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11. MAI 2021 – Dienstag

11.05.2021 | Tageskommentar

Dresden: Christian Thielemanns Vertrag wird nicht verlängert. Foto: Matthias Creutzinger

Laut Pressemeldungen will sich die Semperoper völlig neu aufstellen, auch Peter Theilers Amtszeit endet zeitgleich mit Thielemann. Es kann daher nicht von Sieger und Verlierer gesprochen werden, sondern von gewollter (notwendiger?) Veränderung

„MDR-Kultur“ versucht einen Überblick über die Situation: Der Vertrag mit dem Chefdirigenten der Sächsische Staatskapelle, Christian Thielemann, wird nicht verlängert, er läuft zum Ende der Spielzeit 2023/2024 aus. Das gab das Sächsische Staatsministerium für Kultur am Montag in Dresden bekannt. Der Vertrag des Intendanten der Semperoper, Peter Theiler, wird bis zum Ende der Spielzeit 2023/2024 verlängert. Danach soll aber auch dieser Posten neu besetzt werden. Thielemann ist seit 2012 Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle, Theiler wirkt seit der Spielzeit 2018/19 als Intendant an der Semperoper Dresden…

Zur Zukunft der Semperoper erläuterte Barbara  Klepsch (Anm.d.Red.: Sächsische Kulturministerin) in der Bekanntmachung: „Wir sehen dabei das, was heute gut ist und denken trotzdem an das Übermorgen der Oper“. Ihr zufolge wird die Oper in zehn Jahren eine andere sein als heute, die Einrichtung werde dabei auch neue Wege gehen müssen zwischen tradierten Opern- und Konzertaufführungen und zeitgemäßer Interpretation von Musiktheater und konzertanter Kunst. Damit solle die Semperoper über die Stammgäste hinaus Anziehungskraft gewinnen. Auch das Verhältnis zwischen Opernhausbesuch und Nutzung digitaler Angebote ist für Klepsch Teil dieser Betrachtung. Für diese Fragen sieht sie aktuell ein „gut bestelltes Haus“, für das nun „die Leitung für die Semperoper der nächsten Dekade“ gesucht werde… (Zitat Ende)

Sächsische Staatskapelle: Vertrag mit Christian Thielemann wird nicht verlängert
https://www.mdr.de/kultur/musik/saechsische-staatskapelle-christian-thielemann-vertrag-ende-100.html

„Die Oper muss und wird sich im Zeitraum von 10 Jahren ändern“! So die Voraussage und so auch die Strategien, die bei uns ihren Anfang genommen haben. Ob diese Strategien richtig sind, werde ich wohl nie mehr erfahren! Die Oper hat schon so viel überlebt, sie wird vermutlich auch die derzeitigen Strategen überleben.

Vertrag von Christian Thielemann in Dresden nicht verlängert
Der Pultstar ist nur noch bis Ende 2023/2024 Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle.
Wiener Zeitung

Zukunftsentscheidungen für die Semperoper und Sächsische Staatskapelle getroffen
Der Vertrag mit dem Chefdirigenten Christian Thielemann läuft zum Ende der Spielzeit 2023/2024 aus und wird nicht verlängert. Die sächsische Kulturministerin Barbara Klepsch dazu: »Unabhängig davon würde ich mich freuen, wenn Christian Thielemann mit seinem weltweit geachteten Profil auch weiterhin der Semperoper künstlerisch verbunden bleibt.«
Medienservice Sachsen.de

Vertrag von Christian Thielemann in Dresden endet 2024
https://www.puls24.at/news/entertainment/vertrag-von-christian-thielemann

THEATER AN DER WIEN: Das neue Saisonprogramm 21/22 ist online
Endlich wieder Musiktheater live erleben!

Die „Normalität“ hat uns wieder. Ist ja eigentlich logisch, „der Mensch wird mit einer FFP2 Maske vor dem Mund geboren“, also haben wir unsere „Normalität“ wieder. Vorsicht, Ironie. das muss ich leider dazuschreiben!

Also freuen wir uns, dass wir wieder etwas „dürfen“!  Angesichts der überwiegenden Mentalität meiner Mitbürger habe ich längst resigniert – was letztlich auch wurscht ist!

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

endlich wieder Musiktheater live erleben! Entdecken Sie mit unserem neuen Saisonprogramm die vielfältige Opernwelt des Theater an der Wien und begleiten Sie uns auf eine musikalische wie szenische Reise von der Geburt der Oper bis in die Gegenwart!

Der vor vier Jahren begonnene Saison-Zyklus über die 4 Tageszeiten wird mit „Schwarze Nachthelle“ kommende Spielzeit vollendet, welche nach fünfzehn Jahren die finale Spielzeit von Intendant Roland Geyer kennzeichnet.

Im Zentrum des neuen Saisonprogramms 21/22 stehen 12 Premieren im Theater an der Wien und in der Kammeroper. Mit zehn konzertanten Opernaufführungen, einem spannenden Vermittlungsprogramm für Kinder & Jugendliche und einem illustren Kabarett in der „Hölle“ wird das Programm ergänzt.

Wir wünschen Ihnen summa summarum viel Freude mit dem neuen Saisonprogramm!

Das neue Saisonprogramm

Renate Wagner hat sich die Arbeit angetan und das Programm inclusive Besetzungen unter „Aktuelles gestellt. Danke! Wird es der Herr Geyer würdigen? Angesichts der Dauer seiner Amtszeit ist auch das wurscht! Wir würdigen!

OPER FRANKFURT: Mozarts „Gran Partita“ im Stream

Im Rahmen des an jedem Freitag eines Monats stattfindenden digitalen Programms Oper Frankfurt zuhause ist ab

Freitag, dem 14. Mai 2021, um 19.30 Uhr

die Gran Partita von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) über die Website der Oper (www.oper-frankfurt.de) bzw. deren Kanäle bei YouTube (www.youtube.com) und Facebook (www.facebook.com) zu streamen. Die Veranstaltung wird vorab auf der Bühne des Opernhauses aufgezeichnet und steht auch zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung.

Sebastian Weigle. Foto: Kirsten Bucher

Zu den Mitwirkenden der Serenade B-Dur KV 361 (370a) zählen Angehörige des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Sebastian Weigle. Die Moderation liegt bei Dramaturgin Deborah Einspieler.

Nähere Informationen zu den kommenden Online-Veranstaltungen sind unter www.oper-frankfurt.de/de/oper-frankfurt-zuhause/ einzusehen.

Wien/ Kammeroper
Günther Groissböck feiert erste Regiearbeit mit Tristan und Isolde

Günther Groissböck. Copyright: Dominik Stixenberger

Doppeltes Experiment in der Kammeroper: Der weltweit ­gefeierte Opernsänger Günther Groissböck schickt für seine erste Opernregie Wagners „Tristan und Isolde“ ins Labor.

Kunst entspringt unerfüllter Liebe, virtuelles Leben kommt dem realen gefährlich nahe, Tristan trifft auf Isolde, und beide treffen sich auf den Grund ihres Operndaseins: ihre Alter Egos Richard Wagner und Mathilde Wesendonck. Günther Groiss­böck, österreichischer Bass von Weltklasse, hat sich viel vorgenommen. Er verlegt Wagners allergrößtes Liebesdrama ins kleine Haus des Theaters an der Wien am Fleischmarkt und zugleich in ein Labor der Gefühle. „Tristan Experiment“ heißt die Produktion, in der der nächste Bayreuther Wotan nicht nur als König Marke zu erleben sein wird, sondern für die er auch erstmals ­Regie führt…
Die Bühne

Belvedere-Open-Air der Wiener Symphoniker am 6. Juni live in ORF III und ARTE
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210510_OTS0102/belvedere-open

WIESBADEN: Giacomo Puccini: IL TRITTICO

Streaming-Premiere am 09. Mai 2021, Hessisches Staatstheater Wiesbaden. Packender Opernabend voller Überraschungen

Als erstes Theater in Hessen präsentierte das Hessisches Staatstheater Wiesbaden einen großen Opernabend in voller Besetzung. Um es vorwegzunehmen: es war ein außergewöhnliches Erlebnis!

Wunderbar spielfreudig agierte das sehr engagierte Ensemble, das mit ungemeiner Wandlungsfähigkeit begeisterte.

Diese spannende Premiere verblüffte mit vielen Überraschungen. Da ist zunächst einmal die gelungene Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg. Nach seinem schwachen „Ring“ und einem unsäglichen „Rigoletto“, gelang ihm seine bisher überzeugendste Regie-Arbeit. Laufenberg verfremdet zu keinem Zeitpunkt die Handlungsverläufe, meidet im Gianni Schicchi jeglichen Klamauk und erzählt jeweils schlüssig, packend die Geschichten. Die Personenführung wirkt en Detail gut gearbeitet…

Zum Bericht von Dirk Schauß

Dresden
Beim Häuten der Zwiebel – Bildschirm statt Bühne: Die Semperoper produziert „Capriccio“ von Richard Strauss

„Schreiben wir es eben für uns, zu unserem eigenen Vergnügen!“ Richard Strauss hat seine letzte Oper wohl durchaus als Abschied von einem Genre begriffen, das in der Entstehungszeit kaum noch Relevanz besaß. Zur Münchner Uraufführung im Jahre 1942 dürfte „Capriccio“ mehr als weltfremd gewirkt haben. Vielleicht war es ja eine ganz bewusste Flucht aus der Welt, die damals von Deutschland aus bekriegt worden ist?
Neue Musikzeitung/nmz.de

Kirchstetten
„Kleinstes Opernhaus Österreichs“ wird Freiluftbühne
Klassik-Festival Schloss Kirchstetten spielt 2021 unter Sternen.
Das Klassik-Festival Schloss Kirchstetten im nördlichen Weinviertel wird 2021 im Ehrenhof und damit unter Sternen abgehalten. Das „kleinste Opernhaus Österreichs“ wird laut einer Aussendung zur Freiluftbühne. Für einen sicheren Kulturgenuss wurde eigens ein flexibler Sitzplan mit reichlich Abstand kreiert. Die Premiere von Gioachino Rossinis „Il signor Bruschino“ findet am 31. Juli statt, die öffentliche Vorpremiere zwei Tage zuvor…

Maximal 160 Besucher können in Kirchstetten einer Vorstellung beiwohnen. Das bleibt laut Intendant Stephan Gartner auch so, wenn die Oper aus Sicherheitsgründen in den Ehrenhof wandert. Gespielt werde „nur in diesem Jahr ausnahmsweise outdoor“.
Wiener Zeitung

LINZER LANDESTHEATER/ SPIELPLAN OPER MAI/ JUNI

AUFFÜHRUNGSDATEN MAI 2021 (GS = Großer Saal)

Oper GS Fidelio Ludwig van Beethoven 24., 27.
Operette GS Das Land des Lächelns Franz Lehár 21., 28., 31.
Oper GS I Capuleti e i Montecchi (Romeo und Julia) Vincenzo Bellini 22. (Premiere)

AUFFÜHRUNGSDATEN JUNI 2021

Oper GS Fidelio Ludwig van Beethoven 30.
Operette GS Das Land des Lächelns Franz Lehár 2., 8., 14., 18., 23., 29.
Oper GS I Capuleti e i Montecchi (Romeo und Julia) Vincenzo Bellini 6., 9., 12., 16., 19., 21.
Operette Schlosspark Open Air Das Dreimäderlhaus Franz Schubert | Heinrich Berté 18., 24. (jeweils 19.45)

LINZER LANDESTHEATER: LIEDER FÜR EINE NEUE WELT (SONGS FOR A NEW WORLD)
MUSIK UND GESANGSTEXTE VON JASON ROBERT BROWN

PREMIERE MI 19. MAI 2021, 19.30 UHR, GROSSER SAAL MUSIKTHEATER

DIE WEITEREN TERMINE 29. Mai, 3., 10., 11., 20., 24. Juni, 3., 5., 9. Juli 2021

WIEN/ DOROTHEUM: RICHARD-WAGNER-BRIEF BEI AUKTION (9. Juni)

Richard Wagner-Brief

Dorotheum versteigert am 9. Juni 2021 Schriftstücke und Noten von musikhistorischer Bedeutung aus einer bedeutenden Privatsammlung

Eine bedeutende, über 30 Stück umfassende Privatsammlung von Noten und Schriftstücken bekannter Komponisten bietet die Autographen-Auktion des Dorotheum am  9. Juni 2021.

Musikhistorische Bedeutung kommt einem mit 12. September 1876 datierten, eigenhändigen und unterschriebenen Brief des Komponisten Richard Wagner an den Bassisten Gustav Siehr zu. Startpreis: 2000 Euro. Dem von Wagner hochgeschätzten Sänger Gustav Siehr, der in der Uraufführung der Götterdämmerung den Hagen bei den ersten Bayreuther Festspielen 1876 gesungen hatte, wollte er damit die Rolle des Wotan nahelegen und die Komposition gegebenenfalls auf dessen Stimme anpassen. Denn Wagner war mit dem aktuellen Wotan-Interpreten Franz Betz nicht zufrieden. Der Brief im Wortlaut:

Eine Bitte und Frage. Wollen Sie sich den „Wotan“ ansehen? Die Klavierauszüge besorgt Ihnen gewiss Dr. Strecker (Schott, Mainz.) Sagen Sie mir dann, ob Sie sich mit dieser Aufgabe befreunden können würden. Soviel ist gewiss, dass ich nicht an eine Barytonstimme dachte, als ich sie entwarf, sondern an eine wirkliche, wenn auch umfangreiche Bassstimme. Einzelne hohe Lagen könnten abgeändert werden. – Für jetzt, geehrtester Freund, aber noch nichts davon verlauten lassen; um keinen Vorwand zu geben.“…

In den heutigen „Infos des Tages“ finden Sie das gesamte Konvolut mit den Jweiligen Ausrufungspreisen.

Auch wenn Sie nichts kaufen wollen, studieren Sie die Liste. Die ist hochinteressant

Salzburg/ Salzburger Landestheater/ 7.5.2021: „ANNA KARENINA“ . – dramatisch-packende Balletturaufführung im Stream

„Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie dagegen ist unglücklich auf ihre besondere Art.“ Dieser erste Satz aus Lew Tolstois Roman „Anna Karenina“ ist mittlerweile bekanntes Zitat und führt mitten ins Thema der neuesten Balletturaufführung einer Choreografie von Ballettdirektor Reginaldo Oliveira am Salzburger Landestheater. Als Zugeständnis zur aktuellen Situation nur im Stream zu sehen – als Aufzeichnung vom 23. und 24.April.  

Verliebtes Glück: Larissa Mota (Kitty) und Diego da Cunha (Lewin): Foto: Admill Kuyler

Zum Bericht von Ira Werbowsky

Buchbesprechung

 

Birgit Schönau: NEROS MÜTTER
Julia und die Agrippinas
Drei Frauenleben im alten Rom
344 Seiten, Verlag Berenberg, 2021

Die bekannte Feministinnen-Klage, dass den Frauen der Geschichte zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, stimmt schon seit Jahrzehnten nicht mehr. „Frau Freud ist wieder einmal vergessen worden“ (oder auch „O Mann, Kleopatra!“, beide Bücher von Françoise Xenakis) waren als anti-patriarchalische Buchtitel Kampfrufe der achtziger Jahre, und seither muss sich die biographische Frauenliteratur nicht mehr beschweren.

Natürlich, wenn man die Kaiser der Julisch-Claudischen Dynastie ansieht, Augustus, Tiberius, Caligula, Claudius, Nero, dann füllen ihre Biographien ganze Regale. Aber auf jeden Fall wird den Frauen, die neben ihnen (oder gegen sie) standen, in Einzelbiographien und vor allem in Sammelbänden viel Platz eingeräumt. Ist ihr Schicksal damit schon klischeehaft fixiert?

Das jedenfalls ist die Vorgabe von Birgit Schönau, wenn sie sich Neros „Müttern“ zuwendet, wobei sie Urgroßmutter, Großmutter und Mutter, eine Reihe von starken Frauen der römischen Geschichte, meint. Tatsächlich haben die antiken Autoren, auf die man sich schließlich als einzige, mehr oder minder „zeitgenössische“ Quellen berufen muss (die Autorin tut es auch), schon fixierte Bilder geliefert. Und da kommt keine der Damen gut weg…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Es ist normal geworden, nichts mehr zu dürfen Bezahlartikel
Wie viel Macht nimmt sich eigentlich ein Staat, der Menschen nachts in ihre Wohnungen sperrt – für ein bisschen mehr Infektionsschutz? Das Bundesverfassungsgericht hat die Chance für einen Weckruf verpasst.
Sueddeutsche Zeitung

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Erstmals Vergewaltigungen durch Soldaten in äthiopischer Krisenregion Tigray bestätigt: Bei dem Konflikt im Norden Äthiopiens kam es während einer Militäroffensive zu Dutzenden von Vergewaltigungen durch Bundespolizisten und Soldaten.
Zu den neusten Entwicklungen
Zwei Jahre nach dem Staatsbesuch in China fürchten Schweizer Unternehmen um ihr Geschäft in der Volksrepublik: Ende April 2019 stand der damalige Bundespräsident Ueli Maurer vor der Grossen Halle des Volkes in Peking. Doch bei den Schweizer Firmen sind seither Hoffnungen auf die Infrastrukturinitiative Belt and Road Gefühlen wie Ernüchterung und Angst vor dem aggressiven China gewichen.
Zum Bericht
«Einvernehmliche» Einigung beim Machtkampf im FC Basel: Die Zukunft des Fussballklubs soll nicht vor Gericht entschieden werden. Am Montag einigten sich Klubpräsident Bernhard Burgener und Minderheitsaktionär David Degen «einvernehmlich». Am Dienstag sollen Details folgen.
Zum Bericht
Die Stadt Zürich sucht eine neue Polizeikommandantin – im Teilzeitpensum: Der Kommandant der Zürcher Stadtpolizei, Daniel Blumer, wird 2022 pensioniert. Seine Nachfolgerin oder sein Nachfolger soll das Amt auch in Teilzeit ausüben können. Die SVP ist irritiert.
Zum Bericht
Verirrter Wal in der Themse musste eingeschläfert werden: Wale gehören normalerweise nicht zum Stadtbild der britischen Metropole London. Umso grösser die Aufregung, als der vier Meter lange Minkwal am Wochenende in einer Schleuse entdeckt wurde. Trotz mehrtägigen Rettungsversuchen war dem Tier nicht zu helfen.
Zum Bericht

Der halbvergessene Schrecken
Corona nimmt viel öffentliche Aufmerksamkeit in Anspruch. Dabei geraten andere wichtige Causen aus dem Blickfeld. Da wäre zum Beispiel die Aufarbeitung des Terrors von Wien vom vergangenen November.
https://www.profil.at/oesterreich/der-halbvergessene-schrecken/401375030

Darf ich im Kino Nachos essen und Cola trinken?
Für Bühnen und Kinos bleiben vor dem Neustart auch gastronomische Fragen offen.
https://kurier.at/kultur/darf-ich-im-kino-nachos-essen-und-cola-trinken/401376467

Medien

„Wiener Zeitung“: Presseclub Concordia schlägt Treuhand-Lösung vor
Drei Jahre Übergangsfrist, damit Board aus Stakeholdern nachhaltiges Geschäftsmodell und neue Eigentümer finden kann.
Wiener Zeitung

Halten wir fest: Die Regierung hat der Wiener Zeitung deren Hauptgeschäft, die Kundmachung der unbedingt zu veröffentlichen Verlautbarungen wie Insolvenzen etc. entzogen, da diese Verlautbarungen künftig digital erfolgen können. Die „Wiener Zeitung“ konnte bislang sehr entspannt arbeiten, weil sie im Konkurrenzkampf einen entscheidenden Vorteil hatte.

Diesen Vorteil gibt es nun nicht mehr, die Zeitung muss kämpfen wie andere auch! Das will man ihr ersparen und sie mit Hilfe einer Treuhandlösung künstlich am Leben erhalten.

Soll sein, wenngleich ich es nicht ganz verstehe. Zum Glück kommt es auf mich nicht an, ich bin in der Privatwirtschaft und somit in einem Haifischbecken aufgewachsen – um zu überleben musste man auch lebensfähig sein!

Persönlich täte es mir um den Kulturteil der Wiener Zeitung leid – aber das darf kein Kriterium sein!

Ich wünsche der Zeitung viel Glück und Ihnen einen schönen Tag!

A.C.

 

 

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