Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

10. OKTOBER 2019 – Donnerstag

10.10.2019 | Tageskommentar

Requiem für Marcello Giordani – Video in voller Länge (2 Stunden)

ZUM VIDEO
Das Video rührte die Giordani-Fans auch in Österreich zu Tränen, ich wurde gebeten, der Forums-Posterin, die es eingestellt hat, den Dank der Giordani-Freunde auszusprechen!

HEUTE/ WIENER STAATSOPER: 100 Jahre Die Frau ohne Schatten. Wiederaufnahme der Jubiläumsproduktion an der Wiener Staatsoper

Camilla Nylund, Nina Stemme. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Am 10. Oktober 1919 wurde Richard Strauss’ Die Frau ohne Schatten an der Wiener Staatsoper uraufgeführt. Genau 100 Jahre später, am 10. Oktober 2019, wird nun die erfolgreiche Jubiläumsproduktion in der Inszenierung von Vincent Huguet, die am 25. Mai 2019 anlässlich „150 Jahre Opernhaus am Ring“ Premiere feierte, wiederaufgenommen. Unter der musikalischen Leitung von Premierendirigent Christian Thielemann gibt es zahlreiche Rollendebüts an der Wiener Staatsoper:  Mihoko Fujimura singt hier erstmals die Amme, KS Tomasz Konieczny den Barak, Clemens Unterreiner den Geisterboten, Rafael Fingerlos den Einäugigen und Michael Laurenz den Buckligen. KS Camilla Nylund ist erneut als Kaiserin zu erleben und KS Nina Stemme als Färberin.

Reprisen: 14. und 18. Oktober. Die Vorstellung am 18. Oktober 2019 wird mit WIENER STAATSOPER live at home weltweit live in HD gestreamt: www.staatsoperlive.com.

Andreas Schager musste sein Rollendebüt als „Kaiser“ wegen einer Kehlkopfentzündung absagen. Offiziell gilt diese Absage nur für die erste Vorstellung, aber es ist schwer vorstellbar, dass der an sich sehr robuste Heldentenor am 14.10. singen wird können. Das muss Schager in Absprache mit seinem Arzt entscheiden – ich kann mir jedoch vorstellen, was ihm dieser raten wird. Stephen Gould springt für ihn ein

Wien/ Staatsoper: ARIADNE AUF NAXOS

Adrianne Pieczonka (Ariadne). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Manfred A. Schmid schreibt: Adrianne Pieczonka ist eine fabelhafte Primadonna/Ariadne. Elegisch nuancenreich und expressiv besingt sie, von mitfühlender Obsorge ihrer Gefährtinnen bedacht (exzellent aufeinander abgestimmt Maria Nazarova, Svetlina Stoyanova und Ileana Tonca) ihr tragisches Geschick, bis sie von Bacchus in das Leben zurückgeholt wird und umfangen von Liebeschwüren wieder Mut fasst. Stephen Gould muss als Bacchus seinen bewährten Heldentenor in die Höhe schrauben, was ihm immer noch bewundernswert – und ohne zum Forcieren gezwungen zu sein – gelingt. Eine imposante Gestaltung.

Michael Boder, ob seines unermüdlichen Einsatzes für zeitgenössisches Musikdrama hochgeschätzt, bringt als musikalischer Leiter des Abends einen ziemlich trocken klingenden, wenn auch perfekt koordinierten Strauss zu Gehör. Das Orchester der Wiener Staatsoper, seit über 100 Jahren gewissermaßen geeicht auf den Großmeister aus Garmisch, kann das weit farbenprächtiger und berauschender…

Zum Bericht von Manfred A. SchmidParis

Oper: So ist die Pariser „Traviata“, die Roščić nach Wien holt
Bezahlartikel
Simon Stone hat Verdis Werk inszeniert; die Produktion kommt an die Wiener Staatsoper
Kurier

Die Bezahlartikel in den Zeitungen nehmen stark zu, ich stelle diese dennoch ein, weil es erstens jedem Leser freisteht zu bezahlen und weil zweitens auch bereits die einleitenden Sätze einen Aussagewert haben. Im konkreten Fall war die Produktion aber bereits im Lugner-Kino zu sehen, der „Kurier“ zaubert also einen Uralt-Hut hervor.

Was mir ins Auge sticht, ist der Name Roscic. Dessen Erfinder (der uns auch Herrn Kusej beschert hat) ist offenbar bei seiner Partei in Ungnade gefallen und wird seinen Schützlingen selbst im Fall einer Regierungsbeteiligung nicht hilfreich zur Seite stehen können. Welches „Verbrechen“ hat Herr Dr. Drozda begangen? Keines, er hat sich allerdings  einen Mangel an Fingerspitzengefühl geleistet (hoffentlich liegt ein solcher nicht auch bei seiner Direktorenbestellung vor): Herr Drozda hat nach seiner Ablöse als Geschäftsführer seiner Partei seine „Siebensachen“ im Porsche 911 (ein älteres, aber teures Gefährt) abtransportiert – und wurde dabei gefilmt. Für den Vertreter einer angeblichen Arbeitnehmerpartei „gehört sich das nicht“ – die Karre sollte bei solchen Anlässen besser in der Garage bleiben und Herr Drozda hätte sich das schäbigste Auto eines seiner Nachbarn ausborgen sollen. Meine Bekleidung beim Besuch des Finanzamtes hätte die Beamten fast bewogen, mir etwas zu schenken! Aber ich spüre eine geradezu diebische Freude dabei, von meinem Gegenüber unterschätzt zu werden!

Porschefahrer nicht erwünscht: SPÖ will zurück, „wo sie hingehört“
Die SPÖ grenzt sich vom Stil ihres Ex-Managers Thomas Drozda ab. In Zukunft ist wieder Basisnähe angesagt.
Kurier

Klassik-Markt: In Vorleistung
Die Umsätze mit Klassik-CDs sinken, Streaming ersetzt die Einbußen nicht. Labels und Künstler suchen nun fieberhaft nach neuen Strategien.
Sueddeutsche Zeitung

Die „Neuerfinder“ (wegen einer umstrittenen Preisverleihung haben die Organisatoren beschlossen, sich neu zu erfinden)  wollten alles neu machen: Ein neuer Trägerverein wurde gegründet, neue Preiskategorien eingeführt. Aber die Preisträger blieben die gleichen,  fast ausschließlich Künstler der großen Klassiklabels Sony Classical, Deutsche Grammophon und Warner Classics, deren Vertreter rein zufällig  allesamt auch in der Jury sitzen. So eine Veranstaltung dient der Ankurbelung des Marktes – und diese ist auch bitter nötig.

ARTE startet in Partnerschaft mit 23 europäischen Opernhäusern in die zweite digitale Opernspielzeit ARTE Opera
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191007_OTS0132/arte-startet-in-partnerschaft

 „DAS RHEINGOLD“ IN HELSINKI

Copyright: Ralph Larmann

Nachdem der Altmeister Götz Friedrich auf Einladung des damaligen Generalintendanten Walton Groenroos der Finnischen Nationaloper (FNO) von 1996-99 als deren Auftragswerk seinen dritten und sehr sehenswerten „Ring“ inszeniert hatte, den ich auch erleben und rezensieren konnte und in dem die große finnische Wotan-Hoffnung Juha Uusitalo bekannt wurde, begann man nun mit einer Neuinszenierung der Tetralogie von Richard Wagner. Mit dem „Rheingold“ legte man am Töölönlahti-See einen fulminanten Start hin. Dieser neue „Ring“ wird diesmal von einem rein finnischen leading team erarbeitet. Anna Kelo übernimmt die Regie, Mikki Kunttu das Bühnenbild und die Video-Regie sowie Erika Turunen die Kostüme. Am Pult des erstklassigen Orchesters der Finnischen Nationaloper steht der international bekannte Dirigent Esa-Pekka Salonen, der schon längst einmal nach Bayreuth gehört hätte…

Zum Bericht von Klaus Billand

OPER GRAZ: ROMÉO ET JULIETTE NOCH BIS 31. OKTOBER ZU ERLEBEN

Copyright: Oper Graz/ Werner Kmetitsch

„Roméo et Juliette“. Oper von von Charles Gounod
10., 18., 25. & 31. Okt 2019
Informationen & Tickets

HERBSTTAGE BLINDENMARKT: Familienpremiere am 20. Oktober 2019

 

„Pippi Langstrumpf“ von Astrid Lindgren
Theater mit Musik für die ganze Familie

„Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt!“

Pippi Langstrumpf erobert die Herbsttage Blindenmarkt. Als zweite Eigenproduktion im Jubiläumsjahr 2019 steht das Theaterstück mit Musik „Pippi Langstrumpf“ von Astrid Lindgren auf dem Programm. Ein junges Darsteller-Team feiert, tatkräftigt unterstützt von einer Live-Band und einem tollen Kinderensemble, im Zeichen von Rotschopf und Sommersprossen den beliebten Kinderbuchklassiker. Die ebenso junge wie vielseitige Schauspielerin und Tänzerin Larissa Winkel schlüpft in die Rolle der „Pippi“. Als gestrenge „Frau Prysselius“ brilliert Susanna Hirschler. Der Blindenmarkter Bernd Leichtfried komponierte die mitreißende Musik. Regie führt Christoph Sommersguter, langjähriger Regieassistent bei den Vereinigten Bühnen Wien und Spezialist für das spritzige Miteinander von Theater und Musik.

20. und 27. Oktober, 14:00 Uhr

Informationen:  www.herbsttage.at / Karten: 07473-666 80 / Veranstaltungsort: Ybbsfeldhalle Blindenmarkt

 
BENEFIZ-WEIHNACHTSKONZERT 2019. CLEMENS UNTERREINER & SEINE EHRENGÄSTE
 
 

Die Nächstenliebe und die Liebe zur Musik verbindet auch heuer wieder seine internationalen Freunde aus über 12 Nationen. Darunter die Opern Legende Renate HOLM, Startenor Andreas SCHAGER, Staatsopern Sopran Valentina NAFORNITA, Bassist Jongmin PARK, Staatsopern Mezzo Zoryana KUSHPLER, Schauspiel Größe Andrea JONASSON, Star Geigerin Lidia BAICH sowie das weltberühmte JANOSKA ENSEMBLE singen, spielen und lesen Arien, Gebete, Weihnachslieder und Weihnachtsgeschichten für die HILFSTÖNE – Musik für Menschen in Not

GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 10. – 16. OKTOBER 2019

 

10.10. HAMLET (aus Barcelona, Aufnahme v. 7.3.) BBC 3-15 Uhr
12.10. MADAMA BUTTERFLY (Live aus New York) MET-Stream-1.25 Uhr
FERNAND CORTÉZ (Live aus Florenz) RAI 3-19 Uhr
WONDERFUL TOWN (aus Enschede, Aufnahme v. 4.10.) Radio 4Hilversum- 19 Uhr
DAS MÄRCHEN VOM ZAREN SALTAN (aus Moskau, Aufnahme v. 26.9.) Deutschlandradio-19.05 Uhr
ALCESTE (aus München, Aufnahme v. 26.5.) ORF Ö1-19.30 Uhr
LES HUGUENOTS (aus Paris, Aufnahme v. 1.10.2018) BBC 3-19.30 Uhr
I MASNADIERI (aus Mailand, Aufnahme v. 18.6.) VRT Klara-20 Uhr
FALSTAFF (aus London, Aufnahme v. 19.7.2018) France Musique-20 Uhr
ALCESTE (aus München, Aufnahme v. 26.5.) HR 2-20.04 Uhr
13.10. ATTILA (Live aus München) Bayern 4-19 Uhr
15.10. TOSCA (Live aus Turin) RAI 3-20 Uhr
17.10. PORGY AND BESS (Live aus New York) MET-Stream-1.25 Uhr

WIEN/ Florentina Holzinger mit „Tanz“ im Tanzquartier Wien

Den dritten Teil ihrer Trilogie über den menschlichen Körper und dessen Erziehung nennt die österreichische Choreografin Florentina Holzinger schlicht „Tanz“. Aber, und man darf sich inzwischen auf sie verlassen, so harmlos wie ihr Titel ist diese gut zweistündige Arbeit natürlich nicht. Zwischen Spitzentanz und Trash, mit viel nacktem Fleisch, Blut und ironischer Distanz schießt Holzinger aus allen Rohren aufs klassisch-romantische Ballett.

Florentina Holzinger Tanz c Eva Wuerdinger

Zum Bericht von (Dipl.Ing.) Rando Hannemann

WIEN/MuTh – Konzertsaal der Wiener Sängerknaben: „SCHWANENGESANG“

Matthias und Franz Bartolomey. Foto: Moritz Schell

Zum Bericht von Karl Masek

Paris:„GALA-KONZERT 10 JAHRE PBZ“Théâtre des Champs-Elysées – 7 102019

Zum zehnjährigen Jubiläum des PalazzettoBruZane ein Galakonzert und eine erstaunliche CD Box mit zehn Platten voller französischen (Opern)Raritäten.

Zum Bericht von Waldemar Kamer/ Paris

WIEN: HEUTE PREMIERE IM THEATER IN DER JOSEFSTADT: EINEN JUX WILL ER SICH MACHEN“ von Johann Nepomuk Nestroy

Einen Jux will er sich machen 

Johannes Krisch. Copyright: Barbara Zeininger

Martin Zauner. Copyright: Barbara Zeininger

WIEN / Theater der Jugend im Renaissancetheater: PRINZ UND BETTELKNABE von Jethro Compton nach Mark Twain
Premiere: 8. Oktober 2019

Wer „Mark Twain“ sagt, denkt sofort an Tom Sawyer und Huck Finn, aber wer ihn deshalb für einen Kinderbuchautor hält, könnte falscher nicht liegen. Die „Kinderbuch“-Fassungen mussten gewaltig entschärft werden, und dass Twain immer ein politischer, ein sozialpolitischer Schriftsteller war, zeigte auch ein Roman wie „Prinz und Bettelknabe“, der ebenfalls wie eine Kindergeschichte klingt und doch eine soziale Parabel erster Ordnung ist…

Zum Bericht von Renate Wagner

Nobelpreis 2019: Chemie-Nobelpreis für Lithium-Batterien
Drei Forscher haben das Leben zu einer wiederaufladbaren Welt geformt. Sie finden Verwendung in Handys, Laptops oder Elektroautos. Mit ihrer Hilfe können wir kommunizieren, arbeiten, lernen, Musik hören und das Internet nach Wissen durchsuchen. Ihnen ist es zudem möglich, große Mengen an Energie aus Solaranlagen oder der Windkraft zu ziehen. Durch sie hat sich unser Leben zu einer wiederaufladbaren Welt gemausert. Die Rede ist von Lithium-Ionen-Akkumulatoren
Wiener Zeitung

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

Diese Seite drucken