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10. MÄRZ 2022 – Donnerstag

10.03.2022 | Tageskommentar

Foto: Suzanne Schwiertz
Schweiz: Oper Biel/Solothurn setzt Tschaikowsky-Oper nach zwei Vorstellungen wegen der Ereignisse in der Ukraine ab

Jan Krobot aus Zürich (unser „Opernreisender“, denn das ist sein Beruf) reagiert auf diese Absetzung erstaunt bis entsetzt: Der 25. Februar war im blau-gelb angestrahlten Stadttheater Biel ein besonderer Abend (https://onlinemerker.com/biel-solothurn-theater-mazeppa-premiere/). Es war eine Opern-Premiere, aber nicht irgendeine, sondern jene von Tschaikowskis «Mazeppa».

In der Jungfrau-Zeitung (https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/197835/) führt Kaegi als einen Grund der Absage an: «Der Stiftungsrat und auch die Direktion kamen zur Übereinkunft, dass wir die Fiktion im Stück nicht von der bitteren Realität in der Ukraine trennen können». Ein weiterer Grund sei, dass man den «insgesamt sechs ukrainischen Orchestermitgliedern nicht zumuten wolle, das von Tschaikowski sehr militärisch vertonte Intermezzo zu spielen».

Krobot: Landauf landab wird gefordert, die Oper habe aktuell zu sein und nun, wo sie das einmal ist, und in aller Deutlichkeit zeigt, dass es im Krieg nur Verlierer gibt, wird sie abgesetzt. Und: Muss die Fiktion im Stück von der bitteren Realität zu trennen sein? Der zweite Grund, es den ukrainischen Orchestermitgliedern nicht zumuten zu wollen, das von Tschaikowski sehr militärisch vertonte Intermezzo zu spielen, wirkt nun sehr fadenscheinig. Es wäre doch einfach, dies zu streichen.

Es wäre die Aufgabe des Theaters zu zeigen, dass Fiktion Realität werden kann und damit dafür einzutreten, dass dies nicht passiert! (Zitat Ende, mehr in den „Infos des Tages“)

Über diesen Krieg wird derart viel auch Unsinn geschrieben, dass ich nicht noch meinen dazu beisteuern möchte.

Wie soll das weitergehen? Absetzung aller russischer Opern? Ächtung der russischen Literatur? Keine ukrainischen Musiker mehr engagieren, wenn diese nicht russische Musik spielen wollen, obwohl diese zum Standardrepertoire der gehören? Blödsinn! Das war bloß die Ausrede dieses Herrn Kaegi. Die einfachste Lösung: Herr Kaegi möge sich einen anderen Beruf suchen!

Dazu passend ein Video -KULTURMONTAG mit Diskussion über den Umgang mit russischen Künstlern

In den Beitrag einbebettet ist eine etwa 20minütige Diskussion mit Markus Hinterhäuser und Bogdan Roscic, in der Markus Hinterhäuser die Vorwürfe gegen den Münchner Bürgermeister erhebt

 

https://tvthek.orf.at/profile/kulturMontag/13886866/kulturMontag/14127012

Die etwa 20minütige Diskussion ist in die Sendung als zweiter oder dritter Bestandteil eingebettet.

150 Millionen Euro: Valery Gergiev verkauft Mailand-Immobilien
Der russische Dirigent und erklärte Putin-Freund, der außerhalb seines Heimatlandes weitgehend geschasst wurde, stößt reihenweise Liegenschaften in Italien ab. Nach Informationen des „Corriere della Sera“ handelt es sich um 20 hochpreisige Objekte.

Wie der „Corriere“ herausgefunden hat, erbte der Dirigent ein Viertel der Hinterlassenschaft der im Januar 2015 verstorbenen japanischen Kunst-Mäzenin Yoko Nagae Ceschina. Sie hatte keine überlebenden direkten Nachkommen. Die millionenschwere Förderin der klassischen Musik war 1960 nach Italien umgezogen, um dort ihr Harfenspiel zu vervollkommnen. Kurz darauf lernte sie den italienischen Geschäftsmann und Grafen Renzo Ceschina kennen, den sie 1977 heiratete. Die beiden trennte ein Altersunterschied von 25 Jahren. Nach fünfjähriger Ehe erbte die Japanerin ein Vermögen von rund 190 Millionen Euro. Gerichtsverfahren um das Testament ihres verstorbenen Gatten gewann sie nach zehn Jahren Prozessdauer.

Nach dem Tod der Gräfin wurde Gergiev wiederum mit einem Viertel des Erbes bedacht, wozu nach einer Gerichtsentscheidung rund zwanzig Anwesen in Mailand mit einer Grundfläche von etwa 20.000 Quadratmetern gehören, aber auch eine Villa an der Amalfiküste und der Palazzo Barbarigo in Venedig aus der Renaissance-Zeit
BR-Klassik.de

Also gut, um Gergiev mache ich mir weiterhin keine Sorgen, auch wenn er den Rechtsstreit um seine fristlose Enlassung in München nicht gewinnen sollte. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass er leer ausgeht!

Wie sieht es mit Anna Netrebko aus? Muss Sie künftig von den Einkünften ihres singenden Gatten leben? Wohl kaum! Ernsthafte Sorgen mache ich mich auch um die Diva nicht! Notfalls hat sie auch Immobilien zu verkaufen!

Opernstar Jonas Kaufmann sorgt sich um russische Künstler
Der Neo-Österreicher spricht staatliche Abhängigkeit vieler russischer Kollegen an. Man dürfe Kultur in Russland nicht streichen
DerStandard.at

Jonas Kaufmann und Kathrin Röggla gegen Boykott russischer Künstler
DiePresse.com

Bayerische Staatsoper: Umbesetzung CA CENERENTOLA am18., 21., 23. und 25. März 2022 

hiermit möchten wir Sie auf folgende Umbesetzung aufmerksam machen:
in den Vorstellungen von Cenerentola am 18., 21., 23. und 25. März 2022 übernimmt Maria Kataeva die Partie der Angelina anstelle von Marianne Crebassa.


Maria Kataeva
absolvierte ihr Gesangsstudium am Rimski-Korsakow-Konservatorium in St. Petersburg. Zudem studierte sie dort Klavier und Chorleitung. Sie war Mitglied im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und ist dort seit 2013 Ensemblemitglied.

Also kein Russinnen-Bashing an der Bayerischen Staatsoper!

Heute Premiere „CARMEN in Prag/ Nationaloper

NANA DZIDZIGURI macht als CARMEN in der Neuinszenierung von Grischa Asagaroff ihr Hausdebut an der Nationaloper Prag. Premiere ist am 10. März 2022

 

Als CARMEN war sie zuletzt u.a. an der Oper Wuppertal und bei den Burgplatz Festspielen in Braunschweig erfolgreich.

Bei den Bayreuther Festspielen 2021 war sie die SIEGRUNE in Walküre, verkörperte die ULRICA in Un ballo in maschera beim Verdi Festival der Nationaloper Tbilisi, sang Gala-Konzerte am Bolshoi Theater Minsk und mit der Filharmonii Podkarpackiej, das REQUIEM von Donizetti am Teatro Comunale in Modena.

CD-PRÄSENTATION UND BENEFIZKONZERT LENA BELKINA

Am 19. März um 17 Uhr findet nun (der Nachholtermin) des CD Präsenationskonzertes der Mezzo-Sopranistin, Lena Belkina, im Mozarthaus statt.

 

Diesmal unter einem anderen Vorzeichen – als Benefizkonzert – da Lena Belkina enge familiäre und berufliche Verbindungen zur Ukraine hat (ist dort auch aufgewachsen).

Das Programm finden Sie in unseren heutigen „Infos des Tages“

STADTTHEATER KLAGENFURT: Rigoletto: Premiere 17. März 2022

Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi / Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Versdrama »Le roi s’amuse« (1832) von Victor Hugo
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

 Premiere 17. März 2022, 19.30 Uhr

Kann ein hässlicher Mensch lieben? Ein schöner Jüngling herzlos, ja böse sein? Wirkten die in Rigoletto aufgeworfenen sozialen Fragen zur Entstehungszeit des Werkes noch revolutionär-fortschrittlich, widersprechen sie heute nicht nur jeder Political Correctness, sondern erscheinen geradezu unmenschlich.

Robert Schuster inszeniert, Nicholas Milton dirigiert.

HERZOG VON MANTUA Alessandro Scotto di Luzio, RIGOLETTO Boaz Daniel / Daniel Luis De Vicente (09.04.), GILDA Sarah Gilford, GRAF VON MONTERONE Karl Huml SPARAFUCILE Antoin Herrera, MADDALENA Veronika Dünser

Duisburg
Katastrophe – Leoš Janačeks „Katja Kabanova“ in Duisburg
Die Konstellation ist eigentlich altbekannt: ein willensschwacher Ehemann, der unter der Fuchtel eines „Schwiegermonsters“ steht. Eine Schwiegertochter, die nie gut genug ist. Und eine Liebesgeschichte, die tragisch endet. Gespielt wird das auf einer konventionellen Guckkastenbühne, die sich den ganzen Abend nur in Details verändert. Die allerdings sind entscheidend und unter anderem ein Grund dafür, dass Leoš Janačeks Oper Katja Kabanova im Theater Duisburg zu einem packenden Drama wird.
https://www.nmz.de/online/katastrophe-leos-janaceks-katja-kabanova-in-duisburg

Staatsoper Stuttgart: BORIS“ 5.3.2022 (Wiederaufnahme) – es bleibt ein problematisches Projekt

Es war die letzte Premiere vor Beginn der Corona Pandemie, die mit vier Folgevorstellungen noch planmäßig über die Bühne gehen konnte. Jetzt wurde dieses nach wie vor als problematisch einzuschätzende Projekt einer Verzahnung bzw. Ergänzung von Modest Mussorgkys renommiertestem Bühnenwerk mit einer neuen Komposition namens „SECOND HAND ZEIT“ von Sergej Newskj wieder aufgenommen. Die historische Geschichte des zum Zaren aufgestiegenen und an seiner Schuld durch die Ermordung des rechtmäßigen Thronfolgers zerbrechenden Bojaren Boris Godunow wird in Bezug gesetzt zu sechs ausgewählten Geschichten der weißrussischen Autorin Svetlana Alexijewitsch, die die Erinnerung verschiedener neuzeitlicher Einzelschicksale aus dem Volk nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion herauf beschwören…

Zum Bericht von Udo Klebes

509.Veranstaltung  der Internationale Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft(IPG)
am So, dem 13. März 2022 um 11,00 Uhr (anschließend Mittagstisch)
im Bentonsaal des Pleyel Kulturzentrums
Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und
Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll

KÜNSTLER: Stella Artis Ensemble

Wien
Neue Leitung im Theatermuseum
Arnbom: Von Nestroy bis Nino aus Wien
WienerZeitung.at

Kabarett
Liebe, Sex und Zungenküsse
Nina Hartmann erzählt in ihrem neuen Solo viel Intimes und bewundert Hausfrauen.
WienerZeitung.at

Ausstellungen/ Kunst

Florenz
Solidaritätsaktion: Streit um schwarz verhüllten David in Florenz
Der Standard.at

Buchbesprechung

Markus Gasser: DIE VERSCHWÖRUNG DER KRÄHEN/ Roman
240 Seiten, Verlg C.H.Beck, 2022    

 

Wenn zu Beginn ein alter Mann anno domini 1730 geradezu zähneknirschend darauf wartet, dass – wie versprochen! – seine Kutsche überfallen wird, und wenn man dabei seinen Gedankengängen folgen darf, dann weiß man, dass man es mit einer höheren Art von Schelmenroman zu tun hat. Und so kommt es auch – der Held heißt Daniel Defoe (bzw. damals noch De Foe), man befindet sich im England der Queen Anne Stuart, und Autor Markus Gasser mischt in seinem Roman „Die Verschwörung der Krähen“ Faktisches und Erfundenes zu einem Buch, das alles sein will, auch historischer Kriminalroman, auch Biographie, auch detailliertes Zeitporträt.

Denn der österreichische Autor, bisher für seine Sachbücher (meist in Zusammenhang mit Literatur) bekannt, fährt zwar biographisch manche Station aus Defoes Leben ab (so erfährt man interessiert und genau, wie das Leben ihm quasi den „Moll Flanders“-Roman diktiert haben könnte), vor allem aber geht es ihm um (mit Sicherheit sorglich recherchierte) Zeitgeschichte anno dazumal. Und die ist – schrecklich, ein Sumpf, in dem man sich als Leser schaudernd gefangen fühlt.

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

NOVI SAD (Serbien): KULTURHAUPTSTADT EUROPAS 2022

Der Freiheitsplatz. Foto: Robert Quitta

Jedes Jahr dürfen sich zwei Städte aus Mitgliedsländern der EU mit dem schönen Titel “ Kulturhauptstadt Europas“ schmücken (heuer sind dies Kaunas in Litauen und Esch-sur-Alzette in Luxemburg). Aber alle drei Jahre kommt „gnadenhalber“…oder sagen wir… als „Anreiz“ für Wohlverhalten bei den Verhandlungen…auch ein EU-Beitrittskandidaten-Land dran. 2022 hat Novi Sad in Serbien dieses grosse Los gezogen.

Novi Sad, die an der Donau gelegene zweitgrößte Stadt der serbischen Republik(mit ca.300 000 Einwohnern ist eigentlich eine Gründung Maria Theresias. Sie nannte es, snobistisch wie sie war, auf lateinisch „Novaplanta“ das wurde dann (auch nicht sehr viel schöner) auf deutsch zu „Neusatz“, auf slowakisch zu Novy Sad, auf serbisch zu Novi Sad und auf ungarisch – wie immer ohne jeglichen Bezug zu den anderen Namen – zu: Újvidék…

Mehr darüber in den „Infos des Tages“ (Robert Quitta)

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

McDonald’s symbolischer Rückzug aus Russland: Mit jedem Tag realisieren mehr Russinnen und Russen, wie sich Putins Entscheidung zur «militärischen Spezialoperation», wie der Krieg in der Ukraine offiziell genannt werden muss, auf ihr künftiges Leben auswirkt. Der vorläufige Rückzug von McDonald’s ist deshalb von besonderer Symbolik, weil die Eröffnung des ersten Schnellimbiss-Restaurants der Kette 1990 im Zentrum Moskaus als ein Zeichen für das bevorstehende Ende des Sowjetkommunismus galt: Eindrücke von einer Filiale der amerikanischen Schnellimbiss-Kette am Rande der Moskauer Innenstadt beim Kiewer Bahnhof.
Zur Reportage

Neue Risikogene für eine schwere Covid-19-Erkrankung entdeckt: Es ist ein nach wie vor nur teilweise gelöstes Rätsel, warum der eine Sars-CoV-2-Infizierte schwer an Covid-19 erkrankt und der andere nur leicht – selbst wenn bei beiden die bekannten Risikofaktoren wie Alter, Vorerkrankungen, Gewicht und Geschlecht übereinstimmen. Zwei grosse Forscherteams aus den USA und Grossbritannien haben mehr als 20 Gene gefunden, die eine Rolle bei der Ausprägung von Covid-19 spielen. Ihre Erforschung führt zu neuen Ideen für Therapien.
Zum Bericht
Der erste Patient mit einem genetisch modifizierten Schweineherzen ist tot: Der 57-jährige Amerikaner David Bennett, dem weltweit erstmals ein Schweineherz als Ersatzorgan eingesetzt worden war, ist am Dienstag, rund zwei Monate nach der Operation, gestorben. Sein Zustand habe sich schon vor einigen Tagen zu verschlechtern begonnen.
Zum Bericht

  • Der historische Pfauensaal des Zürcher Schauspielhauses ist gerettet: Das Parlament unterstützt die Kritik von Heimatschützern und gewichtigen Stimmen aus dem Kulturbereich, die sich gegen einen Abriss des legendären Theatersaals aus den 1920ern zur Wehr gesetzt hatten. Nach ausgiebiger Debatte hat sich der Gemeinderat am Mittwochabend für eine «Sanierung mit kleinen Eingriffen» ausgesprochen. Das Stimmenverhältnis lag am Ende ziemlich klar bei 75 zu 39. Für den Stadtrat und die für die Kultur zuständige Stadtpräsidentin Corine Mauch ist dies eine Niederlage.
    Zum Bericht
  • Asiens Aktien setzen die Gewinne von der Wall Street fort: Starke Kursgewinne in den Vereinigten Staaten ermutigten auch die Anleger in Asien zu neuen Wetten. Japans Nikkei-225, der die Kursbewegungen der 225 wichtigsten Unternehmen zusammenfasst, und der breite Topix stiegen zwischenzeitlich um 3,9 Prozent. Durch die Kaufflut wurden dabei fast alle Boote gehoben. Und die Erholung machte nicht an Japans Grenzen halt. Zum Bericht
  • Real Madrid schafft in der Champions League eine spektakuläre Wende gegen PSG: Der Rekordsieger setzte sich im Rückspiel gegen Paris Saint-Germain nach dem 0:1 im Hinspiel dank drei Toren von Karim Benzema 3:1 durch. Eine Stunde lang kontrollierten die Gäste aus Paris mit einer 1:0-Führung im Rücken die Partie, ehe ein kapitaler Fehler von PSG-Goalie Gianluigi Donnarumma die Wende einleitete.
    Zu den neusten Entwicklungen im Sport

Außenminister Kuleba und Lawrow verhandeln in der Türkei
Es wäre das ranghöchste Treffen zwischen Moskau und Kiew seit Kriegsbeginn: Am Donnerstag wollen der russische Außenminister Sergej Lawrow und sein ukrainischer Kollege Dmytro Kuleba zu Gesprächen im türkischen Antalya zusammenkommen. Angekündigt sind Verhandlungen gemeinsam mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu. Vor dem Treffen will US-Präsident Joe Biden mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan über die jüngsten Entwicklungen telefonieren.
Tiroler Tageszeitung

Das ist die Große Hoffnung des Tages – man redet miteinander auf zweithöchster Ebene. Bisher parlierten die Streitparteien auf Beamtenbasis – das waren Scheingespräche. Österreich ist als der Welt beliebtester Friedensverhandlungsort out, Recep Erdogan hat Antalya ins Spiel gebracht. Diese Demütigung haben wir nötig gehabt!

Österreich
Nicht verhältnismässig: Regierung setzt Impfpflicht aus
Die Impfpflicht gegen das Coronavirus wird ausgesetzt. Das hat die Regierung am Mittwoch im Ministerrat entschieden. Wie Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) sagte, sei die Pflicht bei der vorherrschenden Omikron-Variante „nicht verhältnismäßig“. In drei Monaten soll neu entschieden werden, sagte der neue Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne). Eigentlich hätte bei Verstößen gegen die Pflicht ab Mitte März gestraft werden sollen. Basis für die Entscheidung ist der Bericht einer Fachleutekommission, der vor einer neuen Welle im Herbst warnt.
https://orf.at/stories/3252118/

Die Aussetzung der Impfpflicht erfolgte just am Tag der höchsten Infektionszahl. So etwas wäre zum Beispiel Putin nicht passiert, der hätte die Infektionszahlen unter den Tisch fallen lassen und nie mehr gefunden!

Prinz Andrew begleicht Schulden nach Einigung auf Vergleich
Nach der Einigung auf einen Vergleich im Missbrauchsskandal um Prinz Andrew hat der britische Royal Berichten zufolge seine Schulden beglichen. Die britische Nachrichtenagentur PA meldete am Dienstag, Andrew habe seine Zahlung an die US-amerikanische Klägerin Virginia Giuffre geleistet. Damit steht das Zivilverfahren, das dem 62-Jährigen vor der außergerichtlichen Einigung noch drohte, kurz vor dem endgültigen Schlusspunkt.
Salzburger Nachrichten

Österreich
Eine Ex-Ministerin im Gefängnis

Warum wurde die ehemalige ÖVP-Familienministerin Sophie Karmasin eingesperrt? Und was bedeutet das für Sebastian Kurz? Ein Blick in den Haftbefehl.
Falter.at

Die Dame wird nicht mehr lange einsitzen, eine Armada von Anwälten ist bereits zu Befreiung ausgerückt. Die U-Haft war sicher überzogen!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

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