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13. JUNI 2021 – Sonntag

13.06.2021 | Tageskommentar

 

WIENER STAATSOPER: HEUTE „DER ROSENKAVALIER“ mit „Ochs“ aus Oberösterreich. Als „Ochs“: Albert Pesendorfer

In der Schenk-Inszenierung erleben die Besucher heute den gebürtigen Oberösterreicher Albert Pesendorfer als Ochs. Ich kenne sowohl den „Vor- und Nach-Ochs“ Günther Groissböck wie auch Albert Pesendorfer persönlich, vom Typ her sind sie völlig unterschiedlich. Aber gerade das macht eine gute Inszenierung aus: sie bietet alternativen Spielraum.


Albert Pesendorfer. Copyright: Pesendorfer

Albert Pesendorfer studierte Gesang und Flöte in Linz und Wien. Festengagements führten ihn von 2002 bis 2005 an das Theater Erfurt, in der Spielzeit 2005/2006 an das Tiroler Landestheater Innsbruck und von 2006 bis 2011 an die Staatsoper Hannover. Sein Opernrepertoire umfasst ca. 70 Partien, vorwiegend die des Wagner-Fachs wie Hans Sachs, Gurnemanz, König Heinrich, König Marke oder des italienischen Fachs, wie Filippo II., Zaccaria, Sparafucile und Banquo…

Mehr darüber in den heutigen „Infos des Tages“

DER ONLINE-MERKER BEGINNT NACH DER PANDEMIE-PAUSE WIEDER MIT SEINEN KÜNSTLERGESPRÄCHEN

 

LOHENGRIN Richard Wagner ab Samstag, 19. Juni
 
 
Tanja Ariane Baumgartner
Cornelius Meister, Kwangchul Youn, Klaus Florian Vogt, Sara Jakubiak, Johan Reuter, Tanja Ariane Baumgartner
 
Wien/ Staatsoper: Kritik vom Samstag „DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL“ eingetroffen (12.6.2021)

Christian Natter, Daniel Behle, Michael Laurentz, Ludwig Blochberger. Foto: Christian Pöhn/ Wiener Staatsoper
 
Zum Bericht von Dominik Troger
Mehr darüber morgen!
 
GÜNTHER GROISSBÖCK SENDET GRÜSSE AUS BAYREUTH

 

ZU INSTAGRAM MIT VIDEO AUS EINER „SIEGFRIED-PROBE“ (bereits für den 2022er-RING

 

WIEN: Günther Groissböck und die Philharmonia-Schrammeln am 19.6. um 16 h im „Theater im Park“

 

Juni 19- Samstag um 16:00

KARTEN KAUFEN

LongboroughMusikalisch grandios – optisch düster und karg: „Die Walküre“ in Longborough, dem englischen Bayreuth
Dass dies einst ein Hühnerstall war, lässt sich der klassistischen, rosafarbenen Fassade, gekrönt von Statuen der drei Opern-Götter Mozart (links), Verdi (rechts) und Wagner (im Zentrum) längst nicht mehr anmerken – aber die Assoziation ist eindeutig und auch durchaus beabsichtigt: Bayreuth. Seit 1991 werden auf diesem Landgut im winzigen Dorf Longborough – gelegen in der Grafschaft Gloucestershire in der malerischen Landschaft der Cotswolds – im Juni und Juli Opern aufgeführt, und dies mit wachsendem Erfolg und Zuspruch.
Charles E. Ritterband berichtet aus Longborough, dem englischen Bayreuth
Klassik-begeistert.de

Wien
Macbeth“ in der Wiener Staatsoper: Power-Couple hübsch hässlich
Die Wiener Staatsoper versucht zum Saisonende Verdis „Macbeth“ ganz nahe zu kommen. Anna Netrebko und Luca Salsi helfen mit, die Regie bleibt dunkel.
Tiroler Tageszeitung

Graz
Grazer Oper: Ein musikalischer „Sturm“ mit drei Schauspielstars
Ein besonderes Schmankerl bietet die Oper ihrem Publikum mit „Der Sturm“. Chefdirigent Roland Kluttig setzt mit seinem Orchester und dem Grazer Ensemble Jean Sibelius’ Bühnenmusik zu Shakespeares Drama glutvoll in Szene, muss aber hart gegen die übermächtige Konkurrenz dreier Vollblut-Schauspieler kämpfen.
https://www.krone.at/2436237

HEUTE MATINÉE WIENER KAMMERORCHESTER um 12,30 h im Wiener Konzerthaus/ Mozartsaal (bis 13,45 h)

Dirigent und Solist: Mario Hossen (Violine)

Zu den Programmdetails

 

WIEN/ SIRENE OPERNTHEATER: MITSCHNITTE DER SIEBEN LETZTEN KAMMEROPERN STEHEN ZUR FREIEN VERFÜGUNG

 

Sirene-Operntheater: Nach einer letzten grossen Anstrengung haben wir es geschafft und stellen die Mitschnitte unserer sieben letzten Kammeropern frei zur Verfügung, allesamt mit Untertiteln:

Playlist DIE VERBESSERUNG DER WELT

1. EWIGER FRIEDEN – Kammeroper von Kristine Tornquist und Alexander Wagendristel
2. ELSA – Kammeroper von Irene Diwiak und Margareta Ferek-Petric
3. DER DURST DER HYÄNE – Kammeroper von Kristine Tornquist und Julia Purgina
4. DER FREMDE – Kammeroper von Martin Horváth und Gerhard E. Winkler
5. AMERIKA ODER DIE INFEKTION – Kammeroper von Antonio Fian und Matthias Kranebitter
6. IKARUS – Kammeroper von Thomas Arzt und Dieter Kaufmann
7. DIE VERWECHSLUNG – Kammeroper von Helga Utz und Thomas Cornelius Desi

Schlager/ Pop: Lugners Ex-„Schwiegersohn“ Helmut Werner soll Heino beerben
Schlagerstar Heino will seinen Manager Helmut Werner zu seinem Musik-Erben machen.
Kurier.at

Clever ist er, der Herr Werner. Ein Showman ist er obendrein!Vermutlich hätten Richard Lugner und sein „Ex“ besser zueinander gepasst als der „Ex“ zu seiner „Ex“

Wien
Burg-Drama, Prolog. Der Regisseur: Thomas Drozda
Der Endbericht des Rechnungshofs zeigt: Auch vor 2009 lief am Burgtheater vieles nicht so, wie es laufen sollte.

Zu spät: So ließe sich der am Freitag veröffentlichte Endbericht des Rechnungshofs über die Geschäftsgebarung am Burgtheater von 1999 bis 2008 überschreiben. Zur Erinnerung: Ins finanzielle Debakel schlitterte das Theater erst danach, unter der Direktion von Matthias Hartmann und der kaufmännischen Leitung von Silvia Stantejsky, die mittlerweile (nicht rechtskräftig) wegen Untreue und Veruntreuung verurteilt ist.
https://www.diepresse.com/5992591/burg-drama-prolog-der-regisseur-thomas-drozda

Hartmann hat immer gesagt, dass er die Misswirtschaft geerbt hat und nicht in den Griff bekommen konnte. Bei seinem kaufmännischen Talent glaube ich ihm das aufs Wort.

Wer aber war nun der Erblasser?

Da gibt es genug Geschichterl, auch darüber, von wem Herr Drozda da rausgehalten wurde. Die muss ich Ihnen leider vorenthalten, Österreich ist ein (lebens)gefährliches Pflaster geworden!

Kommentar: Wer ist der echtere Deutschmeister?

…Bekanntlich ist das k.u.k. Infanterieregiment Nr. 4 mit dem Ersten Weltkrieg mit Pauken und Trompeten untergegangen – vor mehr als 100 Jahren. Welche moderne Kapelle sich da nun rechtmäßiger aufs Original beruft, dürfte schwierig zu klären sein. Man darf sich fragen, wie viele Gutachten für einen zackigen Durchmarsch bei Gericht wohl nötig waren. Aber das Markenrecht war wohl unerbittlich. Wer als Erster die Idee hat, ist klar im Vorteil. Vielleicht können sich die verschmähten „Deutschmeister“ ein noch älteres Regiment suchen und sich dessen Namen ausborgen. ..
Wiener Zeitung

Mit der „Merkerei“ ist es ähnlich. Da schwirren aktuell drei Marken umher und sorgen bei den Pressebüros für Verzweiflung

Juristin zum Fall Eva Herzig: „Es geht um die Integrität des Körpers“
Die Rechtswissenschaftlerin Katrin Gierhake über die Problematik eines indirekten Impfzwangs und den nötigen rechtlichen Rahmen.
Berliner Zeitung

Baerbocks Lebenslauf: Generation Selbstoptimierung
Annalena Baerbocks frisierte Vita zeigt ein karriereorientiertes Verständnis von Lebensläufen. Gerade Grüne sollten es anders machen.
https://taz.de/Baerbocks-Lebenslauf/!5773393/

In Lebensläufen wird geschönt, dass sich die Balken biegen. Da ist mir manches untergekommen, über das man eigentlich lachen müsste. Begonnen hat es mit meinem Tischlerlehrling, der sich zum Holztechniker emporhob. Eine Nachbarin in Mauerbach kandidierte für eine politische Partei und packte in ihre Vorstellung jeden Kurs an einer Volkshochschule hinein. Müßig zu behaupten, dass sie der Anrede „Frau Doktor“ nicht widersprochen hat, bis dann eben das auch mir zugängliche Wählerverzeichnis Auskunft gegegeben hat – absolut undoktorhaft! Bei der Wahl fiel sie mit Pauken und Trompeten durch, was sie offenbar nie verwungen hat, zumal sie weggezogen ist und andernorts  eine neue akademische Karriere startet.

Was Frau Baerbock betrifft, hat sie angegeben für Brüssel gearbeitet zu haben. Angeblich hat sie aber lediglich einer in Brüssel tätigen Abgeordneten einige Mails aus Deutschland geschickt!

 

Politische Töne: Liedermacher Konstantin Wecker spricht sich gegen Schwarz-Grün aus

Liedermacher Konstantin Wecker (74) hält von einem Regierungsbündnis aus der CDU/CSU und den Grünen in Deutschland mit Blick auf Österreich wenig. „Wir sehen ja in Österreich, was herauskommt, wenn Grün und Schwarz zusammengehen – angenehm ist das nicht“, sagte der Münchner Musiker der „Augsburger Allgemeinen“. Der selbst erklärte Anarchist wünscht die alten Grünen zurück. Auch der Pazifismus fehle der jetzigen Partei…
Kleine Zeitung

Wer kennt sie nicht? Die Waltons. Die US-TV-Serie aus den 70er-Jahren erzählt das schwierige Leben einer einfachen Familie in den USA während der Depressionsjahre. Generationen von Zuschauern verfolgen bis heute die Wiederholungen der Serie mit ihren 221 Episoden die von 1972 bis 1981 produziert wurden. 2021 feiern die Waltons ihr 50-jähriges Jubiläum, denn bereits 1971 flimmerte ein Pilotfilm, der der Serie vorausging, über die Bildschirme.

 

Mittelpunkt der Serie und absoluter Liebling der TV-Zuschauer: der damals 20-jährige Richard Thomas in der Rolle des ältesten Sohnes der Walton-Familie, liebevoll „John-Boy“ genannt. Heute feiert Richard Thomas tatsächlich seinen 70. Geburtstag! Und man ist erstaunt wie jugendlich der Schauspieler auch heute noch wirkt. Manche Helden unserer Fernsehkindheit bleiben wohl für immer jung. Happy Birthday, John-Boy! (Lukas Link)

Bei der Fußball Euro gab es gestern einen dramatischen Zwischenfall mit glücklicherweise keinen unmittelbaren tragischen Folgen.

Drama um Eriksen trübt finnische Sensation
EM-Debütant Finnland hat im Auftaktspiel der Gruppe B mit einem 1:0 (0:0)-Erfolg gegen Dänemark für eine Überraschung gesorgt. Allerdings war die Partie von einem Kollaps des Dänen Christian Eriksen überschattet worden. Der 29-Jährige war kurz vor der Pause zusammengebrochen. Die Partie wurde unterbrochen, später fortgesetzt. Eriksen ist wieder bei Bewusstsein. Den entscheidenden Treffer für die Finnen erzielte Joel Pohjanpalo (60.) per Kopf.
https://sport.orf.at/stories/3078235/

Was genau geschehen ist, weiß man nicht – und im Interesse des Spielers, der vom Fußball lebt und weiterhin leben will, soll es auch geheim bleiben. Krankheitsgeschichten gehören – für jeden Wirt zugänglich – in einen „Grünen Pass“, aber in keine Zeitung.

Was nun die überraschende Niederlage der Dänen gegen die „holzgschnitzten“ Finnen betrifft, so mag der Schock dabei mitgewirkt haben. Anderseits waren die Finnen aber auch geschockt, die mussten die Geschehnisse auch miterleben.

Nachdenklich wird der Spieler selbst werden, denn wer einen derart spektakulären Einsatz um sein Leben auslöst, muss mit diesem Leben wohl sorgsamer umgehen als bisher. Ob sich das mit Spitzensport verträgt?

Einen schönen Tag wünscht

A.C.

 

 

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