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11. DEZEMBER 2021 – Samstag

11.12.2021 | Tageskommentar

 

SALZBURGER FESTSPIELE: KALENDER 2022

Bemerkenswert: Ohne Netrebko

https://www.salzburgerfestspiele.at/karten/kalender

Salzburg 2022
Vermächtnis und Versprechen
Salzburger Festspiele 2022: Helga Rabl-Stadlers 27. und letzte Festspiele als Präsidentin schöpfen von 18. Juli bis 31. August programmatisch aus dem Vollen.

„Ich flüchte mich jetzt in Zahlen, damit mich nicht die Rührung überfraut.“ Mit diesen Worten moderierte Helga Rabl-Stadler gestern in der Felsenreitschule ihr letztes Programm für die Salzburger Festspiele an, die sie per Jahresende nach 27 Jahren als Präsidentin verlässt. Die Zahlen sind beeindruckend. 5626 Veranstaltungen gab es während ihrer Amtszeit im Rahmen des weltgrößten Festivals, 6.094.994 Besucher wurden dabei gezählt. Und dann noch die Latte, die Rabl-Stadler ihrer designierten Nachfolgerin als Festspielpräsidentin, Kristina Hammer, gelegt hat: Mehr als 160 Millionen Euro hat die 73-Jährige in ihrer Amtszeit an Sponsoren- und Mäzenatengeldern aufgestellt.
Oberösterreichische Nachrichten

Die Zahlen sind tatsächlich beeindruckend, wenngleich natürlich auch relativ. Aber Frau Rabl-Stadler hat die Latte hoch gelegt, da kann man schon über die persönliche Eitelkeit der eher mutwilligen Pereira.Ablöse hinwegsehen. Dessen Todsünde war sein Geschick im Aufstellen von Sponsorgeldern – und diesen Bereich beanspruchte Frau Rabl-Stadler allein für sich.

Aber in dieser Branche sind so ziemlich alle eitel, auch Leute, die weniger geleistet haben als die scheidende Festspielpräsidentin.

Salzburger Festspiele 2022: „Göttliche Komödie“ als Referenzpunkt
Es sind Neuinszenierungen von Castellucci, Kosky und Loy geplant. Der Schauspielbereich ist von Klassiker-Überschreibungen geprägt. Die Salzburger Festspiele feiern kommendes Jahr eine Ausgabe, der zwischen alten Bekannten und jungen Talenten changiert – und sich die „Göttliche Komödie“ als Referenzpunkt für viele der Werke nimmt.
DerStandard.at

Salzburger Festspiele: Programm 18.7. – 31.8.2022)
Wiener Zeitung.at

Mit der Göttlichen Komödie im Hinterkopf FESTSPIELE / PROGRAMM 2022 / OPER
DrehpunktKultur.at

Alte Freunde und neue Wege
Noch ist sie da: Helga Rabl-Stadler, die Langzeit-Präsidentin der Salzburger Festspiele. Am 31. Dezember läuft ihr Vertrag aus, dann wird sie den Stab an ihre Nachfolgerin Kristina Hammer weitergeben. Heute hatte Helga Rabl-Stadler nach 27 Jahren ihre letzte Pressekonferenz – bei der Vorstellung des Programms der Salzburger Festspiele, für das sie noch verantwortlich ist. Vom 18. Juli bis zum 31. August wird es stattfinden. BR-KLASSIK-Mitarbeiter Michael Atzinger hat die Pressekonferenz in der Salzburger Felsenreitschule verfolgt.
BR-Klassik.de

Wiener Staatsoper: Covid-19 Richtlinien ab 13. Dezember

Copyright: Peter Mayr

Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Publikum,

Nun steht es fest – für einen Besuch in der Wiener Staatsoper benötigen Sie ab 13. Dezember folgendes:

eine gültige Eintrittskarte
einen amtlichen Lichtbildausweis, die Karten müssen weiterhin personalisiert werden
einen Nachweis über »2G«, dh. geimpft oder genesen
• eine FFP-2-Maske – im gesamten Haus gilt FFP2-Maskenpflicht, auch während der Vorstellungen

Die »2G-Plus-Regel«, also zusätzlich zu 2G noch der Vorweis eines gültigen negativen PCR Tests, ist nicht mehr aktuell.

Alle näheren Details zu den oben angeführten Punkten finden Sie hier auf unserer Website.

Opernchef Roscic: „Es ist Zeit für ein großes Finale“
Eine Mammutaufgabe rund um die Wiederöffnung steht der Wiener Staatsoper ins Haus. Der „Don Giovanni“, „Parsifal“ und der „Don Carlo“ werden alle hintereinander von Musikchef Philippe Jordan dirigiert. Opernchef Bogdan Roscic wirbt um das Publikum: „Die Oper gehört allen. Es ist Zeit für ein großes Finale zum Jahresausklang.“

Testpflicht gibt es keine. Dafür gibt es momentan umso mehr Karten. Denn in der Stadt sind pandemiebedingt keine Touristen unterwegs. Die Hotels sind leer. Und in normalen Zeiten ohne CoV sind die Touristen ein fester Stamm des Abendpublikums.

„Wir wollen jetzt im Finale des Jahres den Menschen hier im Land einfach eines sagen und zeigen: Es geht wieder los“, sagte Opernchef Roscic im Gespräch mit wien.ORF.at: „Wir haben viel vor im Finale des Jahres, zeigen den neuen, frischen ‚Don Giovanni‘ erstmals vor Publikum, und auch der ‚Parsifal‘ erlebt ja seine Premiere vor Zuseherinnen und Zusehern. Dazu legen wir auch noch den ‚Don Carlo‘ hin. Also wenn man so will: Schnellentschlossene können sich ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk machen.“

https://wien.orf.at/stories/3133888/

Die Pandemie wird vieles verändern, negativ – aber auch positiv. Gestern hatte ich einen interessanten Gesprächspartner aus der Branche, der meint, dass 10 – 20 % des aktuelles Publikums dem Theater unwiderruflich abhanden gekommen sind, weil den Menschen (zu?) viel Angst gemacht wurde (der Sitznachbar als Todbringer, das bekommt man aus manchen Köpfen nicht heraus). Aber da die Zeit bekanntlich alle Wunden heilt, bleibt die Hoffnung auf die Nachfolgegeneration.

Positiv ist, dass wohl eine Demut dem heimischen Publikum gegenüber angebracht ist, bislang fühlten sich speziell Opernfreunde aus Wien benachteiligt und haben ihre Bestellung – wenn über das Ausland nicht möglich – zumindest aus einem anderen Bundesland getätigt. Ob das nur am Vertriebspartner „Culturall“ – der abgelöst wird – gelegen hat, weiß ich nicht. Touristen rechtfertigen zwar die kühnen Zahlenspielchen mit der „Umwegrentabilität“ (ein Totschlagargument, das immer dann gebraucht wird, wenn die Bilanz Alarm schlägt und das allein schon deshalb praktisch ist, weil man damit alles und gleichzeitig auch nichts beweisen kann). Die Zeiten, in denen es als Privileg bezeichnet wird, sich Karten für die Wiener Staatsoper zum Vollpreis kaufen zu dürfen (!), sind fürs Erste vorbei. Nicht wundern, ein  Schreiben der Staatsopern- Pressechefin hängt bei mir fein eingerahmt mit exakt diesem Text in der Redaktion.

Wie dem auch sei, ich bin nicht nachtragend. Gehen wir es also gemeinsam an, auch unsere Quote ist vom Interesse an der Wiener Staatsoper betroffen.

Große Verdi-Spiele in Mailand:
Die Scala eröffnet mit Riccardo Chaillys „Macbeth“ – und Riccardo Muti trainiert mit „Nabucco“.

Was für ein denkwürdiger Abend, wenn bei einer Opernpremiere der italienische Präsident den größten Beifall erntet. Sechs Minuten währten die Ovationen für den 80-jährigen, aus seinem Amt scheidenden Sergio Mattarella bei der jüngsten Stagione-Eröffnung in der Scala mit Verdis „Macbeth“. Für das bis in kleinere Rollen hochkarätig besetzte Ensemble fiel der Beifall deutlich matter aus, für die Regie gab es lautstarke Buhrufe…

Und dann ist der Regisseur noch auf die Schnapsidee gekommen, den Brief, der die erste große Szene der Lady einleitet, von einer Männerstimme aus dem Off einsprechen zu lassen. Wie nur konnte Riccardo Chailly als musikalischer Leiter das durchgehen lassen?

Bei seinem Vorvorgänger Riccardo Muti, der zur gleichen Zeit nach Mailand gekommen ist, um in seiner siebten Opernakademie am Beispiel von „Nabucco“ zu lehren, worauf es bei Verdi ankommt, wäre ein solcher Eingriff wohl undenkbar gewesen. Und auch damit, wie sich Chailly in seinem Bemühen um Dramatik ganz auf die lauten Stellen konzentriert, kann sein Verdi weniger überzeugen. Leise grummelnde Tremoli wirken unheimlicher als Fortissimo-Schläge, weiß Muti.
Tagesspiegel.de

Oper Frankfurt: Kurzfilm zu Rimski-Korsakows  „Die Nacht vor Weihnachten“ freigeschaltet

der Kurzfilm von Thiemo Hehl zur Premiere von Nikolai A. Rimski-Korsakows Die Nacht vor Weihnachten (Musikalische Leitung: Sebastian Weigle; Regie: Christof Loy) im Internetauftritt der Oper Frankfurt ist freigeschaltet:

Copyright: Monika Rittershaus

https://oper-frankfurt.de/de/mediathek/?id_media=309

Unser musikalischer Adventkalender, Teil 7
zusammengetellt von TTT
Das dürfte ziemlich unbekannt sein, kleines musikalisches Arrangement, fein und sensibel gesungen. Rawhide hör ich immer mal, wenn ich Aufmunterung benötige
Frankie Laine ‚You’re All I Want For Christmas‘ by Frankie Avalon,1948

Zum Youtube-Video

Frankie Laine, 1913 – 2007, US – amerikanischer Sänger, Entertainer, Schauspieler, s. „Rawhide“ aus gleichnamiger Fernsehserie (C. Eastwood 1959/66)

Zum Youtube-Video

Leipzig: Impfstelle und Impfberatung im Opernhaus

Oper Leipzig unterstützt das Impfangebot der Stadt mit Räumen und Personal

Foto: Tom Schulze

 Im Opernhaus am Augustusplatz öffnet die erste kommunale Impfstelle der Stadt Leipzig: Ab Montag, dem 13. Dezember 2021, werden in der Garderobenhalle von Montag bis Freitag, 8 Uhr bis 15 Uhr, Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen durchgeführt sowie davon unabhängige Impfberatungen angeboten. Der Eingang zum Impfen befindet sich an der Seite zur Goethestraße beim Operncafé, der separate Eingang zur Impfberatung erfolgt über den regulären Zugang am Augustusplatz und der barrierefreie Zugang zum Opernhaus ist auf der Seite Goethestraße möglich. Die Oper Leipzig unterstützt die Impfstelle mit Einlass- und Hilfspersonal, darunter auch die beiden Ensemblemitglieder Sabine Töpfer von der Musikalischen Komödie und Opernsänger Tuomas Pursio, der Weihnachten und Neujahr wieder als Telramund im Stream »Lohengrin« zu erleben ist. Die Vorstellungen sind in allen Spielstätten bis einschließlich 9. Januar 2022 wegen der pandemischen Situation abgesagt…

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

50 JAHRE MENSCHLICHKEIT. DAS BURGTHEATER LÄDT ZU EINEM ABEND FÜR ÄRZTE OHNE GRENZEN

Das Burgtheater lädt unter dem Titel 50 Jahre Menschlichkeit anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Ärzte ohne Grenzen am 16. Dezember ab 19 Uhr zu einem Abend für die Organisation ein. Die Veranstaltung findet unter dem Ehrenschutz und in Anwesenheit von Bundespräsident Alexander van der Bellen statt

Wien
Volkstheater Wien beharrt auf Schließung bis Jänner
„Wir geben zur Anfrage von Frau Mayer kein Statement ab.“
Wiener Zeitung.at

Irgendwie kann ich den Standpunkt von Kay Voges verstehen. Die Theater kämpfen verzweifelt um ihr Publikum, die Menschen haben in der Vorweihnachtszeit auch ohne Corona andere Sorgen – und da soll das Volkstheater auf die Schnelle auch in Konkurrenz treten und auf Zuruf der Staatssekretärin reagieren?  Nein, „Weihnachtsgeschäft“ ist für das Volkstheater keines zu erwarten – also wird der Laden bis zum 7. Jänner dicht gemacht!

TV- & Theater-Star Gertraud Jesserer stirbt bei Brand in Wien

Gertraud Jesserer. Foto: Wikipedia

Die bekannte Film- und Burgschauspielerin Gertraud Jesserer ist tot. Die 77-Jährige ist am Donnerstagabend bei einem Wohnungsbrand am Alsergrund ums Leben gekommen.
Heute.at

„Frau voller Zauber“: Gertraud Jesserer ist gestorben
Die 77-jährige Schauspielerin kam bei einem Wohnungsbrand ums Leben.

Es gibt sie nicht oft, diese Ausnahmekünstlerinnen in der darstellenden Kunst, denen es gelingt, die ganze Breite des Genres spielend auszufüllen. Gertraud Jesserer war eine von ihnen“, zeigte sich Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler vom Tod Jesserers betroffen. Tatsächlich gingen Jesserer Klassiker genauso von der Hand wie zeitgenössische Stücke, im Akademietheater sah man sie etwa 2018 in Luk Percevals gewagter Romeo-und-Julia-Überschreibung „Rosa oder Die barmherzige Erde“ in der Rolle einer Dementen und zuletzt 2019 in „Zu der Zeit der Königinmutter“.
Wiener Zeitung.de

Großeinsatz bei Wohnungsbrand in Wien-Alsergrund: Gertraud Jesserer stirbt
Kurier.at

Einen Nachruf auf Gertraud Jesserer von Heinrich Schramm-Schiessl finden Sie in unseren “ Infos des Tages

Comedian Nontschew starb mit 52: Obduktionsergebnis ist da
Comedy-Star Mirco Nontschew wurde tot in seiner Wohnung entdeckt. Jetzt ist das Obduktionsergebnis da.
Oe24.at

Über die Todesursache erfahren wir nichts – und deshalb wäre dieser Artikel besser unterblieben. Es gab teils unseriöse Theorien, aber es soll kein Selbstmord gewesen sein und auch Fremdverschulden ist auszuschließen. Also war es ein natürlicher Tod. Warum die Ursache aber geheim bleiben muss, befeuert weitere Theorien. Dann hätte man besser überhaupt nichts veröffentlicht!  Merkwürdig!

Hans Jonas und die Ethik der Verantwortung (Text und Audio 27 Min.)
… nahm 1979 Ziele der „Fridays for Future-Bewegung“ vorweg… bedingungslose Hochtechnisierung, atomare Bedrohung, sauren Regen, Waldsterben und Umweltverschmutzung. kritisiert Wissenschaft, Technik und Industrie, die für vermeintlichen Fortschritt die Biosphäre zerstören…. Würden die Ressourcen der Erde weiter so rücksichtslos ausgebeutet und die Natur zerstört, stehe die Zukunft der gesamten Menschheit auf dem Spiel.
TTT’s Hinweise auf Psychosoziales (soziale Gegebenheiten, die unsere Psyche beeinflussen) haben immer deutlich relevantes „Gewicht“ für gegenwärtiges Theater.
SWR.de

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Die Weltbank will wieder Gelder für humanitäre Hilfe nach Afghanistan fliessen lassen: Die 31 Geldgeber des derzeit eingefrorenen Treuhandfonds «Afghanistan Reconstruction Trust Fund» haben sich auf den Transfer von 280 Millionen Dollar für zwei Hilfsorganisationen in Afghanistan geeinigt. Das Geld soll an das Welternährungsprogramm (WFP) sowie das UNO-Kinderhilfswerk Unicef gehen. Die Vereinten Nationen warnen davor, dass fast 23 Millionen Menschen – etwa 55 Prozent der Bevölkerung – zurzeit mit extremer Hungersnot konfrontiert sind.
    Zu den neusten Entwicklungen
  • Deutsche Aussenministerin bei G-7-Treffen in Liverpool: Beim Treffen mit ihren Kollegen der führenden westlichen Wirtschaftsnationen in Liverpool will die neue deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock die Schwerpunkte der deutschen G-7-Präsidentschaft vorstellen. Deutschland übernimmt zum Jahreswechsel von Grossbritannien den Vorsitz des Staatenbunds. Neben der globalen Klimakrise werden geopolitische Herausforderungen wie der Umgang mit Russland und China im Fokus stehen.
    Zum Bericht
  • Krawalle nach Polizei-Schüssen auf Jugendlichen in Argentinien: Nach dem Tod eines Jugendlichen bei einer Polizeikontrolle haben sich Sicherheitskräfte und Demonstranten in Argentinien schwere Auseinandersetzungen geliefert. Aufgebrachte Menschen schleuderten am Freitag im Badeort Miramar südlich von Buenos Aires Steine und Brandsätze auf die Polizisten, wie im Fernsehen zu sehen war. Die Beamten feuerten mit Gummigeschossen und Tränengas in die Menge.
    Zum Bericht
  • Monkees-Sänger Michael Nesmith mit 78 Jahren gestorben: Der Sänger und Gitarrist der amerikanischen Kultband «The Monkees» ist am Freitag in seinem Haus eines natürlichen Todes gestorben, teilte seine Familie der Musikzeitschrift «Rolling Stone» mit. Sein Band-Kollege Micky Dolenz schrieb am Freitag auf Twitter: «Ich bin untröstlich». Er habe einen engen Freund und Partner verloren. Zum Bericht
  • Eine neue Studie sieht die Freiheit im Kanton Zürich im Niedergang: Zu diesem Schluss kommt der liberale Think-Tank Avenir Suisse in seinem jährlich publizierten Freiheitsindex. Der Staatsapparat wächst und wächst. In allen Nachbarkantonen sind die Bürgerinnen und Bürger freier.
    Zum Bericht
  • Rätsel um Flug MH370: Vor bald acht Jahren verschwand eine malaysische Boeing 777 mit 239 Personen an Bord spurlos. Nach bisherigen Ermittlungen ist das Flugzeug über dem Indischen Ozean abgestürzt, nachdem der Sprit ausgegangen war. Freiwillige Experten haben jetzt entscheidende neue Daten ermittelt. Einer von ihnen ist sich sicher: «Im nächsten Jahr wird man das Wrack von Flug MH370 finden.»
    Zum Interview

 

Heute im ORF: „ORF-Legenden“-Porträt über Cissy Kraner und Hugo Wiener.

Zum Auftakt des vierteiligen „zeit.geschichte“-Abends im Zeichen der österreichischen Unterhaltungskultur präsentiert ORF III um 20.15 Uhr das neue, von Günter Kaindlstorfer gestaltete „ORF-Legenden“-Porträt über Cissy Kraner und Hugo Wiener. Mehr als 40 Jahre lang bildeten Hugo Wiener und Cissy Kraner das Traumpaar des österreichischen Kabaretts. Der Komponist und Textdichter schrieb seiner Ehefrau eine ganze Reihe unsterblicher Brettl-Evergreens auf den Leib – „Aber der Novak lässt mich nicht verkommen“ oder „Ich wünsch mir zum Geburtstag einen Vorderzahn“ gelten bis heute als wesentlicher Bestandteil des österreichischen Kleinkunst-Kanons. Im Jahr 1938 ging die damals 20-jährige, als Gisela Kraner geborene Wienerin mit der Revuebühne „Femina“ auf Gastspielreise nach Südamerika, wo sie Hugo Wiener kennenlernte, der vor den Nazis nach Kolumbien geflohen war. Nach harten Jahren im Exil kehrte das Paar 1948 nach Wien zurück, wo sie sich von 1950 an als feste Ensemblemitglieder im „Simpl“ in der Wollzeile etablierten.

Weihnachten: Arbeiten von Liana Scolaricou.

 

Arbeiten von Liana Scolaricou

lianascol@gmail.com

Wiener Innenstadtwirt erteilt Bürgermeister Ludwig Lokalverbot
Nach der Entscheidung, die Gastronomie erst am 20. Dezember zu öffnen, ist die Branche weiter in Aufruhr.
Kurier.at

Hurst 1966 in Wembley: Ein Hattrick der irregulären Tore
Kaum ein Spieler wird so sehr auf ein Tor reduziert wie Geoff Hurst auf das gleichnamige im WM-Finale von Wembley. Dabei schoss der seit Mittwoch 80-Jährige damals sogar drei Treffer – wahrscheinlich hätte keiner zählen dürfen.
Kicker.de

Das „Wembley-Tor“ brauche ich hier nicht wieder zu zeigen, man sieht, dass man nichts sieht. Außerdem möchte ich unsere Lieblingsnachbarn nicht ärgern. Der Torschütze Geoff Hurst wurde dieser Tage 80 Jahre alt – und sozusagen als negatives Geburtstagspräsent wird vom „Kicker“ nachgewiesen bzw. behauptet, dass eigentlich keines seiner drei Tore im „Spiel seines Lebens“ korrekt erzielt war. Das erste soll angeblich Abseits gewesen sein ( was man nicht mehr feststellen kann, weil die TV-Kameras auf den mit den deutschen Kickern diskutierenden Schiedsrichter Gottfried Dienst gerichtet waren (Fußball-Steinzeit, heute undenkbar), das zweite war das legendäre Wembley-(Nicht)-Tor und bei seinem dritten Treffer in der Schluss-Sekunde befanden sich bereits jubelnde Zuschauer auf dem heiligen Wembley-Rasen – was irregulär ist.

Kein wirklich reguläres Tor – oder bloß Journalistenneid? Die näheren Umstände  habe ich nicht gewusst, der Online-Merker bildet  ein weiteres Mal.

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

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