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13. JÄNNER 2022 – Donnerstag

13.01.2022 | Tageskommentar

Was das wohl bedeuten soll? Wenn Sie es sich finanziell leisten kann, dann gratuliere ich zum Entschluss! Ich würde es auch so machen. Wirkliche Freiheit ist, sich nicht sekkieren lassen zu müssen. (A.C.)

https://dumpor.com/c/7350993006771849472

While this World continues to play tricks with people- I decided to take care of my health and well-being! I bin working very hard for many years and I deserve to be kind to myself! Enough quarantine, tests, vaccines, travels, restrictions 🙄 … Making music in this conditions is not bringing me any joy anymore….I go to nice place and hope to feel better and happier

Oder meint sie das im Sinne einer kurzen „Wohlfühlpause“?

Glaubt man Bill Gates (ist der auch der weltweit führende Virologe“?), dann ist Covid bald mit einer einfachen Grippe gleichzusetzen und auch entsprechend behandelbar. Hätte das einer von uns vor einem Jahr gesagt, wäre er von seiner Umgebung als Verharmloser, Leugner, im schlimmsten Fall sogar als gewissenloser Mörder bezeichnet worden.

Bill Gates: Covid wird sich „wie eine saisonale Grippe“ entwickeln
Gates stellte sich am Dienstag Fragen zur Pandemie und den Verschwörungstheorien um seine Person
DerStandard.at

Was Anna Netrebko mit diesen Zeilen wirklich sagen will, ist für mich unergründlich (eine Frau eben).

Fritz Krammer ist der Szene echt verbunden und lüftet einen Zipfel des Geheimnisses: Sie sollte ab morgen in London im Nabucco singen ist dort wegen der komplizierten Anreise Corona-Formalitäten ausgestiegen und gibt sich mit der Schwester diese „ Kurtage“ im Lanserhof bei Innsbruck. Leisten kann sie sich den Aufenthalt sicher, wenn sie nicht gar dort eingeladen ist! VIP Faktor. Weise Entscheidung. Yusef probiert in Barcelona Pique Dame, Premiere 23.1.2022. Dann sind die zwei Kurwochen um und sie wird sicher dort zur Premiere sein.

Auch W.B. kennt Netrebkos Terminkalender: Der nächste Termin für AN ist 14. Februar in Neapel: AIDA. Bis dahin kann sie urlauben.

Ich selbst leiste mir auch einen Luxus: ich habe mir nun für mein Wochenendhaus einen teuren neuen PC gekauft, der alte ist nicht mehr konkurrenzfähig. Ziel ist, mehr Zeit dort zu verbringen und nicht mehr auf dem Weg zur Redaktion die Meidlinger FUZO queren zu müssen. Das Mitteilungsbedürfnis der „neuen Wiener“ dort ist nicht zu bremsen (gerade vor der Zeleborgasse /Platzl vor der Hofer-Filiale geht es zu wie im Speakers-Corner). Im Wienerwald stehen die Bäume mehr als zwei Meter voneinander entfernt und sind zudem schweigsam! 

Wiener Staatsoper: Heute nächste Chance für LA CENERENTOLA

 

ZUM KARTENKAUF „CENERENTOLA“

WIEN: KURBELN WIR DEN KARTENVERKAUF AN!

Wir machen das für die Institution Wiener Staatsoper, ungeachtet dessen, wer dort gerade herumwerkelt!

 

 

Wir laden Sie ein, „Werther“ in einer hervorragenden Besetzung u.A. mit Juan Diego Florez, Étienne Dupuis, Julie Boulianne und Slávka Zámecníková um 50% ermäßigt zu besuchen.

WERTHER Wiener Staatsoper – 50%
Musik: Jules Massenet
Text: Édouard Blau & Paul Milliet & Georges Hartmann nach Johann Wolfgang von Goethe
Musikalische Leitung: Giacomo Sagripanti
Inszenierung: Andrei Serban
Mit Juan Diego Flórez (Werther), Étienne Dupuis (Albert), Julie Boulianne (Charlotte), Slávka Zámecníková (Sophie), Hans Peter Kammerer (Le Bailli), Andrea Giovannini (Schmidt) und Michael Arivony (Johann)
Sa 15.1. 19:00, Di 18.1. 19:00, Do 20.1. 19:00 vorläufig zum letzten Mal

Dirigat, Inszenierung und Besetzung lassen einen außergewöhnlichen Opernabend erwarten

Aber es gibt noch weitere Angebote in großer Zahl (auch Volksoper etc.)

Mehr in unseren „Infos des Tages“, Sie werden sicher fündig!

F.K. dazu: Das nenne ich Chuzpe, einladen aber zu einem 50% Kauf!
Da ist der Handel ehrlicher die machen „ Schlussverkauf“ mit 50-70% und titulieren das Angebot nicht als versteckte Einladung.

Berlin: „DER RING DES NIBELUNGEN“ – Komplettdurchlauf (der dritte von drei) an der Deutschen Oper, 04. bis 09. 01.2022

Schlussapplaus nach „Siegfried. Foto: Petra und Helmut Huber

Viel wurde diskutiert um des künftigen Theater-an-der-Wien-Intendanten Stefan Herheims Umsetzung der Tetralogie für Berlin. Der Tonfall der Berichte und Besprechungen, egal ob professionellerseits wie von (höchst erfahrenen) Opernliebhaberinnen und Opernfreunden lag meist im Bereich von Verärgerung bis Spott. Uns ist (via online-Merker) nur eine einzige durchgängig positive Stimme seitens des deutschen Feuilletons untergekommen.

Diese Ablehnungsfront war mit auch Gegenstand des Interviews von Katharina Menhofer im „Intermezzo“ mit dem Regisseur vom 25. 12. 2021 auf Ö1. Er führte dabei ins Treffen, durch coronabedingte Pausen und Abänderung der Premierenfolge sei der gestalterische Zusammenhang verloren gegangen und würde sich dieser bei einer korrekt raschen Aufführungsfolge herstellen und dann auch Verständnis und Beifall finden. Was auch in dem Interview auffiel: Herheim antwortete auf die Frage nach persönlichen Bindungen, daß er, nach einigen gescheiterten Beziehungen, nur mehr mit dem Theater verheiratet sei. Das ist sicher ein Pluspunkt im Sinne von Publikum und Theaterbetreiber vermittels Herheims möglicher Tendenz zur Selbstausbeutung, seiner rastlosen Arbeit als Intendant – aber wie sich das auf seine Regiearbeiten auswirken mag…?

Zum Bericht von Petra und Helmut Huber

HEUTE NEUJAHRSGALA IN MOSKAU: Placido Domingo probt mit Angela Gheorghiu

ZU INSTAGRAM

Maria Ewing sang auch an der Wiener Staatsoper

Die am 09. Jänner verstorbene Maria Ewing war auch in zwei Rollen an der Wiener Staatsoper zu erleben. Erst 1991 debütierte sie als Mélisande ( mit Claudio Abbado am Dirigentenpult?. Ihr Pelléas war der französische Tenor Francois Le Roux. Christa Ludwig sang damals die Geneviève und José van Dam den Golaud. Drei Jahre später kehrte Ewing wieder an die WSO zurück, für zwei Madama-Butterfly-Vorstellungen, die dann auch schon wieder ihre letzten Auftritte an diesem Haus waren. An der New Yorker MET hingegen trat sie zwischen 1976 und 1997 in fast 100 Vorstellungen auf.
International berühmt wurde sie Mitte der 70er Jahre mit ihrem Figaro-Cherubino, den sie auch in der Ponnelle-Verfilmung gesungen hat. In folgendem Ausschnitt sind Kiri te Kanawa als Gräfin und Mirella Freni als Susanna ihre berühmten Partnerinnen.

https://www.youtube.com/watch?v=2xTTwCDR81Q

Für viele gilt Maria Ewing als die ideale Carmen. Die Rolle war für die Sängerin mit den ausdrucksstarken Augen und der großen Bühnenpräsenz wie geschaffen. So sang sie die Partie beispielsweise auch 1991 unter Zubin Mehta am Londoner Royal Opera House. Mit Luis Lima als Don José. Das Finale, welches Ewing und Lima hier liefern, ist packendes Musiktheater.

https://www.youtube.com/watch?v=UHQCOk_7tZ8
Lukas Link

Sommereggers Klassikwelt 121: Maria Ewing 1950 – 2022
Am 9. Januar 2022 starb die Sopranistin Maria Ewing im Alter von 71 Jahren in ihrer Heimatstadt Detroit. Diese Meldung, die in den aktuellen Medien keinen großen Stellenwert hatte, berührt den interessierten Opernfreund aber doch sehr. Aus diesem Anlass sei ein Blick zurück auf die schillernde Persönlichkeit Ewings geworfen.
Klassik-begeistert.de

GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 13. – 19. JÄNNER 2022

 

15.1. TOSCA (Live aus New York) MET-Stream-0.55 Uhr
LE NOZZE DI FIGARO (Live aus New York) Bayern 4,Deutschlandradio-18.59 Uhr
FIRE SHUT UP IN MY BONES (aus Newyoerk, Aufnahme v. 23.10.2021) Radio 4Hilversum 19 Uht
EIN WINTERMÄRCHEN (aus Sexford, Aufnahme v. 24.10.2021) ORF Ö1-19.30 Uhr
VENUS UND ADONIS-DIDO UND AENEAS (aus Ulriksdal, Aufnahme v. 18.8.2021)HR 2-20 Uhr
JENUFA (aus London, Aufnahme v. 12.10.2021( France Musice-20 Uhr

TTT: Vinylschätze 2 – Tempi passati – „Zum Wohlgefallen“ (innere Freude und Befriedigung)

Uneingeschränkt gibt es das im Theater nicht mehr! Nach 59 Jahren: Don Carlos, Verdi, 1963, Studioaufnahme, Deutsch, 3. Akt. Frick, Böhme, Hillebrecht, Töpper, Horst Stein. Begeisterung und Referenzqualität finden sich bei Böhme und Frick: Jahrhundert-Ausnahmebässe!

Achten Sie auf die unglaubliche Qualität und Interpretation der deutschen Diktikon. Das läßt erschauern, demütig versunken wird die Seele berührt. Tief bewegend:  Berlin Symphonic Orchestra Artist: Conductor: Horst Stein

GOTTLOB FRICK „Sie hat mich nie geliebt“ (Ella giammai m´amo)

https://www.youtube.com/watch?v=jQbNsvM_Bh4

Der Großinquisitor! (Szene Philipp – Großinquisitor)  Gottlob Frick, Kurt Böhne                   youtube Texte sind falsch

 

ZUR AUFNAHME

WIEN / Volkstheater:   ACH, SISI – NEUNUNDNEUNZIG SZENEN
EINE STAATSAKTION, EIN NICHTS, EIN VOLKSTHEATER
von Rainald Grebe und Ensemble
Uraufführung, Premiere: 12. Jänner 2022 

 

Kay Voges ist der erfolgloseste Direktor des Wiener Volkstheaters aller Zeiten, und das will nach dem Niedergang, den seine Vorgängerin Anna Badora dem Haus beschert hat, etwas heißen. Auf dem Mediengaul reitet der Direktor, der die Ideologie dessen, was man in Dortmund unter modernem Theater verstand, nach Wien gebracht hat und dem Publikum aufzwingen will, um einiges geschickter. Er schlägt aus seinem evidenten Versagen jede Menge medialer Reaktionen mit Fernseh-Interviews und Zeitungsartikeln. Daraus geht dann immer hervor, dass die verständnislosen Wiener Kritiker an allem schuld sind und dass die paar Leutchen, die sich zu ihm verirren, ja ohnedies begeistert seien. Allerdings kann er mit dieser Minderheit sein an sich sehr großes Haus vermutlich für jeweils gerade eine Vorstellung füllen…

Es wirkt wie ein Verzweiflungsakt, einen Abend anzusetzen, der sich „Ach, Sisi“ nennt, aber es war vorauszusehen, dass es funktionieren würde. Nein, das ist keine Anpassung an das Wiener Publikum, im Gegenteil – die arme Kaiserin, die wohl so arm nicht war, erntet vor allem Spott und Hohn…

... Geboten wird eine Revue mit Kabarett-Sketch-Szenen, viel Gesang, viel Geblödel, unendlich viel Unnötigem…

Wie definiert sich diese Produktion selbst? Staatsaktion, Volkstheater oder „ein Nichts“? Bleiben wir bei dem Nichts. Schade darum übrigens.

Zur Uraufführungskritik von Renate Wagner

Theater Klagenfurt: Premiere von „Figaro lässt sich scheiden“ muss verschoben werden
KleineZeitung.at

St. Pölten
Das Spiel mit Realitäten: „Herr Puntila und sein Knecht Matti“
„Herr Puntila und sein Knecht Matti“ feiert am 13. Jänner im Landestheater Premiere – mit Humor, Tango und Schlaghosen.
Niederösterreichische Nachrichten

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart: 14. Jänner 2022 
WANDA, MEIN WUNDER (Schweiz  /  2020 )
Drehbuch und Regie: Bettina Oberli
Mit: Agnieszka Grochowska, André Jung. Birgit Minichmayr, Marthe Keller u.a.

Das „Wuinder Wanda“ gilt allerdings nur für Herrn Josef Wegmeister-Gloor, einen reichen, bettlägerigen Züricher Industriellen. Für seine Gattin ist die Polin Wanda, die immer wieder für einige Monate in die Luxusvilla am Zürichsee kommt, eine willkommene Hilfe bei der Pflege des Gatten. Der junge Sohn des Hauses, der mehr von Vogelstimmen versteht als von Geschäften, betrachtet sie mit sehnsüchtigen Augen. Die Tochter allerdings, die auftaucht, als das Vaters Siebziger zu feiern ist, hegt nur das im Westen vorkommende Misstrauen gegen die Helfer aus dem Osten… Diese Familienkonstellation breitet die Schweizer Filmemacherin Bettina Oberli nach eigenem Drehbuch erst einmal sorglich aus.

Klar wird, dass Wanda nur monatelang aus Polen in die Schweiz geht und ihre beiden (unehelichen, vaterlosen, Genaues erfährt man nicht) kleinen Söhne bei ihren Eltern zurück lässt, um möglichst viel Geld zu verdienen. Ausbeuten lässt sie sich nicht, mit ihren finanziellen Forderungen muss die noble Hausfrau leben. Wenn Hausherr Josef nach „Wanda!“ schreit und sie quasi als sein Privateigentum betrachtet, kommt sie, massiert ihn, füttert ihn, und wenn er nicht nur Pflege, sondern Sex will, macht sie auch das – für eine saftige „Prämie“. Manche (wie die Tochter) mögen das unsympathisch finden. Wenn Wanda später in einer Szene ihrem Vater vorhält, wie chancenlos die Situation in Polen ist, weiß man, dass nur das Westgeld, das durch die „Gastarbeiter“ ins Land fließt, dort die Situation für einige Menschen verbessern kann…
Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Im Kampf für eine Wahlrechtsreform plant Joe Biden die «nukleare Option»: Nachdem der US-Präsident lange versucht hatte, die Republikaner an Bord zu holen, nennt er sie nun praktisch Feinde der Demokratie. Um per Gesetz nationale Mindeststandards zu setzen, etwa Wähler automatisch zu registrieren und die Briefwahl auszuweiten, will Biden mit der Tradition des Filibuster im Senat brechen. Doch selbst dafür fehlt ihm die Mehrheit.
    Zum Bericht
  • Die Nato will sich von Putin keine Grenzen setzen lassen: Dass erstmals seit Jahren der Nato-Russland-Rat zusammengekommen ist, galt schon als kleine Sensation. Den Streit um die Ukraine konnten beide Seiten jedoch nicht beilegen. Russland beharrt darauf, dass die Nato auf eine Osterweiterung verzichtet. Das lehnt die Allianz kategorisch ab.
    Zum Bericht
  • Boris Johnson bittet um Entschuldigung für «Party-Gate»: Im Unterhaus gab der britische Premierminister sich defensiv. Er habe geglaubt, die Gartenparty im Lockdown sei ein geschäftliches Treffen gewesen. Doch die Doppelmoral, sich selbst nicht an die harten, der Bevölkerung auferlegten Corona-Restriktionen zu halten, empört die Briten stärker als alle früheren Eskapaden Johnsons. Auch in seiner konservativen Fraktion rumort es gefährlich.
    Zum Bericht
  • Unternehmen sollen den Behörden Hackerangriffe melden müssen: Der Bund will es wissen, wenn kritische Infrastrukturen – wie Spitäler, Wasserversorger oder Fluggesellschaften – über das Internet attackiert werden. Er setzt dabei auf positive Anreize: Wer einen Cybervorfall meldet, erhält «im Sinne einer ersten Hilfe» technische Unterstützung. Eine Meldepflicht für die gesamte Wirtschaft steht nicht zur Diskussion.
    Zum Bericht
    Die Sängerin Ronnie Spector ist tot:
    Die Anführerin der Girl Group The Ronettes starb im Alter von 78 Jahren nach einem kurzen Kampf gegen den Krebs, teilte die Familie mit. Zu ihren Hits aus den sechziger Jahren gehörten «Be My Baby» und «Baby, I Love You».
    Zu den neusten Meldungen aus der Kultur

Der Papst kaufte sich eine Schallplatte

Papst Franziskus hat am Dienstagabend überraschend ein Plattengeschäft im Zentrum Roms besucht. Bilder in Social Media zeigen ihn beim Verlassen des Geschäfts. Dabei trägt das maskierte Kirchenoberhaupt eine Schallplatte unter dem Arm.

Papst Franziskus äußerte sich in der Vergangenheit in mehreren Interviews zu seinem Musikgeschmack. Der 85-Jährige hört leidenschaftlich gerne Mozart, aber auch die Werke von Beethoven, Bach und Wagner sind in der Plattensammlung des Papstes vertreten.

Jorge Mario Bergoglio hat schon öfter für Kurzbesuche in Rom den Vatikan verlassen. So kaufte er im Dezember 2016 Schuhe in einem Geschäft im Zentrum der italienischen Hauptstadt. Vor zwei Jahren wurde er in einem Optikgeschäft gesehen, wo er neue Gläser für seine Brillen kaufte.
https://religion.orf.at/stories/3210847/

A.C.

 

 

 

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