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11. DEZEMBER 2020 – Freitag

11.12.2020 | Tageskommentar

„Werther“ (Piotr Beczala). Endlich wieder ein Lebenszeichen aus der Wiener Staatsoper. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Man hört aus der Wiener Staatsoper relativ wenig direktorales „Geraunze“ – und das ist gut so. Die Situation ist, wie sie ist – und kein Opernchef wird daran etwas ändern. Der Direktor und wir müssen uns damit abfinden und können – was Wien betrifft – noch froh sein, dass der Eigentümer Staat Österreich die Staatsoper erhält, deren Aktivitäten also finanziell abgesichert sind. In anderen Ländern ist das nicht so, deshalb auch die unterschiedliche Herangehensweise.

In den nächsten Tagen sehen wir mehr von diesen Streams und freuen uns darauf. Ich freue mich speziell auf einen Anstieg der Quote. Dezember ist traditionell ein schlechter „Quotenmonat“ (vergleichbar nur mit dem Juli) – und dann womöglich nur Geraunze und Gesülze – nein, das kann nicht gutgehen. Danke also für diese echten Live-Streams – andere Theater werden dadurch animiert, Gleiches zu tun!  Und da steht uns auch von anderswo Interessantes ins Haus (zum Beispiel der Berliner Lohengrin mit Alagna am Sonntag, allerdings zeitversetzt im TV)

Renate Wagner schreibt zum „Werther“: Nein, Bogdan Roscic ist nicht Peter Gelb (man kann ja schließlich auch einmal Glück haben), er sperrt sein Haus nicht a priori zu (weil das die bequemste Lösung ist), er spielt – und wenn er Corona-bedingt nicht mehr vor Publikum spielen darf, dann produziert er dennoch für die digitalen Medien, damit Leistungen nicht verloren gehen.

Ehrlich, wenn die Netrebko, der Beczala, unser Groissböck ihre wichtigen Wiener Rollendebuts geben wollen, gehörte schon gewaltige Gefühllosigkeit dazu, sie ihnen zu verweigern. Und das Publikum ist ja auch noch da, das seine Lieblinge lieber am Computer oder Bildschirm als gar nicht sieht…

So lief also als erste von im ganzen fünf geplanten Produktionen für den Dezember (die Henze-Premiere und die Silvester-„Fledermaus“ kommen auch noch dazu) der „Werther“.

In der ersten Hälfte seiner 50er Jahre ist ein Tenor, wenn er seine Stimme gepflegt hat, auf der Höhe seiner Kunst. Nun hat Piotr Beczala (ideal in Rusalka, in Onegin) bekanntlich vor allem die Italiener gesungen, sich die Franzosen nur partiell einverleibt – in Wien war er Faust und Romeo sowie der dramatische José. Den Hoffmann hat er sich allerdings überlegt (angeblich, weil die Rolle nichts hergibt, womit er sicher unrecht hat).

Nun also der Werther, der ein junger Mann sein sollte, aber wie genau nimmt man das schon? (Zumal, wenn man ihm auch eine etwas behäbige Charlotte gibt, die nicht den Eindruck eines jungen Mädchens erweckt.) Er hat für die Rolle alles, die Biegsamkeit der Stimme, die Kraft, die Höhen, nur eines nicht – die Eleganz der französischen Phrasierung. Aber wer will sich schon in Stilfragen verheddern? „Pourquoi me réveiller“ gelang ihm prachtvoll, live hätte das, wäre Publikum im Zuschauerraum gewesen, Jubelstürme und Getrampel ergeben…

Bertrand de Billy ist nicht der Einzige (Welser-Möst kam noch früher), der sich einst mit Dominique Meyer überworfen hat und jetzt an die Staatsoper zurück kehrt. Da ist die düster vibrierende Romantik und die große Tragödie, und sie kommen voll aus dem Orchester.

Offenbar durften doch ein paar Zuschauer in der Oper sitzen, und sie klatschten am Ende in Vertretung für alle, die es vielleicht vor ihren Computern und Fernsehschirmen getan haben. Um das festzuhalten: Man ist sehr dankbar für diese Aufführungen.

Zum Bericht von Renate Wagner

Arte zeigt „Lohengrin“ aus Berliner Staatsoper
Premiere am Sonntag vor leeren Plätzen.
Wiener Zeitung

Nachtrag zu Omer Meir-Wellber und seinen weißen Schuhen

Klaus Billand schreibt:

Noch zu Deiner Verwunderung über die Schuhe von Wellber: Currentzis tritt ans Pult seiner Musiker mit hohen schwarzen Schuhen und knallroten Schnürsenkeln…

Hier aber noch eine Rezension von mir, in der Omer Wellber Dirigent war:

Palermo/Teatro Massimo: Parsifal NI – 30. und 31. Januar 2020 – Klaus Billand

Salzburg/ Festspiele
Kreativ und pragmatisch: Salzburger Festspiele: Programm für 2021
168 Aufführungen in 46 Tagen an 17 Spielstätten – Hinterhäuser: „Wir haben viele Möglichkeiten, aber eine Wirklichkeit, die sehr bestimmend ist“
Der Standard

Könnte theoretisch wundervoll werden
Ein neu inszenierter „Don Giovanni“, ein „Jedermann“ mit Verena Altenberger und Lars Eidinger und ein „flammender Appell für Gerechtigkeit und Miteinander“: Das Programm für Salzburg steht.
Süddeutsche Zeitung

Salzburg: Mindestens „Zwei-Drittel-Festspiele“ 2021
Ein volles Programm kündigen Präsidentin Helga Rabl-Stadler und Intendant Markus Hinterhäuser für den kommenden Salzburger Sommer an. Den zweiten Anlauf zur Feier des 100-Jahr-Jubiläums wird man zumindest zu zwei Dritteln verkaufen können, versichert Finanz-Chef Lukas Crepaz.
Die Presse

Kein vorauseilender Pessimismus
Erst in zwei, drei Jahren werden die wahren Auswirkungen von Corona „sehr zu spüren“ sein, meint Festspielintendant Markus Hinterhäuser. Es gelte daher, „achtsam und behutsam zu sein, ohne die Phantasie in die zweite Reihe zu stellen“. Das spiegelt sich im Festspielprogramm 2021.
DrehpunktKultur

Luigi Nonos Aufschrei für die Menschenwürde
Mit dem Don Giovanni geht es am 26. Juli los – und ob dann wirklich nur zwei Drittel der Plätze besetzt sein werden, wird der Gang der Pandemie weisen. Jedenfalls werden fürs Erste nicht mehr Karten verkauft. Eben deshalb – weil der Erlös aus dem Kartenverkauf für die Festspiele ja entscheidend ist – bleiben zwei der vom Vorjahr nachzuholenden Opernproduktionen, Die Zauberflöte und Boris Godunov, fürs Erste ausgespart.
DrehpunktKultur

Salzburg hat sich damit abgefunden, im kommenden Sommer doch nicht wieder zur Normalität zurückkehren zu können. Die Festspielleitung geht es pragmatisch an, leid tut mir die Präsidentin, die um ihren verdienten glanzvollen Abgang wiederum umfallen dürfte. Ein „Abgangerl“ hat sie sich nicht verdient! Noch ein Jahr anhängen? Unwahrscheinlich! Oder legt sie es auf einen pompösen Abschied irgendwann an?

Auch Bayreuth träumt nicht vor sich hin , sondern stellt bereits die Weichen: 2021 gibt es weniger Vorstellungen, keinen Chor im Festspielhaus
Nach coronabedingter Absage in diesem Jahr haben sich die Spielpläne der kommenden Ausgaben verschoben. Die Corona-Krise zwingt die Bayreuther Festspiele auch im kommenden Jahr zu einschneidenden Veränderungen. „Durch die coronabedingte Absage der Festspiele 2020 haben sich auch die kompletten Spielpläne der Folgejahre verschoben und bedürfen neuer Dispositionen“, sagte Festspielchefin Katharina Wagner am Donnerstag nach einer Sitzung des Verwaltungsrates.
Wiener Zeitung

Bayreuther Festspiele 2021 mit weniger Vorstellungen
In diesem Jahr fielen die Bayreuther Festspiele der Corona-Pandemie zum Opfer – und auch im kommenden Jahr wird einiges anders sein auf dem Grünen Hügel.
Donaukurier

Das ist hart, aber auch Bayreuth wird staatlich gestützt. Ob es auf Dauer Freude macht, auf die „wirkliche Normalität“ in ein paar Jahren zu hoffen, lasse ich dahingestellt. Ein Großteil des Publikums wird wohl keine „paar Jahre“ warten wollen und vielleicht auch gar nicht können!

Empört Euch? – Festivals 2021
Empört Euch – stand beim Lehàr-Festival 2019 quer über dem Bühnenbild zu Jacques Offenbachs Operette Pariser Leben. Empört Euch? Ein guter Schlachtruf für die Veranstalter Land auf Land ab, die weiterhin ohne Planungssicherheit im Schnee-Regen stehen gelassen werden. Doch die „Kulturverliebten“ machen noch immer lieber ihren Job, als Revolution – und planen unverdrossen ihren Sommer.
DrehpunktKultur

Da ich Lebenserfahrung einzubringen habe (mir wäre lieber, wenn ich nocht nicht so viel erlebt hätte und mir noch etwas bevorstünde), kann ich einigen „Heißspornen“ unter den Künstlern nur raten, sich nicht zu sehr zu empören. Es bringt nichts, es wird Ihnen auch nicht gedankt. Mehr noch, man wird Ihnen in den Rücken fallen – glauben Sie mir. „Doch die „Kulturverliebten“ machen noch immer lieber ihren Job, als Revolution“. Machen Sie also Ihren Job – und das Beste daraus!

Ich spreche da aus eigener Erfahrung- ich bin der geborene Revolutionär, besser gesagt eher ein Rebell. Das ist mir nicht gut bekommen (es hat schon in der Schule begonnen), ich war für überall zu wenig angepasst. Ich war aber in der glücklichen Lage, stets relativ gut abgesichert zu sein – und mehr noch, mir war und ist die Meinung anderer Menschen über mich völlig egal.  Mir genügt, wenn ich meinen Ansprüchen entspreche. Bei meiner Bescheidenheit bin ich also mit mir zufrieden – und darauf kommt es an!

Liebe Künstler, die ihr euch so engagiert, im Moment ist der Zeitpunkt für Revolutionen recht ungünstig. Er wird aber wieder kommen – man muss zum richtigen Zeitpunkt das Richtige tun! Völlig kontraproduktiv ist, das Richtige zum falschen Zeitpunkt zu tun! Mit Bedacht vorgehen ist das Gebot der Stunde!

Musikverlage in der Corona-Krise: Kurzarbeit und Zukunftssorgen
Auch die Musikverlage leiden darunter, dass es mindestens bis in den Januar hinein in Bayern coronabedingt keine Konzerte und keine Opern vor Publikum geben wird. Denn wo nichts aufgeführt wird, werden keine Noten ausgeliehen, gibt es keine Aufführungslizenzen, keine GEMA-Abrechnungen. Besonders hart hat es den Schott-Musikverlag getroffen. Dabei wollte das traditionsreiche Unternehmen in diesem Jahr eigentlich sein 250-jähriges Jubiläum feiern.
BR-Klassik.de

OPER GRAZ: „Advent in der Oper“ für zu Hause

„Advent in der Oper“, das jedes Jahr so beliebte Adventkonzert der Grazer Philharmoniker mit Solisten aus dem Ensemble und den Kindern der Singschul‘, wird heuer vom ORF aufgezeichnet und ist am 25. Dezember ab 20.04 Uhr auf Radio Steiermark zu hören.

Nationaltheater Mannheim: HÄNSEL UND GRETEL als White-Wall-Oper (12. und 13. 12. im TV) und später als Stream des NTM

die ursprünglich für Anfang November am Nationaltheater Mannheim geplante Premiere von Engelbert Humperdincks beliebter Märchenoper HÄNSEL UND GRETEL als vierte White-Wall-Oper der Spielzeit 2020/21 konnte nicht stattfinden. Stattdessen feiert die Neuinszenierung der jungen Regisseurin Victoria Stevens nun am dritten Adventswochenende TV-Premiere im Rhein-Neckar-Fernsehen. Die Aufzeichnung wird dort zwei Mal ausgestrahlt – und zwar am Samstag, den 12. Dezember um 16.00 Uhr und am Sonntag, den 13. Dezember um 14.00 Uhr. Zusätzlich wird die Inszenierung ab Samstag, den 19. Dezember, 15.00 Uhr bis zum 6. Januar auf der NTM-Website als Stream abrufbar sein.

ADVENTKALENDER VON KÜNSTLERAGENTURCHEF CHRISTIAN BUCHMANN (Wien)

Agenturchef Christian Buchmann ist auch in schwierigen Zeiten selbst künstlerisch tätig

 

Copyright: Christian Buchmann

Sprechtheater

Wien/ Burgtheater
Martin Kusej: „Werden wahrscheinlich nicht am 7. Jänner öffnen“
Vier bis sechs Wochen Vorbereitungszeit sind zum Wiederhochfahren des Theaterbetriebs nötig.
Wiener Zeitung

Wien
Stau auf den Bühnen: Wie Burgschauspieler den Spielstopp sehen
Statements von Mavie Hörbiger, Regina Fritsch, Florian Teichtmeister, Tim Werths und Antonio Latella aus dem „Bunbury“-Team
Der Standard

DAS BurgTheater im AKTUELLEN LOCKDOWN: Silvester-Premiere mit Michael Maertens

Aber für Weihnachten haben wir speziell für Familien ein Geschenk: Wir zeigen für alle ab 6 Jahren online auf unserer Website vom 24. Dezember, 14 Uhr, bis 27. Dezember, 14 Uhr, kostenlos eine Aufzeichnung unseres aktuellen Familienstücks Des Kaisers neue Kleider nach Hans Christian Andersen.

Und die Corona-bedingte Verschiebung der Inszenierung Tristesses ermöglicht die kurzfristige Umsetzung eines neuen digitalen Projekts. Das Regieduo Dead Centre erarbeitet mit Michael Maertens die Inszenierung Die Maschine in mir, ein Projekt, das den Theaterraum mit dem digitalen Raum verschränken wird. Es freut mich wahnsinnig, dass Ben Kidd und Bush Moukarzel dafür nach Wien gekommen sind und wir nach ihrer Traumdeutung und vor ihrem Wittgenstein-Abend nun damit ein drittes Projekt gemeinsam realisieren können.“

DIE MASCHINE IN MIR (VERSION 1.0)
von Dead Centre und Mark O’Connell
Mit Michael Maertens
Mit Die Traumdeutung von Sigmund Freud durchbrach das irisch-britische Regieduo Dead Centre lustvoll die Trennung zwischen Spiel auf der Akademietheater-Bühne und Realität im Zuschauerraum, indem der Traum einer Wiener Zuschauerin zum Inhalt eines ganzen Theaterstücks wurde.

Premiere am 31. Dezember 2020 im Kasino, Übertragung via Live-Stream.
Aufführungsdauer: ca. 45 Minuten
Regie: Ben Kidd und Bush Moukarzel
Bei Kartenbuchung erhalten die Zuschauer*innen einen Link per E-Mail mit ihrer Buchungsbestätigung.
Der Buchungsvorgang wird abgeschlossen, indem man auf den Link klickt und ein Video seines Gesichts aufnimmt. Dieses Video wird in der Vorstellung verwendet. Die Aufnahme ist sehr einfach und dauert etwa 30 Sekunden – benötigt werden lediglich ein Computer
oder ein Telefon mit einer Kamera. Am Tag der Aufführung erhalten die Zuschauer*innen einen weiteren Link, über den sie sich die Vorstellung ansehen können.

Karten zu 15 Euro (keine Ermäßigung) sind erhältlich ab 16. Dezember, 10 Uhr, online unter www.burgtheater.at.

Mehr Infos über das Projekt in unseren „Infos des Tages“ (noch dazu kostenlos)

HAPPY CHRISTMAS SHOPPING (Karin van Vliet/ Wien)

Wir haben sie ALLE! Geschenke für glamouröse Diven, professionelle Make up Produkte, persönliche Schminkkurs – Gutscheine, wunderbar duftende Seifen, vegane Pflegeprodukte und vieles mehr!

Mit unserem virtuellen Store Rundgang können Sie sich auch entspannt von zuhause inspirieren lassen und Weihnachtsgeschenke shoppen.

 

KARIN VAN VLIET
LUGECK 1-2
1010 Wien
Tel: +43 1 5131155
office@makeup-studio.com

Zu Infos über die Produkte kommen Sie über unsere Infos des Tages. Das ist keine bezahlte Werbung und wir wollen es uns auch nicht zur Gewohnheit machen – aber Weihnachten steht vor der Türe und Sie sollen angesichts der Situation, in der wir uns alle befinden, eher virtuell shoppen – dabei kann man kein Covid 19 einfangen!

HEUTE – „3 Am Runden Tisch – ein konstruktives Streitgespräch“ zum Thema „Erst das Klima, jetzt Corona: Flugreisen ade?“

Bei Patricia Pawlicki diskutieren Alexis von Hoensbroech und Barbara Blaha – am 11. Dezember um 22.35 Uhr in ORF 2 =

Österreich
Corona und das Hochamt der Staatsgläubigen
Sechs von zehn erwirtschafteten Euro werden heuer staatlich umverteilt, die Staatsausgabenquote steigt auf einen Rekordwert. Stolpern wir in eine neue Subventionswirtschaft?
Die Presse

Natürlich ist das voll beabsichtigt und passt zu meiner Warnung an die „Revolutionäre“ (etwas weiter oben). Die Staaten wollen die Abhängigkeit der Menschen. Solange die Abhängigen das aber nicht begreifen, ist jede Initiative sinnlos.

Österreich
Corona: Registrierung in Gastro, Sportstätten und bei Events kommt
Auch in Hotellerie, Kultureinrichtungen, Spitälern und Heimen soll man sich registrieren müssen. Knalleffekt: Polizei darf doch nicht in die Wohnung kommen.

Vermerkt werden sollen Namen und Angaben wie Telefonnummer und E-Mail-Adresse sowie Aufenthaltsdauer. All dies gilt nur, wenn sich die Person mehr als eine Viertelstunde in der Einrichtung oder bei der Veranstaltung aufhält. Die Daten sollen auf Aufforderung der Gesundheitsbehörde übermittelt werden. Erfasst sind etwa Museen, Bibliotheken, Spielhallen oder Bäder. Ausgenommen sind der Privatbereich, Versammlungen und der Handel. Auch Take-away bleibt ohne Registrierung möglich.
Kurier

Wenn uns das vor einem Jahr wer gesagt hätte, wäre er für einen verrückten Verschwörungstheoretiker gehalten worden. Nun wird es Realität und wir nehmen es ergeben hin. Die Kalkulation mit der Angstmache ist voll aufgegangen, eigentlich noch „voller“, als es vorstellbar war. Ich vermeide persönliche Diskussionen über dieses Thema, denn sonst ist der Glaube an jene wenigen Menschen, denen ich bisher noch kritisches und analytisches Denken zugetraut habe, vollends dahin! 

Aber auch bei mir geht die Rechung voll auf, ich zeige klar Wirkung. Also werde ich Restaurants, Theater etc. künftig meiden. Das ist es ja, was unsere Angstmacher erreichen wollen!

Unsere Fotografin und Online-Merker-Freudin Barbara Zeiniger hat eine Auszeit genommen

Eine solche muss man sich freilich erst leisten können. Sie ist in Südafrika und wenn das Szenario in unseren Breiten so weitergeht, wird sie vermutlich noch längere Zeit dort bleiben!  Mich halten Familienbande zurück – noch! Und – was mache ich mit meinen Hunden? Die hindern mich noch bei meinem Vorhaben, sonst würde ich die Familie einpacken und mit ihr eine Auszeit nehmen – bei angstfreien, nicht eingeschüchterten Menschen, wo mir auch das Virologische Quartett nicht über den Weg läuft – und wo ich nicht für blöd verkauft und ständig kontrolliert werde!

Südafrika. Copyright: Barbara Zeininger

Österreich
Silvester geht es an den Kragen
Einen weiteren Lockdown zu Weihnachten dürfte es nicht geben. Aber wohl neue Regeln für den Jahreswechsel.
https://www.diepresse.com/5909709/silvester-geht-es-an-den-kragen

Das wiederum ist mir völlig wurscht. Den Silvesterabend habe ich immer im engsten Familienkreis verbracht und mich köstlich über die Dummheit der Nachbarn amüsiert, die mir auf ihre Kosten ein Feuerwerk gratis vor die Gartentüre gestellt haben. Wenn das heuer eingeschränkt wird, habe ich auch kein Problem damit.

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

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