hier Stücke wie »Im weißen Rössl«, »Der Bettelstudent«, »Die Zirkusprinzessin«, »Viktoria und ihr Husar« und »King Arthur« und schuf Ballette wie »Dornröschen«, »memento mori«, »Berlin 1920 – Eine Burleske«, »Schlagobers«, »Chicago 1930«, »Jean und Antonín« und »Der Nussknacker«.

International renommierte Gastchoreografen arbeiten regelmäßig mit dem Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz zusammen. So schufen u. a. Jo Strømgren, Georg Reischl, Mauro Astolfi, Emanuele Soavi, Alexander Ekman, Marco Goecke, Antony Rizzi, Nanine Linning, Marguerite Donlon, Erna Ómarsdóttir, Jacopo Godani und Allison Brown Choreografien für die Kompagnie.

Das Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz steht für zeitgenössischen Tanz.

GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 13. – 19. NOVEMBER 2018

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

 

13.11. ANNA NICOLE (M.A.Turnage;aus Nürnberg, Aufnahme v. 3.11.) BR 4-20.05 Uhr
15.11. L’ORFEO (aus Ambronay, Aufnahme v. 15.9.2017) BBC 3-15 Uhr
LES PECHEURS DE PERLES (Live aus New York) MET-Stream-1.25 Uhr
FIN DE PARTIE (Live aus Mailand) RAI 3-20 Uhr
17.11. SIEGFRIED (aus London, Aufnahme v. 29.9.) BBC 3-18 Uhr
FIN DE PARTIE (aus Mailand, Aufnahme v. 15.11.) Radio 4Hilversum-19 Uhr
NORMA (aus Venedig, Aufnahme v. 13.5.) RNE Classica Madrid-19 Uhr
DER PROZESS (aus Salzburg, Aufnahme v. 14.8.) Deutschlandradio-19.05 Uhr
ADINA (aus Pesaro, Aufnahme v. 12.8.) ORF Ö1-19.30 Uhr
IL PIRATA (aus Mailand, Aufnahme v. 29.6.) HR 2-20.05 Uhr
18.11. NABUCCO (aus Paris, Aufnahme v. 9.11.) Frane Musique-20 Uhr
GUSTAV VASA (aus Helsinki, Aufnahme v. 3.3.) WDR 3-20.04 Uhr

Causa Burgtheater: Hartmann kritisiert „Wegschauen der Politik“
Nach dem am vergangenen Freitag geschlossenen Vergleich zwischen dem Burgtheater und Ex-Direktor Matthias Hartmann weist dieser nun in einem Interview auf der Online-Plattform „Addendum“ dem früheren Geschäftsführer und späteren Kulturminister Thomas Drozda (SPÖ) sowie der Kulturpolitik Schuld zu. „Der Skandal des Burgtheaters beginnt mit der Ausgründung“, so Hartmann.
Der Standard

Hartmann weist dem Ex-Kulturminister Drozda ein gerüttelt Maß an Schuld zu. Es wird spannend, weil Herr Dr. Drozda heute zumindest zu einem großen Teil für die Politik der größten Oppositionspartei verantwortlich ist!

WIEN / Albertina / Untergeschoß: WALTER SCHMÖGNER: Skulpturen & Objekte
Vom 9. November 2018 bis zum 10. Februar 2019

 

Lächeln über die Vergänglichkeit

Walter Schmögner gilt mit seinem verschiedene Kunstebenen bedienenden Werken als einer der „skurrilen“ Künstler Österreichs. Entsprechend ist die Ausstellung ausgefallen, die die Albertina dem Künstler anlässlich seines 75. Geburtstags widmet. Es handelt sich um „Skulpturen & Objekte“, denen man keinen eigenen Saal gegeben hat. Vielmehr sind sie im Untergeschoß des Hauses in der „Albertina Contemporary – Warhol bis Richter“-Ausstellung „verstreut“ – und treten in ihrer kleinformatigen Bescheidenheit manchmal sogar in Beziehung zu den dort ausgestellten Großwerken.

Zum Ausstellungsberichtvon Renate Wagner

Aus unserer Bücher-Rubrik (gelesen von Renate Wagner)

Bernhard A. Macek: Alma Seidler

Zur Buchbesprechung (Renate Wagner)

 

Zur Buchbesprechung(Renate Wagner)

 

Stars und Liebe unter dem Hakenkreuz

Zur Buchbesprechung  (von Renate Wagner)

WIEN/ EIN TIPP FÜR HEUTE ABEND!

 

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

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