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11. NOVEMBER 2021 – Donnerstag

11.11.2021 | Tageskommentar

Heute, am 11.11. um 11,11 h beginnt der Fasching. Was wird er bringen? Werden wir ihn genießen können?

Skepsis ist angebracht, aber vielleicht werden wir auch positiv überrascht. Wie das Virus eben will!

Eine Klarstellung: Ofiziell beginnt heute nicht der Fasching, sondern das „Narrenwecken“ wird eröffnet. Genau genommen beginnt der Fasching am 7.1., (?), die „Narren“ haben aber offenbar eine „lange Leitung“ und benötigen zwei Monate Vorlaufzeit. 

OPERNBALL 2022 : FINALE ENTSCHEIDUNG VERTAGT

Nadja Swarovski, Maryam Yeganehfar, Siegfried Meryn, Bogdan Roscic, Katha Häckel-Schinkinger, Birgit Reitbauer © Peter Mayr

Im Rahmen eines Pressegespräches informierte die Wiener Staatsoper über die aktuelle Situation rund um den Opernball 2022.

Die Frage, ob der Opernball angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen wie geplant am 24. Februar 2022 stattfinden kann, stand zu Beginn des Pressegesprächs im Mittelpunkt. Die Staatsoper ist dazu mit der Bundesregierung und der Bundestheater-Holding in engem Kontakt. Weiters wird sie in allen COVID-19-Fragen von einem medizinischen Expertenbeirat rund um Prof. Siegfried Meryn beraten, mit dem die Situation laufend neu beurteilt werden wird. Für alle Beteiligten steht in jedem Fall fest, dass die Sicherheit der Gäste und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an oberster Stelle steht und dass der Ball nur dann stattfinden kann, wenn diese durch ein entsprechendes Präventionskonzept gewährleistet ist.

Ein Zeitpunkt für die finale Entscheidung kann derzeit nicht genannt werden. Neben den medizinischen Faktoren wird dabei auch ein wirtschaftlicher Aspekt eine Rolle spielen müssen. Denn ab einem gewissen Zeitpunkt würde verlorener Aufwand entstehen (beispielsweise für Stornierungen größerer Aufträge), der im Budget der Wiener Staatsoper nicht abgebildet werden kann.

Seit Sommer sind die Vorbereitungsarbeiten zur Organisation angelaufen. Diese umfassen neben der Erarbeitung des Sicherheitskonzeptes ein neues Gastronomie-Konzept, Umbauten bestimmter Räume oder Gespräche mit Lieferanten. Auch das Vortanzen für das Jungdamen- und Herren-Komitee hat bereits stattgefunden. (Aussendung der Wiener Staatsoper)

Im Klartext: Grundsätzlich will die Staatsoper veranstalten, ist jedoch von der weiteren Entwicklung auf dem Covid-Sektor abhängig. Eine Deadline wurde gesetzt, die terminlich aber noch nicht fixiert wurde. Länger als bis in die erste Jännerwoche können sich die Organisatoren wohl nicht Zeit lassen (reine Vermutung meinerseits), denn Rückabwicklungen kosten Geld.

So kann man nicht wirklich veranstalten, ich beneide keinen der Entscheidungsträger. Zum Glück ging die Pandemie an mir als Gewerbetreibender vorbei, weil sie sich zuviel Zeit gelassen hat. Bei meinem Mitarbeiterstand hätte die Firma vermutlich nicht überlebt.

Wiener Staatsoper: NABUCCO am 9.11. – eine weitere Kritik, diesmal von Thomas Prochazka

Günter Krämers Inszenierung bedient das Rampensingen, allen Beteuerungen der Anhänger des » modernes Regisseurs-Theater « zum Trotz. Doch wenn eine Aufführung musikalisch zu überzeugen vermag, sich die szenischen Dummheiten in Zaum halten, kann solch ein Abend gewonnen werden. Kurzum: Es war ein Abend der Sänger. (Nun, einiger.)
Und das kam so …

Saioa Hernandez ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos

Alles in allem war mir dieser Abend ein beredtes Plädoyer für das Wichtigste der von uns so geliebten Kunstform Oper: die Musik.
Mehr solche Abende, bitte.

http://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=7138936E-A9D4-9B52-94E783C9BED6077D

LINZ/ LANDESTHEATER: ZWEI PREMIEREN WEGEN CORONA VERSCHOBEN

„Aida“ und „Europeras“ – Premieren müssen verschoben werden 

In den vergangenen drei Wochen kam es zu drei positiven Einzelfällen am Haus: zwei Infektionen im Ensemble von „Aida“ und einer weiteren Person in der Produktion „Europeras“. Durch damit einhergehende präventive Quarantänemaßnahmen konnte der Probenbetrieb in beiden Inszenierungen nur eingeschränkt und mit Unterbrechungen stattfinden. Die so reduzierten Proben könnten jedoch unseren hohen Qualitätsstandard zum ursprünglichen Premierentermin nicht gewährleisten.

Daher werden die beiden bevorstehenden Opernpremieren „Aida“ (20. Nov.) und „Europeras“ (13. Nov.) verschoben. Die Premiere von „Aida“ findet nun am 26. November, um 19.30 Uhr im Großen Saal des Musiktheaters statt. Die Premiere von „Europeras“ wird auf den 19. November, um 20.00 Uhr in der BlackBox gelegt.

Corona-Fälle an der Bayerischen Staatsoper: „Wir schauen auf morgen, nicht auf gestern“
Seit Dienstag ist die Bayerische Staatsoper geschlossen, weil Mitarbeitende des Hauses sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben. Geplant ist, dass die Oper ab Samstag wieder spielt. Aber wie sicher ist das? Intendant Serge Dorny antwortet.
BR-Klassik.de

Verdi will Mindesthonorare für Musiker. Eine sinnvolle Forderung?
Die Coronakrise hat Musikerinnen und Musiker besonders hart getroffen. Engagements wurden abgesagt und staatliche Gelder sind erst sehr spät geflossen, für viele zu spät. Viele Musiker arbeiten zu Dumpingpreisen und leben teilweise unter prekären Bedingungen. Die Gewerkschaft Verdi fordert deshalb Mindesthonorare für diese Berufsgruppe. Das ist allerdings gar nicht so leicht durchzusetzen.
BR-Klassik.de

Bregenz
Bregenzer Festspiele blicken 2022 nach Osten
Giacomo Puccinis „Madame Butterfly“ ist erstmals auf der Seebühne zu sehen, Umberto Giordanos „Sibirien“-Oper im Festspielhaus
Der Standard.at

„Konzertgänger in Berlin“
Märchenkess: Gala- und Kinderkonzerte an der Staatsoper und beim DSO
Gala, Kinder!
Jedes Kinderkonzert ist ein Galakonzert: Da wird im Publikum mitdirigiert, mitgewippt und mitgetanzt im Sitzen und im Stehen (eingeübt instruiert von der blauberockten Tänzerin Lea Hladka und ihrem Partner Christoph Viol in Rot). Und noch höher steigt der Festpegel, weil es das erste rbbKultur-Kinderkonzert seit fast zwei Jahren ist
Konzertgänger in Berlin

MAILAND: TEATRO ALLA SCALA: FOTOSERIE AUS DER PREMIERE L‘ ELISIR D’AMORE (9.11.)

Questa sera alle 20 il sipario si apre sulla prima rappresentazione de L’elisir d’amore. L’opera di Gaetano Donizetti, in scena per la regia di Grischa Asagaroff, vede sul podio Michele Gamba dirigere Coro e Orchestra del Teatro alla Scala e un cast composto da: @_benedettatorre_ (Adina), Paolo Fanale (Nemorino), @davideluciano_operasinger (Belcore), @giulio.mastrototaro (Dulcamara) e @casta.diva (Giannetta).

 

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Mailand
Teatro alla Scala 2020-21 Review: La Calisto
A Stunning Revival of a Rare Gem
https://operawire.com/teatro-alla-scala-2020-21-review-la-calisto/

Michael Spyres – Classica’s Künstler des Jahres

 

Das französische Fachmagazin Classica hat Tenor Michael Spyres zum Künstler des Jahres gekürt. Diese Auszeichnung wird in nächster Zeit wohl nicht die einzige für ihn bleiben. Mit seinem jüngst erschienenen Album Baritenor, auf dem Spyres dank seines unglaublichen Stimmumfanges Tenor- als auch Baritonarien zu singen weiß, begeistert er Kritik und Publikum. Bereits nächste Woche kommt der für viele als weltbester Tenor geltende Sänger nach Wien, um am 18. November im Theater an der Wien in einer konzertanten Aufführung von Händel’s Theodora den Septimius zu singen.

https://www.instagram.com/p/CUMuS9DsfUL/

Lukas Link

MUSIKVEREIN GRAZ: Emmanuel Tjenavorian als Dirigent

 

https://www.bohema-wien.com/musik/grazer-russischprfung

INSTAG (K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Kristina Opolais im Fitness-Studio. Bologna, Proben zu „Adriana Lecouvreur“

 

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Konzerte im Achten setzen auf Regionalität (heute und morgen!)

Bei der Kulturinitiative „Konzerte im Achten“ setzt man auf Regionalität. Beim Liederaben  am 11. und 12. November wird von der Josefstädter Weinhandlung Vinodea gecatert, die After-Show-Party findet im Restaurant „Albert“ statt.
Die Coronakrise ist noch lange nicht überstanden. So sind sich Unternehmerinnen und Unternehmerüberall im Lande einig. Um diese zu überstehen ist wirtschaftlicher Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung umso wichtiger geworden.

Auch im von der Pandemie sehr hart getroffenem Kultursektor ist man von diesem Fakt überzeugt. Deswegen hat sich die neu institutionalisierte Konzertreihe „Konzerte im Achten“ dazu entschieden, nur auf regionale Partner zu setzen. So werden bei den nächsten Konzerten, am 11. und 12. November, die Gäste von der Josefstädter Weinhandlung Vinodea bewirtschaftet…

Liederabend am 11. und 12. November
Die nächsten Konzertabende finden wie bereits oben erwähnt am 11. und 12. November in der Josefstädter Albert Hall (Albertgasse 35, 8. Bezirk) statt. Geladen wird zu einem Liederabend mit dem österreichischen Bariton Matthias Helm. Begleitet wird er von Anna Volovitch auf einem Bösendorfer Konzertflügel sowie von Amarilio Ramalho an der Viola. Zu dritt werden sie Lieder von Brahms, Schubert und Wolf zum Besten geben.

Tickets sind auf der Website www.konzerteimachten.at sowie telefonisch unter 0664/99293933 oder an der Abendkassa erhältlich.
Einlass: 19 Uhr
Konzertbeginn: 20 Uhr

Filme der Woche

Georg Stefan Troller.(Foto:Ruth Rieser/RR-Filmproduktion)

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Filmstart:  5. November 2021
AUSLEGUNG DER WIRKLICHKEIT –
GEORG STEFAN TROLLER
Dokumentarfilm / Östereich 2021
Regie: Ruth Rieser

Dass Menschen hundert Jahre alt werden, liest man in unseren Tagen immer öfter. Dann kommt der Bürgermeister mit einem Blumenstrauß, und man wundert sich ein bisschen, was die betreffende Persönlichkeit wohl alles erlebt hat – und fragt ja doch nicht weiter nach. Aber wenn ein Mann wie Georg Stefan Troller am 10. Dezember 2021 hundert Jahre alt wird, und das in völliger geistiger Frische, dann hat er etwas zu erzählen – das war schon sein Vorsatz als „dichtender“ Junge in Wien, und das hat er im Lauf eines langen Lebens durchgeführt.

Er lebt noch heute, geboren in Wien, emigriert in die USA, nach dem Krieg zurück gekehrt nach Europa, ansässig in Paris, obwohl er, wenn er Pech gehabt hätte wie jene 19 Mitglieder seiner Familie, die in Konzentrationslagern umgekommen sind, eigentlich von den Nazis nicht zum Überleben bestimmt gewesen wäre…

Es ist viel zu erzählen von diesem Leben, und Filmemacherin Ruth Rieser, die zu dieser großen dokumentarischen Würdigung (immerhin zwei Stunden lang) aufgebrochen ist, tut es in vielfältigster Weise…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Illegale Einreisen von Afghanen aus Österreich nehmen stark zu: Seit Juli hat die Grenzwacht in der Ostschweiz über 1600 Afghanen aufgegriffen. Es handelt sich mehrheitlich um junge Männer, die sich schon länger in Österreich und anderen EU-Staaten aufhielten. Dass nur wenige ein Asylgesuch stellen, deutet darauf hin, dass sie die Schweiz nur als Transitland benutzen – oft in Richtung Frankreich.
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  • Im Uno-Sicherheitsrat will der Bundesrat in heiklen Fällen die Schweizer Position selbst entscheiden: 2023 und 2024 soll die Schweiz als nichtständiges Mitglied mit den Weltmächten an einem Tisch sitzen. Der Bundesrat hat nun entschieden, wie die Beschlussfassung ablaufen soll.
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  • Der Inflationsdruck in den USA nimmt zu: Die Konsumentenpreise steigen auf breiter Front, die Inflationsrate steigt so stark wie zuletzt vor 30 Jahren. Sollte die Notenbank trotz allen gegenteiligen Beteuerungen den Leitzins anheben, müssten an den Bondmärkten die Renditen steigen – und das dürfte bei Aktien, Devisen und Rohstoffen für Kursschwankungen sorgen.
    Zum Bericht
  • Der Schweizer Maschinenhersteller Bucher muss Teile seiner Produktion wegen eines Cyberangriffs einstellen: Um Schaden zu verhindern, seien die IT-Systeme heruntergefahren worden. Es habe keine Lösegeldforderung, gegeben. Betroffen vom Ausfall sind alle Standorte der Division Bucher Municipal, die unter anderem Kehrmaschinen und Räumungsfahrzeuge produziert, sowie die Schweizer Standorte von Bucher Specials.
    Zu den neusten Entwicklungen
  • Ein Gemälde von Jean-Michel Basquiat wurde für 40 Millionen US-Dollar versteigert: «The Guilt of Gold Teeth» von 1982 erzielte am Dienstag in New York diesen Preis. Insgesamt hätten Bieter aus 27 Ländern versucht, das Bild zu erstehen, so das Auktionshaus Christie’s. Der amerikanische Künstler hatte mit seinem Neoexpressionismus unter anderem zusammen mit Andy Warhol die New Yorker Kunstszene in den achtziger Jahren geprägt.
    Zum Bericht

UNHCR VERMUTET: „Viele an Polens Grenze keine Flüchtlinge“
ie polnischen Behörden gewähren derzeit weder NGOs noch dem UN-Flüchtlingshochkommissariat Zugang zu Dutzenden hilfsbedürftigen Menschen im Grenzstreit mit Weißrussland.
https://www.krone.at/2552565

Corona-Schutzimpfung: Neuer Nebenwirkungsbericht
Ein aktueller Nebenwirkungsbericht gewährt erneut Einblicke rund um mögliche Begleiterscheinungen, die eine Impfung gegen das Coronavirus mit sich bringen kann. Die meisten wurden – im Zeitraum vom 27. Dezember 2020 bis inklusive 5. November 2021 – nach der Gabe von AstraZeneca gemeldet, wobei der Impfstoff mittlerweile in Österreich gar nicht mehr zur Anwendung kommt. Zudem wurden einmal mehr Zahlen zu Todesfällen und auch schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt gegeben.
https://www.krone.at/2552842

Trotzdem, lassen Sie sich impfen – damit vorerst einmal Ruhe ist. Lassen Sie sich nicht dazu zwingen, machen Sie es freiwillig. Gönnen Sie den Politikern nicht die Genugtuung, Sie zu etwas gezwungen zu haben! Diese könnten sich nämlich sonst daran gewöhnen!

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

 

 

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