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Die internationale Kulturplattform

10. MAI 2021 – Montag

10.05.2021 | Tageskommentar

 

Isabel Leonard, Ailyn Perez, Nadine Sierra

STREAM METROPOLITAN OPERA (kostenpflichtig: THREE DIVAS LIVE IN CONCERT ( MAY 22 AT 1 PMET)

Three dynamic divas unite at one of Europe’s cultural landmarks. Sopranos Ailyn Pérez and Nadine Sierra join forces with mezzo-soprano Isabel Leonard for a program of favorite arias and scenes, transmitted live from the Royal Opera of Versailles in France.

TICKETS KAUFEN

KOSTENLOSE STREAMS FÜR DIE AKTUELLE WOCHE

Week 61

Each stream becomes available at 7:30PM ET and remains accessible for on-demand viewing until 6:30PM ET the following day, with the exception of the May 15 stream of Il Barbiere di Siviglia, which will be available until May 16 at 2PM ET. The May 16 stream of Roberto Devereux will begin at the normally scheduled 7:30PM ET.

Monday, May 10
Puccini’s La Bohème
Starring Teresa Stratas, Renata Scotto, José Carreras, Richard Stilwell, and James Morris, conducted by James Levine. Production by Franco Zeffirelli. From January 16, 1982.

Tuesday, May 11
Mozart’s Don Giovanni
Starring Carol Vaness, Karita Mattila, Dawn Upshaw, Jerry Hadley, Samuel Ramey, Ferrucio Furlanetto, and Kurt Moll, conducted by James Levine. Production by Franco Zeffirelli. From April 5, 1990.

Wednesday, May 12
Wagner’s Tristan und Isolde
Starring Jane Eaglen, Katarina Dalayman, Ben Heppner, Hans-Joachim Ketelsen, and René Pape, conducted by James Levine. Production by Dieter Dorn. From December 18, 1999…

Fortsetzung in den Infos des Tages!

CORONA FESTIVAL-BLÜTEN

Von Monika Beer / Richard Wagner-Verband Bamberg

Die Weinviertler Festspiele und die Brixen Classics: Zwei Beispiele für Festivals mit Wagner im Programm, die erst in Pandemiezeiten entstanden und prompt problematisch sind.

Glückliches Bayreuth! Schon der Ortsname ist weltweit ein Synonym für die Wagner-Festspiele. Und seit 2020 gibt es (mit entsprechendem Planungsvorlauf) in der Wagnerstadt außerdem ein Barockopernfestival, das ebenfalls mit einem idealen Theaterbau und einem künstlerischen Spitzenprogramm aufwarten kann. Gerade erst hat der Festspiel-Verwaltungsrat grünes Licht für die diesjährige, wegen Corona abgespeckte Festspielsaison von 25. Juli bis 25. August gegeben, und auch bei Bayreuth Baroque steht das Programm für die Zeit von 1. bis 10. September. Karten gibt es für beide Festivals noch keine, da hinkt das Vorverkaufsmanagement den gesetzlichen Regelungen und den Inzidenzwerten schwer hinterher. Was bekanntlich nicht nur in Salzburg, sondern in ganz Österreich etwas anders läuft.

 

Selbst für jenes österreichische Festival, das im Sommer 2020 als neues Wagner-Event aus der Taufe gehoben wurde und inzwischen in Turbulenzen geraten ist, kann man aktuell bei oeticket Karten kaufen. Die von Opernsänger Peter Svensson und der von den Medien so genannten PR- und Society-Lady Eva Walderdorff gegründeten neuen Weinviertler Festspiele sorgten im vergangenen Jahr schon deshalb für Schlagzeilen, weil sie sich selbst bewarben als „die einzigen Open-Air-Sommerfestspiele weltweit, die sich zur Gänze dem Werk Richard Wagners widmen.“ Was dabei herauskam, kann man am Beispiel der „Tristan“-Aufführungen im Online-Merker nachlesen, bei Sieglinde Pfabigan, Manfred A. Schmid und Ulrike Messer-Krol….
 
Nachtrag vom 9. Mai: Es gibt auch noch ein von Wagnersänger Tomasz Konieczny initiiertes Festival auf der Waldbühne im polnischen Zoppot, die als „Bayreuth des Nordens“ galt und wo im Sommer 2021 der „Fliegende Holländer“ aufgeführt werden sollte, wie der Nordbayerische Kurier und die Musikplattform Klassik begeistert berichtet haben. Inzwischen steht fest, dass  die erste Ausgabe des Baltic Opera Festivals wegen der Pandemie auf 2022 verschoben wurde.

http://rwv-bamberg.de/2021/05/corona-festival-blueten/

Zitat Ende

Um nicht missverstanden zu werden, das ist keine Werbung für ein Festival, nur ein Bericht von Monika Beer (Wagner-Verband Bamberg), über das, was in der Luft schwebt. Wie es derzeit in Maissau mit dem Festival aussieht, wissen wir nicht. Interessant ist, dass oeticket aber anscheinend bereits Karten verkauft.

Tomasz Konieczny wollte im polnischen Zoppot ein „Bayreuth des Nordens“ starten, diesbezüglich wurden wir vor Monaten kontaktiert und haben kostenlose Werbung zugesagt. Es scheint mir aber seriös, dass angesichts der immer noch unklaren Situation das Projekt um ein Jahr verschoben wurde.

Dresden/ Semperoper
„Lawinensignale der Verschütteten“: „Capriccio“ digital an der Semperoper
Jens-Daniel Herzog arbeitet mal wieder an der Dresden Semperoper und hat „Capriccio“ von Richard Strauss inszeniert. Die nichtöffentliche Premiere ist am 8. Mai, der Stream soll ab 22. Mai zu sehen sein. Am Pult steht der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann, die Sängerbesetzung ist hochkarätig.
http://www.dnn.de/Nachrichten/Kultur/Regional/Dresden-Regisseur-Herzog-inszeniert-Capriccio-an-der-Semperoper

SYMPHONIEORCHESTER DES BAYERISCHEN RUNDFUNKS AN SEINE ABONNENTEN: ABOS ERST WIEDER AB 2022

Sehr geehrte Abonnentinnen, sehr geehrte Abonnenten,
der Beginn der Konzerte des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks in der Saison 2021/22 rückt immer näher. Wie Sie sich vorstellen können, sind wir mit voller Kraft dabei, die Programme zu finalisieren und gleichzeitig einen Weg zu finden, wie Sie in Corona-Zeiten am  einfachsten Ihr Abonnement weiternutzen können. Vor diesem Hintergrund müssen wir einige Änderungen durchführen, über die ich Sie mit diesem Schreiben gerne vorab informiere.

Das Wichtigste zuerst: Die Abonnements beginnen erst ab dem 1. Januar 2022.

Leoš Janáček: Šárka, TOBS, Stadttheater Solothurn, Vorstellung: 07.05.2021
(3. Vorstellung • Premiere am 05.05.2020)
Ein Janáček. Und doch kein Janáček

Nur fünf Tage nach der Premiere von Rameaus «Zaïs» stellt Theater Orchester Biel Solothurn mit Janáčeks Opernerstling «Šárka» erneut sein Potential unter Beweis. Intendant Dieter Kaegi inszeniert und Chefdirigent Kaspar Zehnder hat die musikalische Leitung.

Foto: Suzanne Schwiertz

Janáčeks Opernerstling «Šárka» entstand grösstenteils im Jahr 1888, nachdem Janacek im Januar 1887 durch einen Hinweis des Musikkritiker Karel Sazavský auf Zeyers in der Zeitschrift České Thalia veröffentlichte Libretto gestossen war. Janáček nahm mit Zeyer Kontakt auf, um die Rechte zur Vertonung zu bekommen. Zeyer verweigerte ihm diese dem noch unbekannten Janáček, da er das Libretto für Dvorák geschrieben hatte, der letztlich für das «nationale» Libretto im Stile Smetanas aber kein Interesse zeigte. Obwohl keine Aussicht auf eine Aufführung bestand, vertonte Janáček 1888 die ersten beiden Akte. 1916 stiess Janáček durch Zufall auf die Materialien zu «Šárka». Nun hatte sich die Situation geändert: Janáček hatte den Durchbruch geschafft und war eine nationale Bekanntheit, Zeyer war 1901 gestorben und die Rechte an «Šárka» nun bei Tschechischen Akademie der Künste und Wissenschaften. Die Bahn war frei. Vor der Uraufführung am 11. November 1925 unterzog Janáček seinen Erstling nochmals einer Überarbeitung und liess seinen Schüler Osvald Chlubna den dritten Akt instrumentieren…

Zum Bericht von Jan Krobot

Daniel Catán: Florencia en el Amazonas, Theater St.Gallen, UM!BAU, Premiere: 08.05.2021

Ein wunderbar intensiver Abend

Nach gut sechs Monaten Zwangspause meldet sich die Musiktheatersparte des Theater St.Gallen mit der Premiere von Daniel Catáns «Florencia en el Amazonas» als Schweizer Erstaufführung zurück. Krystian Lada hat eine intensive Inszenierung geschaffen, die viel Raum für eigene Gedanken lässt.

Zum Bericht von Jan Krobot

Masterclass mit Vesselina Kasarova, TOBS, Biel, 07.05.2021

 

Auf der Suche nach der Stimme, die man hat

Mit «Master Class», 1995 in Philadelphia uraufgeführt und 1996 mit dem Tony Award für das Beste Theaterstück ausgezeichnet, hat der amerikanische Dramatiker Terrence McNally (1939-2020) nicht nur seinem Idol Maria Callas, sondern auch der Institution «Meisterklasse» ein Denkmal gesetzt. Kurz und knapp lässt sich die Meisterklasse als «Perfektionierungskurs in der Musikausbildung, abgehalten von einem renommierten Künstler, der die Erfahrungen seiner Karriere jungen Musikern weitergibt» definieren. Sporadisch gibt es öffentliche Meisterklassen, die Mehrheit dürfte nicht öffentlich sein. Allenfalls können die jungen Sänger das Gelernte in einem öffentlichen Abschlusskonzert präsentieren
Zum Bericht von Jan Krobot

Waidhofen a. d. Ybbs
„Oper rund um“ macht zum Jubiläum Hoffnung
Niederösterreichische Nachrichten

WIEN: Das Muth im Mai: Endlich wieder live!

„Meine Freude ist grenzenlos – endlich können wir unser Publikum wieder begrüßen.“ Elke Hesse, die Direktorin des Wiener MuTh blickt voll Optimismus den Konzerten der kommenden Wochen entgegen. Nach dem Ende der Pandemie-Sperre finden die MuTh-Programme im Konzertsaal am Augartenspitz ab 19. Mai wieder mit Zuschauern statt. Bis zum 1. Juni stehen gleich sieben Veranstaltungen auf dem Programm – mit Klängen zwischen Klassik und Jazz, Ethno und Techno. Eine Besonderheit ist das Promenadenkonzert am 23. Mai, das bei Schönwetter unter freiem Himmel gespielt wird.

Der Ticketverkauf beginnt ab sofort an der Tageskassa (Mo – Fr 16 – 18.30 Uhr), an der Ticket-Hotline (01) 347 80 80 (Mo – Fr 10 – 18.30 Uhr) oder im Online-Ticketshop (www.muth.at). Bei allen Konzerten gilt: Zugang nur getestet, geimpft oder genesen – auch in der Gastronomie.

WIEN/ Theater in der Josefstadt: NEWSLETTER AN JOSESTADT-BESUCHER

Liebe Josefstadt-Besucher, 

auf einmal sieht die Welt für uns wieder ganz bunt aus: Nun hat auch die Stadt Wien grünes Licht gegeben. Wir dürfen wirklich wieder für Sie spielen – mit erweitertem Sicherheitskonzept und vorerst nur 50% Auslastung.

Den Spielplan für Mai und Juni 2021 finden Sie hier:

Spielplan

Ab Mo, 17. Mai beginnt der allgemeine Vorverkauf für Sie.

Reichenau
Die widerständigen Loidolts im Clinch mit den Rechnungshof-Prüfern
Peter Loidolt, Chef der Festspiele Reichenau, kontert: „Wir sind ein Familienbetrieb, der RH hat uns gar nichts zu sagen!“
Kurier.at

So sehe ich das nicht. Die Reichenau-Festspiele mögen ein Familienbetrieb sein, sie werden aber auch subventioniert. Wo Suventionen im Spiel sind, hat auch der Rechnungshof ein Kontrollrecht!

Der Online-Merker hat noch keinen Cent an Subventionen/Presseförderung erhalten (nicht einmal in unserer Anfangszeit in den Neunzigerjahren, damals noch unter dem Dach des „Neuen Merker“, habe ich ein Schilling (damalige Währung) an Unterstüzung selbst vom privaten Verein  genommen – und genau gewusst, warum ich darauf verzichtet habe.

Wenn heute der Rechunungshof zur Kontrolle der Finanzen käme, flöge er hochkant durch die (geschlossene) Glastüre!

WIEN / Prunksaal der Nationalbibliothek: DIE DONAU
Eine Reise in die Vergangenheit
Vom 4. Mai 2021 bis zum 7. November 2021

Das Wunder einer „Fluß-Karte“…

 

 

Die Donau ist nicht blau, wenngleich der berühmte „Donauwalzer“ diese Behauptung in die ganze Welt trägt, das Donauweibchen ist auch nicht mit der Lorley zu vergleichen, aber eine geliebte Sagenfigur, und die Donauauen waren eher Kampfplatz für Öko-Fans als Erholungsgebiet. All das macht die Donau, den zweitlängten Strom Europas, der über 2800 Kilometer durch zehn Länder fließt, nicht kleiner. Das Wunder dieses Wasserwegs entfaltet sich in einer Sonderausstellung, die im Prunksaal der Nationalbibliothek stattfindet, nicht nur in zahlreichen Bildern und Dokumenten, sondern auch an einer Einmaligkeit: Der so genannten „Pasetti-Karte“, die diese Donau zwischen Passau und Eisernem Tor Mitte des 19. Jahrhunderts vermessen und gezeichnet hat – und nun auf 44 Laufmeter aufgespannt, hier zu sehen ist.

Zum Ausstellungsbericht von Renate Wagner

Buchbesprechung

 

Herbert Lackner
RÜCKKEHR IN DIE FREMDE HEIMAT
Die vertriebenen Dichter und Denker und die ernüchternde Nachkriegs-Wirklichkeit
200 Seiten, ueberreuter, 2021

Um die Verfolgung und Vertreibung jüdischer Künstler durch das Nazi-Regime ist es in den vorigen Büchern des Journalisten und Sachbuchautors Herbert Lackner gegangen („Als die Nacht sich senkte“, „Die Flucht der Dichter und Denker“). Nun schließt er eine Trilogie zu diesem so tragischen wie für Österreich beschämenden Thema ab. Wobei man sagen muss, dass „Rückkehr in die fremde Heimat“ im Grunde nichts Neues erzählt.

Dass das zerbombte „Österreich“ (nicht mehr Ostmark) keineswegs daran interessiert war, die Vertriebenen zurück zu holen (und ihre geraubten Besitztümer zu ersetzen) – das ist oft festgestellt worden. Desgleichen, dass viele, die in der Nazizeit aktiv waren, mit dabei sein durften, die Zweite Republik aufzubauen. Ebenso, dass der Antisemitismus ja nicht verschwunden war, und damals keine „politische Korrektheit“ (und Ahndung durch die Sozialen Medien wie heute) viele Menschen daran hinderte, das auch offen auszusprechen. Tatsächlich begegnete man den einstigen Emigranten, wenn sie denn zurück kehrten, oft mit offener Feindseligkeit – als hätten diese es sich im Ausland gut gehen lassen, während man selbst den Krieg erleiden musste. Es ist eine Geschichte, die bis heute beschämt…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Literatur

Literaturnobelpreisträger Handke lässt sich von Serben ehren
Während seiner ersten Reise in die Region seit der Zuerkennung des Literaturnobelpreises 2019 nahm der österreichische Schriftsteller Peter Handke mehrere hohe staatliche Orden entgegen.
Die Presse.com

Peter Handke provoziert – und kann sich das scheinbar leisten!

Wien/ Stadtgeschichte: Die Entzauberung einer Straße
Die Wiener Praterstraße war eine prächtige Avenue. Durch Nazi-Gräuel ruiniert und heute wiederbelebt, ist sie von ihrer Blüte nach wie vor weit entfernt.
Wiener Zeitung

Architektur
Architekt Jahn bei Fahrradunfall nahe Chicago gestorben
Helmut Jahn, berühmter Architekt von ebenso berühmten Bauwerken wie dem Sony Center am Berliner Potsdamer Platz und dem Messeturm in Frankfurt, ist tot. Er starb am Samstag bei einem Fahrradunfall in Campton Hills, einem Vorort im Westen von Chicago im US-Staat Illinois. Jahn habe an einem Stoppschild nicht angehalten und sei daraufhin mit zwei Autos zusammengestoßen, bestätigte die Polizei am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.
https://www.rtl.de/cms/architekt-jahn-bei-fahrradunfall-nahe-chicago-gestorben-4757128.html

Österreich
Köstinger zu Testwirrwarr: Am Montag wird Klarheit geschaffen
Tourismusministerin verweist auf Konferenz mit Bundesländern und Mückstein-Verordnung. Schnelltests in Hotels dürften außerhalb der Betriebsstätte nicht gelten
Kurier.at

ORF „kulturMontag“ am 10. Mai: 70 Jahre Wiener Festwochen, Pressefreiheit in Gefahr, Hausner-Schau in der Albertina

 Außerdem: Neue Ausgabe der ORF-Konzertgesprächsreihe „Wechselspiele in St. Corona“ mit Ethel Merhaut =

Wien (OTS) – Der von Peter Schneeberger präsentierte „kulturMontag“ am 10. Mai 2021 um 22.30 Uhr in ORF 2 bietet eine breite Themenpalette: So blickt die Sendung zunächst auf 70 Jahre Wiener Festwochen, die pandemiebedingt heuer in zwei Tranchen stattfinden werden. Weiters geht es u. a. um den Zustand der Pressefreiheit in Österreich und Europa sowie um die neue Albertina-Ausstellung der Malerin Xenia Hausner. Anschließend an das Kulturmagazin steht eine neue Ausgabe der pandemiebedingt im Vorjahr gestarteten ORF-Konzertgesprächsreihe „Wechselspiele in St. Corona“ (23.25 Uhr) auf dem Programm: Nach Künstlern wie Ernst Molden & Ursula Strauss, Julia Lacherstorfer und dem Duo BartolomeyBittmann bittet Teresa Vogl diesmal die Wiener Sängerin und Liedermacherin Ethel Merhaut vor den Vorhang.

ORF THEMENMONTAG: DIE WAHRHEIT ÜBER SPARGEL

Wien (OTS) – Ein vierteiliger „ORF III Themenmontag“ am 10. Mai 2021 verrät in einer neuen Doku „Die Wahrheit über Spargel“. Erntemethoden, Arbeitsbedingungen und die Frage, wer am Spargel verdient, werden beleuchtet. Weitere Dokus werfen einen Blick auf die Gemüseproduktion in Österreich und Europa und vergleichen die Qualität der Produkte.

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung

Israel nach Polizeieinsatz in Jerusalem unter Druck: Die Spannungen zwischen Israel und Palästinensern sind während des Fastenmonats eskaliert. Auf dem Gelände der Al-Aksa-Moschee, einem der höchsten Heiligtümer der Muslime, war es am Wochenende zu Zusammenstössen gekommen. Kritik an Israel kommt nun aus dem Ausland.
Zum Bericht
Ehemaliger Arzt von Kremlkritiker Nawalny vermisst: Ein Arzt, in dessen Klinik Alexei Nawalny direkt nach einem Giftanschlag im vergangenen Jahr behandelt worden ist, gilt als vermisst. Alexander Murachowski hatte Nawalny nach dessen Vergiftung lediglich eine Stoffwechselstörung bescheinigt.
Zu den neusten Entwicklungen
Peter Handke lässt sich in Serbien ehren: Der österreichische Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger hat am Wochenende in Serbien und in der bosnischen Serbenrepublik mehrere staatliche Orden erhalten. In Bosnien und Herzegowina führte dies zu scharfer Kritik, man hält ihn für einen «Genozid-Leugner».
Zum Bericht
Deutsch-amerikanischer Architekt Helmut Jahn gestorben: Der in Nürnberg geborene Planer von Bauwerken wie dem Sony Center in Berlin und dem Messeturm in Frankfurt am Main starb am Samstag bei einem Fahrradunfall in den Vereinigten Staaten im Alter von 81 Jahren. Stromlinienförmige Bürohäuser und High-Tech-Terminals weltweit tragen seine Handschrift.
Zum Bericht
Lewis Hamilton siegt vor Max Verstappen in Spanien: Auf dem Circuit de Catalunya feiert der Brite seinen 98. GP-Sieg und führt das WM-Klassement weiter vor dem Niederländer an. Lange sah Verstappen wie der sichere Sieger aus, bevor Hamilton doch noch sein fünfter Sieg in Folge auf dem Circuit de Catalunya gelang.
Zum Bericht

Deutschland
Olaf Scholz: Kanzlerkandidat ohne Kanzlerchance
Die SPD bestätigt beim Parteitag Olaf Scholz als Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl. Zwar treten Deutschlands Sozialdemokraten wieder geschlossen auf, sie gehen aber im Duell Grüne gegen Konservative unter.
Wiener Zeitung

Autorennsort/ Formel1
Reifenschachzug bringt Hamilton Sieg
Weltmeister Lewis Hamilton hat am Sonntag im Grand Prix von Spanien in Barcelona nach einer taktischen Meisterleistung seines Mercedes-Teams einmal mehr das bessere Ende für sich gehabt. Der WM-Leader siegte im Reifenpoker gegen seinen Red-Bull-Kontrahenten Max Verstappen, der über weite Strecken das Feld anführte. Dritter wurde mit Valtteri Bottas ein weiterer Mercedes-Pilot.
https://sport.orf.at/stories/3076716/

Verstappen ist vermutlich zumindest so gut wie Hamilton (beide sind großartig), aber sein Team leistet sich Fehler. In dieser Branche werden Fehler gnadenlos bestraft, wobei Verstappen noch froh sein kann, dass ihm die Fehler seines Teams nur WM-Punkte und nicht das Leben kosten.

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

 

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