Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

12.DEZEMBER 2021 – Sonntag

12.12.2021 | Tageskommentar

Copyright: Wiener Staatsoper/ Mayr

WIENER STAATSOPER: UMBESETZUNGEN

Ber Spielbetrieb startet morgen unter strengen Auflagen, der hoffentlich letzte Lockdown ist vorbei. Umbesetzungen sind offenbar unumgänglich.

Philippe Jordan leitet alle Don Carlo-Vorstellungen statt Franz Welser-Möst,

María José Siri
übernimmt statt Asmik Grigorian die Partie der Elisabetta in „Don Carlo“.

Georg Zeppenfeld übernimmt statt René Pape in allen Parsifal-Aufführungen die Partie des Gurnemanz.

Am 9. Jänner 2022 singt Szilvia Vörös statt Virginie Verrez in der Ensemblematinee.

Der australische Dirigent Simon Hewett musste seine Leitung der Produktion Onegin aufgrund von Corona-bedingten Reisebeschränkungen leider absagen. An seiner Stelle debütiert Johannes Witt am 23. und 28. Dezember 2021 beim Wiener Staatsballett, die Vorstellungen am 29. Dezember 2021 sowie 4., 7. und 11. Jänner 2022 übernimmt Robert Reimer.

SALZBURGER FESTSPIELE 2022 – EIN KURZKOMMENTAR ZUM PROGRAMM

„In Salzburg nichts Neues“ könnte man die Programmvorschau für 2022 übertiteln. Damit meine ich nicht, dass es keine neuen Produktionen gibt , sondern dass das, was geboten wird in etwa dem der letzten Jahre entspricht, also bestenfalls Durchschnitt ist. Mozart, der eigentlich im Mittelpunkt des Programmes stehen sollte, ist gerade einmal mit der „Zauberflöte“ vertreten und noch dazu in jener katastrophalen Märchenonkel-Inszenierung von 2018.

Ansonsten gibt es einen bunten Mix, über den die Presse in den 70er- und 80er-Jahren getobt hätte. Der „Barbier von Sevilla“ ist den Pfingstfestspielen geschuldet, weil Cecilia Bartoli offenbar noch einmal die Rosina singen will, Barrie Kosky darf mit „Katja Kabanova“  jetzt auch Salzburg mit seinen merkwürdigen Werkansichten beglücken, bei Puccinis „Il Trittico“ darf man sich von Christof Loy quälen lassen und „Herzog Blaubarts Burg“ gemeinsam mit „De temporum fine comoedia“ ist dem Salzburger Kultduo Currentzis-Castellucci anvertraut, das sich diesmal wenigstens nicht an Mozart vergreift.

Dazu kommt noch der Aufguss der „Aida“ von 2017, allerdings nicht unter Muti und natürlich nicht mit Netrebko sowie je eine konzertante Aufführung von „Lucia di Lammermoor“ und Rihms „Jakob Lenz“. Die Besetzungen entsprechen mit Ausnahme des Sonderfalls „Barbier“ und der „Lucia“dem Durchschnitt der letzten Jahre. Die wirklich großen Namen fehlen abgesehen von Oropesa, Bernheim und Tezier in der „Lucia“ allerdings größtenteils. Am Dirigentenpult stehen sowohl bei den Opern als auch bei den philharmonischen Konzerten, sieht man von Jakub Hrusa (Katja Kabanova) und Esa Pekka Salonen (Philharm Konzert) ab, die üblichen Salzburger Verdächtigen.

Heinrich Schramm-Schiessl

Festspiele Erl setzen Wagner-Ring fort
Die Tiroler Festspiele Erl werden im Rahmen des Sommerprogramms im Juli 2022 den „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner mit der Oper „Die Walküre“ fortsetzen. Für die bevorstehenden Winterfestspiele hoffte Intendant Bernd Loebe auf einen planmäßigen Verlauf.
https://tirol.orf.at/stories/3133776/

Bregenzer Festspiele arbeiten trotz Kälte an See-Bühnenbild

Noch ist es eine Weile hin bis zum nächsten Sommer, die Bregenzer Festspiele arbeiten aber trotz Schnee und kalter Temperaturen am Bühnenbild für die nächste See-Oper, Giacomo Puccinis „Madame Butterfly“. Derzeit läuft der Aufbau eines Stahlgerüsts, der bis Ende des Jahres dauern werde, hieß es in einer Aussendung am Freitag. Für Anfang Februar kündigten die Festspiele einen ersten Einblick in die Entstehung der Kulisse an.
Salzburger Nachrichten

Noch ist es eine Weile hin bis zum nächsten Sommer, die Bregenzer Festspiele arbeiten aber trotz Schnee und kalter Temperaturen am Bühnenbild für die nächste See-Oper, Giacomo Puccinis „Madame Butterfly“. Derzeit läuft der Aufbau eines Stahlgerüsts, der bis Ende des Jahres dauern werde, hieß es in einer Aussendung am Freitag. Für Anfang Februar kündigten die Festspiele einen ersten Einblick in die Entstehung der Kulisse an.
Salzburger Nachrichten

Elisabeth Kulman – Rückblick und Ausblick

 

Inhalt:
1. Letztes Konzert
2. Neue CDs & Xmas-Sale
3. Rückblick und Ausblick

1. Letztes Konzert

Sonntag, 19. Dezember 2021 – 17 Uhr
Bamberg, Konzerthalle

Es ist so weit, der Abschied naht. Anders als ursprünglich geplant, aber in Zeiten wie diesen sind Programmänderungen ja schon Normalität. Statt Janáčeks „Glagolitischer Messe“ musiziert Elisabeth Kulman gemeinsam mit den Bamberger Symphonikern unter Chefdirigent Jakub Hrůša ein fein abgestimmtes Programm rund um Arien und Lieder von Verdi, Dvořák, Wagner und Mahler. Das Konzert wird vom Bayerischen Rundfunk aufgezeichnet und zeitversetzt gesendet.

Giuseppe Verdi – La Traviata: Vorspiel zum 3. Akt
Giuseppe Verdi – Messa da Requiem: Liber scriptus
Antonín Dvořák – Stabat mater: Inflammatus et accensus
Pietro Mascagni – Cavalleria rusticana: Intermezzo
Richard Wagner – Wesendonck-Lieder: 4. Schmerzen
Richard Wagner – Wesendonck-Lieder: 5. Träume
Gustav Mahler – Symphonie Nr. 2: »Urlicht«
Anton Bruckner – Symphonie Nr. 9 d-Moll

Info und Tickets

. Neue CDs & Xmas-Sale

Der Webshop ist frisch bestückt mit Neuerscheinungen und starken Rabatt-Aktionen. Es gibt nur ein kleines Kontingent, manche sind sogar Einzelstücke. Deshalb lohnt es sich, schnell zu sein. Viel Freude beim Stöbern!

Neu im Shop: Madama Butterfly – Walküre – Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker

Auf Wunsch signiert Elisabeth Kulman Ihre CDs mit einer persönlichen Widmung.

Alle Bestellungen, die bis 15.12. Mittag einlangen und bezahlt sind, können noch rechtzeitig vor dem Fest versendet werden!

Elisabeth Kulman hat noch viel vor und ist für Überraschungen gut. Mehr darüber in den „Infos des Tages“

OPER FRANKFURT: Konzert / Ensemble Modern zu Gast mit CHAPLIN OPERAS
Live-Musik zu drei Stummfilmen von Charlie Chaplin,
komponiert von Benedict Mason (*1954)
Musikalische Leitung: Franck Ollu
Sopran: Eva Resch
Bariton: Holger Falk
Ensemble Modern

Copyright: Walter Vorjohann

Die Oper Frankfurt bedauert sehr, die für den 22. Dezember 2021 im Bockenheimer Depot geplante Uraufführung der Oper The People Out There von Hauke Berheide und Amy Stebbins verschieben zu müssen. Aufgrund der Corona-bedingten Beschränkungen in den vergangenen Monaten konnten wichtige musikalische Experimentierphasen nicht
stattfinden, die für den Kompositionsprozess unabdingbar sind. Die Intendanz freut sich aber darauf, dieses besondere Werk in einer der kommenden Spielzeiten zu realisieren.

Ein Teil der Ersatzvorstellungen für The People Out There besteht am 8., 10., 13., 15. und 16. Dezember 2021 aus weiteren Aufführungen des Amadigi von Georg Friedrich Händel(1685-1759), der hier kürzlich seine Frankfurter Erstaufführung erlebte und eigentlich für diese Saison bereits abgespielt war. Die Besetzung bleibt nahezu unverändert, nur wird die Partie der Oriana jetzt von Elizabeth Sutphen anstatt von Kateryna Kasper übernommen.

Unser musikalischer Adventkalender Nr. 8
zusammengestellt von TTT

2 Varianten: Jessye Norman -„Amen“ · Traditional, Komponist Donald Fraser, je rd. 3 Min.

Jessye Norman (* 15. September 1945  † 30. September 2019 ) US-amerikanische Opernsängerin (Sopran)

Man kann sein Gehör schulen. Schön und außerordentlich ist Beides, was ist schöner? Ich tendiere zu zweitem.
Jessye Norman hält die Stimme zart und zurück (für ihre Verhältnisse). Für mich wirkt der Vortrag dadurch beseelter. Andererseits trumpft sie in 1 mit kosmischem Gesang, der außerirdisch berührt, sie macht „die Stimme groß auf“. Gleicher Dirigent Robert De Cormier und American Boychoir.

1.) mit  New York Choral Society · American Boy Choir · Empire Chamber Ensemble · Robert de Cormier, 1987 (?)

https://www.youtube.com/watch?v=SEsBt6VCYcs

 

2.) mit American Boychoir · Ely Cathedral Choristers · Vocal Arts Chorus Bournemouth Symphony Orchestra ·  Robert De Cormier,  1988

https://www.youtube.com/watch?v=N4YnHUVXLtM

New York Times: Villazon Interview zum MET come back
The New York Times

Sommereggers Klassikwelt 116: Galina Wischnewskaja – – der Star, der aus der Kälte kam

Galina Wischnewskaja gehörte zu einer Sängergeneration, der das problemlose Reisen zwischen dem sowjetischen Einflussbereich und westlichen Ländern noch kaum möglich war. Aber auch Probleme mit Behörden konnten diese willensstarke Frau und Künstlerin nicht aufhalten. In ihrer Autobiographie „Galina“ beschreibt sie eindrucksvoll ihren schier unglaublichen Lebensweg. Der französische Komponist Marcel Landowski schrieb die Oper „Galina“ nach diesen Memoiren als Hommage an die Sängerin.
Klassik-begeistert.de

Pathys Stehplatz (12) – Premiere von „Don Giovanni“ an der Wiener Staatsoper – Worin liegen Barrie Koskys Stärken?
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Sprechtheater: Zum Tod von Günther Rühle Er schrieb Theatergeschichte
Großkritiker, Theaterintendant und Feuilletonchef: Günther Rühle glänzte in vielen Rollen. Nun ist er mit 97 Jahren gestorben. Ein Nachruf.
Tagesspiegel.de

Wien
Burgtheater verschiebt Premiere von „Die Ärztin“ erneut
Wird aus „Rücksicht auf das Regieteam“ nun am 7. Jänner erstmals gezeigt.
Kurier.at

Einen Nachruf auf Gertraud Jesserer fiden Sie in unseren „Infos des Tages (Heinrich Schramm-Schiessl)

Wien/ Theater Nestroyhof/Hamakom: Das Höschen der Baroness
Ein intimer Theaterfilm im Etablissement

Premiere: 15. Dezember 2021, 20 Uhr

 

Am Mittwoch, den 15. Dezember 2021, um 20 Uhr feiert der intime Theaterfilm „Das Höschen der Baroness“ im Rahmen des Formats Sam’s Bar im Theater Nestroyhof Hamakom Premiere. Die Geister des Theaters laden Kamera und Publikum ein, sich auf eine Reise in das Nestroyhof Theater der Jahrhundertwende zu begeben, das von 1904 bis 1919 als „Intimes Theater“ mit Aufführungen erotischer Zoten und zahlreichen Begegnungen mit der Zensurbehörde für Furore sorgte.

Mehr darüber in den Infos des Tages

Klaus Billand berichtet aus Bukarest: BUKAREST/Athenäum: Symphonisches und Philharmonisches Orchester „George Enescu“

Foto: Klaus Billand

Als ich auf meinem Besichtigungs-Rundgang durch die Stadt, nach der „Lohengrin“-Premiere am Abend zuvor an der Nationaloper, zum Athenäum kam, entdeckte ich, dass glücklicherweise genau an diesem Abend dort auch ein Konzert stattfinden würde. Und zwar spielte das Orchestra Simfonica A Filarmonicii „George Enescu“ die Erste Symphonie von Carl Maria von Weber, op. 19, und das Violinkonzert op. 64 von Felix Mendelssohn Bartholdy. Unter der musikalischen Leitung von Gabriel Bebeseléa spielte Leticia Moreno die Violine

Zum Konzertbericht von Klaus Billand

Leben im natürlichen Rhythmus der Jahreszeiten
Unsere Erde, unsere Meere – ganzer Film 1,5 Std.
.. da ist die Tier – und Pflanzenwelt mal wieder durch Instinkt schon gescheiter als die Menschen. Das Thema Jahreszeiten am Theater könnte interessante werkimmanente Ansätze bieten (z. B. Onegin, Jenufa etc.)
Zum Film (etwa 90 Minuten)

Pflanzen- und Tierwelt leben im Rhythmus der Jahreszeiten, Mensch nicht = selbst gemachter Leistungsdruck, physische/ psychische Beschwerden. Überforderung Körper, Geist und Seele = Dauerstress. Anregungen: genieße Rhythmus der Jahreszeiten!
TTT’s Hinweise auf Psychosoziales (soziale Gegebenheiten, die unsere Psyche beeinflussen) haben immer deutlich relevantes „Gewicht“ für gegenwärtiges Theater.
https://kreativgesundheit.de/leben-im-natuerlichen-rhythmus-der-jahreszeiten/

Magnus Carlsen bleibt der König der Schachspieler
Der 31-jährige Norweger verteidigte seinen WM-Titel gegen Jan Nepomnjaschtschi in überlegener Manier.
Kurier.at

Bill Gates: „Ein Ende der Pandemie ist in Sicht“
In seinem Blog prognostiziert der Unternehmer die Wichtigkeit des Metaverse und wie die „neue Normalität“ nach der Pandemie funktionieren könnte. „Gründe für Optimismus nach einem schwierigen Jahr“. So der Titel des neuesten Blog-Eintrags durch Bill Gates auf seiner Website „GatesNotes“. Sehr ausführlich schrieb der US-Unternehmer dort, warum ein Ende der Pandemie in Sicht ist, wie das Metaverse die Zukunft des Büroalltags prägen wird und wie wir uns in der „neuen Normalität“ nach der Pandemie zurechtfinden werden.
Der Standard.at

Bill Gates und seine Rolle in der Pandemie war bei den Verschwörungstheoretikern immer ein Thema. Nun verkündet er ein Ende der Pandemie. Dürfen wir ihm glauben, wo er doch so gar nichts mit Covid zu tun hat?

Unglaublich! Forscher entwickeln Masken die Leuchten, wenn sie mit Covid-Kontakt haben!
https://www.androidkosmos.de/unglaublich-forscher-entwickeln-masken

Wenn diese Wundermasken Eingang in unsere neue Normaliät haben, müssen wir den Innenminister fragen, ob Selbstjustiz erlaubt ist. Was tun, wenn die Maske einen Covidianer entlarvt?

Neueste Meldung: Max Verstappen ist erstmals Formel 1 Weltmeister. Spannender kann es nie mehr zugehen, nicht in ewigen Zeiten. In der letzten Runde überholte Verstappen den als sicheren Sieger scheinenden  Hamilton und holte sich den Titel!

Haben Sie einen schönen Sonntag!

A.C.

 

 

Diese Seite drucken