Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

12. JULI 2018

12.07.2018 | Tageskommentar

Heute Premiere in Mörbisch: GRÄFIN MARIZA. Melanie Hollyday und Künstlerischer Direktor Peter Edelmann. Foto: Herta Haider

Angenehmes Wetter wurde bestellt und wird auch geliefert

Mörbisch/ Seefestspiele: Liebesg’schichten und Geigensachen
Die Künstler übernehmen die Intendanten-Macht bei den Opern- und Operettenfestivals im Lande. So präsentiert Bariton Peter Edelmann in Mörbisch seine erste Premiere: „Gräfin Mariza“ im pittoresken Puszta-Ambiente.
Die Presse

Angeblich soll „die größte Geige der Welt“ einige Überraschungen enthalten. Um diese zu sehen, müssen Sie aber zumindest in allernächster Zeit nach Mörbisch kommen!

HEUTE auch Premiere in Gars: TOSCA

 

Auch hier gilt: Das Wetter muss mitspielen – und laut Prognose spielt es mit

HINWEIS: Die Vorstellungen finden grundsätzlich bei jeder Witterung statt. Wir empfehlen den Gästen, bei zweifelhafter Witterung warme Kleidung und Regenschutz mitzubringen (keine Regenschirme). Sollte aufgrund der Witterung ein Beginn um 20.00 Uhr nicht möglich sein, ist die Intendanz verpflichtet, bis zu 1 Stunde zuzuwarten. Sollte eine Vorstellung nicht stattfinden können oder endgültig unter einer Spielzeit von 45 Min. abgebrochen werden, erhalten Sie den Kartenpreis zurückerstattet.

Ioan Holender HEUTE um 23,45 h auf Servus TV bei Hans Joachim Frey in Sotschi (was sind das für Beginnzeiten?)

Hans-Joachim Frey, ehemaliger Chef des Linzer Brucknerhauses, ist seit 2018 Künstlerischer Leiter des neuen „Sirius“ Kultur- und Festivalzentrums. Er empfängt Ioan Holender auf dem Areal des ehemaligen Presse- und Mediengeländes der Olympischen Winterspiele in Sotschi, das heute als Kulturhalle genutzt wird. Ioan Holender besucht die russische Version eines Festivals à la Salzburger Festspiele am Schwarzen Meer, mit einem Mehrspartentheater, das 1.200-1.300 Plätze für Oper, Ballett und Konzert umfasst.

Wiederholung: 15.7. um 9 h

Praemium Imperiale 2018: „Nobelpreis der Künste“ für Riccardo Muti
Riccardo Muti erhält mit vier weiteren Künstlern den diesjährigen Praemium Imperiale. Der italienische Dirigent wird mit dem „Nobelpreis der Künste“ in der Sparte Musik für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
BR-Klassik
„Praemium Imperiale“ für Riccardo Muti Ein herausragender Dirigent
DeutschlandfunkKultur
Dirigent Riccardo Muti erhält „Praemium Imperiale“
Berlin (MH) – Der Dirigent Riccardo Muti wird mit dem „Praemium Imperiale“ geehrt. Das teilte der Präsident des Goethe-Instituts und Repräsentant der Japan Art Association, Klaus-Dieter Lehmann, am Mittwoch in Berlin mit. Die Auszeichnung gilt als der weltweit wichtigste Kunstpreis und wird in den Sparten Malerei, Skultur, Architektur, Musik und Theater/Film vergeben.
Musik heute

NEU IN UNSEREN KRITIKEN:

BERLIN / Komische Oper: SEMELE, 10.7.2018.
Packende Aufführung zum Start des Komische Oper Festivals vom 10.-15.7.

Allan Clayton und Nicole Chevalier. Copyright: Monika Rittershaus

Zum Bericht von Ingobert Waltenberger

 

MÜNCHEN/ Gärtnerplatztheater: DON GIOVANNI am 10.7.2010

„Don Giovanni“. Copyright: Thomas Dashuber/Gärtnerplatztheater

Wunderbares Ensemble und gute musikalische Einrichtung als unterhaltsames Boulevardtheater

Zum Bericht vom Tim Theo Tinn

 

SOFIA: SIEGFRIED / Зигфрид. Bericht in bulgarischer und englischer Sprache (8.7.2018)

Opernhaus in Sofia. Foto: Klaus Billand

Zum Bericht von Klaus Billand/ Sofia

 

VERONA/ Arena: NABUCCO – erste Vorstellung in der Serie am 7.7.2018

Zum Bericht von Ingrid Gerk

ZUM BAYREUTHER „LOHENGRIN

Gestern stand in unseren historischen Betrachtungen zu lesen, dass Sandor Konya 1967 bei der Premiere keinen guten Tag hatte. Franco Bastiano tritt zu einer Ehrenrettung für Konya an:

 

Zu Sandor Konya muss ich gerechterweise folgendes sagen: Ja, er hatte einen einzigen nicht ganz so guten Abend in Bayreuth, läge aber heute mit diesem Abend weit über ansonsten gefeierten Lohengrins. Alle anderen Vorstellungen dort und anderswo führten dazu, dass Konya noch immer als Referenz-Lohengrin gilt, bis heute. Er sang ihn weltweit mit riesigem Erfolg. Er ist in dieser Rolle unerreicht.

   Legendär ist auch, dass er das Deutsche Fach, das Französische Fach und vor allem auch das Italienische Fach so hervorragend beherrschte, dass an der MET, wo er ca. 300 Mal auftrat man ihn als Italiener, Deutschen oder Franzosen würdigte wenn er diese Fächer sang. Seine Stimme klang überbordend mit Lyrik und Durchschlagskraft.

Seine erste Vorstellung an der MET war am 28. 10 1961 mit Lohengrin und seine letzte  am 12. 12. 1974 mit Jenufa. Er sang das ganze Italienische Fach, außer den frühen Rossinirollen und dem Verdi’schen Otello.

  Ich habe ihn gut gekannt. Er verkehrte in meinem Elternhaus, nachdem er mit nur dem aus Ungarn kam, was er am Leib hatte. Damals nannte er sich eingedeutscht Alexander Konya. Heute, mit 79, erinnere ich mich an seine freundliche Art und die Tonübungen, die er einmal mit mir zum Spaß machte.

Cordilamente FB

Wird fortgesetzt. Ich habe nun eine Bauverhandlung wegen des neuen Portals in der Galerie

Steuerhinterziehung: Erfurts Theaterintendant muss Strafe zahlen
Ausländische Einkünfte nicht angegeben.
Der Generalintendant des Theaters Erfurt, Guy Montavon, muss wegen Steuerhinterziehung 54.000 Euro Strafe zahlen. Das Amtsgericht Erfurt bestätigte MDR THÜRINGEN, dass gegen Montavon ein entsprechender Strafbefehl erlassen wurde. Laut Gericht hatte Montavon in vier Fällen Steuern in einem insgesamt hohen fünfstelligen Betrag hinterzogen. Die vier Fälle betreffen Steuererklärungen aus den Jahren 2013 bis 2016. Nach Angaben des Gerichts wurden bei der Strafe mildernde Umstände berücksichtigt. So habe Montavon eine Selbstanzeige erstattet. Allerdings sei diese nicht mehr wirksam geworden, weil sie zu spät eingereicht worden sei.
https://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/erfurt/guy-montavon

STADTTHEATER BADEN bei Wien: NÄCHSTE PREMIERE BONNIE & CLYDE

Premiere am 28.Juli  2018, 19.30 Uhr im Stadttheater

Dorina Garuci, Mark Seibert. Copyright: Lukas Beck

Unter der Regie von Leonard Prinsloo spielen Dorina Garuci, Mark Seibert, Reinwald Kranner, Shlomit Butbul u.a.

Lettland/ Riga: Rekordfeier zu Lettlands 100. Geburtstag, ein Fest der Farben und Stimmen vom 6. – 9.Juli 2018


Daugava-Stadion, in „Maras Land“ wird getanzt. Copyright: Ursula Wiegand

18.000 Tänzerinnen und Tänzer zelebrierten ein begeisterndes Fest der Farben. 16.500 Sängerinnen und Sänger aller Altersklassen erfüllten zwei riesige Stadien, aber auch Parks und Straßen mit Wohlklang. 65 Events wurden geboten, davon 44 gratis.

Zum Bericht von Ursula Wiegand

Filme der Woche


Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Neben dem Hochgebirge ist das Meer jenes Element der Natur, das den Menschen nachdrücklichsten in seine Grenzen verweisen kann. Entsprechend gab es genügend Katastrophen- und auch Überlebensfilme, die am Wasser spielen. Und offenbar wird der spanisch-isländische Regisseur Baltasar Kormákur von solchen Extremen, von dieser Art von Kämpfen am stärksten angezogen. Nach „Everst“ (eine einigermaßen wahre Geschichte) verfilmte er nun „Red Sky In Mourning: A True Story Of Love, Loss, and Survival At Sea“ der Amerikanerin Tami Oldham-Ashcraft: Ihr Überleben in unglaublichen 41 Tagen auf dem Meer in einer demolierten Jacht ohne Kontakt mit der Außenwelt…

Nun – eine Frau allein und das Meer? Selbst in dem legendären Film „Life of Pi“, zu Deutsch „Schiffbruch mit Tiger“, war der junge Held wenigstens nicht ganz allein auf See, sondern bekam das Raubtier als Partner. Kinodramaturgie und Leben sind zwei verschiedene Dinge. Und so hat man in Übereinkunft mit der Autorin ihre Geschichte, die dramatisch genug war, noch ein bisschen aufgeputzt.

Manches wirkt einladend und im Grunde harmlos wie Urlaub. Tami, die amerikanische Rucksacktouristin, die 1983 in Tahiti eintrifft, kann dem Mann bei der Passkontrolle nicht sagen, wie lange sie bleiben oder wohin sie später reisen will. Sie ist einfach unterwegs, lässt sich treiben, fühlt sich wohl dabei. Mit irgendwelchen Aushilfsarbeiten kann man sich bei minimalen Bedürfnissen immer über Wasser halten. Und auch der Liebe seines Lebens begegnen…

Fußball-WM: Und so etwas muss uns in Wien passieren: Kroatien im WM-Finale

Kroatische Fans jubeln. Foto: zvg

Ein Finale England-Belgien wäre mir lieber gewesen, aber man kann nicht alles im Leben haben. Grundsätzlich sind mir die Kroaten ja sympathisch und stehen mir weit näher als die Engländer. Aber da liegt eben das Problem: die Kroaten stehen mir zu nahe! Den Ausgleichstreffer erlebte ich in der Online-Galerie, 100 Meter entfernt (Meidlinger Hauptstraße) gibt es Lokale, die so etwas wie Public Viewing veranstalten. Bei besagtem Treffer wackelte ob der Jubel-Druckwelle die Straßenbeleuchtung.

Zum Spiel selbst meint Heinrich Schramm-Schiessl:

Wann werden es Fussballmannschaften kapieren, dass ein frühes 1:0 nur die Italiener über die Distanz spielen können?

Dazu eine Weisheit von mir: Ein 1:0 ist vier Minuten vor Schluss des Spieles weit mehr wert als eines 4 Minuten nach Beginn! Ist jetzt womöglich gar der Torschütze schuld am England-Drama?

Zum Glück habe ich längst mit meiner Fußballfunktionärs-Karriere abgeschlossen. Ich hatte immer wieder mit kroatischen Spielern zu tun. Recht selbstbewusst waren die immer, besonders wenn sie ihre Prämien ausgehandelt haben. Sollten sie nun tatsächlich Weltmeister werden, sind sie wahrscheinlich nicht mehr auszuhalten und schon gar nicht zu bezahlen. Soll ich mir das Endspiel überhaupt ansehen? Für die Franzosen wollte ich eigentlich nie die Daumen drücken. Das mache ich auch nicht, ich werde am Sonntag zur Finalzeit an dieser Webseite besonders intensiv arbeiten und die Welt um mich herum vergessen!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

Diese Seite drucken