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12. MAI 2022 – Donnerstag

12.05.2022 | Allgemein, Tageskommentar

 

Elisabeth Sobotka wird Intendantin der Staatsoper Berlin. Foto: Anja Köhler/ Bregenzer Festspiele

BERLIN: ELISABETH SOBOTKA WIRD AB 2024 INTENDANTIN DER BERLINER STAATSOPER

Die derzeitige Intendantin der Bregenzer Festspiele wird Nachfolgerin von Matthias Schulz, der zur Saison 2025/26 zum Opernhaus Zürich wechselt.

Mein Kommentar dazu: Gratulation!Absolut keine unfähige, politisch vernetzte, schleimige „Quoten-Frau“, sondern eine sehr fähige Managerin mit viel Erfahrung und großer fachlicher Kenntnis. Sie war ja auch jahrelang bei Holender in Wien als Betriebsdirektorin und in derselben Position an eben ihrem neuen Haus mit oder besser unter Daniel Barenboim tätig.

Zum Van-Magazin

Eine Opernintendantin für Berlin
Elisabeth Sobotka wurde bereits seit längerem als Favoritin für die Intendanz der Staatsoper Unter den Linden gehandelt. Es gibt einiges, was für die erfolgreiche Intendantin der Bregenzer Festspiele spricht. Und dazu gehört nicht zuerst, was viele denken werden, dass man in Berlin ja unbedingt mehr Intendantinnen in Amt und Würden bringen will. Es scheint in dem Fall wichtiger zu sein, dass sich die 56-Jährige an der Staatsoper bestens auskennt
Berliner Morgenpost

Vor der Besetzung der Wiener Intendanz wurde der Name Elisabeth Sobotka auch gennant, allerdings war sie damals erst relativ kurz in Bregenz – es hat allein schon vom Termin her nicht wirklich gepasst. Ob sie politisch genehm gewesen wäre, weiß ich nicht, dazu kenne ich sie zu wenig. Ob sie Ioan Holender, der damals in der Findungskommission ein gewichtiges Wort mitgeredet hat, ernsthaft ins Spiel gebracht hat, weiß ich auch  nicht.

WIENER STAATSOPER: BORIS GODUNOW – Erster Bericht online!

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Pläne für Salzburger Festspiele 2023 genehmigt
Das Kuratorium der Salzburger Festspiele hat gestern in seiner 265. Sitzung den Spiel- und Haushaltsplan für das Jahr 2023 genehmigt. Das Budget für 2023 beträgt 67,03 Millionen Euro, die öffentliche Hand werde 18,4 Millionen Euro beitragen, teilten die Festspiele in einer Aussendung mit.
https://news.orf.at//stories/3264877/

Wien/Festwochen: Komfortzone Krise
Intendant Christophe Slagmuylder über die Auswirkungen der Pandemie und die Neuorientierung der Festwochen.

Intendant Christophe Slagmuylder musste seine nunmehr vierte Festwochen-Ausgabe wiederum unter Krisenbedingungen auf die Beine stellen. Welche Rolle die Kunst in einer überforderten Gesellschaft einnehmen kann, darüber sprach der 55-Jährige mit der „Wiener Zeitung“.

Höhepunkte der Festwochen vom 13. Mai bis 18. Juni~ Mit dem genderfluiden und Genregrenzen durchbrechenden „t u m u l u s“ des französischen Choreografen, Tänzers und Historikers François Chaignaud eröffnen die Festwochen am Samstag, 14. Mai.

Mit Spannung wird auch Susanne Kennedys Inszenierung von Philip Glass‘ Oper „Einstein on the Beach“ erwartet.

Ein weiterer programmierter Höhepunkt könnte die Uraufführung des Bühnenwerks „Una imagen interior“ des spanischen Ensembles El Conde de Torrefiel werden, das damit anschließend etwa in Avignon und Genf gastieren wird.

Die französisch-österreichische Künstlerin Gisèle Vienne präsentiert ihre neueste Arbeit „L’Étang“. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit dem australischen Back to Back Theatre.

Kartenverkauf: +43 1 589 22 11
WienerZeitung.at

Liudmila Monastyrska im Interview

 

ZU INSTAGRAM/ INTERVIEW/ VIDEO

Sommereggers Klassikwelt 137: Wir gratulieren Jules Massenet zum 180. Geburtstag

Jules Massenet

Der am 12. Mai 1842 in einem kleinen Ort im Departement Loire geborene Jules Massenet kann mit Fug und Recht neben Georges Bizet und Charles Gounod als bedeutendster Opernkomponist Frankreichs im 19. Jahrhundert bezeichnet werden. Vom Umfang seines Oeuvres her liegt er noch deutlich vor seinen Zeitgenossen, von denen Gounod neben Ambroise Thomas auch sein Lehrer war
Klassik-begeistert.de

 

ZÜRICH: Richard Strauss: Arabella •  Wiederaufnahme: 08.05.2022

Abschied von der «Welt von Gestern»

Mit Richard Strauss «Arabella» hat das Opernhaus seine letzte vor der Pandemie entstandene Produktion, die nur viermal gespielt werden konnte, wieder aufgenommen. Mit zahlreichen Neubesetzungen hinterlässt die Produktion einen hervorragenden Eindruck…

...Einen grossen Erfolg kann Hanna-Elisabeth Müller, die in der Rolle der Arabella debütiert, feiern. Die Verkörperung der Zurückhaltung im ersten Aufzug wie dann der flammenden Liebe im zweiten und der Vergebung im dritten Aufzug gelingen ihr mit Leidenschaft, aber auch beeindruckend innigen Tönen. Anett Fritsch gibt eine herrlich burschikose Schwester Arabellas. Mit dunklen Farben gelingt ihr ein guter stimmlicher Kontrast. Josef Wagner gibt mit herrlich frei strömendem, kernigen Bariton einem Mandryka, dessen Wirkung auf die Damenwelt ohne weiteres nachvollziehbar ist. Sehr gut gefällt Rollendebütant Pavol Breslik mit sauber geführtem, leicht metallischen Tenor als Matteo….

Zum Bericht von Jan Krobot

Dresden/ Semperoper
»Rusalka« an der Semperoper Dresden: Ein dunkles und grandioses musikalisches Seelendrama
In der Neuinszenierung an der Semperoper Dresden zeigt der Regisseur Christof Loy eine menschliche Rusalka, eine junge Frau, die aus einem dekadenten und einengenden Milieu ausbrechen und mit beiden Beinen im Leben stehen möchte, um zu lieben und geliebt zu werden.
Von Pauline Lehmann
Klassik-begeistert.de

München
Les Troyens an der Bayerischen Staatsoper: zwischen Buh-Konzert und musikalischer Ekstase
bachtrack.com

Les Troyens in München: Friedensselig marschieren sie in den Untergang
FrankfurterAllgemeine

Herzliche Einladung zur 518. Veranstaltung der IPG am 15. Mai 2022, 11h, mit dem Trio Trikolon. Anschließend Mittagstisch!

HERZLICHE EINLADUNG zur 518.Veranstaltung der Internationale Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft(IPG)
am Sonntag , dem 15. Mai 2022 um 11,00 Uhr
(anschließend Mittagstisch)
im Bentonsaal des Pleyel Kulturzentrums
Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll

Foto credit (Einzelfotos): Nancy Horowitz und Monarca Studios

Das Klaviertrio Trikolon wurde 2013 von den drei Musikerinnen, Doris Lindner, Klavier; Verena Nothegger, Violine; und Stefanie Huber, Cello gegründet. Die KünstlerInnen wurden bereits zu Konzerttourneen nach Siebenbürgen (Sala Thalia in Sibiu, Musikfestival „Musica Coronensis“), nach Malta in Kooperation mit dem österreichischen Kulturforum, und auch nach Holland zum Orlando Festival und zum Harmos-Festival nach Portugal eingeladen. 2015 gewann das Trio beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Svirel in Slowenien, den 1. Preis beim Reino del Aneto Chamber Music Competition Benasque in Spanien, den 3. Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Malta und den „Encourage Prize“ beim Gianni Bergamo Wettbewerb in der Schweiz.

Wiener Kammerorchester auf Spanien-Tournee

 

Wiener Kammerorchester

Am heutigen Donnerstag startet das Wiener Kammerorchester eine Tournee in drei spanische Städte

 CASTELLON    (nördlich von Valencia
ORQUESTA DE CÁMARA DE VIENA (gva.es)

PROGRAMM
Pause

 

SAMSTAG DEN 14 , MURCIA,   südlich von Valencia

Auditorio, programación. Auditorio y Centro de Congresos Víctor Villegas, Murcia (auditoriomurcia.org)

 SONNTAG  DEN 15,  LOGRONO ,  zwischen Saragossa und Bilbao

 Riojaforum: palacio de congresos

Gelsenkirchen
Eheklamotte macht Laune – Paul Hindemiths „Neues vom Tage“ in Gelsenkirchen
NeueMusikzeitung/nmz.de

Operettenrarität in Hildesheim
Mit „Die Schönste von New York“ belebt das theater für niedersachsen am Donnerstag, den 26. Mai, eine Operettenrarität von Gustave Adolph Kerker in konzertanter Form wieder zum Leben. Die musikalische Leitung liegt bei Generalmusikdirektor Florian Ziemen.

Gustave Adolph Kerker emigrierte im Alter von zehn Jahren mit seiner Familie nach Amerika und begann seine Karriere als Cellist und Dirigent. „Die Schönste von New York“ ist nur eine von zahlreichen Operetten, die der gebürtige Herforder in den USA komponierte und am Broadway in New York zur Uraufführung brachte. Nach der Premiere im Jahr 1897 wurde sie auch in London fast 700 Mal erfolgreich gespielt.

In „Die Schönste von New York“ geht es um Harry Bronson, der seine Verlobte betrügt und dafür mit seinem Erbe bezahlt: Sein Vater Ichabod hat ihn ertappt und entschließt sich kurz darauf, sein gesamtes Geld Violet Gray zu vermachen, einem herzensguten Mädchen der Heilsarmee und Tochter eines alten Freundes. Violet findet das allerdings nicht gerecht – sie möchte, dass Harry das Vermögen erhält, das ihm zusteht, und schmiedet einen verwegenen Plan.

Auf der Bühne sind neben der Philharmonie und dem Opernchor ganze elf Solistinnen und Solisten aus dem Musiktheaterensemble und der Musical Company gemeinsam zu erleben…

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Filmfestival am Wiener Rathausplatz – inklusive Ukraine-Benefiz
Von 2. Juli bis 4. September gibt es Musikhighlights aus den Bereichen Oper, Klassik, Pop und Rock.
https://www.film.at/news/filmfestival-wiener-rathausplatz/402004101

LINZER LANDESTHEATER: Schauspielpremiere LIEBESGESCHICHTEN UND HEIRATSSACHEN

Posse mit Gesang in drei Akten von Johann Nepomuk Nestroy

Premiere Samstag, 14. Mai 2022, 19.30 Uhr  im Schauspielhaus

Tizian-Gemälde für 4,8 Mio. Euro im Wiener Dorotheum versteigert
Ein lange verschollenes Tizian-Gemälde ist am Mittwochabend für 4,8 Mio. Euro im Wiener Dorotheum versteigert worden. „Die büßende Magdalena” erzielte als Highlight der Auktion „Gemälde Alter Meister” damit einen der höchsten Auktionspreise weltweit für den Künstler, wie es in einer Aussendung hieß. Der Schätzwert betrug 1 bis 1,5 Mio. Euro.
apa.at.news.

AKTUELLES AUS DER „NEUEN ZÜRCHER ZEITUNG“

Orban blockiert EU-Sanktionen gegen Putin:  Die Hoffnung schwindet, dass die EU ihr sechstes Sanktionspaket gegen Russland verabschieden kann. Ungarn legte gestern in Brüssel sein Veto ein – als einziges Mitgliedsland. Es will sich beim Erdölembargo auch nicht auf Ausnahmeregelungen einlassen, sondern komplett aussen vor bleiben. Ein Lieferstopp für russisches Öl sei wie eine «Atombombe», die Ungarns Wirtschaft ruiniere.
Zum Bericht
Die Abtreibungsfrage wird zur Waffe im amerikanischen Wahlkampf: Im Juni kippt der Supreme Court wohl das Recht auf Abtreibung. Die Demokraten setzen auf eine wütende Reaktion ihrer Wähler im Herbst. Die Aussicht auf Verbote beflügelt aber auch die republikanische Basis. Kompromisse will fast niemand.
Zum Bericht
Das ukrainische Fußball-Nationalteam gewinnt in Mönchengladbach 2:1: Mehr als 20 000 Zuschauer, darunter viele Ukrainerinnen und Ukrainer, verfolgten das emotionale Benefizspiel gegen die Borussia. Der ukrainischen Fussball-Auswahl fehlt seit Kriegsbeginn Wettkampfpraxis. Sie soll am 1. Juni das Halbfinale der WM-Playoffs in Schottland bestreiten.
Zum Bericht
Der «Marlboro Man» lernt um: Der Tabakkonzern Philip Morris will für seine Transformation hin zu rauchfreien Produkten das Stockholmer Unternehmen Swedish Match kaufen. Es ist ein führender Anbieter von Snus, einem in Nordeuropa sehr populären Tabakprodukt zum Lutschen.
Zum Bericht

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

ORF
„MA 2412“-Comeback: Dreharbeiten für zwei Specials gestartet
Ing. Breitfuß und Ing. Weber „ermitteln“ in einem Reha-Zentrum.
WienerZeitung.at

Torino: Song Contest: Warum es mit „Halo“ für Österreich wieder nicht geklappt hat
Ein bunter Mix aus Pop- und Rock sorgte für einen interessanten ESC-Halbfinalabend. DJ LUM!X hätte für Österreich mit „Halo“ einen Top-Song geliefert, doch die Live-Umsetzung des Gesangsparts war eine Herausforderung.
DiePresse.com

Die Welt stürzt nicht ein, weil wir bei dieser „geschobenen Partie“ nicht dabei sind. Wobei natürlich nicht sicher ist, ob sich die Veranstalter bzw. die internationalen Juroren trauen, eine politische Entscheidung zu treffen.

Was den österreichischen Beitrag betrifft, so soll der angeblich „sauschwer“ zu singen gewesen sein (vermag ich nicht zu beurteilen) und die 17jährige Sängerin ist vor dem Druck vieler Millionen Zuschaur laut Experten dieses Genres  leicht eingeknickt.

Das Leben geht aber weiter!

Österreich/Münchendorf
Erste Hinweise auf Ursache für Zugunglück: Mordkommission ermittelt
Entgleisung auf der Pottendorfer Linie in Münchendorf. Der Zug war auf Weiche schneller unterwegs als erlaubt. Das Todesopfer galt als begnadeter Musiker.
Kurier.at

Gemach, gemach! Angeblich soll der Triebwerksführer zu schnell über eine Weiche gefahren sein. Mord ist das mit Sicherheit nicht. Zuerst einmal gehört überprüft, ob mit der Weiche alles in Ordnung war! Wenn ja, dann stünde bestenfalls „Fahrlässige Tötung“ im Raum.

Wien/ Kritik an MA 48: Wie lustig darf die Müllabfuhr sein?

Originelle Sprüche! Was ist daran auszusetzen?

Der Stadtrechnungshof zerpflückt die Öffentlichkeitsarbeit der Abfallwirtschaft. Die Frage nach dem Sinn solcher Aktivitäten öffentlicher Monopol-Betriebe wird aufgeworfen.
Kurier.at

Ich finde diese Sprüche gut. Mit Humor geht alles besser!

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

 

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