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13. MAI 2020 – Mittwoch

13.05.2020 | Tageskommentar

Günther Groissböck. Bitte klicken Sie seine Botschaft an (Link)

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ES GEHT WIEDER LOS! Zumindest bei uns!

Irgendwer muss ja mit Veranstaltungen wieder beginnen – und es ist wenig überraschend, dass das Günther Groissböck – Bassist von Weltformat – und der Online-Merker sind.

Freitag probt Günther Groissböck um 19 h mit seiner Pianistin Univ. Prof. Dr. Alexandra Goloubitskaia das Programm, das er am Montag im Staatstheater Wiesbaden bei Uwe Eric Laufenberg gibt, in unserer Online-Galerie. Als Beginn hat mir Günther Groissböck soeben 19 h angegeben.

Denn es handelt sich um ein „Konzert streng nach Vorschrift“. 10 Personen inklusive der Künstler dürfen im selben Raum sein, der Mindestabstand muss 1,5 Meter betragen – und Mundschutz ist Pflicht (nicht für den Sänger).

Vielleicht machen wir die Veranstaltung in zwei Abschnitten, vielleicht beziehen wir auch den Gehsteig vor der Merker-Galerie mit ein! Wir werden sehen, was sich ergibt, was möglich und wie das Wetter ist!

Wir wollen Pioniere sein – in einer Umgebung, in der sich niemand mehr etwas traut!

Die Möglichkeit steht übrigens auch anderen Künstlern offen, soferne diese sich ihre Veranstaltung selbst organisieren. Wir stellen jedenfalls kostenlos unseren Raum und unsere Werbemöglichkeiten zur Verfügung. Trauen Sie sich doch!

Nicht nur fordern! Auch etwas tun!

A.C.

Wiesbaden
Uwe Eric Laufenberg ist fest entschlossen, seine Maifestspiele durchzuziehen!
https://www.staatstheater-wiesbaden.de/aktuelles/meldung-554/

Wiesbaden und sein “Asterix” (Laufenberg) wird hoffentlich in diesem Irrsinn bald als das “gallische Dorf” in die Geschichte eingehen! Toll, solche Leute!

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/kultur/das-staatstheater-wiesbaden-oeffnet-am-18-mai-fuer-ein-verkleinertes-publikum-16766970.html

Großes Interesse der Theaterleute: – Wann?, wieviele Leute?, wie macht er das?… (im Mail des Staatstheaters – siehe ganz oben – finden Sie Details)

Es muss ein “Wettbewerb” entstehen, dann bewegt sich was👍

TROTZ CORONA: Staatstheater Wiesbaden spielt wieder

Wiesbaden. „Specials“ aus den abgesagten Maifestspielen und gleich fünf Premieren hintereinander will das Staatstheater Wiesbaden vom 18. Mai an bis zum 6. Juni bieten. Eröffnet wird das Programm im Großen Haus mit einem Liederabend des Sängers Günther Groissböck. Am 20. Mai werden Michael Volle und Gabriela Scherer Arien und Duette aus dem „Fliegenden Holländer“ und „Arabella“ singen, es folgen weitere Gesangsabende und Opernausschnitte, unter anderen mit Andreas Schager und Florian Boesch. Der Kartenvorverkauf beginnt am Freitag.

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/kultur/das-staatstheater-wiesbaden-oeffnet-am-18-mai-fuer-ein-verkleinertes-publikum-16766970.html

lg S.W.

Und in Österreich:

Österreich
Grüne kündigen an: Veranstaltungen mit Publikum ab 29. Mai
Ulrike Lunacek, die „mit aller Kraft“ weiterkämpfen möchte, und Rudi Anschober wollen den Kulturbereich „aufmachen“.
Kurier

Morgen Donnerstag (14. Mai) ist Gedenktag für die Heilige Corona. Empfohlen: Eine Wallfahrt unserer Regierung nach St. Corona am Wechsel (hilfts nicht, so schad’s auch nicht)

Die heilige Corona – Hilfe in Zeiten der Seuche. Regierungen aller Länder, rüstet Euch morgen zur Wallfahrt!

Gedenktag für die Heilige ist der 14. Mai

Ich schlage vor: Treff der Regierung am Donnerstag, 14. Mai,  am Ballhausplatz zur gemeinsamen Abfahrt nach St. Corona. Dann Wallfahrt zur Heiligen Corona mit Fürbitten.

 

Über die Heilige Corona erfahren Sie mehr in unseren heutigen Infos des Tages!

Ich habe mich an allerhöchster kirchlicher Stelle erkundigt (beim Chef von Franziskus). Der hat mir versichert, dass eine Wallfahrt nach St. Corona zumindest so wirkungsvoll wie eine Impfung ist!

Alsdann, liebe Regierenden: Geht in Euch ( einige sollten gleich dort bleiben, es brauchen aber nicht alle sein) und überdenkt am Freitag die Situation neu!

Die heilige Corona – Hilfe in Zeiten der Seuche
Die heilige Corona ist eigentlich die Schutzpatronin des Geldes, der Fleischer und der Schatzsucher. In Krisen wie der aktuellen kommt ihr eine besondere Rolle als Fürsprecherin zu.
Tagespost

Orchester fordern Wiederaufnahme des Spielbetriebs
Für die Musiker sei die Wiederaufnahme ihrer beruflichen Tätigkeit nicht nur wirtschaftlich essenziell, sondern auch „aus sozialmedizinischer Perspektive von großer Relevanz“.
Wiener Zeitung

Wien
Neuer Chef bei den Bundestheatern: Fang mich, wenn du kannst Bezahlartikel
Trenkler Tratsch: Sonderbare Dokumente bestätigen Axel Spörl Doktortitel und Judentum. „Plagiatsjäger“ Stefan Weber hegt größte Zweifel
Kurier

Der kürzeste Weg zwischen zwei Fettnäpfchen wird neuerdings in „Lunacek“ gemessen. Jetzt muss ich vorsichtig sein, damit ich mir keine Klage einhandle. Der Plagiatsjäger fand keine Unterlagen, Geburtsdatum und Geburtsort des Dr. Spörl werden ihm vorenthalten. Irgend etwas scheint mit dem Lunacek-Vertrauten, dem die Leitung einer Service-Gesellschaft der Bundestheater anvertraut wurde, nicht zu stimmen. Investieren Sie in den Bezahlartikel des Kurier oder lesen Sie zumindest die ersten veröffentlichten Zeilen, dann wissen Sie, um was es geht!

Deutschland: Zwei-Klassen-Gesellschaft
Bund und Länder haben sich nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert, wenn es um kulturpolitische Entscheidungen zum Umgang mit der Corona-Krise geht. Theater und Opernhäuser allerdings leider auch nicht. Der Lockdown legt schmerzhaft die Zwei-Klassen-Gesellschaft der Musikschaffenden offen.
https://www.oper-magazin.de/editorial/

Warum sind Baritone oft die Bösen und Tenöre die Guten?
Deutschlandfunk.de

GERNOT KRANNER: DAS ONLINE-MUSICAL. Donnerstag Premiere

 

https://www.homestage-musical.eu Eine Produktion. Ein Regisseur. 6 Musical-Darsteller und potentielle Stars – und Corona. Wie könnte man die Show retten? Na klar! Durch einen Video-Call Workshop! Die Online-Musical-Serie zu Zeiten der Isolation. Die erste Folge geht am Do, 14.05.2020 online!

Musik-Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=E2MAtfMw_8g

Gernot Kranner lamentiert nicht (nur), sondern wird selbst sehr aktiv. Deshalb unterstütze ich auch seine Bestrebungen – ohne diese genau zu kennen.

HOME STAGE – Das Online-Musical
Eine Produktion. Ein Regisseur. 6 Musical-Darsteller*innen und potentielle Stars – und Corona. Wie könnte man die Show retten? Na klar! Durch einen Video-Call Workshop! Die Online-Musical-Serie zu Zeiten der Isolation.
https://wienerbezirksblatt.at/home-stage/

Ich habe das zwar noch nie gemacht, aber vielleicht schreibe ich „nach Corona“ das Libretto zu einer Operette oder einem Grusical, betitelt „Corona“. Freilich muss ich da den Ausgang unseres „Wirtschaftsdramas in zahllosen Akten“ erst einmal abwarten – und nur wenn mir der Ausgang gefällt, werde ich kreativ!

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Anna Netrebko ist nicht zu stoppen! Sie ist auch wohl nicht zu toppen!

Dieser Tage hat sie die Terrasse am Franziskanerplatz angestrichen und gestaltet, jetzt präsentiert sie ein Kinder Märchenprojekt in russischer Sprache und verzeichnet in knapp 30 Minuten 11.000 plus Klicks. Wozu braucht die einen PR Manager? Dazu die Babuschka Brille.

Sie kann’s!

 

Sieh dir dieses Instagram-Video von @anna_netrebko_yusi_tiago an:
https://www.instagram.com/p/CADePEKn_26/?utm_source=ig_web_button_share_sheet

Buchbesprechung:

Gabriele Hasmann & Sabine Wolfgang
DIE WILDE WANDA UND ANDERE GEFÄHRLICHE FRAUEN
Verbrecherinnen über die Jahrhundertwende
192 Seiten, Verlag Ueberreuter, 2020

Besuchen Sie Renate Wagners BUCHRUBRIK

Warum liest man so gerne Kriminalromane? Warum interessiert man sich für Verbrechen – vor allem, wenn sie „echt“ sind, also auf den Chronik-Seiten der Zeitungen breit behandelt werden? Und gar, wenn Frauen sie begangen haben, denen man dies unverständlicherweise irgendwie nicht zuzutrauen scheint… Die Autorinnen Gabriele Hasmann & Sabine Wolfgang, die für ihr Buch „Die Wilde Wanda und andere gefährliche Frauen“ 22 Fallbeispiele durch die Jahrhunderte zusammen gestellt haben, zitieren im Vorwort den Gerichtspsychiater Richard Haller, der meint, das Interesse weise auf die eigene „verdrängte Kriminalität“ hin. Also, das, was man da liest, geht wohl kaum in „normalen“ Mitmenschen vor…

Beziehungsweise Mitmenschinnen, denn es handelt sich, wie erwähnt ausschließlich um Frauen (Männer sind gelegentlich Mittäter, meist Opfer). Und die Damen morden und quälen zwar in der Quantität nicht so häufig wie die Herren der Schöpfung (oder sie lassen sich weniger erwischen), aber in der Qualität des Bösen sind sie nicht weniger schauerlich…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Es war einmal ein Medium, das sich nicht kaufen hat lassen (eigentlich kenne ich nur zwei!)

DER WEGSCHEIDER  (Dr. Ferdinand Wegscheider ist TV-Intendant von „Servus TV“)

 

Zum Wegscheider – VIDEO

Wenn diese Szenerie noch lange dauert, schlagen wir einander den Schädel ein!

Ein Beispiel ist dieser Artikel

Brett vor dem Kopf gehört nicht zu den Grundrechten
Die Freiheit, für die jetzt auf Demonstrationen gegen die Corona-Politik geworben wird, ist eine Freiheit ohne Maß, ohne Verantwortung. Diese Freiheit gehört nicht zu den Grundrechten.
Frankfurter Allgemeine

Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist ein Grundrecht. Was man aber frei äußern darf, gehört vorher einer Begutachtung unterworfen.

Kommentar: Nur Wut macht’s auch nicht gut
Am Freitag will Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek einen neuen Stufenplan für die Lockerung der Maßnahmen vorstellen. Sie brauche dafür noch ein paar Tage, sagte sie am Dienstag im Radio. Das wird Kabarettist Lukas Resetarits wieder zornig machen. Er wurde am Montag in der ZiB2 interviewt, weil er eine Wutrede gegen die Grünen-Politikerin online gestellt hatte und ihre zögerliche Öffnungspolitik kritisiert hatte. Am interessantesten war freilich der Satz, den Moderator Armin Wolf danach gesagt hat: Die Redaktion hatte nämlich Lunacek eingeladen, diese hatte die Chance, klare Ansagen zu machen, aber ausgeschlagen.
Wiener Zeitung

Freitag hat sie wieder ihre Chance. Ich bin gespannt, was aus ihrem Mund kommt!

Verbringen Sie einen schönen Tag

A.C.

Morgen Freitag beim Online-Merker: Wir versuchen mit Günther Groissböck ein Live-Konzert nach den genauen derzeit geltenden Vorschiften!

Wir sind voll ausgebucht (kein Kunststück bei diesen strengen Vorgaben), können daher keine Anmeldungen mehr annehmen. Wer sich gestern angemeldet hat, ist dabei!

Nach Möglichkeit (Wetter) lassen wir jedoch die Türe zum Gehsteig offen!

Dazu G.G.

Dazu G.G.: Wir lassen “Nachtstück” und “Lied des Verfolgten im Turm” weg. Haben aber noch 2 ev. 3 Loewe-Balladen und, wenn nötig/erwünscht Wotans Abschied als Zugabe.

Günther Groissböck über seine Wien-Visite: Übrigens wurde mir heute beim Betreten der Wr.Staatsoper 2x Fieber gemessen. Einmal beim Aufs-Klo-Gehen und als ich dann nach einem dreiviertelstündigen TV-Dreh auf der Albertina zurück ins Haus kam, gleich nochmal. Von ein und demselben Feuerwehrmann. Sozusagen die „Neue Normalität

Ich weiß, dass in Wien bereits einige Künstler Initiativen in Innenhöfen gestartet haben (u.a. Peter Edelmann mit seinen Schülerinnen und Schülern „im Achten“). „Indoor“ ist das jedoch der erste Versuch und es kommt ja darauf an, die Verantwortlichen wachzurütteln!

Ich denke, dass sich diesbezüglich in den nächsten Tagen einiges tut. Bei kleineren Festivals bin ich durchaus optimistisch, vielleicht hat man einige Events zu früh abgesagt. Anderseits sind viele Künstler aus dem Ausland beteiligt, bei den Reisebeschränkungen wären Proben unmöglich gewesen und so gesehen kamen die Veranstalter um Absagen nicht umhin.

Ich verspreche eine bevorzugte Behandlung der mutigen Veranstalter in unserem Medium, soferne mir Pressematerial übermittelt wird. Besuchen werde ich die Festivals kaum können – aber darum geht es wohl auch gar nicht!

 

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