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12. JUNI 2021 – Samstag

12.06.2021 | Tageskommentar

 

sanet
Luca Salsi mit Partnerin, Anna Netrebko und Yusef Eyvazov. Foto Instagram

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WIENER STAATSOPER:  FOTOS/ VIDEOS NACH „MACBETH“ (gefunden von Fritz Krammer)

Leser Robert F., kein Freund der Netrebkos, hat auf dieses Foto bereits reagiert: „Sie schaut wie eine russische Bäuerin auf einer Provinzhocheit aus, er wie ein anatolischer Mafiosi! (Zitat Ende)
Nun, lieber Herr F., Anna N. hat das Foto selbst in ihren Instragramm-Account eingestellt, ich bin daran unschuldig wie ein Neugeborenes!

Gar so unauffällig ist die Salsi-Freundin auch nicht. Ist sie vielleicht Österreicherin und hat bereits die Fan-Gewandung für das morgige Fußball-Euro-Spiel gegen Nordmazedonien getestet?

Schlussapplaus (Auszug 2,30 Minuten)

schlui
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Wir haben gestern binnen weniger Stunden nach der Premiere vier (!) Kritiken eingestellt. Ich verbürge mich dafür, dass sich unsere Kritiker nicht miteinander abgesprochen haben. So etwas ist bei uns unüblich – und außerdem wäre gar nicht die Zeit dazu gewesen. „Einzelkämpfer“ sind unsere Rezensenten ohnehin, gesellige Zusammenkünfte unserer Mitarbeiter finden praktisch nie statt.

Zur Rezension von Dr. Renate Wagner

Zur Rezension von Dr. Klaus Billand

Zur Rezension von Dr. Manfred A. Schmid

Zur Rezension von Heinrich Schramm-Schiessl

Nun die bisher eingelangten Besprechungen der Tageszeitungen:

Wien/ Staatsoper
Comeback vor Publikum: Netrebko strahlt in düsterem „Macbeth“
https://orf.at/stories/3216803/

Finsternis und Federkleid: „Macbeth“ an der Staatsoper
https://volksblatt.at/finsternis-und-federkleid-macbeth-an-der-staatsoper/

Wiener Staatsoper: „Macbeth“ mit Netrebko als Kammerspiel des Grauens
Der Standard.at

Macbeth und seine grausigen Rabenviecher (Bezahlartikel)
https://www.diepresse.com/5992468/macbeth-und-seine-grausigen-rabenviecher

Kritik – „Macbeth“ an der Wiener Staatsoper: Anna Netrebko und Luca Salsi – das ideale Verdi-Ehepaar
BR-Klassik.de

HEUTE in der ehemaligen Ankerbrot-Fabrik (Kulturhaus Brotfabrik) in Wien 10 (Laaerberg) 16 h und 19 h. Eintritt frei!


Foto: Ashley Taylor
Über das Empören und (Zu)Hören!

Krysztina Winkel (Vermittlung & Outreach) über das Jugendstück „Der Letzte Tag“ und die partizipative Arbeit an der Wiener Staatsoper

Wir kamen gerade mit dem Ensemble aus Ausstellung Utopien und Apokalypsen im Literaturmuseum, als unser Ensemblemitglied Fini sagte, dass sie Stephane Hessels Streitschrift Empört euch! inspiriert hat. Und zack, da war es: Das Wort, das auf einmal die ganze Energie zusammenfasste, die uns das Ensemble in den ersten Proben in Bezug auf ihr Gefühl zur Welt gesendet hatte: Empörung! Und Ohnmacht: „Wir machen ja dies und das, aber was sollen wir denn tun, wenn keiner zuhört, viele nur an sich denken und sich im System nichts ändert?“ Doch wie gibt man diesem Gefühl einen künstlerischen Raum, wenn man ein Stück über Utopien und Dystopien entwickeln möchte, welches das Publikum nicht nur wütend machen, sondern auch zum Lachen, Weinen und Mitfühlen bringen will? 

https://www.wiener-staatsoper.at/spielplan-tickets/detail/event/994335989-opernlabor/

Jonas Kaufmann gibt Auskunft: What do I do with my vocal chords? Nothing!

unbenannt
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Was war bei der Pressekonferenz an der Wiener Volksoper los? Augenzeugenberichten zufolge soll Direktor Robert Meyer zur Hochform aufgelaufen sein!

Ein Theaterdirektor braucht Journalisten gegenüber kein jovialer Kumpel zu sein. Im Gegenteil, bei Kumpeleien schaut erstens sowieso nichts raus (weil man sie ganz schnell erkennt und dann  darauf entsprechend reagiert) und ein Journalistenimage ist bald beschädigt. Ganz clevere Theaterleiter bzw. Künstler geben – wenn sie es sich leisten können, Biographien in Auftrag – und schon ist der Schreiber „im Sack“ . Unlängst hat ein bekannter Pultstar so eine Biographie  bestellt – ein als anderen gegenüber als sehr kritisch bekannter Journalist tanzt ihm seither hinterher wie ein dressiertes Hündchen.

Der Volksoperndirektor ist sicher kein Kumpeltyp, aber seine Überheblichkeit ist auffallend und zunehmend. Hätte er seine Karriere noch vor sich, würde ich von „ausbaufähig“ schreiben, aber im konkreten Fall zahlt sich ein Ausbau wohl nicht mehr aus. . . Vor vielen Jahren ist er mit meiner engsten Mitarbeiterin wegen einer harmlosen Frage aneinanderaten – aber diese hat seinen Acht und Bann ganz gut überlebt – wie übrigens auch er.

Wie umgehen mit Arroganz? 4 Tipps für den Umgang mit arroganten Personen -  ZEITBLÜTEN

Zwei Auszüge aus unserem Forum.

„Christine“ schreibt übder den neuen Volksopern-Spielplan: Wenn Spielopern dabei wären, wäre ja gegen Opern, die auch in einem anderen Wiener Opernhaus aufgeführt werden, nicht viel einzuwenden. Aber ich möchte gern auch etwas sehen, das es schon länger nicht in Wien gab. Ich finde es auch überflüssig, wenn Burgtheater und Josefstadt in kurzen Abständen die gleichen Stücke spielen.

Überheblich kam mir der Direktor bei der Pressekonferenz auch vor. Da agiert der Staatsoperndirektor ganz anders. (Zitat Ende)

Na ja, liebe „Christine“, jeder Mensch hat seine andere Arroganz und empfindet diese beim Gegenüber auch anders. Um einen Heiligenschein für den Staatsoperndirektor braucht sich im Faschings-Shop auch niemand bemühen!

Wenn es aber um die Beantwortung einer berechtigten und durchaus sachlichen Frage geht, ist Überheblichkeit völlig unangebracht. „Copy“ nimmt in unserem Forum den Ball auf: @Christine: Vollkommen ihrer Meinung. Und diese Überheblichkeit, die Meyer den Journalisten gegenüber an den Tag legte, war nicht zu überbieten. Auf die Frage, warum keine Spielopern auf dem Programm stehen, eierte er herum und kanzelte den Fragesteller ab.Der hatte leider nicht die einzige Replik zur Hand, nämlich, dass dies gesetzliche Verpflichtung sei. Man kann über das Bundestheatergesetz diskutieren, aber es gilt und dann hat man sich daran zu halten. Und dass er selbst in drei Produktionen mitwirkt und sich somit sein Engagement auf die nächsten Jahre auf der Bühne gesichert hat, soll auch erwähnt werden. Die Frage nach Rosenkavalier und Boris sehe ich etwas anders als Christine, warum nicht einen Gegenpol zur WSO setzen?  (Zitat Ende)

Grafenegg: Ein Wolkenturm treibt bunte Blüten
Sommernachtsgala mit musikalischem Blumenstrauß und floraler Lichtshow.
Wiener Zeitung

München
Serge Dorny: „Kunst bringt Menschen zusammen“
Der künftige Intendant der Bayerischen Staatsoper, Serge Dorny, über die Pläne seiner ersten Saison, die im September in Ansbach beginnen soll
Münchner Abendzeitung

Loslegen II – Serge Dorny und Vladimir Jurowski führen ab Herbst die Bayerische Staatsoper
Neue Musikzeitung/nmz.de

Hamburg
Was lange währt, schürft endlich tief
„Agrippina“ an der Hamburgischen Staatsoper
Neue Musikzeitung/nmz.de

Badisches Staatstheater Karlsruhe. AUF DEN FLÜGELN DES GESANG. Die schönsten Opernchöre aus vier Jahrhunderten Online-Filmpremiere HEUTE 12.06.2021 DIGITAL . Dauer: 0h 30

ML Ulrich Wagner KLAVIER Marius Zachmann , BADISCHER STAATSOPERNCHOR

 Am Samstag, den 12. Juni ab 19:30 können Sie hier die Online-Filmpremiere kostenfrei aufrufen:  https://dringeblieben.de/videos/auf-den-flugeln-des-gesangs. Die weiteren Termine sind ebenfalls kostenfrei und hier einsehbar: https://www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/termine/3237/

Internationale Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft(IPG). 475. Konzert am Sonntag 13. Juni 2021

Geschätzte, liebe und treue Pleyel Verehrerinnen & Verehrer! Unsere nächste Matinee geben wir am So, dem 13.6.2021 um 11h mit dem Ignaz Pleyel Trio, und anschließendem Mittagstisch. Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch! Ihre IPG

Programm (Pleyel, Haydn, Beethoven) sowie Grießnockerlsuppe mit Schweinsschnitzel in unseren Infos des Tages

HEUTE „KERZENLICHT-KONZERT“ AUF SCHLOSS GREILLENSTEIN/ Niederösterreich

saom

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Die Uno spricht erstmals von einer «Hungersnot» in der Krisenregion Tigray: Im Norden Äthiopiens wäre eine grosse humanitäre Hilfsaktion nötig, um eine Hungerkatastrophe abzuwenden. Erinnerungen an 1984 werden wach. Wieso sperrt sich Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed dagegen, dass seiner Bevölkerung geholfen wird?
Zum Bericht
Die Demokratie-Aktivistin Agnes Chow ist nach fast sieben Monaten in Hongkong aus der Haft entlassen worden: Sie war eigentlich zu zehn Monaten verurteilt worden, weil sie 2019 ohne vorherige Bewilligung gegen die Regierung von Hongkong protestiert hatte. Die Gründe für die reduzierte Strafe sind unklar. Chow hatte 2016 gemeinsam mit Joshua Wong, der weiter im Gefängnis sitzt, sowie Nathan Law, der im Asyl in Grossbritannien ist, die Demokratiebewegung Demosisto gegründet.
Zu den neusten Entwicklungen
Europa und die USA wollen Chinas neue Seidenstrasse kontern: Brüssel und Washington schmieden Pläne für ein globales Gegenangebot zu Chinas Belt-and-Road-Initiative. Bei seinem Europa-Besuch will US-Präsident Joe Biden diese Pläne diskutieren. Die kurzfristigen Erfolgsaussichten sind allerdings überschaubar.
Zum Bericht
Pulitzer-Preise ehren Berichte über Rassismus und Corona: Eine Pandemie, ein polarisierender Wahlkampf und Proteste gegen Polizeibrutalität und Rassismus stellten Amerikas Journalisten vergangenes Jahr vor grosse Herausforderungen. Die Jury erkennt das an – und erwähnt auch die damals 17 Jahre alte Darnella Frazier, die die Tötung von George Floyd mit ihrem Handy gefilmt hatte.
Zum Bericht
Zürich will auch bei künftigen Booster-Impfungen auf grosse Zentren setzen: Ende Jahr wird wohl eine dritte Impfung zur Auffrischung gegen das Coronavirus nötig. Ärzte und Apotheken genügen dafür nicht. Ab Mitte Juni sind im Kanton zudem Covid-Zertifikate verfügbar.
Zum Bericht

 Mit 3:0 hat Italien die Türkei in der ersten Partie der Fussball-EM 2021 besiegt. In der «Schweizer Gruppe» A liessen die Gastgeber den defensiv eingestellten Türken keine Chance. Rund 16 000 Zuschauer in Rom sorgten für eine erfrischende Atmosphäre.
Zum Bericht

Jetzt ist Fußball-EM und die ist wichtiger, als manche Opernfreunde und Fußballmuffel glauben.

Dass ich mich heute durch die Meidlinger FUZO wage, hat damit zu tun, dass die Türken ziemlich kläglich untergegangen sind. Wäre es anders gewesen, hätte ich bis zu deren nächsten Dämpfer mein Domizil nach Mauerbach verlagert und den Online-Merker bis dahin verbarrikadiert! So aber geht die Mehrheit in meiner Gegend derzeit unter den Teppichen durch.

Auch die österreichische Regierung hofft auf den EM-Titel für Österreich, damit wären alle Probleme beiseite geschoben und nicht mehr der Rede wert! Mehr noch, der Sportminister Werner Kogler, der angeblich nicht weiß, dass ein Fußball auch rund sein kann, würde als Bundespräsidentschaftskandidat praktisch feststehen, der Kanzler hätte gute Chancen, der nächste Papst zu werden. Als Papst wäre er unfehlbar und bräuchte kein Parlament mehr!

Es kommen nämlich schlimme Dinge auf uns zu:

Kriminalfall ÖVP?
Die Ermittlungen fördern viel Merkwürdiges zutage – aber noch keine Beweise
https://www.derstandard.at/story/2000127304034/kriminalfall-oevp

Baden bei Wien
Hunde zum DNA-Test: So sollen Gacki-Sünder ausgeforscht werden
Baden bei Wien schlägt tierische Datenbank vor, um Kommissar DNA auf Häufchen-Spur zu schicken
Kurier.at

Jetzt wird es aber wirklich ernst mit dem totalen Überwachungsstaat. Bereits unsere Haustiere werden in Stellung gebracht, um uns auszuspionieren! Der Staat will wissen, wer mit wem zu wecher Uhrzeit auf der Straße oder im Park ist!

Zurück zur Fußball-Euro: Wehe aber, wenn morgen Nordmazedonien gewinnt, dann kann Herr Nehammer schon seine Elitetruppen gegen Demos mobilisieren!

Womit wir den Wichtigkeiten den entsprechenden Raum zugeordnet haben.

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

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