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12. NOVEMBER 2021 – Freitag

12.11.2021 | Tageskommentar

 

BAYERISCHE STAATSOPER: 2 G-REGELUNG

Im Zuge einer Änderung der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 5. November 2021, von Seiten der Bayerischen Staatsregierung, gilt ab Samstag, 13. November 2021 beim Besuch der Bayerischen Staatsoper die 2G-Regelung (geimpft – genesen). Die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske gilt auch während der Vorstellung.

Das bedeutet – zumindest vorerst- dass es ab morgen wieder weitergeht!

Dennoch, das große Zittern unter den Veranstaltern ist angesagt.

HEUTE an der Wiener Staatsoper: Placido Domingo zum letzten Mal (?) als „Nabucco“

 

Ob der Wiener Opernball stattfinden kann, steht längst noch nicht fest. Dennoch laufen die Vorbereitungen bereits auf Touren.

Ob auf „Hochtouren“ geschaltet wird, entscheide1 die Corona-Entwicklung

Wien/ Opernball
Achs und Unterreiner präsentieren neuen OpernWein

Kraftvoll – das ist nicht nur die Stimme des Baritons Clemens Unterreiner, das sind auch seine OpernWeine, die er zugunsten karitativer Zwecke gemeinsam mit dem Golser Spitzenwinzer Paul Achs in die Flasche bringt. Im Wiener Hotel Sacher präsentierten die beiden nun die dritte Edition: »Belcore«
https://www.falstaff.at/nd/achs-und-unterreiner-praesentieren-neuen-opernwein/

Graz
Auch 2022 keine Opernredoute in Graz

 

Man habe ausführliche Sicherheitskonzepte entwickelt und mögliche Szenarien durchgespielt, entgegen aller Hoffnungen und Erwartungen bewegen die anhaltend herausfordernden Entwicklungen leider zu einer neuerlichen Absage der für den 29. Jänner 2022 geplanten 23. Opernredoute. Die herrschenden und vorhersehbaren Rahmenbedingungen verhindern es leider, die Opernredoute in ihrer Essenz erlebbar machen zu können.

Quelle: https://www.graz.net/opernredoute-2022-abgesagt-15498/


https://www.graz.net/opernredoute-2022-abgesagt-15498/

Richard Strauss‘ „Salome“ neu editiert: Ein Meilenstein in der Forschungsgeschichte
Salome ist eine Figur, die gleichermaßen in Literatur und Musik auftritt. Die berühmteste Oper, die ihr gewidmet wurde kommt von Richard Strauss. Partituren haben aber viele Fehler. Daher kümmert sich das Team der Richard-Strauss-Gesamtausgabe darum, seine Kompositionen neu zu edieren. Ein Meilenstein in der Forschungsgeschichte, denn hier kommen Notizen des Komponisten ans Licht, die jahrelang verschollen waren. Zum ersten Mal sind sie jetzt abgedruckt und wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
BR-Klassik.de

Wien/ MuTh
„Jorinde“: Befreit aus den Fängen des Finsterlings

Joringerl. Foto: Jaax

Premiere für eine charmante Kinderoper im MuTh.
Klingt wie „Hänsel und Gretel“, nur ohne Lebkuchen und Brutalität: Irgendwo im Wald treibt ein Zauberer mit dem Hang zur Freiheitsberaubung von Minderjährigen sein Unwesen. Der Düsterling hält in seinem Schloss ein Dutzend Kinder gefangen, um sich mit deren Hilfe ein Unsterblichkeitsserum zu brauen.
Wienerzeitung.at

INTERNATIONALE BAROCKTAGE STIFT MELK – Programmpräsentation

ENG[EL]LAND at last
Pfingsten, 03. – 06. Juni 2022

Programmpräsentation Internationale Barocktage Stift Melk 2022. c: Gerhard Pfeffer_v.l.n.r.: Georg Strasser (Abgeordneter zum Nationalrat); Manfred Bartalszky (Vorstandsdirektor Wiener Städtische Versicherung AG); Michael Schade (künstlerischer Leiter Internationale Barocktage und Star-Tenor); Pater Ludwig Wenzel (Stift Melk); Simone Bamberg (Geschäftsführerin Wachau Kultur Melk) und Alexander Hauer (künstlerischer Leiter Sommerspiele Melk)

 Am 11. November wurde im Wiener Ringturm offiziell das Programm der Internationalen Barocktage Stift Melk 2022 vorgestellt. Unter dem Motto „ENG[EL]LAND“ holt Michael Schade, künstlerischer Leiter der Internationalen Barocktage Stift Melk, das Pulsieren von Händels, Purcells und Dowlands London nach Melk und lädt zur Auseinandersetzung mit der verspielten Ambiguität des Barocks. Eine Riege herausragender Künstler*innen der Alten Musik ist dieser Einladung gefolgt. Bis auf wenige Ausnahmen können die Konzerte des ursprünglich für 2020 geplanten Programms somit im Frühjahr 2022 nachgeholt werden.

 In einer Zeit, geprägt von Veränderung und Neustrukturierung der Beziehung zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich, stellt Michael Schade den Inselstaat ins Zentrum seiner Programmierung. Als Inspiration für das Motto „ENG[EL]LAND“ diente dem künstlerischen Leiter ein Gemälde mit der allegorischen Darstellung Englands im Stift Melk, das mit dem gleichnamigen Schriftzug versehen ist: „Die Magie der englischen Barockmusik hat mich mit ihrer Theatralik und ihrer lyrischen Art schon seit jeher fasziniert. Zugleich begeistert mich die spielerische Doppeldeutigkeit des barocken Zeitalters“, erklärt Michael Schade…

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Barocktage Stift Melk ziehen zu Pfingsten 2022 nach „Eng(el)land“
Niederösterreichische Nachrichten

Medici.TV to stream Jonas Kaufmann Recital
On Nov. 13, 2021, Medici.TV is set to stream a recital by Jonas Kaufmann and Helmut Deutsch.
The recital which, was recorded at United Nations Headquarters, featured the tenor and pianist in a selection of lieder like Brahms’ “Berceuse in D,” as well as little-known gems such Liszt’s “Freudvoll und Leidvoll.”
https://operawire.com/medici-tv-to-stream-jonas-kaufmann-recital/

Bayerische Staatsoper: Auschnitt aus „Tristan und Isolde“

ZUM VIDEO (Tristan-Auschnitt Bayerische Staatsoper

Bayerische Staatsoper: Tragic News: Top Soprano dies of Covid, aged 51

We have been notified of the death today, from Covid-19, of the Polish soprano Aga Mikolaj.
A member of the Bavarian State Opera ensemble until 2007, Aga enjoyed international success in Paris, Vienna and Monte Carlo.
https://slippedisc.com/2021/11/tragic-news-top-soprano-dies-of-covid-aged-51/

Aus gut informierter Quelle weiß ich, dass Frau Mikolaj das Gegenteil von einem Impfgegner war!

Baden-Baden: „MAZEPPA“ – 10.11.2021

Olga Peretyatko (Maria), Vladimir Sulimsky (Mazeppa), Kirill Petrenko. Foto: Monika Rittershaus

Die Oper „Mazeppa“ komponierte Peter Iljitsch Tschaikowsky zwischen seinen großen populären Meisterwerken „Eugen Onegin“ und „Pique Dame“, sie erlebte 1884 in Moskau ihre UA. Dem Werk liegt eine Novelle von Alexander Puschkin zugrunde, eine leicht verworrene Handlung um den Kosakenhetmann Mazeppa in der Ukraine als Freiheitskämpfer verehrt, in Russland als Staatsverräter geächtet hat er von Voltaire über Lord Byron bis Brecht literarische Spuren hinterlassen. Schwer glaubwürdig zu inszenieren, im Jahre 2002 erlebte die Oper hier im Festspielhaus ihre letzte Aufführung während eines Gastspiels des Mariinsky-Theaters St. Petersburg, mir kam daran jegliche Erinnerung abhanden. Weshalb wurde mir heute während der konzertanten Aufführung umso mehr bewusst. Der Marinismus des Stückes, die russische Seele zu verstehen obliegt uns Mitteleuropäern weniger, beim Mitlesen der Textur dachte ich oft an Frickas Worte mir schaudert das Herz. Die banale Story um den Helden, ein junges Mädchen verliebt sich in ihren Patenonkel, in unserer Zeit kein nichts ungewöhnliches, der Sexappeal eines alten Mannes erhöht sich mit dem Umfang seines Scheckbuches. Aber Spaß beiseite, die martialisch durchwebte Handlung fand auch zu Lebzeiten des Komponisten wenig Gegenliebe und galt in keiner Weise als Highlight in Tschaikowskys Schaffen. Im Verlaufe des Abends fragte ich mich öfters was hatte wohl Kirill Petrenko bewogen sich ausgerechnet diesem Werk anzunehmen?…

Zum Bericht von Gerhard Hoffmann

Wien/ Musikverein
Kunst gegen die Corona-Melancholie
Der beliebte polnische Bassbariton Tomasz Konieczny hat sich entschlossen, sein Lockdown-Projekt „Apokalypse“ am Dienstag im Musikverein zu präsentieren.
https://www.diepresse.com/6059273/kunst-gegen-die-corona-melancholie

Warum Monika Gruber die Bühne verlässt
Monika Gruber ist eine bekannte Kabarettistin im deutschsprachigen Raum und füllt auch bei der aktuellen Tournee durch Österreich alle Hallen. Doch dies wird wohl auf längere Zeit die letzte Möglichkeit sein, sie live auf der Bühne zu sehen. Zu Gast beim „Talk im Hangar-7“ erklärt sie am Donnerstag die Hintergründe zu ihrem Bühnenrücktritt und kritisiert die Corona-Regeln scharf: „Die 2G-Regel vergällt mir das Spielen. Deshalb höre ich früher auf als geplant. Ich möchte mich nicht an der Spaltung der Gesellschaft beteiligen“, erklärt sie ihren frühzeitigen Abschied.
https://www.nachrichten.at/kultur/warum-monika-gruber-die-buehne-verlaesst;art16,3487691

Das muss man sich zuerst einmal finanziell  leisten können! Viele müssen bis zum bitteren Ende weiterwursteln  und dürfen gar nicht nachdenken.

Wolfgang Fellner wegen übler Nachrede schuldig gesprochen: Es gibt Mitschnitt
Der Medienmacher hatte ein Gedächtnisprotokoll Katia Wagners als „frei erfunden“ bezeichnet. Wagners Anwalt legte überraschend einen Audiomitschnitt vom Abendessen vor.
Die Presse.com

Das ist ein arger Rückschritt für den sich zur Wahrheit verpflichteten Medienzaren. Die damalige Mitarbeiterin Katja Wagner ging mit einem Aufnahmegerät bereits zum romantisch gedachten Abendessen (wie weit sind wir bereits gekommen) und der damals bereits über 60jährige Fellner hat das nicht bemerkt. Doppelt peinlich: Vom Mitschnitt erfuhr er erst bei der Gerichtshandlung. Schade, dass ich in diesem Moment sein Gesicht nicht sehen konnte. Ein Ruhmesblatt für die heimische Medienlandschaft ist der Fellner-Bauchfleck nicht. Offenbar kann er nicht einmal glaubhaft lügen!

Sein Sohn ist ohnehin bereits Chefredakteur und verkündet uns als solcher den Lochdown für Ungeimpfte.

Niki Fellner im Interview: Lockdown für Ungeimpfte ab nächster Woche
https://www.youtube.com/watch?v=JIttUG-OyGE

Was ist Licht?
Kleine Teilchen, große Wirkung: Licht ist eines der großen Wunder des Universums. Es beschäftigte schon die alten Griechen und seither viele berühmte Wissenschaftler – von Isaac Newton bis Albert Einstein.
Schon immer waren die Menschen von Licht fasziniert und bestrebt, hinter sein Geheimnis zu kommen. Im alten Griechenland glaubte Aristoteles, dass sich Licht ähnlich bewege wie Wasserwellen, Pythagoras (ca. 570-480 v. Chr.) dagegen war überzeugt, dass das menschliche Auge „heiße Sehstrahlen“ aussende, die von anderen Objekten wieder „zurückgedrängt“ werden. Allerdings: Wäre diese Theorie richtig, müsste der Mensch auch im Dunkeln sehen können …
Gefunden von TTT
https://www.licht.de/de/grundlagen/ueber-licht/was-ist-licht/

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Die Ärzte im Fall Brian wurden erneut freigesprochen: Auch in zweiter Instanz sind drei Psychiatrieärzte für nicht schuldig befunden worden. Sie hatten 2011 den Straftäter Brian für 13 Tage an ein Bett fixiert. Das erfülle zwar den Tatbestand der Freiheitsberaubung. Es habe für die Ärzte aber keine zumutbaren Handlungsalternativen gegeben.
    Zum Bericht
  • Der weltweite Devisenhandel fordert die Nationalbank heraus: Immer schneller, immer verworrener – der globale Devisenmarkt wandelt sich in atemberaubendem Tempo. Für die Schweizerische Nationalbank, deren Geldpolitik nicht zuletzt aus Deviseninterventionen besteht, hat dies weitreichende Folgen.
    Zum Kommentar
  • Wegen eines Fotos sitzt ein israelisches Paar in der Türkei in Haft: Grund sei, dass die beiden im Urlaub ein Haus des türkischen Präsidenten Erdogan fotografiert haben sollen – so berichtet es zumindest Israels Aussenministerium.
    Zum Bericht
  • Sotheby’s will bei einer Versteigerung ausschliesslich die Kryptowährung Ether akzeptieren: Zum Verkauf stehen zwei Bildern des mysteriösen britischen Streetart-Künstlers Banksy. Es sei das erste Mal, dass Krypto als Standard für echte Gebote auf physische Kunstwerke verwendet werde. Ether ist neben Bitcoin eine der bekanntesten Digitalwährungen.
    Zu den neusten Entwicklungen in der Kultur

HEUTE in Wien/ Villa Werheimstein

 

Was mich betrifft, habe ich meine „Corona-Pflicht übererfüllt: Drei Stiche in kürzestmöglicher Zeit, kein positiver Corona-Test, keine Arztpraxis hat mich in dieser Zeit gesehen.

Corona bereitet mir also keine Sorgen. Das Verhalten meiner weiteren Umgebung freilich schon. Da sind Brüche entstanden. Dass Menschen aus Angst so leicht manipulierbar sind, hätte ich nie für möglich gehalten.

Einige Beispiele:

Milgram Experiment einfach erklärt! (Gehorsam und Autorität)
Stanley Milgram (1933-1984)
https://youtu.be/wt33XTrk42c

Das Asch-Experiment: So manipuliert uns die Gruppe | Quarks
https://www.youtube.com/watch?v=axm9i0KvMsQ

Egal, jeder soll sein Leben leben, wie er will.

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

 

 

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