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12. JÄNNER 2022 – Samstag

12.02.2022 | Tageskommentar

Jonas Kaufmann ist Österreicher! Auf dem Foto sehen Sie ihn als „Peter Grimes“ an der Wiener Staatsoper. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Nein, er ist nicht „auch Österreicher“, er ist Österreicher. Geblieben ist er „auch Deutscher“. Als  Hauptwohnsitz wurde nämlich Salzburg angegeben.

Auszug aus „Wiener Zeitung“: Der in München geborene Startenor Jonas Kaufmann ist nun auch Österreicher. Der Publikumsliebling hat am Freitag im Chiemseehof, dem Gebäude der Landesregierung in der Stadt Salzburg, die Einbürgerungsurkunde überreicht bekommen, wie die Landeskorrespondenz informierte. „Jonas Kaufmann ist seit langem als musikalischer Botschafter des kulturellen Erbes unseres Landes in der ganzen Welt tätig“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) bei der feierlichen Überreichung.

„Ich heiße den berühmten Opernsänger, Startenor und Weltbürger Jonas Kaufmann als neuen österreichischen Staatsbürger mit Hauptwohnsitz und Lebensmittelpunkt in Salzburg herzlich willkommen“, sagte Haslauer. Der 52-Jährige stand im Rahmen der Salzburger Pfingst- und Sommerfestspiele bisher 49 mal in 42 Opernvorstellungen, einer konzertanten Oper, fünf Orchesterkonzerten und zwei Liederabenden auf den Festspielbühnen…

Startenor Jonas Kaufmann ist jetzt Österreicher
Dem in München geborenen Opernsänger wurde in Salzburg die Einbürgerungsurkunde überreicht.
WienerZeitung.at

Opernsänger Jonas Kaufmann ist jetzt auch Österreicher
Dem in München geborenen Tenor wurde in Salzburg die Einbürgerungsurkunde überreicht
Der Standard.at

Als Österreicher freue ich mich über jeden attraktiven „Neuzugang“, überhaupt wenn er nichts kostet und zudem hoffentlich noch etwas finanziell einbringt. Die Liste der Österreicher unter den internationalen Stars wird immer länger!

Warum Salzburg? Welchen Nutzen zieht Jonas Kaufmann aus der österreichischen Staatsbürgerschaft? Bei Anna Netrebko stand wohl die Frage EU-Bürgerin und Reisevisum im Vordergrund, bei Herrn Kaufmann fällt dieser Grund weg. Dafür spricht er Deutsch, was man Anna N. nicht nachsagen kann.

Wollen wir nicht spekulieren, sondern abwarten, bis wir des Rätsels Lösung wissen? Hat „Spezi“ Nikolaus Bachler da Fäden gezogen und einen Plan? 

Wien hat Jonas Kaufmann bereits vor Jahren mit der höchsten Auszeichnung, dem „Goldenen Rathausmann“, geehrt. Der Bürgermeister fand die Ausssprache von Jonas Kaufmann „ausreichend wienerisch“!

Na alsdann, „willkommen im Club“!

Das Timing ist perfekt: Heute hat in Salzburg/ Landestheater „Die Zauberflöte“-Inszenierung von Kaufmann-Ehefrau Christine Lutz Premiere.

Am 5. März 2021 fand die erste und eigentliche Premiere als Stream statt.
https://www.suedtirolnews.it/unterhaltung/kultur/salzburger-landestheater-zeigt-neue-zauberfloete-im-stream

Leser Robert Forst schreibt: Österreich ist ein schönes Land. Ich habe in früheren Jahren 15 Mal die Osterferien an verschiedenen Orten mit meinen Töchtern dort verbracht. Was nun Kaufmann betrifft, so wundere ich mich, tönte er doch jahrelang, er habe sich schon immer als Italiener gefühlt. Nun rate ich, welche Vorteile er nun hat.

 

SAMSTAG, 12. Februar: Wiederaufnahme ANNA BOLENA  an der Wiener Staatsoper

Diana Damrau. Foto: Wiener Staatsoper

Ab dem 12. Februar dirigiert Giacomo Sagripanti Donizettis Anna Bolena in der Produktion von Eric Génovèse. In der Titelpartie kehrt Publikumsliebling Diana Damrau zurück an die Wiener Staatsoper. Ihre Gegenspielerin Giovanna Seymour verkörpert Ekaterina Semenchuk, den Enrico VIII. Erwin Schrott. Als Lord Riccardo Percy gibt der samoanische Tenor Pene Pati sein Debüt am Haus.
12., 16., 19. und 22. Februar
weitere Informationen
 
Probenfoto: Diana Damrau, Pene Pati. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Enrico VIII.
Nicholas Brownlee
Anna Bolena Diana Damrau
Giovanna Seymour Ekaterina Semenchuk
Lord Riccardo Percy Pene Pati
Smeton Szilvia Vörös
Lord Rochefort Dan Paul Dumitrescu
Sir Hervey Carlos Osuna
Debüt an der Staatsoper: Ein Tenor aus Samoa
Pene Pati. Foto: Mark Leedom
 
Video-Beispiel: Darren Pene Pati sings „Una furtiva lagrima“, L’Elisir d’Amore, Donizetti

 

Zum YOUTUBE-VIDEO

gefunden von TTT

Gestern in der Wiener Staatsoper: Der Stehplatz bei „Die tote Stadt“

 

Guten Tag, ich war gestern in der Toten Stadt, solider Repertoireabend, der am 14. Februar 2022  auch als Live Stream angeboten wird. Die letzten Tage soll es großen Andrang um Stehplätze gegeben haben. Gestern großer Andrang von spanischen Jugendgruppen, mein Foto habe  ich um etwa 18,15 gemacht. In der Pause war  allerdings wieder der große Abgang, Galerie Stehplatz, trotz der bequemen nummerierten Sitze dann ziemlich leer.
F.K.

Grazer Oper: Cornelius Obonya als Vater mit Ängsten und Emotionen
(Bezahlartikel)
Die Oper „Morgen und Abend“ von Georg Friedrich Haas feiert am 12. Februar in Graz seine Österreich-Premiere. Den Vater in diesem existenzialistischen, tiefgängigen Werk gibt Cornelius Obonya.
KleineZeitung.at

Innsbruck/ Tiroler Landestheater. Sopranistin Jacquelyn Wagner singt heute ihre erste „Salome“

 

Sopranistin Jacquelyn Wagner: „Mein Mann hat den Kopf noch auf“
Jacquelyn Wagner singt am Tiroler Landestheater erstmals die Titelpartie in der Strauss-Oper „Salome“. Im TT-Interview fiebert die Sopranistin ihrem Debut entgegen, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz.
Tiroler Tageszeitung

„Konzertgänger in Berlin“: Kramsreif
Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko, András Schiff spielen Brahms und Josef Suk
https://hundert11.net/kramsreif/

TTT: Vinylschätze 5 – Tempi passati – „Wohlgefallen“
nach 84 Jahren: Barber – Adagio for Strings – Toscanini, NBCSO (1938) (Weltpremiere/Uraufführung) 7.35 Min.

 

ZUM YOUTUBE-VIDEO
Rarität – Life – Mitschnitt von 1938 – und dabei (techn. bearbeitet) sehr hohe Qualität

Samuel Barber – Adagio for strings  NBC Symphony Orchestra unter der Leitung von Arturo Toscanini Live übertragen am 5. November 1938, NBC , New York Foto: Das NBC Symphony Orchestra und Arturo Toscanini erhalten den Applaus in Radio City am 5. März 1938 zum Abschluss der Sendung.
Samuel Barber (* 1910/ 1981 USA)  US-amerikanischer Komponist
Arturo Toscanini (*  1867 Parma, Italien † 1957 New York) italienischer Dirigent, einer der bedeutendsten Orchesterleiter seiner Zeit.

Zum Tod des Komponisten Joseph Horovitz: Humorvoll und vielseitig
In Wien wurde er geboren, musste noch als Kind vor den Nazis fliehen und reifte in England zu einem der wichtigsten Komponisten des Königreichs. Vor allem aber zu einem der vielseitigsten. Jetzt ist Joseph Horovitz im Alter von 95 Jahren verstorben.
BR-Klassik.de

Linzer Brucknerfest mit Blick auf die Moderne
„Visionen – Bruckner und die Moderne“ lautet der Titel des diesjährigen Internationalen Brucknerfests Linz vom 198. Geburtstag des Namensgebers am 4. September bis 11. Oktober. Das Thema spürt der Frage nach, welche Auswirkung seine Musik auf künftige Generationen hatte.
https://ooe.orf.at/stories/3142563/

Linz: Zwiespältiger Faschingsreigen
AK-Classics: Bruckner Orchester unter der Leitung von Patrick Hahn
https://volksblatt.at/zwiespaeltiger-faschingsreigen/

Tonträger
Nikolaus Harnoncourt ist der Stachel im Fleisch heutiger Dirigenten (Bezahlartikel)
Im November 2011 dirigierte der Pionier der historischen Aufführungspraxis sein letztes Konzert mit der Philharmonia Zürich. Der jetzt publizierte Mitschnitt zeigt: Auch sechs Jahre nach seinem Tod lässt Harnoncourt die Musikwelt nicht zur Ruhe kommen.
Neue Zürcher Zeitung

Ausstellungen/ Kunst/Prag/ Slawisches Epos:
Rechtsstreit um Jugendstil-Gemäldezyklus Alfons Muchas beigelegt
Zusagen für Ausstellungsräume beenden jahrelangen Zwist zwischen Erben und Stadt Prag.
WienerZeitung.at

Sprechtheater: Schauspielerin Regina Fritsch: „Wir werden zu Ikea-Menschen“
Interview, Video
Die Burgschauspielerin vermisst Kraft und Individualität im heutigen Theater. Jetzt spielt sie in Sartres „Geschlossener Gesellschaft“, einem Stück der Stunde
Der Standard.at

Klagenfurt: Genug geheiratet: „Figaro lässt sich scheiden“ in Klagenfurt
Ein brisantes Gemisch aus Fremdenhass und Frauenfeindlichkeit: „Figaro lässt sich scheiden“ im Stadttheater Klagenfurt
Der Standard.at

Dr. Klaus Billand reitet gegen Gendern

 

Klaus Billand hat in letzter Zeit viele Aktionen gegen das Gendern in der deutschen Sprache unternommen, darunter befanden sich geharnischte Briefe an Intendanten und auch Kündigungen von Zeitungs-Abos. Geerntet hat er meist schmissige Antworten! Was hat er erwartet? Die Antwortschreiber sind beauftragte Abwiegler!

Ich bin gegen übertriebenes Gendern, nämlich dort, wo es bereits ins Lächerliche abgleitet. Ich reagiere aber anders als der streitbare Klaus. Ich stelle mich gleich gar nicht mit „Gender-Verfechter/innen“ her, wenn es mir allzu blöd wird, lasse ich den Beitrag ganz einfach absichtlich unter den Tisch fallen, ohne Diskussion! Ich werde von niemand bezahlt, ich leiste mir diese Freiheit!

Österreich
Frei erfunden“: Wolfgang Fellner muss Anzüglichkeiten öffentlich zugeben
Der Medienmanager hatte Schilderungen seiner ehemaligen Mitarbeiterin Katia Wagner als „frei erfunden“ bezeichnet.

Nun hat ihm das Gericht einen Widerruf auferlegt:

Kurier.at

Das ist eine Blamage für einen, der sich für unwiderstehlich hält. Aus dem Mediengeschäft sollten Sie nicht aussteigen, geschätzter Herr Fellner, wohl aber aus dem außerehelichen Sexleben mit Frauen, die nicht halb so alt wie Sie sind. Dafür sind Sie  zu alt, zu dick, zu wenig attraktiv. „Geld macht sexy“ – das ist zweifellos wahr. Aber Sie werden – wenn Sie meinem gutgemeinten Rat nicht befolgen – Ihr Konto der Schwindsucht aussetzen!

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Die Ermittlungen der Londoner Polizei in der «Partygate»-Affäre haben Boris Johnson erreicht: Der britische Premierminister habe von der Metropolitan Police einen Fragebogen zu den Feiern in 10 Downing Street erhalten, sagte ein Regierungssprecher am Freitagabend der BBC. Fragen zu einem möglichen Rücktritt im Fall einer Geldstrafe liess Johnson unbeantwortet.
  • Zu den neusten Entwicklungen
  • Indonesiens neue Hauptstadt soll die Probleme von Jakarta lösen: Seit 1949 ist Jakarta die Hauptstadt Indonesiens. Der Moloch kämpft mit grossen Problemen – die Stadt droht im Meer zu versinken. Der indonesische Präsident Joko Widodo hat es nun eilig: Erst im Januar fiel im Parlament der Beschluss, bereits im August 2024 soll der Regierungsapparat in die auf Nusantara getaufte neue Hauptstadt umziehen – die für 35 Milliarden Dollar 2000 Kilometer entfernt errichtet werden soll.
    Zum Bericht
  • Tennis-Olympiasiegerin Bencic scheitert erneut im Viertelfinal: Belinda Bencic wird vom Viertelfinal-Fluch verfolgt. Die Olympiasiegerin von Tokio verpasst in St. Petersburg den Sprung unter die letzten vier Spielerinnen durch ein 6:7 (7:9), 2:6 gegen die Weltranglisten-Neunte Anett Kontaveit.
    Zu den neusten Sportmeldungen
  • Der amerikanische Super Bowl beschert den Buchmachern Traumrenditen: In der Nacht auf Montag duellieren sich im 56. Super Bowl die Los Angeles Rams, der Favorit, und die Cincinnati Bengals. Die Rams sind auch ein Milliardärsspielzeug. Und am Sonntag wichtiger Teil des amerikanischen Wettbooms.
    Zum Bericht
  • Stachelschweine könnten bald in die Schweiz einwandern: In Italien haust eine florierende Stachelschweinpopulation. Die exotischen Tiere stammen ursprünglich aus Nordafrika – kommen aber sogar mit Schnee zurecht.
    Zum Bericht

Österreich
Neue Chats: „Warum hat diese Hexe noch niemand in der Donau versenkt“
Der ehemalige Kabinettschef im Innenministerium, Michael Kloibmüller, erhielt despektierliche Nachrichten über eine damalige Grüne Abgeordnete. Auch der deutsche Spiegel berichtet über die Chats.
Kurier.at

Österreich
Höhepunkt der Omikron-Welle erreicht, neue Lockerungen ab 19. Februar
Die Bundesregierung hat neue Öffnungsschritte angekündigt. Dazu findet am 16. Februar ein Bund-Länder-Gipfel mit Gecko-Experten statt.
Kurier.at

Ich wünsche einen schönes Wochenende

A.C

 

 

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