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10. MÄRZ 2020 – Dienstag

10.03.2020 | Tageskommentar

DIE WIENER STAATSOPER SAGT ALLE VORSTELLUNGEN BIS ZUM 31. MÄRZ AB

Aufgrund der am 10. März 2020 bekanntgewordenen Entscheidung der österreichischen Bundesregierung werden ab dem heutigen Tag sämtliche Vorstellungen und Veranstaltungen der Wiener Staatsoper bis vorläufig Ende März abgesagt.

Alle Kundinnen und Kunden werden nach Möglichkeit in den nächsten Tagen direkt kontaktiert. Einzelkarten für Vorstellungen von 10. bis 31. März 2020 können bis 30. Juni 2020 gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden. Abonnement- und ZyklenbesitzerInnen werden gesondert informiert.

Für Fragen wenden sich Besucherinnen und Besucher bitte an die Vorverkaufsstellen der Wiener Staatsoper oder die Bundestheaterkassen (+43 1 51444-7880).

München/ Bayerische Staatsoper: Gothics im Geisterhaus
La Traviata, Aida, Rigoletto – Giuseppe Verdis Opern sind echte Kassenschlager in Opernhäusern weltweit. Es gibt aber doch Opern von ihm, die recht selten aufgeführt werden. Eine davon: „I Masnadieri“, Verdis Version von Schillers „Die Räuber“. In München wurde sie erst 2008 erstaufgeführt – am Gärtnerplatztheater. In der Staatsoper hatte sie nun in einer Neuinszenierung Premiere.
BR-Klassik

Mit Mama wäre das nicht passiert: „I Masnadieri“ in München
Männer drehen ohne Mutter durch: An der Bayerischen Staatsoper legt Regisseur Johannes Erath die Problem-Familie Moor aus Schillers „Räubern“ nicht auf die Couch, er setzt sie an den Tisch. Dort spukt es gewaltig, was nicht so recht zu Verdi passt.
https://www.br.de/nachrichten/kultur/mit-mama-waere-das-nicht-passiert

Rollendebüt für Diana Damrau an Münchner Oper (mit 19 Fotos)
Die Bayerische Staatsoper zeigt zum ersten Mal in der Geschichte des Hauses die Verdi Oper „I Masnadieri“
Stuttgarter Zeitung

Premierenkritik: „I Masnadieri“ an der Bayerischen Staatsoper
https://www.br.de/mediathek/podcast/klassik-aktuell/premierenkritik-i-masnadieri

Osterfestspiele Salzburg 2021 – Christian Thielemann und Peter Ruzicka präsentieren ihr letztes gemeinsames Programm

 

 Turandot mit Anna Netrebko in der Titelrolle  Hilary Hahn erhält den Herbert-von-Karajan-Preis  Sir Antonio Pappano ist Gastdirigent  Denis Matsuev spielt das Klavierkonzert von Grieg  Philippe Herreweghe dirigiert Bachs h-Moll-Messe  Sir András Schiff spielt und leitet das Konzert für Salzburg

Mit Sensationen tut man sich heute auch schon schwer, das Rollendebüt von Anna Netrebko als Turandot fand bereits in München statt – wo liegt jetzt in Salzburg der Anreiz, superteure Karten zu kaufen?

Zumindest werden die Festspiele 2021 höchstwahrscheinlich stattfinden – bei den diesjährigen Osterfestspielen kann man nur hoffen!

OPERNHAUS ZÜRICH – SAISON 2020/21

Die Premierensaison startet am 20. September mit Modest Mussorgskis «Boris Godunow». Die Besetzung wird angeführt durch Michael Volle, der ein weiteres wichtiges Rollendebüt in Zürich feiert. Abermals zeichnet der Regisseur Barrie Kosky für die Eröffnungspremiere verantwortlich. Ein weiteres wichtiges Rollendebüt begeht der international gefeierte Bariton Christian Gerhaher. In «Simon Boccanegra» wird er im Dezember auf der Zürcher Bühne zu erleben sein. Abermals arbeiten Andreas Homoki und Fabio Luisi gemeinsam an dieser Verdi-Neuproduktion. Der Tenor Saimir Pirgu begeht sein Rollendebüt als Dichter in Jacques Offenbachs letzter Oper «Les Contes d’Hoffmann». Andreas Homoki übernimmt die Regie dieser Neuproduktion.

Mehr darüber in den heutigen Infos des Tages!

Zwei völlig unterschiedliche Ansichten über „Norma“ in Hamburg

Bellinis „Norma“: Gelungene Premiere in Hamburg

https://www.ndr.de/kultur/Bellinis-Norma-Gelungene-Premiere-in-Hamburg

„Norma-Premiere: Musik: hui – Inszienierung: pfui… Note 6!!!
Die Inszenierung gehört sofort !!! wieder abgeschafft! Sie ist lieblos, kalt, billig und grausam! Sie ist eigentlich ein Witz. Befremdlich, dass die Hamburger Steuerzahler für so einen tumben Billig-Schrott Steuern zahlen müssen. Warum, lieber Herr Intendant Delnon mit Ihren bald 62 Jahren, lassen Sie so einen UN-SINN zu, den jede Produktionsklasse in HH umsonst installieren könnte?
Möchten Sie wieder mehr Gäste in Ihr oft sehr leeres Haus oder nicht? Seien Sie froh, dass Sie nicht den Ärger der liberalen Premierengäste in der Pause gehört haben.
Andreas Schmidt berichtet aus der Hamburgischen Staatsoper
Klassik-begeistert

NEU IN UNSEREN INTERVIEWS: JAKUB HRUSA, Chef-Dirigent Tschechische Philharmonie
 
Unser Mitarbeiter Dirk Schauß mit Jakub Hrusa. Foto: Schauß

Im Rahmen ihres Deutschland-Gastspiels gastierte die Tschechische Philharmonie unter Leitung ihres ersten Gast-Dirigenten, Jakub Hrůša, in der Alten Oper Frankfurt. Unser Redakteur, Dirk Schauß, erhielt die Gelegenheit, mit einem der spannensten Dirigenten der jüngeren Generation zu sprechen. Im Mittelpunkt des Gespräches standen Ausführungen zum Konzertprogramm und auch viele persönliche Gedanken zur eigenen Biographie.,,,

ZUM INTERVIEW
 
HEUTE IN MÜNCHEN: KÜNSTLERGESPRÄCH OKKA VON DER DAMERAU
 
 
 

WIEN: BENEFIZGALA IN DER JOHANNES NEPOMUK-KAPELLE (neben/vis a vis der Volksoper) am 28. März
Organisation: Stefan Tanzer
 
 
 
WIEN/ MUSIKVEREIN/ GLÄSERNER SAAL: ZWEI LIEDERABENDE, IN KOOPERATION MIT DER WIENER STAATSOPER

Einen schönen Tag wünscht

A.C.

 

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