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12. JULI 2021 – Montag

12.07.2021 | Tageskommentar

Das Passions-Spielhaus in Erl/ Tirol. Die Tiroler Festspiele bieten eine von Publikum und Kritik bestens angenommene „Rheingold-Inszenierung durch Brigitte Fassbaender. Foto: Dr. Klaus Billand

Rheingold“ und „Königskinder“ in Erl: Märchen bleiben immer aktuell
„Das Rheingold“ leitet in Erl den neuen „Ring des Nibelungen“ ein, Humperdincks „Königskinder“ sind entdeckenswert.
Salzburger Nachrichten

Erl/Tiroler Festspiele
Festspiele Erl: Wo die Rheintöchter als Bardamen ackern
Richard Wagners „Rheingold“ in der heiteren Regie von Brigitte Fassbaender
Der Standard.at

Kritik – „Rheingold“ in Erl
Mit dem Schlagring zur Weltherrschaft
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/richard-wagner-rheingold-erl-kritik-100.html

Ein großer Abend im Erler Festspielhaus
Zur Kurzkritik von Klaus Billand

Klaus Billand hat im Passions-Festspielhaus auch Neill Schicoff getroffen

HOLENDER AUF TOUR: Brigitte Fassbaender – Ein Leben für die Kunst
 25:00 Min
Brigitte Fassbaender steht für höchste künstlerische Qualität. Sie hat mit den ganz Großen gearbeitet, als Opern- und Liedsängerin, später dann erfolgreich als Regisseurin und als Intendantin. Ioan Holender besucht die Künstlerin in ihrem Domizil nahe dem bayrischen Chiemsee.

https://servustv.com/kultur/v/aa-25rjt6wm51w12/

Athen leistete sich zum Jubiläum Anna Netrebko und Entourage

Die Geschichte des modernen griechischen Staats beginnt mit dem Aufstand der Griechen gegen die Osmanen. Die Griechen gedenken mit Ausstellungen und Veranstaltungen im ganzen Land.

Die Griechische Nationaloper ließ sich Besonderes einfallen  und lud Anna Netrebko, Anita Rachvelsihvili und Yusif Eyvazov zu einer Operngala nach Athen ein. Ergänzt wurde das Trio  durch den bekannten griechischen Bariton Dimitri Platanias. Philippe Auguin leitete das Orchester der Griechischen Nationaloper. Als Ort der Austragung wählte man den Ort der Austragung der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit, das Panathinaiko-Stadion, wohl auch, weil man dort 8000 Zuschauer unterbringen konnte.

Das Panathinaiko-Stadion. Foto: Lena Koromila

 

Endlich wieder halbwegs normale Verhältnisse. Die Bestuhlung im Stadion ist aus Marmor. Foto: Lena Koromila

Marmorsitze. Foto: Lena Koromila

Diverse Podiumsfotos

ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos

Greek National Opera, Panathenaic Stadium . All Star Verdi Gala – Konzert am 10. Juli 2021
„ANNA IN ATHEN“

Zum Bericht von Ingo Starz

Konzerthaus in München: Mäzene mit viel Geld gesucht
Der neue Konzertsaal in München wird erheblich teurer. Deshalb müssen private Spender dem Staat mit bis zu 140 Millionen Euro helfen – andernfalls wird nichts aus dem ehrgeizigen Bau.
Sueddeutsche Zeitung

Mäzene ohne viel Geld gibt und gab es leider auch. Die nennt man dann Hochstapler!

Eröffnung Lehár Festival Bad Ischl Jubiläum 2021 – Niveauvolle Unterhaltung & große Operetten-Tradition

 

Am Abend des 10. Juli 2021 feierte das Lehár Festival Bad Ischl mit Emmerich Kálmáns DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN im Theater & Kongresshaus große Eröffnung! Intendant Thomas Enzinger inszenierte die leidenschaftliche Operette völlig neu und präsentierte eine spritzige Darbietung mit Starbesetzung unter der musikalischen Leitung von Laszlo Gyüker. Ein grandioser Auftakt unter nicht enden wollendem Applaus für das geschichtsträchtige Lehár Festival und der Startschuss für die kommenden Premieren im Jubiläumsjahr 2021!

St. Margarethen: Letzter Schliff für „Turandot“
https://burgenland.orf.at/stories/3112192/

München
Das war Klassik am Odeonsplatz 2021
Vier Konzerte zum 20-jährigen Jubiläum
BR-Klassik.de

Buchbesprechung

 

Li Gerhalter
TAGEBÜCHER ALS QUELLEN. Forschungsfelder und Sammlungen seit 1800
In der Reihe L’Homme Schriften: Reihe zur Feministischen Geschichtswissenschaft, Band 27
460 Seiten, Böhlau Verlag, 2021  

Bei dem Begriff „Tagebuch“ denkt man wohl zuerst an die großen, berühmten Tagebuchschreiber wie Thomas Mann oder Arthur Schnitzler, die sich und ihr Leben jahrzehntelang penibel dokumentierten. Das ist im doppelten Sinn nicht das Thema von Li Gerhalter in ihrem Buch „Tagebücher als Quellen“ – erstens geht es nicht um die Aufzeichnungen berühmter Menschen, sondern um jene von No-Names, und zweitens sind nicht die Inhalte der Diarien ihr Thema, sondern wie das „Material“ Tagebuch in der Wissenschaft verwendet wurde, voran in der Psychologie, besonders in der Kinderpsychologie, aber auch in der Geschichte oder der Soziologie.

Li Gerhalter, heute stellvertretende Leiterin der Sammlung Frauennachlässe am Institut für Geschichte der Universität Wien, hat das Thema 2017 für ihre Dissertation als Historikerin vorgelegt. Die erweiterte Form ist nun in der Reihe „L’Homme Schriften: Reihe zur Feministischen Geschichtswissenschaft“ als Band 27 erschienen. Es ist eine strikt wissenschaftliche Arbeit, die allerdings für den „Normalleser“ viele Aspekte birgt, die von breiterem Interesse sind…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Mutmasslicher Drahtzieher von Präsidentenmord in Haiti festgenommen: Haitis Nationalpolizei hat die Festnahme eines mutmasslichen Drahtziehers des Mordes am Präsidenten Jovenel Moïse verkündet. Es handelte sich um einen haitianischen Arzt, der im US-Gliedstaat Florida wohnt.
Zum Bericht
Moldau stimmt bei Parlamentswahl für prowestlichen Kurs: Stärkste Kraft in der Ex-Sowjetrepublik wurde die Partei von Präsidentin Maia Sandu, die einen prowestlichen Kurs anstrebt. Die in den USA ausgebildete Ökonomin hat vor allem auch der Korruption in ihrem verarmten Land den Kampf angesagt.
Zum Bericht
Anti-Borissow-Lager bei Parlamentswahl in Bulgarien vorne: Prognosen sehen die populistische Partei ITN des Entertainers Slawi Trifonow als Sieger mit knappem Vorsprung vor der Partei des Ex-Ministerpräsidenten Boiko Borissow. Sollten sich die Prognosen bestätigen, wäre dies für Borissows GERB die erste Wahlniederlage seit 2009.
Zum Bericht
Netanyahu verlässt die Regierungschef-Residenz in Jerusalem: Bisher haben alle Ministerpräsidenten die offizielle Residenz des Regierungschefs nach ihrer Abwahl anstandslos geräumt. Benjamin Netanyahu ist auch in diesem Fall eine Ausnahmeerscheinung. Erst Wochen nach seiner Abwahl räumte er nun die Residenz.
Zum Bericht
Novak Djokovic gewinnt den Wimbledon-Final gegen Matteo Berrettini: Djokovic erringt in Wimbledon seinen 20. Major-Titel. Damit zieht er mit seinen grossen Rivalen Federer und Nadal gleich. Ob Djokovic auch den Titel an den Olympischen Spielen in Tokio jagen will, weiss er noch nicht.
Zum Bericht
SchweizAuch die kommende Woche wird stürmisch: Starker Regen, immer wieder Gewitter: Auch die kommende Woche dürfte zu weiteren Überschwemmungen und Erdrutschen führen. Das Bundesamt für Umwelt hat für den Brienzersee, den Thunersee, den Vierwaldstättersee und den Zürichsee die Hochwasserwarnung der Stufe 3 (von 5) herausgegeben.
Zum Bericht

Heute im ORF bei „Thema“ (ab 21,05 h)

Flucht oder Sucht – wann wird Computerspielen problematisch?

„Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben das Gefühl bekommen, gut in etwas zu sein – und dafür auch geschätzt zu werden“, sagt Veronika Wolf über das Computerspiel „World of Warcraft“. Wegen ihres zwanghaften Spielverhaltens hat die 28-Jährige ihr Studium nicht mehr geschafft und sich in psychologische Behandlung begeben. Vor allem nach den Lockdowns ist die Zahl der Patientinnen und Patienten mit Online-Gaming-Sucht angestiegen, sagt Roland Mader, Psychiater im Wiener Anton-Proksch-Institut. Um den Kontakt zu ihren Kindern nicht völlig zu verlieren, wünscht sich Mader auch von Eltern ein Grundverständnis für die Welt der Computerspiele. Denn die Ursachen für eine Suchtstörung liegen nicht in der digitalen, sondern in der realen Welt, berichtet Martin Steiner.

Impfung gegen Tumore: „Die Vision: Nicht mehr an Krebs zu sterben“
mRNA-Technologie. Die langjährige Entwicklung von Krebsimpfungen hat die Covid- Vakzine rasch ermöglicht, jetzt profitiert die Krebsforschung.
Kurier.at

Viva l’Italia! Italien holt in Elferkrimi gegen England den EM-Titel
 
Die Squadra Azzurra ist zum zweiten Mal nach 1968 Europameister. Sie erholte sich vom Schock eines schnellen Rückstandes und bezwang die Three Lions in London nach einem 1:1 schließlich vom Elferpunkt. England-Trainer Southgate wechselte unglücklich
https://www.derstandard.at/story/2000128120913/italien-holt-in-elferkrimi-gegen-england-den-em-titel

Sieg im Penaltyschiessen: Italien besiegt England im Wembley-Stadion
Das ist passiert: Nach 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Dann scheiterten gleich drei englische Spieler im Penaltyschiessen. Der Held des Abends ist der italienische Goalie Gianluigi Donnarumma. Italien holt damit nach 1968 seinen zweiten EM-Titel. England wartet hingegen weiter auf den ersten internationalen Titel seit dem WM-Gewinn von 1966.
Zum Bericht

Die beste Mannschaft wurde Europameister – das ist die positive Meldung. Ich war immer ein Verfechter der Defensive, aber so nichts mehr zum Spiel beitragen, wie es gestern die Engländer gemacht haben, darf man auch wieder nicht. Dennoch schien die Rechnung aufzugehen, weil auch das Penaltyschießen für England günstig begann. Dann aber kam der Southgate-Fluch. Bereits 1996 hat der englische Coach als Spieler einen entscheidenden Penalty vergeben, diesmal trat er als Trainer voll in den „Gatsch“. Eigens zum Penaltyschießen wechselte er drei Spieler kurz vor Spielende ein (zum Penaltyschießen dürfen nur Spieler antreten, die sich zu Spielende auf dem Feld befunden haben) – und eben diese drei Situationskomiker (man beachte, alle drei wollten beim Anlauf mit lächerlichen Schrittkombinationen den Tormann verwirren), scheiterten!

Pech für den Trainer? Ein Trainer, der Pech hat, ist nicht zu brauchen (das gilt auch für Operndirektoren mit sinkender Besucherauslastung wie für sämtliche Manager mit fallenden Gewinnzahlen).

Die Fußball-Euro ist vorbei, nun kommen die Olympischen Spiele.

Ich wünsche einen guten Start in die neue Woche!

A.C.

 

 

 

 

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