Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

13. APRIL 2021 – Dienstag

13.04.2021 | Tageskommentar

Zürich: LES CONTE’S D’HOFFMANN. Großartige Premiere im Stream. Saimir Pirgu (Hoffmann), Katrina Galka (Olympia)

Verfügbar bis am 30. April 2021: https://vimeo.com/534847785

Programmheft: https://issuu.com/opernhauszuerich/docs/ph_hoffmann_ohnelib

«Unglaublich tolles Musiktheater»

Gut 10 Jahre nach der letzten Produktion (13.03.2010) und zwei Jahre nach dem Offenbach Jubiläumsjahr (200. Geburtstag am 20.06.2019) bringt das Opernhaus eine neue Produktion von Offenbachs bekanntester Oper heraus. Intendant Andreas Homoki führt Regie, die musikalische Leitung hat Antonino Fogliani.

Rollendebütant Saimir Pirgu kann als Hoffmann einen grossen Abend feiern. Die Stimme ist hervorragend geführt, die Reserven sind bestens eingeteilt und die Bühnenpräsenz als dem Alkohol verfallener Künstler überzeugt. Nur der letzte hohe Ton wäre besser etwas weniger hoch gewesen, denn hier wurde die Stimme – unnötigerweise – kurz heiser. Besonders hervorzuheben ist die absolute Textverständlichkeit. Die Entdeckung des Abends ist Alexandra Kadurina als La Muse / Nicklausse: ein perfekt geführter Mezzo mit wohl dosierter Verführung und grossartiger Bühnenpräsenz. Die Rolle scheint ihr ausserordentlich zu liegen. Bassbariton Andrew Foster-Williams überzeugt als Lindorf / Coppélius / Le docteur Miracle / Le capitaine Dapertutto auf ganzer Linie und kann das Diabolische seiner Rollen bestens zur Geltung bringen. Katrina Galka als Olympia begeistert mit gestochen scharfen, blitzsauberen Koloraturen. Ekaterina Bakanova gibt eine ausgesprochen lyrisch angelegte Antonia. Lauren Fagan interpretiert die Giulietta mit der nötigen Dramatik und grosser Bühnenpräsenz…

Zum Bericht von Jan Krobot

„Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss konzertant am 11.4.2021 im Forum am Schlosspark/LUDWIGSBURG

Zauber antiker Verführung

Cornelius Meister. Foto: Marco Borggreve

Auch konzertant kann Strauss‘ „Ariadne auf Naxos“ fesseln. Cornelius Meister beherrschte den im Vergleich zu „Rosenkavalier“ oder „Elektra“ doch zierlich-filigranen Klangkörper der „Ariadne“ sehr souverän. Das Staatsorchester Stuttgart ließ die melodischen Vorzüge der Partitur immer wieder regelrecht aufblühen und neu erstrahlen. Tragisches Pathos und Komik standen hier dicht beieinander – was Meister mit dem fulminanten Klangkörper facettenreich auslotete..

…Im Rahmen des „Ariadne“-Tages präsentierte die Staatsoper Stuttgart zusammen mit Cornelius Meister und dem Staatsorchester Stuttgart zuvor noch eine gelungene Aufführung der selten zu hörenden Orchestersuite „Der Bürger als Edelmann“ von Richard Strauss nach dem Lustspiel von Moliere…

Zum Bericht von Alexander Walther

WIEN: KEINE PARSIFAL-KRITIK vor dem 19. APRIL – als Bedingung von ORF und Arte

Quelle: Kronen Zeitung

Der juristisch gebildete TTT dazu: Also dumm sind die nicht, die kennen das Wettbewerbsrecht ! Wer immer damit gemeint ist.

Kurios, aber uns soll es recht sein. So veröffentlichen wir doch wieder die ersten Kritiken

Video:ORF zu Parsifal
Kurze Ausschnitte
https://tvthek.orf.at/…/14088603/Oper-Parsifal/14898767

Längerer Bericht im Kulturmontag

https://tvthek.orf.at/profile/kulturMontag/1303/kulturMontag/14088581

Parsifal, erzählt von Kirill Serebrennikov
https://www.wiener-staatsoper.at/die-staatsoper/medien/detail/news/parsifal-erzaehlt-von

Heinrich Schramm-Schiessl zur Sperrfrist für Kritiken:

Im Grunde ist das eine exizisive Auslegung der durchaus üblichen Sperrfrist bei Meldungen. Trotzdem ist das für mich nicht nachvollziehbar. Man hätte ja die Vorstellung streamen können. Für mich hinterlässt das einen schalen Beigeschmack und man muß sich fragen, ob wir kommenden Sonntag bei ARTE wirklich genau das sehen werden, was sich vergangenen Sonntag in der Staatsoper ereignet hat oder ob da nachgebessert wird. (Zitat Ende)

Genau das werden wir eben nie erfahren!

Wer ist „der junge Parsifal“?

Die Rolle des Parsifal ist in Serebrennikovs Inszenierung , was die schauspielerische Performance betrifft, „gedoppelt“. Es gibt einen ganz jungen „Parsifal,der „Echte Parsifal“, also Jonas Kaufmann, erinnert sich an seine Jugendtage

 

Nikolay Sidorenko wurde in Moskau geboren, lebt allerdings seit seinem zehnten Lebensjahr in Chemnitz. Er wuchs bilingual mit Deutsch und Russisch als Muttersprachen auf und spricht außerdem fließend Englisch und Französisch. Von 2014 bis 2018 studierte er an der Universität der Künste Berlin Schauspiel. Seit 2018 gehört er zum Ensemble des Schauspiel Köln.

 

Nikolay Sidorenko, Jonas Kaufmann. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Er debütierte 2016 in Fucking Berlin in einer Nebenrolle als Filmschauspieler. Nach seinem erfolgreichen Studium wirkte er in einer Episode der Fernsehserie Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei und im Spielfilm Atlas mit. 2019 war er in der Rolle des Bettrig in zwei Episoden der Fernsehserie Für Umme – Die Serie zu sehen. 2020 übernahm er Rollen in den Fernsehreihen Tödliche Geheimnisse und Wilsberg.

INSTAG(K)RAMEREIEN -gefunden von Fritz Krammer

Fotos nach der „Parsifal“-Premiere

 

ZU INSTAGRAM mit zwei weiteren Fotos

Das schaut nach Premierenfeier aus. Aber sicher waren alle Teilnehmer für die Vorstellung getestet.

Kurzvideo „PARSIFAL in Wien -mit Originalton

ZU INSTAGRAM -Kurzvideo


Wie die Kultur in den USA langsam zurückkehrt
In den USA öffnen Kulturhäuser zaghaft ihre Türen. In einigen Städten mehr, in anderen weniger. Aber immerhin gibt es dort wieder eine Perspektive
Tagesspiegel

Streams Metropolitan Opera

Verifiziert

BIG NEWS!! I am so excited to announce that @isabelleonardny, @nadine.sierra and I will be performing onstage together in “Three Divas” as part of the @MetOpera Stars Live in Concert series!! After performing together in many staged productions, we have wanted to do a concert together for a long time. We are so excited to have the opportunity to perform this special concert for audiences worldwide!

 

Mark your calendars for May 22nd and stay tuned for more information coming soon!

Deutschland
Wegen Corona-Pandemie: Künstler verlieren Krankenversicherung
Der Kulturrat warnt: Viele Künstlerinnen und Künstler verlieren wegen der Corona-Pandemie ihre Krankenversicherung in der Künstlersozialkasse. Der Bund müsse deshalb „eine schnelle und praktikable Lösung“ finden.
https://www.tagesschau.de/inland/ksk-corona-101.html

Berlins Kultursenator und die Corona-Krise: Klaus Lederer übt Selbstkritik
Berlins Kultursenator gibt zu, dass er sein Pilotprojekt zur Öffnung von Theatern und Konzertsälen übereilt abgebrochen hat.
Tagesspiegel.de

Elina Garanca heute im ORF bei Stermann und Grissemann

Mit Elīna Garanča beehrt ein echter Weltstar die Sendung. Die lettische Mezzosopranistin gehört zu den international bedeutendsten Opernsängerinnen und ist regelmäßig in den großen Häusern von Paris, New York oder Wien zu bewundern. Im Talk spricht Elīna Garanča über ihre Vorfreude auf das Bühnen-Comeback und den Corona-Alltag als Opern-Star. Gestern (11. April) erst gab Mezzosopranistin Elīna Garanča in Kirill Serebrennikows viel erwarteter „Parsifal“-Neuinszenierung der Wiener Staatsoper an der Seite von Jonas Kaufmann ihr weltweites Debüt als Kundry. ORF 2 zeigt unter dem Titel „Der Fall Parsifal“ am Samstag, dem 17. April, um 22.00 Uhr, eine zweistündige werkbetrachtende Kompaktversion der rund viereinhalbstündigen letzten Oper Richard Wagners.

Daniela Fally: Bühne ist für mich Wohnzimmer und Heimat zugleich“
– Bezahlartikel
Daniela Fally: Der Opernstar aus NÖ über Künstlerleben in Corona-Zeiten, ihren Werdegang und ihre Pläne für ein neues Klassik-Festival
Kurier.at

Wien
Kostüme der Wiener Staatsoper
Schätze der Kostümsammlung aus der Aufführungsgeschichte der Wiener Staatsoper sind derzeit im ehemaligen Arcadia-Geschäft ausgestellt. Beispielsweise das blutverschmierte Nachthemd aus „Lucia di Lammermoor“, das von Anna Netrebko getragen wurde.
https://oe1.orf.at/artikel/683315/Kostueme-der-Wiener-Staatsoper

BÜHNE BADEN: Neue Ballettchefin Anna Vita -bereichernd und innovativ

 

Anna Vita. Foto: Foto: Lioba Schöneck

„Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen.“ Mit diesem Zitat von Oscar Wilde im Hinterkopf hat sich Anna Vita als neue Ballettchefin der Bühne Baden beworben – und wurde in einem mehrstufigen Findungsverfahren aus knapp 30 internationalen BewerberInnen ausgewählt, um ab der Spielzeit 2021/22 die Nachfolge von Michael Kropf anzutreten.

HEUTE IM ORF: Anschober-Rücktritt – Was bedeutet der Wechsel mitten in der Pandemie? „Runder Tisch“ mit Tarek Leitner heute im ORF

 Um 22.25 Uhr in ORF 2, aktueller Bericht auch im „Report“ =

Schlager/ Pop: Heino liefert sich Schlagabtausch um korrektes „Deutsch“
Die Düsseldorfer Tonhalle findet „deutschen Liederabend“ des Sängers „tümelnd“, dieser will die Location wechseln
http://kurier.at/kultur/heino-liefert-sich-schlagabtausch-um-korrektes-deutsch/401348768

Film/ TV: Pleite! Helmut Berger hat kein Geld fürs Altersheim
„Schönster Mann der Welt“ – den Titel bekam seit Helmut Berger niemand mehr. Starregisseur Luchino Visconti rollte ihm den roten Teppich aus.

Berger lebt nun seit einiger Zeit in der Seniorenwohnanlage im Salzburger Stadtteil Aigen. Unterwegs im Rollstuhl und mittellos. Die mehreren tausend Euro Heimgebühr pro Monat ist der Schauspieler nämlich seit vielen Monaten schuldig und auch außerstande, zu bezahlen.
https://www.heute.at/s/pleite-helmut-berger-hat-nichtmal-geld-fuers-altersheim-100137171

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Fast jeder Fünfte in der Schweiz zeigt Symptome einer schweren Depression: In der Corona-Krise ist die Zahl der Personen, die an schweren Depressionen erkrankt sind, zwischen März und November von 3,4 Prozent auf 18,4 Prozent angestiegen. Dies könnte sich auf Sozialwerke wie die Invalidenversicherung auswirken. Zum Bericht

Grossbritannien erwacht aus dem Lockdown: Nach monatelangen strengen Corona-Massnahmen kehrt in Grossbritannien das öffentliche Leben zurück, Pubs dürfen im Freien wieder Bier ausschenken. Umstritten aber ist, ob für die Teilhabe am sozialen Leben bald ein «Impfpass» oder ein Corona-Test erforderlich sein wird. Zum Bericht

Ungarn und Tschechien wollen trotz hoher Opferzahlen lockern: 50 000 Menschen sind in den beiden Ländern an oder mit Covid-19 gestorben. In Tschechien will die Regierung nach sechs Monaten Lockdown nun öffnen. Ungarn setzt auf eine breite Impfkampagne mit vielen zugelassenen Wirkstoffen aus Ost und West.
Zum Bericht

Fünf Sterne kollidieren und drohen zu verglühen: Die grösste Partei Italiens zerfällt, ihr Chef Giuseppe Conte will die Cinque Stelle «neu gründen». Die Systemkritiker machen Front gegen die Fraktion der Realpolitiker – und gegen die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi.
Zum Bericht

Wien sperrt weiterhin zu – vorerst bis zum 2. Mai

Ich habe für alles Verständnis, was erfolgreich ist. Persönlich belaste ich das System nicht, meine Familie und ich lassen die Zahlen auf Null stehen.

Wenn es nicht erfolgreich ist, dann ist der Weg falsch. Die Strategie müsste dann geändert werden, und die Strategen gleich mit dazu!

Das sind alle neuen Corona-Regeln für Wien
Es ist fix! Der einst als „Osterruhe“ gestartete Lockdown in Wien wird bis zum 2. Mai verlängert. Das sind die neuen Regeln für die Bundeshauptstadt.
https://www.heute.at/s/das-sind-alle-neue-corona-regeln-fuer-wien-100137178

Trotzdem infiziert: Mutation kann Impfschutz von Biontech durchbrechen
https://www.krone.at/2387563

Pandemie-Planspiele – Vorbereitung einer neuen Ära?
ZUM VIDEO (1 Stunde,  30 Minuten)

Von der Leyen will „Sofagate“-Situation nie wieder zulassen

Die Kommissionspräsidentin hatte ein klärendes Gespräch mit EU-Ratspräsident Michel.
http://kurier.at/politik/ausland/von-der-leyen-will-sofagate-situation-nie-wieder-zulassen/401349104

Dass sie die erfahrene Demütigung nicht schluckt, war klar. Nun hat sie mit dem Ratspräsidenten ein ernstes Wort gesprochen. Beiseite schieben lässt sie sich nicht, immerhin ist sie eine „Frau Wichtig“!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

Diese Seite drucken