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13. JULI 2019 – Samstag

13.07.2019 | Tageskommentar

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TIROLER FESTSPIELE ERL: HEUTE PREMIERE „GUILLAUME TELL“ . Dirigent Michael Güttler. Foto: Agentur

ACHTUNG! Aufgrund der aktuellen Verkehrslage in Tirol und der Grenzregion bitten wir Sie UNBEDINGT rechtzeitig anzureisen. Verkehrskontrollen, Fahrverbote und Staus können die Anreise massiv verzögern. Wir bitten dies zu berücksichtigen und freuen uns auf Ihren Besuch!

Musikalische Leitung Michael Güttler
Produktion Furore di Montegral

 

Bayreuth/ neueste Meldung: Umbesetzung bei Fespielpremiere Tannhäuser. Ekaterina Gubanova hat sich bei der Bühnenprobe zu „Tannhäuser“ verletzt und kann zumindest die Premiere nicht singen. Elena Zhidkova hat sich bereit erklärt, kurzfristig diese wichtige Rolle zu übernehmen.

Klaus Billand auf Wagners Spuren in Sofia


Klaus Billand auf Wagners Spuren in Sofia. Copyright: Svetoslav Nikolov

Das Sommer-Wagner-Festival an der Sofia Opera and Ballet unter der Leitung von Prof. Plamen Kartaloff, dem großen Initiator der Wagnerschen Spätwerke auf dem Balkan, ist dieses Jahr mit Wiederaufnahmen von „Tristan und Isolde“ und „Parsifal“ in seine mittlerweile 7. Runde gegangen. Wieder kamen viele Gäste aus dem Ausland, so eine große Gruppe zum „Parsifal“ heute Abend aus Großbritannien – noch besteht ja Reisefreiheit – und auch wieder das mittlerweile schon berühmte, überaus elegante Ehepaar aus New York, das auch beim Sofioter „Ring“ in Füssen war und ganz begeistert von den Inszenierungen Kartaloffs ist.

SOFIA: Kurzbericht TRISTAN UND ISOLDE sowie PARSIFAL – WA 10. und 12. Juli 2019

Zum Kurzbericht von Klaus Billand

Die Mörbisch-Inszenierung Lehárs Meisteroperette zieht das Premierenpublikum in ihren Bann


Elissa Huber, Benno Schollum, Won Chi Choi. Foto: Jerzy Bin

Der Künstlerische Direktor Peter Edelmann bringt nach 18 Jahren Das Land des Lächelns wieder auf die Seebühne. Das Publikum nahm die Einladung des Mörbisch-Direktors an und reiste mit ins ferne China.

Mit der romantischen Operette von Franz Lehár folgt Peter Edelmann in seiner zweiten Saison am Neusiedler See seinem Vorhaben, die „erste Garde“ der Operetten auf die weltweit größte Operettenbühne der Welt zu bringen. Eine berührende Liebesgeschichte, die Dichte an unvergesslichen Melodien wie „Dein ist mein ganzes Herz“ oder „Immer nur lächeln“ und die imposante Seebühne inmitten der atemberaubenden Naturkulisse des Neusiedlersees sind die Zutaten für einen Operettenabend, der lange in Erinnerung bleibt.

Die Zeiten, in denen man die Mörbisch-Tribünen den ganzen Festspielsommer über mühelos füllen konnte, sind vorbei. Die Premiere war natürlich voll besetzt, aber der Festspielsommer ist lang. Jeder Veranstalter hat zu kämpfen. 

Große Gefühle im „Land des Lächelns“
Donnerstagabend ist mit Franz Lehars Operette „Das Land des Lächelns“ die Mörbischer Festspielsaison eröffnet worden. Die Operette aus dem Jahr 1923 wurde vor 18 Jahren auf der Seebühne zum letzten Mal aufgeführt und feierte heuer ein aufwendig inszeniertes Comeback.
https://burgenland.orf.at/stories/3003956/
Mörbischer Operettenschmelz ins Trockene gebracht
Tanz, Akrobatik, Feuerwerk und edler Gesang: Die Seefestspiele Mörbisch präsentieren Franz Lehars „Land des Lächelns“ in bunter, munter Form
Der Standard
Land des Lächelns“ in Mörbisch: Großes Spektakel mit Rührseligkeit – Bezahlartikel
Franz Lehárs „Land des Lächelns“ beeindruckt bei den Seefestspielen in Mörbisch.
Kurier
Seefestspiele Mörbisch: Drachen und Narren am Neusiedler See
Das Bühnenbild für Lehárs „Land des Lächelns“ ist gewohnt opulent, die Inszenierung nicht allzu klischeehaft, die Besetzung sehr gut. Nur die One-Man-Show des Ex-Intendanten wirkt aufdringlich.
Die Presse
„Land des Lächelns“ in Mörbisch: Liebesleid im schönen Kleid
Die Seefestspiele punkten auch heuer musikalisch, die Regie setzt allzu sehr auf Gediegenheit.
Wiener Zeitung

In einigen Kritiken wird der Auftritt des Alt-Intendanten Harald Serafin angesprochen. Ehrlich, was hat man sich erwartet? Ich behaupte sogar, dass das Engagement von Serafin bewusst auf eine „Ein Mann-Schau“ ausgerichtet war. Ich habe mir den Auftritt – weil bei der TV-Übertragung versäumt – gestern extra angesehen. Gar so „aufdringlich“ empfinde ich ihn nicht, das ist eben Serafin, der seine Chance nützt!

Von wegen „die Inszenierung ist bieder“:  Wie soll man diese „Rührgeschichte“ in Mörbisch anders auf die Bühne stellen?  Gewiss, Herr Prinsloo ist kein Missionar wie Herr Obonya – aber will das Publikum überhaupt missioniert werden?  Die beiden burgenländischen Festivals sollen getrennt ihrer Wege gehen (auch wenn heuer eine Klammer besteht, die Serafin heißt – aber das ist wohl diesmal eine Ausnahme) und das Publikum soll für sich entscheiden.

Übrigens, ich habe für Sie die Gesamtaufzeichnung aus der Mediathek von ORF geholt und bereitgestellt:

VIDEO AUS DER ORF-MEDIATHEK: DIE GESAMTE VORSTELLUNG – ungekürzt

ZÜRICH: Wiederaufnahme ELEKTRA (7.7. und 11.7)


Evelyn Herlitzius (Elektra), Tamara Wilson (Chrysothemis). Foto: T+T Fotografie/ Toni Suter

Besser geht fast nicht mehr …

Bereits nach den ersten drei Akkorden lässt sich erahnen: Das wird ein grosser Theaterabend! Und so ist es: Was die Sängerinnen, Sänger und die Philharmonia Zürich unter der Leitung von Simone Young hier bieten, ist musikalisch absolut outstanding! Da gerät die düstere und mittlerweile etwas in die Jahre gekommene Inszenierung von Martin Kusej – trotz der Sambatänzer am Schluss – noch so gerne in den Hintergrund; gut so…

Zum Bericht von Michael Hug (Vorstellung am 11.7.)

Zum Bericht von John H. Mueller (Vorstellung am 7.7.

Vincenzo Bellinis „Norma“ am 11.7.2019 in der Staatsoper/STUTTGART

Norma ist nicht Medea


Yolanda Auyanet. Foto: Martin Sigmund

Man begreift vor allem in der überzeugenden Darstellung der ausgezeichneten spanischen Sopranistin Yolanda Auyanet, dass Norma die besondere Würde einer Göttin besitzt, während sie bei der Schauspielvorlage von Alexandre Soumet nur kriminalisiert wird. Gleichzeitig machen Jossi Wieler und Sergio Morabito deutlich, dass Norma nicht Medea ist. Ihre Rache ist nicht so gnadenlos, sie ist zu einem grenzenlosen Selbstopfer bereit, das das Volk zunächst erschüttert und dann umso wütender zurücklässt…

Zum Bericht von Alexander Walther


Massimo Giordano (Pollione). Foto: Martin Sigmund

Seit der Premiere im Juni 2002 maßgeblich geprägt von Catherine Naglestad in der Titelrolle und nach ca. 60 Vorstellungen erfolgter Streichung dieser Partie aus ihrem Repertoire schien eine Wiederauflebung der Inszenierung von Jossi Wieler und Sergio Morabito kaum mehr denkbar bzw. galt sie als abgespielt. Umso größer nun die Überraschung, dass mit der ersten der drei vom ehemaligen Operndirektor und seinem Chefdramaturgie-Partner entworfenen Bellini-Opern doch nochmals ein neues Kapitel aufgeschlagen wurde, und auch die Freude über die Feststellung, dass das szenische Konzept stark genug ist, um auch ohne ihr bisheriges Kraftzentrum auszukommen…

Zum Bericht von Udo Klebes

München/Opernfestspiele
Sir Bryn Terfel rockt die Oper: ein fulminanter Liederabend mit dem walisischen Bassbariton in München
Liederabende sind Kassengift. Nicht so, wenn der walisische Bassbariton Bryn Terfel auf dem Programm steht. Dann ist die Bude voll. Das Münchner Nationaltheater ist nahezu ausverkauft und nicht nur die Generation silverhead sitzt auf den begehrten Plätzen. Auch junge Fans sind angereist, um den „besten Bassbariton ever“ (so ein Besucher) anzuhimmeln.
Barbara Hauter berichtet von den Münchner Opernfestspielen.
Klassik-begeistert

Aix en provence: Nahost-Oper und „Tosca“ in Aix .  Die ganze Komik des Konflikts
Doppel-Coup in Aix: „The Sleeping Thousand“ greift den Nahost-Konflikt zwischen Realität und Fantasy auf – „Tosca“ hingegen kämpft mit einem dekonstruktivistischen Regiekonzept.
Frankfurter Allgemeine

MÜNCHEN/ GÄRTNERPLATZTHEATER: Am 13. Juli um 10.00 Uhr beginnt der Vorverkauf für alle Vorstellungen bis einschließlich 1. Dezember 2019.


Gärtnerplatztheater. Foto: Christian POGO Zach

Als Eröffnungspremieren der Saison 2019/2020 präsentiert das Gärtnerplatztheater am 2. Oktober auf der Studiobühne Carl Orffs Kammeroper DIE KLUGE. Wilfried Hiller und Paul Leonard Schäffer haben für das Gärtnerplatztheater eine reduzierte Fassung für 15 Instrumentalisten erstellt. Am 10. Oktober geht für das Oratorium DER MESSIAS von Georg Friedrich Händel unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Anthony Bramall der Vorhang auf. Händel schuf die wohl berühmteste geistliche Komposition der Welt, dessen großer »Halleluja«-Chor zu den bekanntesten Musikstücken überhaupt zählt. Regisseur Torsten Fischer und Choreograf Karl Alfred Schreiner stellen sich der Herausforderung, dieses unergründliche Werk in Szene zu setzen und gehen den großen Fragen des Glaubens nach.

DEUTSCHER BÜHNENVEREIN/ WERKSTATISTIK: Verdi und Shakespeare vorn

Die neue Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins für die Spielzeit 2017/2018 zeigt, dass der Weg zu einem geschlechtergerechten Repertoire noch weit ist

http://www.buehnenverein.de/de/presse/pressemeldungen.html?det=535

 

ELENA MOSUC AS GILDA AT THE 65th SPLIT SUMMER FESTIVAL

Bildergebnis für elena mosuc
Elena Mosuc. Foto: Agentur

After the triumphal concert with Thomas Hampson at the Ljubljana Festival, Elena Mosuc will reprise one of her iconic role, Gilda in Verdi’s Rigoletto at the Split Summer Festival, after two years from her successfull performance at Arena di Verona. Gilda was one of the first roles in the rumanian-swiss opera star, that she played this verdian heroine in the most famous opera houses around the world as Zurich Opernhaus, Teatro alla Scala, Arena di Verona and many others. The two performances in Split (at the Peristil of Diocletian’s Palace), on July 14 and 17, will be conducted by Ivo Lipanović and directed by Dražen Siriščević with sets by Slaven Raos and costumes by Juraj Zigman. Next to Elena Mosuc, Amir Saračević will sing the Duke of Mantua and Elia Fabbian will play the title role.

Film/TV –  Los Angeles: „Familie Feuerstein“ soll neu aufgelegt werden
Yabba Dabba Doo! Die 60er-Jahre-Serie um Fred Feuerstein soll für das Fernsehen neu aufgelegt werden.
Das Studio Warner Bros. Animation will mit der Firma von Produzentin und Schauspielerin Elizabeth Banks eine animierte Serie für Erwachsene schaffen, berichtete das US-Branchenblatt „Variety“.
Oberösterreichische Nachrichten

Seefestspiele Mörbisch
Doskozil: „Gibt kein Patentrezept für Beziehungen“
In der Sommersaison wird Mörbisch ins „Land des Lächelns“ verwandelt. Die emotionale Operette feiert ihren Auftakt beim weltweit größten Operettenfestival – den Seefestspielen in Mörbisch. Das Stück handelt von einer Liebesgeschichte, die von kulturellen Unterschieden auf eine harte Probe gestellt wird. Ob Gegensätze sich wirklich anziehen? Adabei-TV war dabei und hat nachgefragt!
https://www.krone.at/1959124

Der Landeshauptmann des Burgenlands ist durch seine junge Liebe diesbezüglich zum Experten mutiert.

WhatsApp: Virus befällt Messenger – weltweit schon 25 Millionen Geräte infiziert
Vorsicht vor diesem Virus! „Agent Smith“ tarnt sich als gewöhnliche App und befällt dann Android-Geräte. Schon 25 Millionen Nutzer sind betroffen und können ausspioniert werden.
Frankfurter Neue Presse

Wir werden ausspioniert und die meisten merken es nicht- oder es ist ihnen egal. Der nächste und ganz wichtige Schritt wird die (praktische) Abschaffung des Bargelds sein. Mir ist das bereits wirklich egal, obwohl es mir im Interesse meiner Enkel nicht egal sein dürfte.

Aber was soll’s Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

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