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13. JULI 2018

13.07.2018 | Tageskommentar

Das Schönbrunner Schlosstheater. Copyright: Martin Moravek

Seit März arbeitet Michael Schade als „Artist in Residence“ mit Studierenden der mdw an der Vorbereitung dieser halbszenischen Produktion. In Wien beginnt so manches mit zufälligen Gesprächen. Kammersänger Schade plauderte mit dem Vizerektor des Instituts, Dr. Christian Meyer, Ideen wurden ausgetauscht, wie jungen SängerInnen effizient weiter geholfen werden könnte. Schade wurde spontan eingeladen, für ein konkretes Produkt „Artist in Residence“ zu sein – und so kam es zu einer rundum geglückten Leistungsschau und einer ausgezeichneten Opernaufführung von Mozarts „Cosi fan tutte“, für die das Prädikat „Halbszenische Aufführung“ viel zu kurz gegriffen scheint. War es in Wirklichkeit eine großartige, springlebendige Inszenierung, die so manche Regiearbeit berühmter Institutionen in den Schatten stellte…

Zum Bericht von Karl Masek

Natürlich gibt es zumindest zwei Besetzungsvarianten. Bei der „anderen Besetzung“ ist heute Renate Wagner „am Amt“!

Salzburger Festspiele: Der Arzt und die Zauberflöte
Eigentlich sollte der Schauspieler Bruno Ganz bei den Salzburger Festspielen Ende Juli den Mozart-Erzähler geben. Aus Gesundheitsgründen hat er nun abgesagt – und Klaus Maria Brandauer springt für ihn ein.
Sueddeutsche Zeitung
Brandauer statt Ganz in „Die Zauberflöte
Bruno Ganz muss aus gesundheitlichen Gründen seine Mitwirkung in der Neuproduktion der „Zauberflöte“ bei den Salzburger Festspielen zurücklegen. Er hatte sich „bereits mit der ihm eigenen Empathie in die Proben zu dieser wichtigen Festspielpremiere eingebracht, muss sich aber auf ärztlichen Rat hin sofort in Behandlung begeben“, hieß es in einer Aussendung der Festspiele. Statt ihm übernimmt Klaus Maria Brandauer.
Kurier

In unserem Forum gehen die Wogen wegen des von mir (und nicht nur von mir) als unglücklich empfundenen Verhaltens der Salzburger Festspielpäsidentin in der Diskussion mit Paulus Manker hoch. Wir sind bereits wieder bei einer Polit- und Weltanschauungsdiskussion.
Jetzt werden auch „Altlasten“ aus dem Vorjahr wieder hochgefahren. „cosi fan tutte“  erinnert sich im Forum: Frau Dr Rabl-Stadler hat sich doch bei den Salzburger Festspielen Sommer 2017 bei den Besuchern der Generalproben „Clemenza“ und „Aida“ , für die man bezahlen musste, bedankt und gesagt, dass diese Gelder nach Jordanien überwiesen werden, um dort ua syrischen Musikern ein Studium zu ermöglichen ( dafür erhielt sie auch Applaus) Medienberichten zufolge war der Spendenbetrag € 50.000.- Recherchen haben dazu geführt, dass die Brutto-Einnahmen dieser 2 „ausverkauften“ Generalproben ca € 400.000.- ergeben hatten. Was geschah mit dem „Restgeld“ ?  Bekanntlich erhielten die Mitwirkenden ( inkl. Netrebko & Co) keine Gagen, da es sich ja um eine Probe handelte und auch dort die Ein -und Aus -Spesen steuermäßig differenziert behandelt wurden.

Wir würden ja gerne aufklären, weil ich niemand ein Unrecht antun will, aber wir wurden mit keinerlei Infos beliefert. Statt dessen wurde in einer anderen Angelegenheit gegen mich mit dem Anwalt angefahren.

Die Berichte von den Open Air-Festspielen (Mörbisch, Gars) treffen im Laufe des Tages ein und werden von mir nach Möglichkeit sofort eingestellt. Probleme  mit dem Wetter gab es gestern keine, so viel weiß ich auch ohne Rezension!

Die Mörbisch-Premierenrezension ist nun online. Mehr darüber morgen!

Zum Premierenbericht von Peter Dusek

München: Mariss Jansons verlängert seinen Vertrag als Chefdirigent in München
Der weltweit gefragte Chefdirigent von Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks soll über das Jahr 2021 hinaus in München bleiben – eine Weichenstellung auch für das neue Münchner Konzerthaus
Neue Zürcher Zeitung
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Jansons verlängert, die Architekten unterschreiben

Münchner Abendzeitung

LINZER LANDESTHEATER: PUBLIC VIEWING BEI „TRISTAN UND ISOLDE“ –
Das Fest zum Auftakt der neuen Spielzeit  2018/2019


Hermann Schneider (Intendant), Thomas Stelzer (Landeshauptmann) und Uwe Schmitz-Gielsdorf (Geschäftsführer). Foto: Sakher Almonem

LIVE-ÜBERTRAGUNG DER ERÖFFNUNGSPREMIERE IN DEN VOLKSGARTEN!
RICHARD WAGNERS „TRISTAN UND ISOLDE“
15. SEPTEMBER 2018, EINTRITT FREI

Zur Feier der Spielzeiteröffnung wird das zur Premiere von Tristan und Isolde ausverkaufte Wohnzimmer der Stadt Linz und des Landes Oberösterreich auch ins Grüne geöffnet.

Premiere Samstag, 15. September 2018, 17.00 Uhr
Großer Saal Musiktheater

Linz
Opern-Public-Viewing im Linzer Volksgarten
Das Linzer Landestheater startet mit Public-Viewing in die Spielzeit 2018/19
Oberösterreichische Nachrichten

SOMMERFESTIVAL KITTSEE : HEUTE WIEDER „DIE HOCHZEIT DES FIGARO“ – bei guten Wetterverhältnissen

Heute Freitag und morgen Samstag steht wieder Die Hochzeit des Figaro auf dem Programm des Festivals Kittsee (an der Grenze des Burgenlands zu Niederösterreich, nahe Bratislava ( 45 Minuten mit dem Auto von Wien entfernt)

Kittsee/Bgld.
Mozart in MeToo-Zeiten: ein quirliger „Figaro“
Mit der neu arrangierten „Hochzeit des Figaro“ ist dem Sommerfestival Kittsee ein kleiner Coup gelungen.
Die Presse

 

Dieses Festival bietet einen exakten Wettericht an. Kittsee im Nordburgenland (ganz Nord, am äußersten Zipfel) ist aber stets wetterbegünstigt! Es bleibt während des kommenden Wochenendes das gute und angenehme Sommerwetter!

operklosterneuburg 2018: Heißbegehrte Traviata  erfordert ZUSATZVORSTELLUNG
Sonntag, 5. August 2018

Copyright: „operklosterneuburg“ / Mark Glassner

„Ausverkauft“ ist wohl das seit der Premiere meistgebrauchte Wort der operklosterneuburg.

Bereits vor der Premiere waren mehr als 90% der Karten der insgesamt 13 Vorstellungen verkauft.

Intendant Michael Garschall: „Die Kartennachfrage ist derart stark, dass wir uns zu einer Zusatzvorstellung Sonntag, 5. August entschlossen haben,  damit weitere 846 Gäste diese wunderbare Produktion mit unseren phantastischen SängerInnen erleben können.“

Kartenvorverkauf ab sofort:
Tel. 02243 / 444 – 424
E-mail karten@operklosterneuburg.at

Programmhinweise

HEUTE UND MORGEN: BR-KLASSIK ZEIGT: KLASSIK AM ODEONSPLATZ

Die beiden Konzerte sind auf BR-Klassik zu erleben.

Heute: Omer Meir Wellber live auf ARTE Concert mit SWR Symphonieorchester | 13. Juli

Vom 12. -14. Juli wird Omer Meir Wellber nach seinem erfolgreichen Debüt im Dezember 2017 erneut das SWR Symphonieorchester in Stuttgart und in Freiburg dirigieren.
Das Konzert am Freitag, 13. Juli um 20 Uhr in der Liederhalle Stuttgart wird bei ARTE Concert live übertragen. Es steht dort noch bis zum 9. Januar 2019 als Stream on demand zur Verfügung. Auch SWR Classic bietet einen Livestream des Konzertes an.

MÜNCHEN/ STAATSTHEATER AM GÄRTNERPLATZ: VORGEZOGENER VORVERKAUF AB 14. JULI

am 14. Juli um 10.00 Uhr beginnt der Vorverkauf für alle Vorstellungen bis einschließlich 30. November.

Staatstheater am Gärtnerplatz. Foto: Wikipedia

Als Eröffnungspremiere der Saison 2018/2019 präsentiert das Gärtnerplatztheater Gottfried von Einems Oper DANTONS TOD in der Inszenierung von Günter Krämer und unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Anthony Bramall am 11. Oktober. Das erbarmungslose Drama Georg Büchners bot dem österreichischen Komponisten Gottfried von Einem eine ideale Möglichkeit, sich mit faschistischen Herrschaftsstrukturen auseinanderzusetzen und ein packendes und verstörendes Werk zu schaffen.

SOFIA: „DER RING DES NIBELUNGEN“

FOTOS AUS „SIEGFRIED“ IN SOFIA (Juli 2018) in unseren „Infos des Tages“ online

Copyright: Svetoslav Nikolov

Dr. Klaus Billand hat  über den Ring in Sofia berichtet!

Neu: Christine Nöstliger 81jährig gestorben
Mit ihren Geschichten hat Christine Nöstlinger Millionen von kleinen Lesern verzaubert. Jetzt hat sie sich ganz leise verabschiedet.
https://www.krone.at/1739370

Wien: Heimlich, still und (hoffentlich) leise: Villa von Peter Alexander abgerissen
Der Verkauf der Villa des beliebten Schauspielers und Entertainers gestaltete sich schwierig. Der neue Besitzer ließ es jetzt abreißen. Für Luxuswohnungen, wie die ehemalige Haushälterin Peter Alexanders glaubt.
Die Presse

In Wien wird derzeit abgerissen, was nur irgendwie zum Abbruch möglich ist. In meiner unmittelbaren Umgebung sind einige Häuser mit dem Logo einer sattsam bekannten und gleichwohl berüchtigten Abbruchfirma als Abbruchkandidaten gekennzeichnet. Der Grund für die Eile ist ein neues Gesetz, das dieser Tage in Kraft tritt, wonach der Abriss von Gründerzeithäusern erschwert werden soll.
Freilich, wenn die Spekulanten rechtzeitig und lange vor der offiziellen Kundmachung vorgewarnt werden, provoziert die Stadt Wien eine Situation wie diese.

Wien ist nicht anders geworden – leider!

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

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